Fundsache

Guten Appetit!

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Elena Ferrante - Meine geniale Freundin - die Zweite

 

Der Rauch über dieser Bucherscheinung hat sich zwischenzeitlich verzogen.

Mit meiner abschließenden Meinung habe ich mir Zeit gelassen, um kein ungerechtes, weil voreiliges, Urteil zu fällen.

Mittlerweile bin ich jedoch schon mit Juli Zeh in Unterleuten, einem dicken Buch, dessen Handlung in einem kleinen Dorf, eben Unterleuten, in einer Zeit nach der Wende spielt. Davon aber evtl. später.

Zweifelsohne vermag es Elena Verrante, die sozialen Zustände und die Befindlichkeiten der handelnden Personen in einem Stadtteil Neapels treffend zu schildern. Auch die Verschiedenheit der beiden Freundinnen komm gut heraus. Nur - ich hätte dem Buch mehr Tempo gewünscht. Vieles hätte kürzer abgehandelt werden können. Manches kommt zu kurz - etwa die Hochzeitsfeierlichkeiten am Schluss des Buches.

Fazit - ein durchaus lesenswertes Buch, aber das Spektakel, das zuvor darum gemacht worden ist, war übertrieben!

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"Vorbilder" Nachtrag zum Beitrag "Geld" vom 29. Sept.


Als hätten sie nicht schon genug Geld gescheffelt. Nun kommt raus, dass prominente Fußballer Millionenbeträge an den jeweiligen Steuerbehörden vorbeigeschleust haben.

Vorbilder unserer Jugend, Stars, die angehimmelt werden, tun so etwas - Ronaldo und Özil! Aber, seit Hoeneß ist so etwas ja salonfähig! Dumm ist nur derjenige, der sich erwischen lässt!

Eine Herde von Steuerberatern, Anwälten, Bankern und sonstiger Beratern steht bereit, beim Betrug behilflich zu sein. Genau das sind die wahren Verbrecher!

Der jeweilige Staat ist meist sehr langsam, wenn es darum geht, Schlupflöcher im Steuerrecht zu stopfen.

Würde all diese kriminelle Energie für etwas Positives genutzt, der Welt ginge es erheblich besser!

Özil dürfte nie wieder für Deutschland spielen!

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Ich bin ein wenig stolz

 

Die weltweit verbreitete Internetseite "FUJILOVE"

beschäftigt sich mit den Produkten der Firma FUJIFILM.

Es geht dort um Gerätschaft und vor allem um die mit Fuji-Kameras entstandene Bilderwelt. Monatlich erscheint ein sehr gut gemachtes Photomagazin.

Von Zeit zu Zeit wird hier ein Photowettbewerb ausgeschrieben. Der letzte hatte das Thema "Ugly".

Das nebenstehende Bild, das ich hierzu eingereicht hatte, landete in der Wertung auf dem 3. Platz.

Es zeigt den Ausschnitt eines Pfeilers der Engelsbrücke in Rom.

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Wir müssen zusammenrücken!

Hofer, Orban, Le Pen und Wilders

Freunde, es wird eng! Am Sonntag könnte der FPÖ-Mann Hofer die Präsidentschaftswahl in Österreich gewinnen, Renzi könnte in Italien mit seinem Entscheid über eine Verfassungsänderung scheitern, was Neuwahlen und einen wahrscheinlichen Rechtsruck zur Folge hätte.

In Frankreich und den Niederlanden stehen Rechtspopulisten auf dem Sprung zur Macht. In Polen und Ungarn regieren schon die Ultra-Rechten.

Darum müssen sich die freiheitlichen Demokraten deutlicher zu erkennen geben und vor allem zusammenstehen!

Widersprecht jedem, wo auch immer, der meint, Flüchtlinge würden ihm alles wegnehmen! Macht deutlich, dass dieses Geschwätz von der Überfremdung Unfug ist! Ja, sagt, dass Vieles in unserem Staat ungerecht ist. Aber bittet um Unterstützung für die Politiker und Menschen im öffentlichen Leben, die das ändern wollen. Sagt, dass das Sich-In-Wut-Zurücklehnen und vorgesagtes dummes Zeug nachzuplappern aber auch gar nichts bringt! Erklärt, dass die derzeit rechten Parteien und Gruppierungen und deren Vertreter nichts Anderes im Sinn haben, als sich selbst in den Vordergrund zu bringen!

Haltet die europäische Idee hoch, auch wenn im Bereich der Union nicht alles gut läuft! Aber alles ist besser, als den Grenznachbarn als Erzfeind zu betrachten und ihm alles Unheil dieser Welt zu wünschen! Sagt, dass es ein riesiger Fortschritt im Zusammenleben der Völker ist, dass es in Europa seit Generationen keinen Krieg mehr gegeben hat! Erklärt, dass ein Land seine Eigenheiten in einem vereinten Europa nicht verlieren muss, so wenig das in Deutschland die Bayern und Sachsen das tun!

Rechtspopulisten gefährden die freie Meinungsäußerung. Was deren Verlust bedeutet, können noch die Mitbürger bezeugen, die unter dem DDR-Regime gelitten haben. Unfreiheit kennen, Gott sei Dank, die wenigsten Menschen in Europa. Was deren Verlust bedeutet, können viele nicht erahnen. Die jetzt mit Hetzreden gegen den Staat und seine Vertreter auftreten, leben, und das sollten wir ihnen immer wieder deutlich machen, von der Freiheit des Wortes und der Versammlung. Oft nutzen sie das schamlos aus!

Wir müssen uns und der Welt zeigen, dass es auch ein andres Deutschland gibt, das für Liberalität, für eine Freiheit des Glaubens, des Denkens und des Wortes eintritt! Manchmal gehört etwas Mut dazu, aber es lohnt sich!

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Beisetzung Fidel Castros


Es ist ein Hohn, dass man gerade Gerhard Schröder, den Brioni-Kanzler, den Kanzler der Bosse, nach Cuba zum Begräbnis von Fidel Castro schickt!

Wäre er nicht zu Asche geworden, Fidel würde sich im Grabe herumdrehen.

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Eine geniale Methode

 

Auf Barry Ord Clarces Internet-Seite "The Featherbender" habe ich eine geniale Methode dafür gefunden, wie man Dady-Longleg-Beine fabriziert.

Außer mir hat sich bestimmt schon der Eine oder Andere bei deren Produktion einen Knoten in die Finger gedreht.

Hier der Link zu dem kleinen Filmchen zum Thema:

 

https://thefeatherbender.com/2016/11/30/daddys-legs/ 

 

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Das Atatürk Mausoleum hoch über Ankara

Hier wird wohl der allseits verehrte Staatsgründer der Türkei Mustafa Kemal Atatürk bald ausziehen müssen.

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Friede auf Erden

 

Am 7. Oktober habe ich meinen Blogartikel "Wo bleibt das Positive?" wohl etwas zu früh verfasst.

Ich möchte noch einmal an ihn erinnern! 

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Rom - Ein Photobuch

Während unserer letzten Romreise ist ein

besonderes Photobuch entstanden.

 

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Geld

 

Mit Geld kannst du alles erreichen. Das ist die momentane Botschaft!

Du kannst damit sogar Präsident des mächtigsten Staates der Erde werden. Du kannst Olympiasieger werden, wenn du genug Moneten hast, wirksame Dopingmittel zu kaufen, und im Falle des Erwischt-Werdens die allerhöchsten Kontrolleure zu bestechen.

Du kannst dir die schönsten Autos, die schönsten Frauen im Katalog bestellen, die Liste der Möglichkeiten ist unerschöpflich!

Dabei fragt dich keiner nach dem Grips in deiner Birne, geschweige denn nach deinen moralischen Vorstellungen! "Brave New World"!

Folglich muss ein jeder bestrebt sein, so viel Geld  zu scheffeln, wie möglich, egal auf welche Art und Weise. Dabei ist ehrliche Arbeit noch das schlechteste Methode!

Früher nannte man abschätzig südamerikanische Staaten Bananenrepubliken, dort, wo Korruption alltäglich war. Das Ausbreitungsgebiet dieser Republiken hat sich enorm vergrößert. Ist es nicht heute überall so, wenn man sich oft fragen muss, ob da alles mit rechten Dingen zugegangen ist? Es ist doch ein verbreitetes Verhalten, dass überall jemand die Hand aufhält, wenn es um Vergabe von Aufträgen und von Gefälligkeiten geht.

Ist deine Finanzlage aber eher bescheiden, sinkt folglich dein Ansehen. Du kannst noch so schlau sein und moralisch integer.

Machen wir uns nichts vor, das, was ich gerade beschrieben habe, ist doch die Messlatte für unsere Kinder und Jugendliche. Der äußere Schein muss stimmen, dann bist du interessant und begehrenswert.

Höre ich da ganz von Ferne das Wort Sozialneid als Totschlag-Argument?

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Abschied - Nehmen

 

Ein schmales Bändchen steht schon seit Jahrzehnte in meinem Bücherschrank. Nie habe ich es übers Herz gebracht, dies Büchlein beim Aufräumen wegzuwerfen - "Fidel Castro, Ernesto "Che" Guevara Botschaft an die Völker der Welt".

Ende der 60ger, Anfang der 70ger Jahre des letzten Jahrhunderts bedeutete diese Botschaft der beiden Revolutionäre für uns junge Menschen viel. Wandten sie sich doch gegen die Ungerechtigkeit und Unterdrückung weiter Teile der Menschheit. Sie waren Helden. 

Mit einem kleinen Haufen von Revolutionären hatten sie auf Cuba den verhassten und korrupten Diktator Batista zum Teufel gejagt. Ganz Südamerika sollte von diesen Tyrannen, die von den USA hofiert wurden, befreit werden! Eine Utopie, wie wir heute wissen. 

Einstmals revolutionäre Bewegungen sind ins Kriminelle abgeglitten. Früher  dem Volk verpflichtete Regierende können nicht von der Macht lassen, werden ihrerseits zu Diktatoren.

Es ist ein Rätsel der Menschheitsgeschichte, dass auch Revolutionäre, die sich einmal dem Volk verschrieben haben, zu Alleinherrschern werden. 

Sicher war das auch bei Castro so, er ließ politische Gegner verfolgen und allein seine Kommunistische Partei hat bisher das Sagen.

Dennoch ist um die Namen Fidel Castro und Che Guevara für mich und viele andere heutzutage immer noch eine Art Zauber, verbunden mit einem Hauch von Freiheit und der Suche nach Gerechtigkeit! 

Es hat mich traurig gestimmt, als heute die Nachrichten vermeldeten, dass Fidel Castro gestern verstoben ist.

 


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Das wär`s doch!


Es müsste einen Welt-TÜV für Staatslenker geben!

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Bruce Springsteen

 

Gerade eben habe ich den nachfolgenden Satz gelesen:

 

Bruce Springsteen findet das Jammern alter Männer unerträglich. Ein Blick auf seine Gitarrensammlung reicht ihm, und er weiß, dass er noch immer seinen Teenagertraum lebt.

 

Ich werde drüber nachdenken, obwohl ich nur eine Gitarre besitze!

 

 

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Geld kennt keine Skrupel


Plötzlich ist Trump für wichtige Vertreter der Industrie, z. B. für den Baukonzern Bilfinger, kein Schreckgespenst mehr. Vielmehr erhoffen sich große und mittelständische Konzerne, auch in Deutschland, von Trumps Wirtschaftsprogramm satte Gewinne. Was kümmert es da, was er sonst so von sich gibt! 

Das ist die Krankheit unserer Gesellschaft, Gewinn geht über alles, auch über Menschenrechte!

 

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Entlassungen bei VW

VW will demnächst mehr als 20.000 Arbeitsplätze in Deutschland streichen. Kosteneinsparung. Waren diese Arbeitskräfte bisher zu viel oder müssen die verbleibenden jetzt mehr arbeiten?

Vor allem betroffen sind Leiharbeiter, die schon einmal ein Drittel der Belegschaft ausmachen können. Die stehen jetzt auf der Straße als Dank dafür, dass sie dem Konzern bei guter Auftragslage zu Gewinnen verholfen haben, auch weil sie schlechter bezahlt worden sind als die Stammbelegschaft. 

Wer hat den Konzern denn in diese Schieflache manövriert? Doch die Topmanager, die den Betrug mit den falschen Abgaswerten lanciert haben. Die aber wollen jetzt noch fette Boni einstreichen. Das nenne ich schamlos! Kein Wunder, dass so ein Vorgehen die Wut der vermeintlich oder tatsächlich Zukurzgekommenen noch anfacht! 

Noch sind uns die Bilder aus Amerikas Rost-Belt vor Augen, in denen mutlose Arbeiter ihre Situation schilderten nach erfolgter oder zu erwartender Entlassung.Trump Wähler! Klar, wohin die in Deutschland Betroffenen schielen!

Im Verbrämen der tatsächlichen Gründe für die zu erwartenden Maßnahmen sind die Entscheidungsträger groß, wenn das alles als ein Ausrichten des Konzern auf die Zukunft verkauft wird.

Und der VW-Betriebsrat spielt eifrig mit. Es ist hinlänglich bekannt, dass zwischen Betriebsleitung und Betriebsrat kein Blatt Papier passt. Man erinnere sich nur an die "Wohltaten", die hohe Betriebsratsmitgliedern vor Jahren vom Konzern empfingen! 

Bisher höre ich keine anklagenden Worte der Gewerkschaft, auch die SPD ist recht stumm. Allein, man höre und staune, ein Herr Fuchs von der Wirtschaftsvereinigung der CDU verurteilt die Praxis der Bosse, sich auch dann noch Boni zuzuschustern, wenn sie groben Mist fabriziert haben.

 

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So soll es sein!

Diesen Satz Obamas aus seiner Athener Rede sollten sich alle Regierenden der Welt hinter die Ohren schreiben:

 

" Wir müssen klarmachen, dass Regierungen dafür da sind, dem Interesse der Bürger zu dienen, und nicht umgekehrt. "

 

 

 

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Arztbesuch

 

Heute war ich beim Arzt. Der Doktor empfing mich so:

 

"Schreiten wir zum Äußersten! Schaun wir uns den Patienten doch einmal an!"

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"Eine schrecklich nette Familie"

 

Jetzt weiß ich, woran mich die Trump-Family erinnert - an die Geissens!

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Leonard Cohen ist gestorben

 

Mit großer Trauer mussten wir heute in den Nachrichten vernehmen, dass Leonhard Cohen tot ist. Er wurde 82 Jahre alt. Mit ihm ist eine Ikone meiner Jugend gegangen, eine Legende! 

Immer werde ich seine sanfte Stimme im Ohr behalten!

 

"So long Marianne" - "Suzanne"

Er muss seinen nahen Tod geahnt haben. An seine einstige Geliebte Marianne Ihlen, die 81jährig verstarb, schrieb er noch - " Ich glaube, ich werde dir sehr bald folgen. Ich bin nahe bei dir, dicht genug, dich zu berühren."

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Die Stunde der Kaffeesatz-Leser

 

Wieder einmal hat die Stunde der Kaffeesatzleser geschlagen. Überall hört man Experten, die voraussagen können, was nach dem Sieg Trumps auf uns zukommt. 

Dabei macht sich ein Wunschdenken breit, in der Hoffnung, dass alles nicht so schlimm kommen wird wie befürchtet.

Aber ist der neue Präsident ein neuer Mensch geworden, der alles in den Wind schlägt, was er vorher gesagt hat? Wie unglaubwürdig würde er sich dann machen, wenn er plötzlich das sanfte Schaf sein würde! 

Da ist allzuviel Wunschdenken im Spiel. 

Besorgniserregend ist, dass diese Art des Wahlkampfes und des Umgangs mit dem politisch Andersdenkenden mit Sicherheit Schule machen wird, zumal damit Erfolg verbunden ist. Der Weg zur brachialen Gewalt ist dann nicht weit!

Wenn man die Liste möglicher Trump-Berater und Minister betrachtet, muss einem Angst und Bange werden. Das sind Leute, die zum großen Teil ihre ultrarechten Anschauungen schon in die Tat umgesetzt haben. Da ist kein Trost, wenn man bei ihnen wenigstens weiß, woran man ist!

Machen wir uns auf das Schlimmste gefasst! Und keiner soll mir sagen, ich sähe zu schwarz!

 

Abschließend möchte ich noch Josef Joffes höchst bemerkenswerten Artikel auf der ersten Seite der aktuellen ZEIT erwähnen.

Joffe, Herausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT, analysiert den US-Wahlausgang messerscharf und und sieht schlimme Zeiten auf Amerika und auf die ganze Welt zukommen. Er findet die richtigen Worte für die Person Trump. Er nennt ihn einen "Möchtegern-Mussolini" und einen "Horrorclown". Er bringt aber die Hoffnung zum Ausdruck, dass die amerikanische Verfassung auch diese Krise überstehen wird. Er schließ seinen Artikel mit den Worten "God bless America". Dem kann man sich nur anschließen! 

Ich hoffe für uns alle, verehrter Herr Joffe, dass wir in Europa und speziell in Deutschland noch lange so ein freies Wort führen können! Das Aufkommen rechtsradikaler Kräfte lassen mich zweifeln.

 

Photo Spiegel Online

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Soziale Missstände

Es ist allerhöchste Zeit, dass wir uns mir gesellschaftspolitischen Dingen in der Welt, auch in Deutschland, beschäftigen!

Allseits wird beklagt, dass sich überall die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Beim Klagen bleibt es! Reiche werden immer reicher, die Armut aber wächst. Das ist kein Wunder, wenn man einmal genauer hinschaut.

Der Reichtum wächst durch die Ausbeutung derer, die eine Beschäftigung dringend benötigen. Da werden Jobs für einen Mindest-Hungerlohn angeboten unter miesesten Arbeitsbedingungen - unbezahltes Bereitstehen für einen möglichen Einsatz, mit 8,50 €  entlohnte Arbeit bis in den frühen Morgen. Nur ein Beispiel. So etwas kann man mit Fug und Recht als Ausbeutung bezeichnen! 

Arbeitgeber verlassen sich vielfach darauf, dass der Staat diejenigen unterstützt, deren betriebliches Einkommen zum Leben nicht ausreicht, man spricht dann von Aufstockern.

Große Firmen beschäftigen eine große Zahl an Leiharbeitern, die schlechter bezahlt werden als die Stammbesatzung, dafür aber freigestellt werden, wenn die Konjunktur schwächelt und folglich die Produktion zurückgeht.

Sieht so soziale Verantwortung aus?

Auf der anderen Seite sieht man, wie die, die es geschafft haben, sich gegenseitig Pfründe zuschieben. Ein Manager, der unliebsam geworden ist, wird mit einem Goldenen Handschlag verabschiedet.

Politiker, die sich hochgedient haben, erhalten nach ihrem Ausscheiden aus der Politik lukrative, hochbezahlte Jobs in der Wirtschaft. Beispiele brauche ich gar nicht zu nennen.

Ausgediente EU-Kommissare bekommen nach ihrem Ausscheiden für eine Weile ein stattliches Übergangsgeld, meist höher als 100.000 € pro Jahr. Dies nehme viele in Anspruch, auch wenn sie einen neuen, hochdotierten Job gefunden haben. 

Warum werden Gesetze meist so formuliert, dass die, die schon genug haben, steuerlich noch begünstigt werden? Z. B. bei der Erbschaftssteuer.

Ein Harz-4 Empfänger muss mit einer für ihn empfindlichen Strafe rechnen, wenn er Einkünfte verschweigt, die über das erlaubte Maß hinausgehen. Bekommt beispielsweise ein Kind zur Konfirmation ein Geldgeschenk, so wird dies zum erlaubten Nebenerwerb der Familie hinzugerechnet.

Grobe Steuerhinterzieher kommen oft mit glimpflichen Strafen davon.

Wer gerade vor einen Ball treten kann, oder wer es versteht, einigermaßen unfallfrei immer im Kreis herumzufahren, verdient Unsummen, die oftmals dem Finanzamt verschwiegen oder ins Ausland verschoben werden.

Warum kann es keine Obergrenze für einen Verdienst geben? Hohe Gehälter werden oft damit begründet, dass deren Bezieher ein hohes Maß an Verantwortung tragen. Wie sieht es aber mit einer Krankenschwester, einem Arzt, einem Polizisten oder Lehrer aus? Tragen die nicht auch ein hohes Maß an Verantwortung? Sie werden dafür aber nicht ausreichend gewürdigt und bezahlt.

Diese Ungleichheit und diese Ungerechtigkeit spüren viele Menschen, und so staut sich Unbehagen, ja Wut an. Wer diese nicht hinreichend artikulieren kann, läuft Rattenfängern wie Trump, Petri und Genossen hinterher und wählt entsprechend. Soziale Unruhen sind nicht ausgeschlossen.

 

 

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Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA

Die Arroganz der herrschenden Klasse in Amerika ist bestraft worden, ein Satan hat die (Welt-)Herrschaft übernommen.

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Ausgang der US Wahl

 

Mit Bernie Sanders wäre das nicht passiert!

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Wahlausgang in den USA

Die Betrogenen und Ausgebeuteten schlagen zurück!

 Ein Signal für Europa und die ganze Welt.

 

Der nur den Wohlhabenden dienende Kapitalismus hat auch in den USA den Bogen überspannt. Die Armen und Zu-Kurz-Gekommennen haben eine Chance gesehen, Aufmerksamkeit auf ihre Situation zu lenken. Die Frustration und Hoffnungslosigkeit muss riesig sein, wenn ihre Wahl auf Trump fällt!!

Ich sehe, vor allem in Europa, einen großen Zuwachs für rechte  Populisten kommen.

Wir müssen auf der Hut sein!

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Moral und Politik

Bomben auf den Jemen - Bild Internet -

Ich frage mich schon seit langem, warum man Potentaten und Diktatoren nicht die Wahrheit sagen kann! Warum sagt die deutsche Bundesregierung Herrn Erdogan nicht offen, dass sein Regiment diktatorisch ist? Aus Angst, das Flüchtlingsabkommen würde gekündigt? Das wäre abzuwarten! Nach Hitlers Machtergreifung hat der Westen auch taktiert in der Hoffnung, man könne diesen Herrscher irgendwie zähmen. Was daraus geworden ist, ist bekannt! Es ist zutiefst unmoralisch, die bedrängten Menschen in der Türkei und anderen Orts aus wirtschaftlichen Gründen sich selbst zu überlassen!

Warum bietet man den Chinesen nicht Paroli wegen ihrer Menschenrechtspolitik? Auch ihre Wirtschaft sähe schlecht aus, wenn in China nichts mehr gekauft würde! Zaghafte Appelle von westlichen Politikern vor Ort sind Pflichteinlassungen, die zum geschäftlichen Prozedere gehören und von den Chinesen als solche verstanden  werden. Es ändert sich nichts.

Warum liefert man den Saudis modernste Waffen, die sie im Jemen brutalst einsetzen? Aus welchen Gründen auch immer! Manchmal muss man Prioritäten setzen, auch dann, wenn es weh tut! Was ist das für eine Moral, die nur dort greift, wo es bequem ist? Aber man regt sich über Trump auf, der ein brutaler Verfechter einer egoistischen und wertfreien Politik ist!  

Bei politischen Parteien, die bei menschenunwürdigem Handeln anderer Staaten wegschauen, siehe Seehofers Besuch bei Putin, und dann noch ein C im Namen haben, ist das besonders verwerflich!  

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Präsidentschaftswahl in den USA


Wie krank muss eine Gesellschaft sein, die es zulässt, dass eine solche unmögliche Persönlichkeit wie Trump möglicherweise Präsident des mächtigsten Staates der Erde wird?

Anzeichen belegen, dass so etwas auch bei uns möglich sein wird! Herr Seehofer hat auch schon wenig Haare und eine zusätzliche Tolle stünde ihm gut!

Heute las ich nämlich in meiner Tageszeitung, dass sich deutsche Spitzenpolitiker darüber Gedanken machen, dass das unmöglich Scheinende Wirklichkeit werden könnte. Nur Herr Seehofer zeigt eine gewisse Sympathie für besagten Kandidaten! Er würde ihn willkommen heißen! Seehofer wird so zitiert - Nicht nur Hillary Clinton, auch Donald Trump wäre als Präsident "herzlich willkommen in München". "Wenn das amerikanische Volk sich in einer demokratischen Abstimmung für eine Person entscheidet, haben das Demokraten in Deutschland und Bayern zu akzeptieren."

Immer schon habe ich gewusst, dass da zwischen Deutschland und Bayern ein Unterschied besteht!

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Öttinger

 

Lieber Herr Öttinger!

 

Besagte Sprüche werden sie nie wieder los! Die kleben fest! Dafür wird man Sie noch nach Jahren  auslachen!

Tun Sie sich einen Gefallen und treten Sie zurück! Genießen Sie ihre Pensionen und lassen ihre Sprüche nur im Freundeskreis los!

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Rom

Meine Romreise liegt nun ein paar Wochen zurück, und die Eindrücke haben sich gesetzt.

Was ist geblieben?

Immer noch habe ich die Scharen von Touristen vor Augen. Selfy machende Asiaten, Öttinger würde sagen "Schlitzaugen", grinsend das Handy an langem Stab vor sich herhaltend, laute und allenfalls für einen Strandgang gekleidete Amerikaner und rabiate Osteuropäer, die ihren guten Platz bei der Papstaudienz auch mit Tritten gegenüber ebendiesen Asiaten verteidigten. Rompilger eben mit dem Verlangen nach dem besten Blick auf den Heiligen Vater.

Menschenmassen versperrten den Photoblick auf andere römische Sehenswürdigkeiten!

Jetzt habe ich auch ein besseres Verständnis vom Vatikan! Dieser Papst kann nicht lange genug leben, um die Selbstzufriedenheit des römischen Klerus zu besiegen. Es wimmelt vor selbstzufriedenen Pfaffen. Wahrlich, die Römische Kirche ruht in sich selbst und ist dort sehr mit sich zufrieden!

Bei der Aufzählung der in Rom auffälligen Menschen habe ich die vielen Obdachlosen und Bettler vergessen, die am Abend in den Kolonnaden des Petersplatzes einen Schlafplatz suchen. Dieses Schauspiel stört die Kirche offensichtlich nicht, wenn sie sich in ihrem Glanz sonnt! Immerhin, Franziskus hat für sie einen Ort gefunden, an dem sie duschen können. Dieser Ort war von unserem Hotelfenster aus einzusehen.

Was die Angst vor einem terroristischen Anschlag betrifft, so herrscht höchste Alarmbereitschaft! Natürlich kommt man nicht in den Petersdom ohne vorher gründlichst, wie am Flughafen, untersucht worden zu sein. Bei der Generalaudienz des Papstes an einem Mittwoch, zu der sich tausende von Besuchern versammelt hatten, beschlich mich doch zuweilen ein mulmiges Gefühl bei dem Gedanken, es könne trotz aller Vorsicht einen Anschlag geben. Vor allen wichtigen Gebäuden in Rom stehen schwerbewaffnet Soldaten. Sogar aus den Bergen wurden Gebirgsjäger rekrutiert! Die buntgekleideten Soldaten der Schweizer Garde, bewaffnet mit langen Spießen, wirken da schon etwas anachronistisch!

Die Rezeptionistin unseres Hotels erklärte uns, dass es unzählige Sicherheitskräfte gäbe, sogar als Bettler verkleidete. Ausländische Botschaften in der Nähe des Vatikan versammelt, böten zusätzliches Sicherheitspersonal auf.

Dennoch, Rom muss man einmal gesehen haben, um zu wissen, wo Julius Cäsar ermordet worden ist, wo die römischen Kaiser residiert habe, wo das Christentum zur Staatsreligion wurde.

Geblieben sind die Eindrücke aus Gesprächen mit Menschen. Z.B. mit dem Taxifahrer, der während der Fahrt anhielt, um einen vorbeifahrenden Kollegen durchs offene Fenster zu fragen, welcher deutsche Spieler beim AS Rom vor den Ball trete, das Gespräch mit der Rezeptionistin, die uns den Rat gab, frühmorgens um 7 Uhr in den Petersdom zu gehen. Wir hatten den Petersdom praktisch für uns und konnten lange staunend vor Michelangelos Pieta stehe oder in die Kuppel des Domes schauen. Das zufällige Gespräch mit einem englischen Professor, von Großvater zu Großvater, auf einem der sieben Hügel Roms.

Sicherlich habe ich die eine oder andere Begebenheit vergessen, aber es bleiben, neben den vom berüchtigten römischen Pflaster geschundenen Knien, Erinnerungen an eine schöne, ereignisreiche Zeit.

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Peter Heinrichs ist tot

 

So, wie das Photo ihn zeigt, so habe ich ihn gekannt. Stets gut gelaunt, voller Energie und Tatendrang. Er war ein sehr sympathischer und immer freundlicher Mensch.

Ich bin sehr traurig, dass er so früh gestorben ist!

Leute, die mich schon länger kennen, werden sich daran erinnern, dass ich vor vielen Jahren leidenschaftlicher Pfeiferaucher gewesen bin. Manch schöne Pfeife habe ich bei Peter Heinrich in seinem tollen Laden der "10 000 Pfeifen" gekauft. 

Natürlich brauchte ich auch Tabak. Ich erinnere mich noch sehr genau an die vielen Töpfe mit diversen Mischungen in seinem Laden. 

Als mein Bedarf an Pfeifentabak ständig größer wurde, haben wir es so gemacht, dass Peter Heinrichs nach Geschäftsschluss auf seinem Heimweg einen größeren Vorrat an Tabak bei uns zu Hause vorbeibrachte. Ein toller Service!

Gerne erinnere ich mich an manch schönes Gespräch in seinem Laden oder in unserem Wohnzimmer in Geyen.

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In Memoriam

Ohne Worte

Heute im Kölner Stadtanzeiger

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Auf dem Deutschen Friedhof in Rom

 

Abseits der Touristenströme liegt auf dem Gelände des  Vatikans der Deutsche Friedhof.

 

Hier mehr

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Reformation"Ein kulturelles Erbe, um das uns die halbe Welt beneidet"

 

Lauthals schreien Menschen, vor allem in Deutschlands Osten, die deutsche Kultur müsse vor Flüchtlingen, vor fremden Einflüssen gerettet werden.

Aber, was ist deutsche Kultur für diese Menschen? So recht wissen die das wohl selber nicht!

Wenn in Wittenberg auf Nachfrage vielfach geantwortet wird, dass für diesen "einzelnen Menschen" viel zu viel Geld ausgegeben wird, gemeint sind Luther und  die Feierlichkeiten für den 500sten Jahrestag des Thesenanschlags, kommen einem doch Zweifel am Kulturverständnis dieser Menschen!

Zwangsläufig ist unsere Kultur doch sehr stark mit religiösen Traditionen verbunden. Das muss jeder einsehen,  egal, ob er gläubig ist oder nicht. Oder verteidigt man in Deutschlands Osten die Errungenschaften des Sozialismus? Der sah oder sieht auch keine Fremdenfeindlichkeit vor!

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Reformationstag

Heute ist der 31. Oktober, Reformationstag. Der Tag, an dem Martin Luther seine bekannten Thesen an der Tür der Wittenberger Schlosskirche angeschlagen haben soll. 

Auch beginnen wir das Lutherjahr, weil sich dieser Thesenanschlag im nächsten Jahr zum 500sten mal jährt.

Auch Luther hat in einer Zeit gelebt, die nicht ohne Schrecken war. Zuversicht fand er im Glauben.

So hat er den Text des bekannten Kirchenliedes     "Ein feste Burg ist unser Gott" geschrieben. 

Den Beginn der dritten Strophe will ich zitieren, weil ihre Aussage auch in den heutigen Zeiten Mut macht!

 

                                                                                Und wenn die Welt voll Teufel wär

                                                                                 und wollt uns gar verschlingen,

                                                                                 so fürchten wir uns nicht so sehr,

                                                                                 es soll uns doch gelinge.

 

 

 

 

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Oettinger for President

 

 

http://www.ksta.de/politik/ueber-chinesen-und-homosexuelle-eu-kommissar-oettinger-spielt-aussagen-herunter-24999758

 

Bitte genau anschauen und hinhören! So spricht Europa! Da kann einem Angst und Bange werden!

 

So also geht Politik in Brüssel!

"Haushaltskommissar"  in Spe -  Ich bin auf die Kochrezepte gespannt"!

 

Eine verfrühte Büttenrede zu Karneval?

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Inside Vietnam

Seit einigen Monaten verfolge ich, durchaus kritisch, die Arbeit eines jungen Photographen - Steffen Böttcher, auch unter "Der Stilpirat" bekannt. Ich rieb mich an seiner oft sehr, ich sag einmal, drastischen Ausdrucksweise. Auch seine Photos begeisterten mich nicht immer. Langsam begreife ich aber, wieviel "Seelisches" in seinen Bildern steckt.

Empfehlenswert ist sein Bildband "New York"! 

Neben seiner Tätigkeit als Auftragsphotograph veranstaltet er Kurse für engagierte Amateurphotographen. In diesem Zusammenhang unternimmt er mit wenigen Photographen Vietnamreisen, die abseits touristischer Pfade verlaufen. 

Zur Zeit stellen einzelne Reiseteilnehmer ihr Reiseerleben in Wort und Bild in einer Videosequenz vor und schildern, was dieses Land und seine Menschen mit ihnen gemacht hat. Viele Teilnehmer empfanden diese Reise als eine Reise zu sich selbst. Ich glaube Steffen Böttcher hat eine Form von Weiterbildung ersonnen, die nicht nur photographische Vorankommen zum Ziele hat, sondern auch menschliches.

Bitte folgen Sie diesen Berichten! Es lohnt sich, einen jeden anzusehen!

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Angst und Vorurteile gegenüber Fremdem

Foto Internet

Meine Eltern standen Gastarbeitern, so nannte man ausländische Arbeitskräfte damals, distanziert und skeptisch gegenüber, um es freundlich auszudrücken.

Eines Tages überraschten sie mich damit, dass sie ein Fernsehgerät bei einem Griechen, der einen kleinen Laden betrieb, gekauft hatten. Ein Bekannter hatte ihn empfohlen. Dieser tüchtige Grieche konnte auch Fernsehgeräte reparieren, ein nützlicher Umstand, zumal er auch nicht zu teuer war.

Mit welcher Freude und mit welcher Hochachtung erzählten sie von diesem Mann und seiner Familie, der es sogar geschafft hatte, einen Altbau zu erwerben, den er eigenhändig modernisierte. Mir wurden die lieben und netten Kinder vorgestellt, die es bis zum Gymnasium gebracht hatten. Eine Vorzeigefamilie! 

Auch damals schon, vor etwa 30 Jahren, traten viele Deutsche den hier lebenden und arbeitenden Ausländern skeptisch, bisweilen feindlich gegenüber.

Aber zeigt das Beispiel meiner Eltern nicht, dass Vorurteile vergehen, wenn man sich  kennenlernt und den Mitmenschen erlebt?

Warum geht das heute nicht mehr? 

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Stories

Der "Baukasten" meiner Website hat eine Statistikabteilung, die mir sagt, wieviele Leser meine Seite am Tag/Woche/Monat hat. Auch kann ich ermitteln, welche meiner Veröffentlichungen wie oft aufgerufen worden sind.

Zu meinem großen Bedauern hat die Sparte "Stories" recht wenige Leser. Das stimmt mich etwas traurig, da ich doch hierhinein über all die Zeit viel Herzblut vergossen habe.

Vielleicht lenkt der werte Leser doch hin und wieder den Cursor nach rechts und ruft die eine oder andere Geschichte einmal auf! Würde mich schon sehr freuen!

 

 

 

 

Unser Schweizer Freund Corsin, der Held einer Geschichte, beim Fischen im Kathleen-River

 

 

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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Caroline Emcke

Mit großem Interesse und mit viel Aufmerksamkeit habe ich heute der Rede der Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels zugehört, gleichsam versetzt in ein philosophisches Seminar.

Was Caroline Ehmcke da sagte über Ausgrenzung, Dazugehörigkeit und Demokratieverständnis, jedes Wort könnte ich unterschreiben angesichts meiner Furcht vor einer wachsenden Menge von Menschen, die nichts anderes als ihr krudes Weltbild gelten lassen will.

Aber, leider ist es so, die es hören und verstehen müssten, waren nicht dabei, wohl auch nicht mittels Fernsehen. Selbst, wenn sie zugehört hätten, sie hätten es ja nicht verstanden. 

Dieser Mangel, dieses Voraugenführen der eigenen Unzulänglichkeit, würde sie noch böser und aggressiver gemacht haben. 

Wo ist der, und derjenige hätte ebenfalls einen Preis verdient, der nicht von der Hohen Warte des Allwissenden spricht, und den weniger Gebildeten Gleiches erklärt? Sie herausführt aus der eingefahrenen, ererbten und übernommenen Denkstruktur. Hierzu passt auch der Satz der Preisträgerin - "Keiner wächst allein." Nein, er ist Teil seiner Gesellschaftsschicht. Keiner merkt auch gerne, dass er dumm ist!

Aber, wo ist der Hebel, um die Weiche umzustellen, um die Unbelehrbaren zu belehren?

Ein Satz in Caroline Emckes Rede sollte sehr nachdenklich stimmen. Sie spricht diejenigen an, die schweigend und oft gutheißend geschehen lassen, was rechte Gruppen mit Gewalt in Wort und Tat verüben. Sie sagt - "Sie lassen hassen."

 

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Hanns-Josef Ortheil  Rom

 

Eine empfehlenswerte Lektüre für Rom-Reisend

 

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