Liebe Leute! Bleibt zu Hause, auch bei diesem Wetter!

Je mehr wir uns aus dem Weg gehen, desto schneller ist der Spuk vorbei!

Leben in Corona-Zeiten X

 

An manchen Tagen der Woche besucht uns unser Enkelkind mit seiner Mama, das ist eine willkommene Abwechslung! Natürlich dürfen die beiden unsere Wohnung nicht betreten. Meine Frau und ich stehen dann auf der Terrasse und unser Besuch gut zwei Meter entfernt von uns auf der Wiese. Dann unterhalten wir uns eine Weile. So richtig kann das kleine Mädchen, sie ist acht, die Situation nicht einschätzen. Um  uns eine Freude zu machen, hat sie jüngst aus Gänseblümchen einen kleinen Kranz gewunden und ihn auf dem Boden abgelegt. 

Ansonsten spüren wir nichts von der nun allenthalben gepriesenen mitmenschlichen Solidarität gerade älteren Menschen gegenüber! 

Eine Grenze war erreicht.

Die Welt, die Weltvernunft, wie man es auch immer nennen will, hat einen Schlussstrich gezogen. So, wie die Menschen miteinander und mit der Natur umgegangen sind, so konnte es nicht weitergehen. Am schlimmsten trifft es leider wieder die Armen und Schwachen, die Besitzenden verstehen es, sich zu retten oder schlagen aus allem noch ihren Vorteil.

Ich vermisse ein Wort der Kirchen zum derzeitigen Szenario! Erklärungsnot?

Ein Skandal

Es ist unfassbar, dass Pflegerrinnen und Pfleger in Altersheimen oft ohne ausreichende Schutzmaßnahmen ihren Dienst tun und dabei ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen! Vom Beifall-Klatschen und von Lobeshymnen haben diese Menschen nichts. Gerade diese in höchstem Maße gefährdeten Menschen müssen mit ausreichender Schutzkleidung versorgt werden. Was müssen diese Menschen empfinden, wenn sich der zuständige Gesundheitsminister publikumswirksam in einem Verteilerzentrum für Schutzkleidung herumlümmelt!

Außerdem ist eine sofortige spürbare Gehaltserhöhung nötig!

Gestern in der Apotheke

fiel mir ein kleines Plakat auf, das der örtliche Metzger auf der Theke positioniert hatte. Darin tut er Kund, dass er ab einem bestimmten Betrag auch nachhause liefert. Fleisch, Wurst, aber auch Mehl. Mir entfuhr: "Ob der XY auch Klopapier liefert?" (In Anbetracht des Mangels an dieser Sache.)

Darauf eine Stimme aus dem Hintergrund:"Genau, das habe ich auch schon gehört!"

Der Hölder

Hölderlins Grab auf dem Stadtfriedhof in Tübingen


Viele Jahre ist es her, dass ich Peter Härtings Hölderlin-Biographie zu lesen bekam. Den berühmten Dichter kannte ich dem Namen nach mit dem Nachklang, dass seine Gedichte schwer zu lesen und erst recht zu verstehen seien. 

Härtling verstand es, mir den Menschen Hölderlin lebendig werden zu lassen, indem er den Lebensweg und das Werk des Dichters anschaulich schilderte und zu verstehen brachte.

Seither liegt mir Hölderlin am Herzen. Er war ein unheimlich begabter Dichter, der auch die Aufmerksamkeit und das Interesse des damals schon hochberühmten Friedrich Schiller fand. Nur, Hölderlin verstand es nicht, wie andere Geistesgrößen seiner Zeit, daraus Kapital zu schlagen. Es gelang ihm nicht, irgendwo festen Fuß zu fassen, einen Verleger zu finden, der sein Werk in klingende Münze umwandeln konnte, eine Professur zu erlangen. Gelegentlich verdingte er sich als Hauslehrer bei Adligen oder reichen Bürgern. Er war begeistert und später bitter enttäuscht von der Französischen Revolution. Seine seelische Verfassung machte ihm das Leben schwer und leitete ihn später in den Wahnsinn. Von Freiheitswillen, damals herrschten noch absolute Fürsten, schloss er sich revolutionären Zirkeln an. Entdeckt, durfte er, als dem Wahnsinn Verfallener, fliehen, um in Tübingen zweihunderteinunddreißig Tage "Heilungsversuche" zu überstehen. Er war Mitte dreißig. Drei Jahr Lebenszeit billigte man ihm noch zu, als er zur Pflege dem Tübinger Schreinermeister Zimmer übergeben wurde, dessen Familie ihn sorgsam behütete. Hier, im Turmzimmer, gleich am Neckar lebte Hölderlin noch mehr als dreißig Jahre. Seine Gedichte erkannte er wieder, wusste aber nicht mehr, dass er deren Verfasser war.

 

Diese knappen Zeilen sind für den Leser als Ermunterung gedacht, sich mit dem Hölder etwas näher zu befassen. - 2020 jährt sich sein 250ster Geburtstag. - Dazu eignet sich Peter Härtlings Biografie sehr gut.

 

Friedrich Hölderlin, geb. am 20. März 1770 in Laufen am Neckar, gest. am 7. Juni 1804 in Tübingen

 

Hälfte des Lebens, er war 34 Jahre alt, als er es schrieb, ist eines seiner bekanntesten Gedichte. 

 

                       Hälfte des Lebens

 

Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.
 
Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.


Krankenhäuser

Krankenhäuser dürfen nicht weiter wie wirtschaftliche Unternehmen geführt werden!

Weitere Aussichten

Die rechten Kreise in unserem Land sind merkwürdig still! Aber ich bin überzeugt, sie wetzen schon die Messer. Sollte es Bund und Ländern nach Ostern nicht gelingen, eine vernünftige, beruhigende Perspektive für ein Weiterleben mit dem Virus aufzuzeigen, werden sie sich als Heilsbringer präsentieren! 

Orban in Ungarn hat nicht lange gefackelt, heute schon lässt er ein Ermächtigungsgesetz von einem willfährigen Parlament durchwinken.

Nur ein Vorschlag!

Man macht sich zur Zeit ja so seine Gedanken.

Einer ist, dass wir dann, wenn wir wieder aus unseren Wohnhöhlen rauskriegen dürfen (hoffentlich), unsere nächsten Nachbarn nicht mehr erkennen werden!

Grund, die Frisöre dürfen nicht mehr "praktizieren".  Ich wollte schon ein Porträt von mir ins Netz stellen und fragen, ob mich jemand wiedererkennt, aber meine Ehefrau hat mir dringend davon abgeraten.   

Ich hätte da für Fernsehschaffende einen Vorschlag, wie wäre es mit einer Sendereihe " Do it yourself- Haarschneiden mit der Küchenschere leicht gemacht ". Dem Individualismus wären da keine Schranken gesetzt! 

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Gefunden

Beim Blättern in einem Buch, zufällig in meine Hand gekommen, entdeckte ich dieses, wie ich meine, wunderschöne Rilke-Gedicht. Etwas Trost in dieser schlimmen Zeit!

RAINER MARIA RILKE

Und wie mag die Liebe dir kommen sein?

 

                                                  Und wie mag die Liebe dir kommen sein?

                                                  Kam sie wie ein Sonnen, ein Blütenschein,

                                                  Kam sie wie ein Beten? - Erzähle :

 

                                                  Ein Glück löste leuchtend aus Himmeln sich los

                                                  und hing mit gefalteten Schwingen groß

                                                  an meiner blühenden Seele ...

 

 

                             

Wie man aus der Not anderer Gewinn macht.

Adidas, H & M und Deichmann zahlen ab sofort keine Miete mehr für ihre Ladenlokale! Der Kapitalismus zeigt sein wahres Gesicht! Was vom Gesetz her als Hilfe für notleidende Wohnungsmieter gedacht war, wird zur Gewinnmaximierung missbraucht!

Ich hoffe, die Verbraucher werden darauf richtig reagieren!


Was macht eigentlich ....

Wolfgang Bosbach? Ansonsten tut er doch zu allem und jedem seinen Senf dazu!

Das schreibt Hillary Clinton an Donald Trump auf Twitter

Before sending anyone back to their jobs, you should try doing yours.

 

Leben in Corona-Zeiten IX

Auch, wenn ich mich innerlich dagegen wehre, mir drängen sich böse Gedanken auf. Wir wollen es nicht glauben, aber die Verantwortlichen betonen es stets, der Gipfel der Pandemie ist noch lange nicht erreicht. Was wir aus Italien und Frankreich sehen und hören, macht nicht gerade Mut. Dort müssen Ärzte offensichtlich schon jetzt abwägen, für welchen Patienten es sich lohnt, medizinisch weiterversorgt zu werden. Alte und bereits vorerkrankte Menschen haben da schlechte Karten. Ich bin davon überzeugt, dass sich hierzulande schon Kommissionen derartige Pläne zurechtlegen!

Auch in Deutschland gibt es Bestrebungen, ein einigermaßen normales Leben ohne die eben beschriebene Menschengruppe fortzuführen. Alte und Kranke sollen weggesperrt werden, damit die Wirtschaft wieder florieren kann. Herr Linnemann sieht nach Ostern den Zeitpunkt gekommen, die jetzt herrschenden restriktiven Maßnahmen zu lockern. Alte, oft vereinsamte Menschen sollen sich selbst überlassen werden. Wie herzlos und unsolidarisch ist das doch! Von Undankbarkeit will ich erst gar nicht reden, haben doch die Alten dafür gesorgt, dass es unserem Land jetzt wirtschaftlich gut geht!

Chinesische Krankheit

Bisher kamen alle gefährlichen Viren der letzten Jahre aus dem Reich der Mitte. Wären die Chinesen, als die ersten Fälle auftraten, sorgsamer gegen die Krankheit vorgegangen, der Welt wäre eine Menge erspart geblieben! Jetzt lassen sich die dortigen Regierenden noch als Helden feiern, die den Virus besiegt hätten. 

Leben in Corona-Zeiten IX

Im Moment erwische ich mich oft bei der Überlegung,  an welchem Ort der Welt ich jetzt am liebsten wäre. Dabei wandern meine Gedanken immer wieder an einen bestimmten, einsamen Ort im kanadischen Yukon-Territorium, an dem ich vor Jahren eine Weile mit meinem Sohn sein durfte. Nicht der möglicherweise fehlenden Ansteckungsgefahr wegen, nein der Ruhe wegen! Weg von der pausenlos auf einen einprasselnden Corona-Berichterstattung, der aufkommenden Hysterie. Nein, mein Platz ist jetzt hier bei meiner Familie! Und - wahrscheinlich bekäme ich in besagter Lodge auch keinen Platz mehr, Leute mit viel Geld haben sich dort bestimmt schon für Wochen einquartiert!

So langsam mach ich mir Gedanken darüber, wie die mittel- oder gar die langfristigen Aussichten für die Corona-Pandemie aussehen! Der Virus ist momentan nicht auszurotten. In der Dritten Welt wird er, selbst wenn in Europa seine Ausbreitung einigermaßen eingedämmt ist, ein gutes Zuhause finden, von wo aus er immer wieder über uns herfallen kann!

Es verschlägt einem jeglichen Optimismus, wenn wir italienische und spanische Zustände sehen!

Leben in Corona-Zeiten IIX

Mir drängt sich die Erkenntnis auf, dass diese Corona-Kriese notwendig war, um die Welt wieder moralisch in den Senkel zu stellen.

Am Nachmittag habe ich im Ort eingekauft. Es war geradezu gespenstisch, wenig Leute, sehr wenig Autoverkehr, Menschen mit Schutzmasken.

Leben in Corona-Zeiten VII

In England wird erwartet, dass die Corona-Epidemie die Kraft des Medizin-Systems übersteigen wird. Unverständlich, Boris Johnson wollte doch alles Geld, das er früher an die EU gezahlt hat, ins Gesundheitssystem stecken.

In den Lebensmittelgeschäften im Umkreis gibt es außer Klopapier keine Tüte Mehl mehr. Was die Leute mit ersterem machen, könnte ich mir ja noch denken, aber mit Mehl?

 

Vielleicht kann man Toilettenpapier ja auch backen (?).

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Gezänk

In der jetzigen Notsituation kann ich den Streit unter den Ministerpräsidenten nicht verstehen! Söder hat klar erkannt, dass sofortiges Handeln notwendig war. Das Hin- und Her-Lavieren der Länder, Städte, Landkreise und Gemeinden versprach keine Lösung, vielleicht auch nicht nach der Konferenz mit der Kanzlerin. Kann es sein, dass die Länder-Granden neidisch und eifersüchtig auf den bayerischen Ministerpräsidenten sind, der sehr klar, klarer als andere, den brutalen Ernst der Situation und die aus diesem Ernst zu schließenden Maßnahmen erkannten und für Bayern angeordnet hat.

Menschen, die mich kennen, werden sich nach dem Lesen dieser Zeilen die Augen reiben. Wahrlich, ich war kein CSU und Söder-Freund, da kam viel Böses aus der bayerischen CSU, aber jetzt muss ich Söder für sein Reden und Handeln Anerkennung zollen!

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Nie gedacht

Ein Virus hat die Weltherrschaft übernommen. Die Krone hat er schon auf.

Wem haben wir den Virus zu verdanken? Was will er bewirken?

Das Leuten des Pestglöckchens ist schon zu hören!

 

Mittelalter Pestglöckchen in 95447 Bayreuth für 6,00 € zum ...

ausverkauft!

Warum zögert Herr Laschet noch damit, in NRW eine totale Ausgangssperre zu verhängen? Jede ungenutzte Stunde kostet Menschenleben!

Experimente

 

Jetzt im Moment verbringe ich gezwungener Maßen mehr Zeit zu Hause. Zeit, die ausgefüllt werden will. Ich habe mich wieder auf das lange vernachlässigte Fliegenbinden besonnen. Es entstanden neue Kreationen, deren Funktion ich dann im und auf dem Wasser näher beobachten wollte.

Es müsste doch möglich sein, mit Hilfe eines Macroobjektivs Fotos davon zu machen, wie sich solch eine Fliege im bzw. auf dem Wasser verhält. Im Haushalt suchte ich nach geeignetem Versuchsmaterial und erste Probeaufnahmen entstanden. Die Handhabung stellte sich als nicht gerade einfach heraus. Der Wasserbehälter sollte passend sein, z.B. durch Krümmung keine Verzerrungen erzeugen. Nun zeige ich die ersten Ergebnisse. Einiges muss verbessert werden, aber die Idee ist geboren. Ich werde sie weiter verfolgen und mögliche Ergebnisse vorstellen.

Die oben abgebildete Trockenfliege war noch dem ersten Fotoversuch untergegangen und nach einer Weile von alleine wieder aufgetaucht. Überall erscheinende kleine kleine Luftbläschen hatten sicherlich dafür gesorgt.


 Barry Ord Clarkes Deer Hair Hackle Suspender Midge im Wasserfilm schwimmend

 

 

Leben in Corona-Zeiten VI.

Draußen scheint die Sonne, ich kann mir kaum vorstellen, in welcher schier ausweglosen Situation wir leben!

Jedes Bundesland, ja jede Stadt beschließt Regeln für den gesellschaftlichen Umgang. Das ist nicht gut! Einheitliche Maßnahmen wären besser! Es ist abzuwarten, was die Ministerpräsidenten morgen beschließen.

Gestern Nachmittag hatten meine Frau und ich ein bedrückendes Erlebnis - Unser Sohn fuhr mit seinem Auto so vor das Haus, dass wir alle Insassen sehen konnten. Die Schwiegertochter legte ein Buch, das wir in ihrem Laden bestellt hatten, auf den Tisch der Terrasse und setzte sich wieder ins Auto. Unser Enkelkind, acht Jahre alt, schaute aus dem Autofenster und winkte uns zu. Ihr blasses Gesicht drückte aus, wie verstört sie war, dass diese Situation für sie unbegreiflich war. Wie soll das alles enden? Man darf nicht auf dumme Gedanken kommen!

Nebenwirkungen

Seit ein paar Tagen schaut mich meine Frau etwas nachdenklich an. Auf Nachfrage erklärte sie, ich müsse dringen zum Frisör gehen. Das lehnte ich aus hygienischen Gründen strikte ab.

Nebengedanken - jetzt im Alter könnte es endlich einmal gelingen, mir einen Pferdeschwanz wachsen zu lassen.

Es ist bitter ernst!

Ich bin wahrlich kein CSU- und kein Söder-Freund! Dem bayerischen Ministerpräsidenten muss man aber zugestehen, dass er zur Corona-Pandemie klare Worte findet und diesen auch Taten folgen lässt. Ich muss ihm zustimmen, dass jetzt massive, klare und harte Maßnahmen getroffen werden müssen, damit wir nicht vollends ins Unglück stürzen! Zaudern ist das Schlimmste, was angesagt ist! 

Meine Meinung ist, dass sofort eine strikte Ausgangssperre angeordnet werden muss, deren Befolgen strengstens kontrolliert werden sollte. Ein Nichtbefolgen müsste mit harten Strafen belegt werden. Warum könnte nicht die Bundeswehr zur Kontrolle einer Ausgangssperre eingesetzt werden? Es ist aussichtslos, an die Vernunft solcher Menschen zu appellieren, die bequem, dumm und egoistisch sind.

Ein Gutes hat diese Pandemie, es trennt bei den Mitmenschen die Spreu vom Weizen. Es spült die Skrupellosen, Egoistischen und die Dummen hoch, die ihr Wesen bei Zuwortmeldungen auch gar nicht verbergen wollen oder können.

Aber - viele Mitmenschen zeigen sich hilfsbereit und mitfühlend. Es ist toll, wie klaglos diese Menschen für andere da sind, Pflegepersonal in Krankenhäusern und Altenheimen, Ärzte, Apotheker, Angestellte in Supermärkten, Polizisten usw.! Es ist kaum zu glauben, dass sich Pflegekräfte, die zur Zeit ihren Beruf nicht ausüben, freiwillig zum Dienst melden! Die sich wahrscheinlich sehr bewusst dessen sind, welches persönliche Risiko sie eingehen.

Da antwortet eine junge Frau einem Reporter, sie fände die jetzt schon getroffenen Maßnahmen übertrieben. Ist das dumm, gedankenlos oder egoistisch, wenn man sich selbst so zum Maßstab setzt? Eltern beklagen sich öffentlich darüber, dass sie nun 24 Stunden für ihre Kinder da sein müssten. Viele Menschen können sich einfach nicht vorstellen, ihr persönliches Vergnügen für eine Weile aufgeben zu müssen. Eine solche Gesellschaft hat außer Corona noch einen anderen Krankheitsherd!

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Leben in Corona-Zeiten V.

Die Menschen stöhnen unter den Corona-Maßregeln, als gäbe es sie schon seit Wochen. Wie soll das später werden? Viele halten sich nicht an die Vorschriften. Bayern zieht darum Ausgangssperren in Erwägung.

Mit meinem Enkelkind schreibe ich Briefe übers Internet. Manchmal FaceTimen wir. Auf den Straßen ist weniger los.

Originalton eines Jugendlichen heute

Ich bin doch eine Person, ich lass mich doch nicht einsperren!

Es kann sein, dass die eindringlichen Worte und verkündeten Maßnahmen viele Jugendliche nicht erreichen, weil sie meist anderweitig im Netz unterwegs sind und Radio und Fernseher gar nicht einschalten.

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Der Egoismus treibt in Zeiten Des Corona-Virus Blüten!

Wenn unser Ministerpräsident jetzt sagt, dass es um Leben und Tod geht, dann treibt er gewiss keine Scherze!

Das Handeln vieler Mitmenschen, die jetzt das schöne Wetter feiern, indem sie dichtgedrängt in Straßencafes sitzen, in Pulks die Grünanlagen belagern, mit ihren Kindern die Spielplätze bevölkern, und so für eine bestmögliche Verbreitung des Virus sorgen, ist nicht nur dumm und rücksichtslos, indem sie das eigene Vergnügen über die Fürsorge für andere Menschen stellen, sie handeln geradezu kriminell, den möglichen Tod anderer billigend in Kauf nehmend. 

Leben in Corona-Zeiten IV

Langsam stellen sich auch bei mir Fluchtgedanken in eine heilere Welt ein, wo ich wenigstens zeitweise nichts mehr von Corona hören muss. Illusorisch!

Gespenstische Szenarien tauchen auf - menschenleere Weltstädte, Messehallen, wie in Berlin, werden zu Not-Krankenhäusern umgerüstet, tausende Urlauber müssen aus den fernsten Winkeln der Welt heimgeholt werden, drohende Ausgangssperren usw.. Schaue ich aus dem Fenster, mein Schreibtisch steht davor, sehe ich alte Menschen, am Stock gehend, von wenig jüngeren gestützt, zur Hausarztpraxis in der Nachbarschaft schleichen. Dort habe ich gestern erlebt, ich musste ein Rezept abholen, dass Patienten die Praxisräume erst gar nicht betreten wollten.

Schlimm für meine Frau und mich ist, dass wir unser Enkelkind nur noch via FaceTime sehen können. Statt dessen erstellen wir Not-Lernpläne.

In diesen Zeiten trennt sich auch bei den Mitmenschen die Spreu vom Weizen. Viele missachten unsolidarisch mit den Alten und Kranken Vorsichtsmaßnahmen, es gibt Diebstähle in Krankenhäusern, Desinfektionsmittel und Atemmasken werden gestohlen. Aber, in der ach so gescholtenen Jugend ist Solidarität mit uns Alten zu erleben, Messdiener, Studenten und Jugendorganisationen von Parteien springen helfend ein, wo Hilfsbedürftige zu versorgen sind. Man hatte gar nicht mehr zu hoffen gewagt, dass so etwas noch möglich ist.

Ist das auch Mundraub?

Von einer Bekannten habe ich folgende Begebenheit gehört :

Eine Frau brachte nach dem Einkauf im Supermarkt den Einkaufswagen weg. Den Kofferraum ihres Autos hatte sie dabei offen gelassen. Bei ihrer Rückkehr fehlte das zuvor gekaufte Klopapier!

Leben in Corona-Zeiten IIV.

Vielen meiner Mitmenschen ist der Ernst der Lage (noch) nicht bewußt. Zu schwer ist es wohl einzusehen, dass die bisherigen Lebensumstände keine Gültigkeit mehr haben. Müssen die ersten Tote auf der Straße liegen, damit sich Einsicht einstellt?

Ich vermisse ein Wort der Kirchen, um die Menschen zur Vernunft zu bringen!

Heute habe ich den Eindruck, in zwei Welten zu leben!

Eine Welt liegt innerhalb meiner vier Wänden. Wenn ich Radio oder Fernseher einschalte, höre ich die ernstesten Mahnungen und strikte Verhaltensanweisungen verantwortlicher Politiker.

Begebe ich mich nach draußen, sieht die Welt ganz anders aus - fröhliche Menschen sitzen in Straßencafes, umarmen sich, die Minen sind heiter. 

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Leben in Corona-Zeiten II.

Amerika first

Was für ein skrupelloser Mensch dieser Trump ist, zeigt sich in dem Versuch, eine deutsche Firma bzw. deren Wissenschaftler aufzukaufen, die dabei sind, einen Impfstoff gegen das Corona-Virus zu entwickeln. Nur er und die Amerikaner sollen in Besitz des Medikaments kommen.

Tanz auf dem Vulkan

Viele Zeitgenossen haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt! Man sitzt dicht nebeneinander in Straßenkaffees, geht mit den Kindern auf den Spielplatz, veranstaltet, weil die Lokale zu sind, daheim Corona-Parties. Offensichtlich ist diesen Menschen noch immer nicht bewusst, dass sie selbst das Virus auch verbreiten können!  Es dauert wohl eine Weile, bis der eigene Egoismus besiegt ist!

Reiche Insulaner

Superreiche, die auf den nordfriesischen Inseln eine redegedeckte Ferienhausvilla besitzen, wollten auf den Inseln die Corona-Zeit aussitzen. Nebenbei hätten sie den eingeborenen Insulanern das Virus erst einmal eingeschleppt. Dem ist aber ein Riegel vorgeschoben, die Inseln sind dicht.

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Leben in Corona-Zeiten I.

Wenn ich heute aus dem Fenster schaue, hat sich eigentlich nichts geändert, außer, dass ausnahmsweise einmal die Sonne scheint. Kinder spielen auf der Straße, eine ältere Frau joggt vorbei, Hundebesitzer führen ihre Lieblinge Gassi. Nichts deutet daraufhin, dass die ganze Welt von diesem fürchterlichen Virus in Atem gehalten wird! Damit muss man erst einmal fertig werden! Nun ist fast alles anders. Ich bin Großvater, Risikoperson, und darf mein Enkelkind nicht hüten, obwohl das nötig wäre, die Schule fällt ja aus. Soziale Kontakte sind auf das Nötigste zu beschränken. Mir fällt das nicht sonderlich schwer, aber all die Menschen, die durch ihre Arbeit das öffentliche Leben in Gang halten, verdienen unseren Respekt! Eigentlich kann man jetzt nur von Tag zu Tag leben und abwarten, wie sich die Lage entwickelt.

Aber - es bleibt Zeit, achtsam mit sich und seinen Lieben umzugehen, sich auf Wesentliches zu konzentrieren, einmal etwas gründlicher nachzudenken. Diese Chance sollten wir nutzen!

 

Nach den Erfahrungen des heutigen Tages - ich habe den Eindruck, dass viele Menschen, besonders junge Leute, die Gefahr, die vom Virus ausgeht, wenig ernst nehmen! Man hört Sprüche wie:" Ich lass mir doch die Lebensfreude nicht verderben!" Dass man die Seuche aber auch selbst in die Welt tragen kann, kommt denen nicht in den Sinn.

Es ist ja auch so, dass der Feind unsichtbar ist. Wer hat da gerade heute bei dem schönen Wetter  dumme Gedanken?

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Unterleuten

Vor einigen Jahren habe ich den Roman gelesen und war damals schon begeistert.

Nun die Verfilmung in drei Teilen. Ich hatte etwas Sorge, dass der Film dem Roman nicht Genüge tun könnte. Das war aber nicht so! Der Film ist klasse gemacht, vor allem die Charaktere der handelnden Personen sind richtig gut getroffen in der Auswahl der Schauspieler und deren hervorragendem Spiel!

Heute habe ich das Buch noch einmal herausgesucht und mich darin festgelesen. Juli Zeh kann einmalig fesselnd erzählen. Das macht Lust, auch, wenn man den Ausgang kennt, das Buch noch einmal zu lesen! 

 

Ganz interessant ist die Seite des Buch-Verlages zum Roman.

Gedankenspiele zu Corona-Zeiten

Hätte ein Romanautor die Geschichte um den weltumspannenden Corona-Virus zu Papier gebracht, sein Werk wäre unweigerlich in der Sparte Science-Fiction gelandet. Um so eher, wenn  er noch geschrieben hätte, dass zwei der weltgrößten Übelmänner (nach Walter Kempowski) sich gegenseitig infiziert hätten. So die Nachricht, die gestern durch die Presse geisterte - der mit der Seuche behaftete Bolzonaro habe Trump im Weißen Haus die Hand gegeben.

Ich bin eigentlich ein klardenkender Mensch, aber es drängt sich mir der Verdacht auf, dass sich unsere Welt zur Wehr setzt gegen das, was wir der Umwelt und uns Menschen gegenseitig antun!

Es gibt doch noch Erfreuliches!

Der Verfassungsschutz darf nun endlich den"Höcke-Flügel" in der AfD beobachten! Der Flügel, der laut Gaulands Aussage nach der Thüringer Wahl im Herbst letzten Jahres, mitten in der Partei steht.

 

 

 

In der heutigen Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers auf der Seite 5 ist ein Artikel zu lesen - "Verfassungsschutz beobachtet "Flügel" der AfD."

Darunter eine große Anzeige des Bundesamtes für Verfassungsschutzes, in der um Mitarbeiter geworben wird.

 

Na dann kanns ja losgehen!

Leben in Corona-Zeiten

 Wenn ich als über 60Jähriger gewisse Ratschläge in der Corona-Berichterstattung Ernst nähme, müsste ich mein Testament machen. Ich weigere mich einfach, so schwarz zu sehen! Vorsicht, ja! Aber ein gewisser Optimismus sollte bleiben!

Leben in Corona-Zeiten

Man kann Radio und Fernseher anschalten, wann man will - Corona. Zeitungen haben nur noch ein Thema - Corona. Auch das ist nicht gesund! Jeder im Lande weiß, was los ist und wie er sich zu verhalten hat. Die vielfältigen Berichte tragen nur zur Verwirrung und somit zur Verängstigen bei. Weniger wäre in diesem Fall mehr, Informationen zu bestimmten Zeiten, ansonsten muss das Leben weitergehen. Hysterie hilft nicht!

Zu lesen in Zeiten des Corona-Virus

 

Noch einmal möchte ich auf den Roman von Albert Camus "Die Pest" hinweisen, den ich jetzt gerade zu Zeiten des Corona-Virus für unbedingt lesenswert halte. Geschrieben im Jahre 1947 schildert er das Auftreten eines rätselhaften Fiebers (der Pest) in der Stadt Oran, dem immer mehr Menschen zum Opfer fallen. Der Klappentext der Taschenbuchausgabe schreibt:" In ihm (dem Roman) seziert Camus hellsichtlich das menschliche Handeln im Angesicht der Katastrophe."

 

Die deutschen Behörden und die Bevölkerung sind mit der Bekämpfung der Corona-Epidemie offensichtlich überfordert!

Offensichtlich ist vielen Menschen der Ernst der Lage bei der Corona-Epidemie nicht bewusst! Es passt nicht und Köpfe, was da auf uns zukommt! Zu fremd, zu unbegreiflich ist die Sachlage. Fußballfans mosern darüber, dass Spiele abgesagt werden. Auch Behörden, und das ist ein Skandal, entscheiden von Region zu Region verschieden, wenn es um angebrachte Maßnahmen geht. Vielfach scheinen wirtschaftliche Auswirkungen wichtiger zu sein als Menschenleben. Bemerkbar macht sich auch, dass der Zusammenhalt der Bürger zunehmend geringer wird. Rücksichtnahme und ein Kümmern um Andere entfallen, wenn es um den eigenen Vorteil geht.

Angesagt sind Maßnahmen wie Verbot aller Zusammenkünfte von mehr als 50 Personen, das Schließen von Schulen und Universitäten für wenigstens drei Wochen. Gerade Schulen sind ein markanter Ort zur Verbreitung des Virus. Unvernünftige Eltern schicken kranke Kinder in die Schule, wo alle Viren und Bakterien bestmöglich weitergereicht werden. Es soll ja so sein, dass Kinder den Virus besser verkraften, ihn aber weitergeben können.

Diese Maßnahmen müssen sein, auch wenn dabei viele Schwierigkeiten auftreten. Es gibt aber nichts Wichtigeres als den Schutz aller Menschen vor so gravierenden Gefahren für die Gesundheit!

Corona und der Fußball

Wie es scheint, sind die Sachsen immun gegen den Virus, sonst könnten die Behörden nicht zulassen, dass im Leipziger Stadion vor zigtausend Zuschauern Fußball gespielt wird!

Das geht aufs Gemüt!

 

Die heutige Wetterlage

Man könnte trübsinnig werden!

 

Und Corona-Virus


Quelle - Kölner Stadtanzeiger vom 10.3.2020

Sündflut?

Bei all dem Unheil, das auf unserem Planeten gerade herrscht, macht man sich so seine Gedanken.

Hanns-Josef Ortheil - Der von den Löwen träumte

 

Ein Roman über Hemingways Zeit in Venedig.

Mehr hier

Wie erbärmlich handelt doch Europa!

Ein paar Monate ist es her, dass AfD-Leute von sich gaben, dass Europas Grenzen notfalls mit der Schusswaffe verteidigt werden sollten. Die Empörung darüber war in der Republik groß. Nun halten griechische Soldaten Flüchtlinge an der Grenze zur Türkei mit Wasserwerfern, Tränengas und Warnschüssen vom Grenzübertritt ab. Alle Staaten Europas stimmen dieser Maßnahme zu. Sehen so unsere abendländisch, christlichen Werte aus? Wir sollten uns schämen, wenn wir die Wörter Menschenwürde, Nächstenliebe, Gleichheit aller Menschen, usw. in Sonntagsreden von uns geben. Wenn es aber darum geht, etwas von unserem Reichtum abzugeben, sieht das ganz anders aus!

Vorbeugung

In Anlehnung an Eugen Roth

Man sollte nur die gesunden Rassen

und nicht die kranken reisen lassen!

Und das in diesen Zeiten!

 

Heute beim Arzt habe ich in einer Zeitschrift geblättert, die, sagen wir mal, für eine Upper-Class angelegt ist. Darin fand ich diesen Satz - " Lassen Sie das Salz, nehmen Sie Kaviar! "

Ein edler Tropfen

Ardbeg zählt zu meinen Lieblingswhiskys. Ihr werdet das sicher gleich verstehen.

Die Destille gibt zum 20-jährigen Bestehen des Ardbeg Committes einen besonderen Whisky heraus. Heute, zwischen 10 und 11 Uhr konnte dieser edle Tropfen geordert werden. Als ich eben kurz vor 11 eine Flasche zum Preise von 110 Euro bestellen wollte, war schon keine mehr da!

Wer die nachfolgende Beschreibung der Geschmacksvielfalt dieses Whiskys liest, wird wissen, warum er so begehrt ist und warum ich so gerne einen guten Whisky trinke. Zumal, wie ich früher ja schon einmal geschrieben habe, Whisky auch Medizin sein kann! Siehe auch unten!

Wobei ich mir nicht sicher bin, dass ich alle Geschmacksnoten auch herausgefunden hätte!

 

So preist ihn der Committee Chairman an.

Corona-Virus

Fast leergekauftes Nudel-Regal im Supermarkt

Wissenschaftler rechnen damit, dass sich in nächster Zeit 70% der deutschen Bevölkerung mit dem Corona-Virus infizieren werden. Eine schreckliche Aussicht! Jeder will nun zu den 30% der Verschonten gehören! Was wird das zur Folge haben? Die Menschen werden gegenüber Mitmenschen Abstand halten, gesellschaftliches Leben wird  zusammenbrechen, wir werden Menschen, die uns begegnen stets unter der Prämisse betrachten, ob sie uns mit dem Virus infizieren könnten. Es wird Misstrauen herrschen, Infizierte werden ausgegrenzt werden. Über allem wird eine Decke der Angst liegen. Weite Teile des gesellschaftlichen Zusammenhalts werden zerbrechen. Auch das wirtschaftliche Gefüge wird einen Kollaps erleben.

Wahrlich düstere Aussichten!

Beschrieben wird so eine Situation in Albert Camus 1947 erschienenen Roman "Die Pest". 

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Frau Merkel

Mit dem, was in unserem Lande passiert, hat die Kanzlerin wohl nichts mehr am Hut! Sie äußert sich zu kaum einem Thema. Plant sie oder  CDU-Granden ihren Abgang?

Ein neues Flüchtlingsdrama

Ein neues Flüchtlingsdrama steht uns bevor. Und wieder steht Europa völlig unvorbereitet da. Die deutsche Regierung taucht samt Kanzlerin ab. Man lässt Griechenland und Italien völlig alleine. Es muss doch ein Mittel geben, alle europäischen Staaten dazu zu bringen, Flüchtlinge aufzunehmen. Ungarn, Polen, Tschechischen, Österreich, um nur einige zu nennen, muss rigoros der EU-Geldhahn abgedreht werden, wenn sie sich weiterhin weigern, Flüchtlinge aufzunehmen! Die nach Polen einreisenden Menschen könnten ja pro Forma katholisch werden. Auch eine Form der Missionierung!

Wobei wir beim Thema wären - christliche Grundwerte. Kann man so, wie es momentan in Griechenland geschieht, mit Menschen umgehen? Die Zeit ist nicht mehr weit, wo die Eindringlinge mit Schusswaffen zurückgedrängt werden! Es reicht, wenn Menschen aller Art, auch Kleinkinder, mit Tränengas und Wasserwerfern von einer Zuwanderung abgehalten werden!

Richtigstellung

Der brave Bürger hat sich in der Mitte zu verorten. Die bösen stehen links und rechts. Wobei die beiden Außenseiter gleich schlimm sind. Das ist heutzutage die gängige Meinung. Schaut man in der deutschen Geschichte zurück, so haben die Linken den Fortschritt gebracht, die Rechten haben gebremst und nicht zuletzt die Nazis begünstigt.

Alles Andere ist gleichmacherisch falsch!

Gebet

Irgendwo habe ich nachfolgendes Gebet gefunden, das der Therese von Avilar zugeschrieben wird. Es ist gewiss unwahrscheinlich, dass sie genau diesen Wortlaut gewählt hat. Dennoch möchte ich es einmal aufschreiben.

  • Oh Herr, du weißt besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde. Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.
  • Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich, nachdenklich (aber nicht grüblerisch), hilfreich (aber nicht diktatorisch) zu sein. Bei meiner ungeheuren Ansammlung von Weisheit erscheint es mir ja schade, sie nicht weiterzugeben - aber du verstehst, o Herr, daß ich mir ein paar Freunde erhalten möchte.
  • Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen, zum Wesentlichen zu gelangen.
  • Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu - und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.
  • Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir Krankheitsschilderungen anderer mit Freude anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.
  • Erhalte mich so liebenswert wie möglich. Ich möchte keine Heilige sein - mit ihnen lebt es sich so schwer -, aber ein alter Griesgram ist das Krönungswerk des Teufels.
  • Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken und verleihe mir, o Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.
  • Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.

Corona-Virus

Das kommt von sowas! Wir dürfen uns nicht darüber wundern, dass der Corona-Virus nun auf der ganzen Welt verbreitet ist! Ein Jeder kann es sich heutzutage erlauben, auch den letzten Winkel der Welt zu erkunden und dabei auch Krankheitserreger zu verbreiten. Bald wird man Corona auch bei den fernsten Eskimos feststellen.

Zweierlei Maß?

Ich kann mich noch sehr genau an die Zeiten des RAF-Terrors erinnern. Als man im Kölner Raum den Schleyer-Enführern auf der Spur war, war die Polizei omnipräsent. Mir selbst ragte bei einer Polizeikontrolle einmal der Lauf einer Maschinenpistole durch das Autofenster ins Gesicht. Der Staat bot alles auf, um der Täter habhaft zu werden. Gefangene RAF-Mitglieder saßen in Stammheim in einem eigens für sie erbauten Gefängnis. Es heißt, man ging damals nicht besonders zimperlich mit ihnen um.

Ein solch entschlossenes Handeln der Sicherheitsbehörden und der Justiz vermisse ich heute bei der Verfolgung rechtsradikaler Täter. Verfassungsschützer sind z.B. tunlichst bemüht, im Falle der NSU-Mörder ihr Handeln zu verschleiern. Frau Zschäpe saß und sitzt wohl noch in einem normalen Gefängnis mit besten Kontakten zu Mithäftlingen und Sympathisanten außerhalb der Anstalt. 

Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass politisch Verantwortliche, Polizei und Justiz in der Bundesrepublik oft auf dem rechten Auge sehr schlecht sehen konnten und können. Überhaupt hatte ich immer schon den Eindruck, dass das, was von links kam, immer viel schlimmer war.

Den berüchtigten Radikalenerlass, eine Gesinnungsprüfung für zukünftige Beamte, traf nach meiner Erinnerung nur Kandidaten aus dem linken Spektrum. 

Friedrich Merz

Es ist schon dreist, dass Herr Merz nun plötzlich sein Interesse an der CDU entdeckt, wenn es darum geht, Parteivorsitzender oder gar mehr zu werden! Was hat er für seine Partei bzw. für das Land, im Gegensatz zu den anderen Kandidaten, getan? Nichts! Er hat als Heuschrecke über Jahre lediglich für sein eigenes Portemonnaie geackert.

Wer die Auftritte des Herrn Merz in Wort und Bild verfolgt, erlebt einen von maßlosem Ehrgeiz getriebenen Menschen.

Pandemie

 

Corona - die neue Pest?

Der Fall seines Lebens

 

Wer erfahren möchte, wie Thüringer Ermittlungsbehörden mit einem Beamten umgehen, der Licht in das NSU-Verfahren bringen wollte, kann dies in dem bemerkenswerten Artikel von Jana Simon im letzten  ZEIT-MAGAZIN nachlesen.

So geschrieben und geplant

Foto - Tagesspiegel

Thomas Assheuer von der ZEIT hat in der letzten Ausgabe des Blattes einen bemerkenswerten Artikel geschrieben. Kampf gegen die neue Rechte? Auf die Konservativen kommt es an! Den sollten sich alle CDU/CSU Verantwortliche einmal durchlesen und wenn sie zu faul dazu sind auch anhören - www.zeit.de/audio

Hier kann man Beunruhigendes nachlesen, bzw. nachhören. Assheuer hat in Publikationen führender AfD Politiker nachgelesen, sie haben es tatsächlich aufgeschrieben, was sie aus der Bundesrepublik Deutschland machen wollen - einen Staat nach orbanscher Manier! Einem Staat, dessen Träger vorschreiben, was richtig zu sein hat. Assheuers Artikel dürfte dann wohl nicht erscheinen. Der Autor zitiert Passagen aus Höckes, Gaulands und Kalbitz`s Feder, in denen genau nachzulesen ist, wie die AfD den Staat "umbauen" möchte.

Höcke - " Ein paar Korrekturen und Reförmchen werden nicht ausreichen. Aber die Unbedingtheit wird der Garant dafür sein, dass wir die Sache gründlich und grundsätzlich anpacken werden. Wenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen wir Deutschen keine halben Sachen, dann werden die Schutthalden der Moderne beseitigt". Nichts vom "System Merkel" dürfe fortbestehen,"weder bei Leuten aus anderen Parteien", noch bei denen aus den Medien - "die möchte ich aus der Verantwortung vertreiben", zitiert Assheuer und meint dann, was nach der friedlichen Säuberung käme, läge wohl noch im Nebel.

Kalbitz - " Wir sind die Götterdämmerung dieses globalisierten Multikulturalismus! ..... Wir kriegen den Flieger voll mit den Claudia Roths und den Özdemirs!" Aus Fliegern könnte auch etwas Anderes werden!

Für Gauland muss durch eine "friedlichen Revolution" gesäubert werden, "Insofern muss mehr weg als die Bundeskanzlerin."

Keiner kann also sagen, er hätte nicht gewusst, was die Rechte vorhat!

Am Schluss seines Artikels schreibt Assheuer:" In der Stunde der Entscheidung kann es ihnen (den bürgerlich-konservativen Parteien) nicht schaden, noch einmal Thomas Mann zu lesen und sich zu fragen, wer ihr Bündnispartner ist und wer ihr Gegner. Thomas Mann schrieb: "Mann musste den Teufelspakt zwischen Bürgertum und Nazis unbedingt verhindern. Denn die Nationalsozialisten waren keine Konservative, sondern Revolutionäre. Keine Bündnispartner, sondern Gegner. Sie würden das Vaterland nicht retten, sie würden es in den Untergang treiben". (Zitat Zeitartikel)

Es ist jammerschade, dass so kluge Analysten lediglich unter Journalisten zu finden sind und nicht unter Politikern!

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Was wir zu erwarten haben

Wann werden die Wähler, vor allem die AfD Wähler endlich wach, damit  sie erkennen, was auf uns zukommt! Die Rechten sprechen offen davon, dass sie diesen Staat zerschlagen wollen. Es bilden sich Vereinigungen, die durch Attentate und Dergleichen die staatliche Ordnung erschüttern wollen, um bürgerkriegsähnliche Zustände zu schaffen. Warum glaubt denen keiner? Zahlreiche Morde sind offensichtlich nicht Beweis genug für ihr Vorhaben! Warum nimmt man tatenlos hin, dass Kommunalpolitiker Morddrohungen erhalten? Und mittlerweile ist auch klar, dass das keine leeren Versprechen sind.

Die Rechten jubeln, während sich die das Land eigentlich tragen sollenden Parteien selbst zerfleischen.

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Da schau her!

Die AfD hat offensichtlich sehr reiche Freunde! Auch, wenn sie schon tot sind! Die Partei erbt mehr als sieben Millionen Euro von einem, der schon zwei Jahre nicht mehr unter uns weilt und den offensichtlich niemand kennt. Und weil das so schön ist, legt der Staat, so habe ich das jedenfalls verstanden, auf jeden geerbten Euro noch einen drauf. Eine Parteispende ist die Erbschaft wohl auch nicht. Das alles kommt der AfD gerade jetzt gelegen, wo der Geldsäckel der Partei leer ist. Genial!

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Wer wird CDU-Chef?

Wer in der CDU hat eigentlich beschlossen, dass die drei Pappnasen das Rennen alleine unter sich ausmachen?

Papstschreiben

Und die Erde, Heiliger Vater, ist eine Scheibe!

Markgrafenkirchen


Es ist ein großer Gewinn für den kunstliebenden Besucher Frankens, dass diese Website die Juwelen evangelisch-barocker Kirchenkunst erschließt! 

www.markgrafenkirchen.de

 Mit enormem Sachverstand, klar strukturiert, daher sehr übersichtlich, leitet sie zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten. Dabei bekommt der Leser auch den historischen und den kunstgeschichtlichen Hintergrund vermittelt. Wichtige Hinweise gibt es zu jeder Örtlichkeit wie etwa Erreichbarkeit und Öffnungszeiten.

Die Fotos von David Sunderhauf spiegeln die Schönheit und die schlichte Pracht dieser Kirchen wieder. Man kann sich von dieser Seite nur schwer losreißen!

Vor Jahren schon sind meine Frau und ich durch ein Faltblatt auf die Markgräflichen Kirchen aufmerksam geworden und haben einige besucht. Damals habe ich einen kleinen Bericht und ein paar Fotos auf dieser Seite veröffentlicht. Nun zeigt die vorgestellte Website die volle Pracht dieser Kirchen.

AKK gibt auf

Dazu - siehe unten! "Die Quittung" mein Beitrag vom 8.2. dieses Monats!

Ich kann es nicht fassen! Die AfD kann sich das auch noch als Sieg auf die Fahnen schreiben. Sind denn nur noch Dilettanten am Werk?

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Kindermund

Meine Enkelin, acht Jahre alt, sah mich heute mitleidig an. "Opa, was ist mit Dir?" Ich sagte:"Mir tut was weh!" Sie darauf: "Knie? Rücken? Schulter?"

Begleichung einer Schuld

Wir dürfen uns nicht wundern und vor allem nicht beklagen, wenn die Armut und die Unfreiheit in den relativ freien und  besonders in den reichen Teilen der Welt Schutz und Hoffnung suchen. Über Jahrhunderte sind große Teile der Welt ausgeplündert und unterdrückt worden.

Dieser Ansturm ist nicht aufzuhalten! Weder noch so hohe Mauern, Barrieren im Meer und Grenzsoldaten werden das können. Die Unterdrückten und die Armen fordern ihre Rechte ein. Die Mächtigen dieser Welt müssen das erst einmal zur Kenntnis nehmen und für Abhilfe sorgen!

Ich habe es nicht glauben wollen

Mir ist schlecht geworden. Was ich sonst selten tue, ich war bei YouTube unterwegs und habe mir Statements rechter Kanäle zur Thüringen-Wahl angehört. Unglaublich, was da abgeht - Hetze, Häme, Beleidigungen usw.. Manche tun es frech unter ihrem Namen, andere, die Drastischeren,  anonym. Beim Lesen und Zuhören der diversen Eintragungen hatte ich den Eindruck, das Netz bestehe nur aus rechtsradikalen Beiträgen, bis mir klar wurde, dass YouTube, wenn man erst einmal ein Thema gewählt hat, immer mehr Beiträge dieser Art liefert. So entsteht wohl auch bei den Rechten der Eindruck, dass sie Viele und somit mächtig zu sind. In keinem Beitrag habe ich seriöse problemlösende Gedanken vorgefunden!

Es kann einem Angst und Bange werden!

 

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Die Quittung

Was wir jetzt nach dem Thüringer Debakel erleben, ist die Bankrotterklärung unserer politischen Eliten. Es rächt sich, dass die Akteure der maßgeblichen Parteien pausenlos mit sich selbst machterhaltend beschäftigt waren und sind. 

Und es dämmert manch einem, dass sich die Rechten nicht nur aus hirnlosen Glatzköpfen rekrutieren. Es gibt auch destruktiven rechten Verstand und den nicht zu knapp.

Der rechte Rand ist größer als gedacht

Das wirklich Schlimme an der ganzen Thüringen-Geschichte ist, dass sehr deutlich wird, wie viele Bundesbürger sich am rechten Rand versammelt haben. Gauland hat es gesagt, die AfD vertritt ein Viertel der bundesdeutschen Bevölkerung. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen und entschieden etwas dagegen tun!

Erschreckend ist, dass jetzt oft die Trixerei der Thüringer AfD bewundernd erwähnt wird. Frau Merkel hingegen wird antidemokratisches Verhalten unterstellt, wenn sie sagt, die Geschehnisse bei der Wahl müssten rückgängig gemacht werden. Da deutet sich eine gewaltige Verschiebung nach rechts im Denken vieler Bundesbürger an.

 

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Werter Herr Lindner!

Um sich aus den Fängen der AfD zu befreien, hätte Herr Kemmerich keine Minute verstreichen lassen müssen, wenn er die Wahl nicht angenommen hätte.

Thüringen

Ich zitiere hier einmal, was Bodo Ramelow gestern getwittert hat. Wie sich die Bilder gleichen!

 

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Unterhaltung

Bodo Ramelow
@bodoramelow
"Den größten Erfolg erzielten wir in Thüringen. Dort sind wir heute wirklich die ausschlaggebende Partei.[...] Die Parteien in Thüringen, die bisher die Regierung bildeten, vermögen ohne unsere Mitwirkung keine Majorität aufzubringen." A. HitIer, 02.02.1930
Dazu veröffentlichte er zwei Fotos, auch sie sprechen für sich.
Bild
11:27 nachm. · 5. Feb. 2020Twitter for iPhone

Tölpelhaft sind in Thüringen CDU und FDP in Höckes Falle getappt.

Treten Sie zurück, Herr Lindner, wenn Sie der FDP ein Überleben sichern wollen! Nennen Sie das beim Namen, was da in Thüringen geschehen ist, ein Komplott und strafen Sie ihren 5 Prozent Strohmann Kemmerich dort ab! Niemand glaubt sowieso, dass das, was da geschehen ist, nicht auf einer Absprache basiert.

Und, Frau Kramp-Karrenbauer, auch Sie tragen Schuld an diesem Debakel! Hätten Sie die dortige CDU nicht zurückgepfiffen, als Herr Mohring Ramelow tolerieren wollte, wäre uns das ganze Desaster erspart geblieben! Die CDU gleicht einem Hühnerhaufen, in dem kein Hahn für Ordnung sorgt.

Zurück bleibt ein Scherbenhaufen politischer Instabilität. Die Rechten werden das nutzen.

Thüringen

Höckes Machtergreifung.

Ein Tag, an den wir uns noch lange erinnern werden. Ein FDP-Ministerpräsident, den etwa 5% der Wahlberechtigten gewählt haben. Ist das der Wählerwille? Klasse die Geste der Linken-Politikerin, die dem neuem Ministerpräsidenten die Blumen vor die Füße geworfen hat! Mauschelei und Kungelei gingen wohl voraus. Es ist unglaublich, dass sich ein der Demokratie verpflichteter FDP-Politiker von Höcke zum Ministerpräsidenten wählen lässt! Fiel die Unterscheidung zwischen Höcke und Ramelow so schwer? Jetzt weiß man auch, was man von Teilen der FDP zu halten hat! Nun hat die AfD einen Fuß in der Tür zur Macht. Unglaublich mit ansehen zu müssen, wie Herr Kämmerlich sich von Höcke die Hand zur Gratulation drücken lässt!

Herr Kemmerich, schämen Sie sich und treten sie sofort zurück und machen den Weg frei zu Neuwahlen!

Nach einem solchen Geschehen gilt es überall für klare Verhältnisse zu sorgen. Die SPD muss aus der Koalition aussteigen und auch im Bund muss es Neuwahlen geben!

Ehrlich gesagt, mir ist gerade zum Kotzen!

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Kardinal Woelki

Sehr geehrter Herr Kardinal Woelki!

Als evangelischer Christ möchte Sie fragen, was Sie damit meinen, wenn Sie den "synodale Weg" mit einem "protestantischen Kirchenparlament" vergleichen. Wenn ich Sie recht verstehe, möchten Sie so ein Gremium nicht, in dem jeder frei seine Meinung sagen kann. Das ist despektierlich gemeint und für uns Protestanten abfällig und kränkend. Wieder einmal ein Hieb auf die Ökumene! 

Mit Ihrer Haltung stützen Sie all die, die es satt sind, von solch einem Katholizismus, so konservativ, wie Sie ihn verstehen, gegängelt zu werden. Nehmen Sie nicht die hohe Zahl der Kirchenaustritte zur Kenntnis?

Schlechte Aussichten

So langsam wird mir die Sache doch unheimlich! Der mächtigste Mann der Welt, der amerikanische Präsident, ist ein Prototyp für Dummheit, Rücksichtslosigkeit, ja der moralischen Verkommenheit. Und überall gibt es Epigonen.

In China gelten Menschenrechte keinen Deut. Das Land entwickelt sich zum Überwachungsstaat par excellence. Die Liste moralisch verkommener Despoten ließe sich unschwer fortsetzen.

Ausgerechnet ein Kind muss den Widerpart zu all dem spielen! Eine Jean Darc, die für das Überleben der Welt kämpft. Sehenden Auges nehmen wir die Zerstörung unserer Natur in Kauf. 

Aber der Planet scheint sich zu wehren - Vulkane brechen aus, Erdbeben erschüttern ganze Regionen, Länder brennen ab, Stürme und Fluten wüten. Ostafrika wird von Heuschrecken aufgefressen. Eine Seuche bedroht die Menschheit! In China sind ganze Millionenstädte hermetisch abgeriegelt. Innenstädte sind gespenstisch leer. Panik könnte sich ausbreiten, aber wir werden von vielleicht kompetenter Seite beruhigt. So schlimm wird's schon nicht kommen! Wem kommt da nicht Albert Camus Roman Die Pest in den Sinn? Wahrlich biblische Plagen breiten sich aus! 

Vernunft scheint keine Rolle mehr zu spielen. 

 

Bild oben - Edward Munch - Der Schrei

Denis Scheck

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Das war abzusehen! Beleidigungen im Internet

Erfahrungen in einem Foto-Forum, die ich bereits 2013 machen konnte.

Mind your head!

 

Frei übersetzt -

 

Gebrauche Deinen Verstand!

Ein kleiner Vogelschiss - Aus einer Göbbels-Rede

Was wollen wir im Reichstag?

 

Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahmzulegen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre eigene Sache. Wir zerbrechen uns darüber nicht den Kopf. Uns ist jedes gesetzliche Mittel recht, den Zustand von heute zu revolutionieren. […] Wir kommen nicht als Freunde, auch nicht als Neutrale. Wir kommen als Feinde! Wie der Wolf in die Schafherde einbricht, so kommen wir." 

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Paul Bocuse

Da kann man auch schon nicht mehr hingehen! Paul Bocuse verliert einen von drei Sternen!

Hoffnung in Zeiten großer Turbulenzen

Die Welt zeigt ein beinahe chaotisches Bild. Unsere Erde wehrt sich - Stürme, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen, Brände, Dürren, sintflutartige Niederschläge u.s.w.! Chaos in der Weltpolitik. Wahrlich Gründe, den Mut zu verlieren! Da besinne ich mich auf eine alte Kölner Weisheit - 

Et kütt, wie et kütt, un et hät noch immer jot jejange!

Eugen Ruge Metropol

Ein sehr gelungener Roman, der das Moskauer Hotel Metropol zum Mittelpunkt hat, in dem Kommunisten aller Nationalitäten zu Zeiten der stalinistische Säuberungen Tür an Tür gelebt haben. Ein besonders lesenswerter Roman.

Die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland

 

Einer der Heiligen Drei Könige soll eine dunkle Hautfarbe gehabt haben. So wird er meist abgebildet.

Die Sternsinger gehen als Drei Könige von Haus zu Haus und sammeln Geld für arme Kinder in Entwicklungsländern. Meist ist einer der drei kleinen Könige im Gesicht schwarz angemalt. 

Mich wundert, dass noch niemand aus der Schar der Wächter auf rassistische Korrektheit daran Anstoß genommen hat!

Immerhin ist es in Holland schon verpönt, dass der Swatte Piet, der Gehilfe des dortigen Weihnachtsmannes, mit schwarzem Gesicht auftritt.

Ein König darf offensichtlich schwarz sein - schon "von Berufswegen"! 

Bergung einer hilflosen Person

Das Boot II

Ich habe mir sagen lassen, dass es in der nächsten Folge in bekannter Manier weiterging - grauenhafte Gewalt, Blut und Abstoßende Szenen. 

Das Boot

Die noch ausstehenden Folgen dieser Filmserie werde ich mir nicht mehr ansehen!

Unklar war mir schon im Vorfeld, was mich da filmisch erwartete. Sollte es ein Remake des Filmes von Wolfgang Petersen sein? Der Titel ließ Solches erwarten. Die Presse (Die ZEIT u. Kölner Stadtanzeiger) bereiteten aber schon auf Geschichtsfälschung vor. Was dann aber kam, war nicht nur eine Geschichtsklitterung (die deutsche Marine sei von Amerikanern finanziert, skrupelloser französischer Widerstand, klischeehaft dargestellt), sondern ein filmisches Schwelgen in verbaler und körperlicher Gewalt. Werden hier im Moment gängige Vorstellungen bedient, so ganz schuldig am Krieg seien die Deutschen doch nicht? Eine Verharmlosung des von Hitler verursachten Krieges. Blut floss in Strömen, wobei dem Zuschauer grauenhafteste Szenen zugemutet wurden, z.B. das Amputieren eines Beines mit einer Säge oder grausame Folterszenen, die einen den Blick abwenden ließen. Sex durfte natürlich auch nicht fehlen! Grauenhaft die Vergewaltigungsszenen! Dabei war der Rote Faden der Handlung sehr kurz und undurchsichtig. 

Ich traute meinen Ohren nicht, als einige Male das Motiv der Filmmusik des Petersen-Films anklang. Wozu diese Parallele?

Um viele Klassen besser ist da das Original! In der filmischen Sichtweise und in der Kunst der Darsteller!

 

Verbote werden bewusst missachtet.

Bekifft, besoffen, manchmal beides zusammen, und gelegentlich sogar ohne Führerschein Auto zu fahren, kommt verstärkt in Mode. Von einem fürchterlichen Beispiel war heute in den Nachrichten zu hören. Ein betrunkener Autofahrer hat in Südtirol mit seinem Sportwagen junge Menschen, die zu ihrer Unterkunft gehen wollten, bei einem Unfall getötet oder schwer verletzt. Ähnliches kommt auch vor unserer Tür im Bergischen immer häufiger vor.

Übergroßer Egoismus und Rücksichtslosigkeit dem Mitmenschen gegenüber sind die Gründe.

 

Foto - Express, A. Luhr  Autounfall unter Alkoholeinfluss bei Kürten

Ein Vorsatz für das Neue Jahr

Zu Deutsch   -         Mach es sorgsam und fürchte Niemanden


Vorsätze für das Neue Jahr

Journalisten und Politiker wünschen uns für 2020 mehr Mut. Ich möchte hinzufügen - auch mehr Verstand!

Engel - Nachtrag

Schon wieder hatte ich so eine himmlische Begegnung. Ein Engel knuffte mir heute Morgen mit seinem Flügel in die Rippen.

Der Engel hatte die Gestalt einer evangelischen Gemeinde, die einen Fernsehgottesdienst feierte. Da fielen Worte, die mich nachdenklich gestimmt und mich veranlasst haben, über mein Tun, Denken und Schreiben im letzten Jahre nachzudenken.

Um es kurz zu machen. Ich bitte bei all denen um Nachsicht, die ich evtl. in Wort oder Bild, durch Besserwisserei oder Starrsinn gekränkt oder verletzt habe!

Allerdings wünsche ich mir, dass so ein Engel auch einmal bei anderen Personen vorbeikommt! Hochmut?

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Auch Spatzen können lernen.

Im Winter hängen wir immer Meisenknödel in die Geäste der Gartenhecke. Und die Meisen taten sich kopfüber am Knödel hängend auch daran gütlich. Spatzen gingen leer aus. Allenfalls konnten sie die heruntergefallenen Bröckchen von der Erde aufsammeln. Ganz verwegene Spatzen flogen die Knödel an und versuchten im Fluge ein Körnchen herauszupicken.

In diesem Jahr ist das anders. Spatzen krallen sich, manchmal zu zweit, nach Meisenart im Netz des Knödels fest und fressen.

Beweisfoto folgt.

Beweisfoto, naja! Wenn man genau hinschaut, kann man mit etwas gutem Willen den am Netz hängenden Spatzen erkennen. Die Viecher sind halt recht scheu!

Menschen, fest im Glauben

Eben klingelte es an der Haustür, einen Tag nach Weihnachten. Wer mag das sein? Als ich öffnete, standen zwei freundlich nette Menschen vor mir. Ein älteres Ehepaar? Der Mann stellte sich und die begleitende Dame als Zeugen Jehovas vor. Für diesen Fall, dass mich solche Menschen heimsuchen, habe ich immer den Spruch parat, dass Missionieren bei mir vergeblich sei, weil ich einmal evangelischer Religionslehrer gewesen sei. Das nahm der ältere Herr freundlich zur Kenntnis, das sei ja schön, um so lieber würde ich ja in der Bibel lesen, das kleine Heftchen, das er mir in die Hand drückte, den Wachtturm, würde mir dazu Anregungen geben. Ja, wenn ich eine bestimmte Website aufschlüge, würde mir sogar jemand aus der Bibel vorlesen, das sei entspannend bei einem Glas Wein.

Die Beiden strahlten so eine Glaubensgewissheit auch für ein ewiges Leben aus, wovon im Gespräch später auch die Rede war, die beneidenswert ist. 

Immer wieder stellt sich mir dem Zweifelnden, wenn ich solchen Menschen begegne, die Frage, wie man so fest im Glauben an ein ewiges Leben und an einen gütigen Gott sein kann. Ich muss diese in einer großen Gewissheit lebenden Menschen dann um ihre Zuversicht beneiden.

Engel

Um es gleich zu sagen, ich bin davon überzeugt, dass es sie gibt! Gerade jetzt zur Weihnachtszeit schwirren sie ja überall herum, auf Weihnachtsmärkten, in Kaufhäusern, an Wohnungsfenstern, halt überall. Meist sind es jugendliche Wesen weiblicher Gestalt, blondgelockt, in langem weißen Gewand, obendrein haben sie noch Flügel aus Federn gemacht. Die meine ich nicht!

Engel begegnen einem übrigens das ganze Jahr über, und sie sehen nicht so aus, wie oben beschrieben. Mir begegnen sie besonders dann, wenn es mir nicht ganz so gut geht. Dann ist da jemand an der Ladentheke, der mich in ein freundliches Gespräch verwickelt, das Lächeln eines Menschen, der auf der Rolltreppe gegenüber an mir vorbeifährt, die nette Frau, die an der Ampel im Auto neben mir steht und mir zulächelt. Die Ehefrau, die mich wieder in den Senkel stellt, wenn meine Hypochondrie wieder einmal Blüten treibt.

Merkwürdigerweise tauchen diese Engel gerade dann auf, wenn ich eine Aufmunterung nötig habe. Ich weiß nicht, wer sie schickt, aber sie sind da.

Wir alle sollten gelegentlich Engel sein! Ein freundliches Wort zum Nachbarn zur gegebenen Zeit, eine nette Mail an einen, den man vor Wochen getroffen hat und der sich freut, dass man sich an ihn erinnert.  Einmal nicht auf die Hupe drücken, wenn der "Esel" vor einem im Straßenverkehr die Fahrbahn nicht gleich freigibt. Beispiele. Dafür müssen einem ja nicht gleich Flügel wachsen!

Umvolken

Diejenigen, die dieses böse Wort im Munde führen, sollen mal aufpassen, dass wir sie nicht als unerwünscht aussortieren!

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PETA und die Angler

 

People for the Ethical Treatment of Animals
Gemeinnützige Organisation

Ich habe meine Frau schon darauf vorbereitet. Wenn ich eines Tages nicht vom Angeln zurückkehre, dann befinde ich mich in Polizeigewahrsam. Die Tierschutzorganisation (so bezeichnet sie sich) PETA gibt auf ihrer Website präzise Hinweise dazu, wie der Tierfreund sich einem Angler zu nähern hat. Man teilt die Angler in zwei Gruppen, die friedlich Aussehenden und die Gefährlichen (meist betrunken und in Gruppen auftretend). Dezidiert gibt man Anweisungen, wie bei uneinsichtigen Anglern zu verfahren ist. Etwa mit Steinen werfen, Fische zu befreien, aus sicherer Entfernung mit dem Handy Missetaten zu filmen oder die 110 zu wählen, wenn im konkreten Fall gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird. 

Es lohnt sich, über diese Maßnahmen einmal nachzudenken!

Bei so einer Haltung ist kein vernünftiges Gespräch mehr möglich, vielmehr entsteht ein Klima, das durch Bespitzelungen vergiftet ist. Kein Fischer ist vor einer Anzeige durch PETA sicher, der in Deutschland einen gefangenen Fisch lebend zurücksetzt. Die PETA hat einen Hausjuristen, einen Dr. Haferbeck, der umgehend nach einem solchen "Delikt" Anzeige bei einer Staatsanwaltschaft tätigt. Dabei liefert er dem Staatsanwalt die einschlägigen Paragraphen gleich mit, macht ihm also die Arbeit leicht! Es gibt prominente Beispiele.

Was PETA betreibt, ist Krieg und Hass, daraus kann niemals ein überzeugendes und sinnvolles Tun erwachsen! Wie so ein Verein das gut klingende und einträgliche (Steuergelder) Prädikat der Gemeinnützigkeit erlangen konnte, bleibt rätselhaft. 

Wer auf der Seite von PETA etwas über Angler erfahren möchte, muss unter "Unterhaltung" nachschauen!

Damit hier kein Irrtum entsteht, ich stehe für waidgerechten Umgang mit dem Lebewesen Fisch. Ich bin gegen das Wettangeln, und ich verurteile das Haltern gefangener Fische im Setzkescher. Entschieden bin ich gegen lange Viehtransporte und das kriminell qualvolle Halten von Geflügel, Rindern und Schweinen auf engstem Raum. Aber im Kampf gegen diese Missstände muss man auf dem Boden bleiben! 

Mir ist keine Organisation bekannt, die wie PETA für das Tierwohl gegen Gewalt gegen Kinder oder deren Missbrauch vorgeht. Übrigens, man kann bei PETA nur "Fördermitglied" werden, also Spender.

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Impeachment

Wir sollten uns nicht zu viele Hoffnungen machen! Trump übersteht dieses Verfahren, ja, er zieht noch Vorteile daraus! Es schließt seine Wählerreihen. Die Dummen sterben bekanntlich nicht aus, es werden sogar immer mehr.

Was mir beinahe noch mehr Sorgen macht, ist, dass überall in der Welt Mini-Trumps emporkommen, die eine Demokratie nur zum Scheine tolerieren! 

Abschied-Nehmen

Da gibt es etwas, das geht mir nicht aus dem Kopf. Immer wieder habe ich dieses Bild vor Augen. Unser Norwegenurlaub war beendet, und wir traten mit dem Auto die Heimreise an. Es ging vorbei am Sognefjord, dem längsten (204km) und tiefsten Fjord (1308m) Europas. An einem besonderen Aussichtspunkt sahen wir einen Krankenwagen stehen. Die Sanitäter trugen eine Bahre heraus und postierten sie so, dass der Patient diese besondere Aussicht hatte. Damals lief es mir eiskalt den Rücken herunter, denn ich begriff sofort, dass da offenbar jemand Abschied von seiner Heimat nahm.

Gute Wünsche

 

Ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Neues Jahr

 

Volker Krause

 

 

Technische Intelligenz

Eben hat mich meine Apple-Watch gemahnt, gestern um diese Zeit hätte ich mich schon mehr bewegt. Ich bin schon sauer!

Weil ich ein Dicker bin!

Ja, ich gehöre zu den Dicken im Lande! Und offensichtlich muss ich mich dafür schämen! Neulich eröffnete mir ein (ehemaliger) Freund nach einer ernsten Aussprache, wo wir doch gerade dabei seien, uns die Wahrheit zu sagen, es sei doch an der Zeit, dass ich endlich einmal abnehmen würde!

Gestern, ich wartete an mein Auto gelehnt darauf, die Hauptstraße überqueren zu können, als ein vorbeifahrender Rennradfahrer mir lauthals zurief, ich solle doch gefälligst abnehmen!

Fürsorgliche Menschen, die sich um mein Wohlergehen sorgen? Wohl kaum! Nur ein Zeichen dafür, wie respektlos Menschen heutzutage miteinander umgehen. 

Das sind solche, die offensichtlich erfreut mit Marius Müller-Westernhagen singen:" Ich bin so froh, dass ich kein Dicker bin!"

Was ich gerade geschildert habe, sind keine Einzelfälle. Da sind die mitleidigen Blicke der Verkäufer in Modegeschäfte, die flapsig gemeinten Äußerungen von diversen Mitmenschen über mein Äußeres und die "wohlgemeinten" Mahnungen:" Wenn Sie/Du ein paar Kilo abnehmen würden, ginge es Ihnen/Dir auch besser!" Und so weiter. Als wenn ich das nicht selbst wüsste!

Ich kann nur meiner lieben Frau zustimmen, die sagt:" Du kannst dumm sei, drei Augen im Kopf haben, nur dick sein, das darfst du nicht!"

Ist die Demokratie noch die beste aller Staatsformen?

 

Man sagt, die Demokratie sei die beste aller Staatsformen. Sicherlich aber nur, wenn das Staatsvolk einigermaßen vernünftig und urteilsfähig ist!

Wahlausgänge in diversen Ländern, ja sogar im Mutterland der Demokratie, lassen Zweifel aufkommen. Die Liste der beispielhaften Länder, wo Wahlen zur Farce werden, ist riesig.

Liebe Leute! Bleibt zu Hause, auch bei diesem Wetter!

Je mehr wir uns aus dem Weg gehen, desto schneller ist der Spuk vorbei!

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Leben in Corona-Zeiten X

 

An manchen Tagen der Woche besucht uns unser Enkelkind mit seiner Mama, das ist eine willkommene Abwechslung! Natürlich dürfen die beiden unsere Wohnung nicht betreten. Meine Frau und ich stehen dann auf der Terrasse und unser Besuch gut zwei Meter entfernt von uns auf der Wiese. Dann unterhalten wir uns eine Weile. So richtig kann das kleine Mädchen, sie ist acht, die Situation nicht einschätzen. Um  uns eine Freude zu machen, hat sie jüngst aus Gänseblümchen einen kleinen Kranz gewunden und ihn auf dem Boden abgelegt. 

Ansonsten spüren wir nichts von der nun allenthalben gepriesenen mitmenschlichen Solidarität gerade älteren Menschen gegenüber! 

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Eine Grenze war erreicht.

Die Welt, die Weltvernunft, wie man es auch immer nennen will, hat einen Schlussstrich gezogen. So, wie die Menschen miteinander und mit der Natur umgegangen sind, so konnte es nicht weitergehen. Am schlimmsten trifft es leider wieder die Armen und Schwachen, die Besitzenden verstehen es, sich zu retten oder schlagen aus allem noch ihren Vorteil.

Ich vermisse ein Wort der Kirchen zum derzeitigen Szenario! Erklärungsnot?

mehr lesen

Ein Skandal

Es ist unfassbar, dass Pflegerrinnen und Pfleger in Altersheimen oft ohne ausreichende Schutzmaßnahmen ihren Dienst tun und dabei ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen! Vom Beifall-Klatschen und von Lobeshymnen haben diese Menschen nichts. Gerade diese in höchstem Maße gefährdeten Menschen müssen mit ausreichender Schutzkleidung versorgt werden. Was müssen diese Menschen empfinden, wenn sich der zuständige Gesundheitsminister publikumswirksam in einem Verteilerzentrum für Schutzkleidung herumlümmelt!

Außerdem ist eine sofortige spürbare Gehaltserhöhung nötig!

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Gestern in der Apotheke

fiel mir ein kleines Plakat auf, das der örtliche Metzger auf der Theke positioniert hatte. Darin tut er Kund, dass er ab einem bestimmten Betrag auch nachhause liefert. Fleisch, Wurst, aber auch Mehl. Mir entfuhr: "Ob der XY auch Klopapier liefert?" (In Anbetracht des Mangels an dieser Sache.)

Darauf eine Stimme aus dem Hintergrund:"Genau, das habe ich auch schon gehört!"

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Liebe Leute! Bleibt zu Hause, auch bei diesem Wetter!

Je mehr wir uns aus dem Weg gehen, desto schneller ist der Spuk vorbei!

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Leben in Corona-Zeiten X

 

An manchen Tagen der Woche besucht uns unser Enkelkind mit seiner Mama, das ist eine willkommene Abwechslung! Natürlich dürfen die beiden unsere Wohnung nicht betreten. Meine Frau und ich stehen dann auf der Terrasse und unser Besuch gut zwei Meter entfernt von uns auf der Wiese. Dann unterhalten wir uns eine Weile. So richtig kann das kleine Mädchen, sie ist acht, die Situation nicht einschätzen. Um  uns eine Freude zu machen, hat sie jüngst aus Gänseblümchen einen kleinen Kranz gewunden und ihn auf dem Boden abgelegt. 

Ansonsten spüren wir nichts von der nun allenthalben gepriesenen mitmenschlichen Solidarität gerade älteren Menschen gegenüber! 

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Eine Grenze war erreicht.

Die Welt, die Weltvernunft, wie man es auch immer nennen will, hat einen Schlussstrich gezogen. So, wie die Menschen miteinander und mit der Natur umgegangen sind, so konnte es nicht weitergehen. Am schlimmsten trifft es leider wieder die Armen und Schwachen, die Besitzenden verstehen es, sich zu retten oder schlagen aus allem noch ihren Vorteil.

Ich vermisse ein Wort der Kirchen zum derzeitigen Szenario! Erklärungsnot?

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Ein Skandal

Es ist unfassbar, dass Pflegerrinnen und Pfleger in Altersheimen oft ohne ausreichende Schutzmaßnahmen ihren Dienst tun und dabei ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen! Vom Beifall-Klatschen und von Lobeshymnen haben diese Menschen nichts. Gerade diese in höchstem Maße gefährdeten Menschen müssen mit ausreichender Schutzkleidung versorgt werden. Was müssen diese Menschen empfinden, wenn sich der zuständige Gesundheitsminister publikumswirksam in einem Verteilerzentrum für Schutzkleidung herumlümmelt!

Außerdem ist eine sofortige spürbare Gehaltserhöhung nötig!

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Gestern in der Apotheke

fiel mir ein kleines Plakat auf, das der örtliche Metzger auf der Theke positioniert hatte. Darin tut er Kund, dass er ab einem bestimmten Betrag auch nachhause liefert. Fleisch, Wurst, aber auch Mehl. Mir entfuhr: "Ob der XY auch Klopapier liefert?" (In Anbetracht des Mangels an dieser Sache.)

Darauf eine Stimme aus dem Hintergrund:"Genau, das habe ich auch schon gehört!"

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Je mehr wir uns aus dem Weg gehen, desto schneller ist der Spuk vorbei!

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Leben in Corona-Zeiten X

 

An manchen Tagen der Woche besucht uns unser Enkelkind mit seiner Mama, das ist eine willkommene Abwechslung! Natürlich dürfen die beiden unsere Wohnung nicht betreten. Meine Frau und ich stehen dann auf der Terrasse und unser Besuch gut zwei Meter entfernt von uns auf der Wiese. Dann unterhalten wir uns eine Weile. So richtig kann das kleine Mädchen, sie ist acht, die Situation nicht einschätzen. Um  uns eine Freude zu machen, hat sie jüngst aus Gänseblümchen einen kleinen Kranz gewunden und ihn auf dem Boden abgelegt. 

Ansonsten spüren wir nichts von der nun allenthalben gepriesenen mitmenschlichen Solidarität gerade älteren Menschen gegenüber! 

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Eine Grenze war erreicht.

Die Welt, die Weltvernunft, wie man es auch immer nennen will, hat einen Schlussstrich gezogen. So, wie die Menschen miteinander und mit der Natur umgegangen sind, so konnte es nicht weitergehen. Am schlimmsten trifft es leider wieder die Armen und Schwachen, die Besitzenden verstehen es, sich zu retten oder schlagen aus allem noch ihren Vorteil.

Ich vermisse ein Wort der Kirchen zum derzeitigen Szenario! Erklärungsnot?

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Ein Skandal

Es ist unfassbar, dass Pflegerrinnen und Pfleger in Altersheimen oft ohne ausreichende Schutzmaßnahmen ihren Dienst tun und dabei ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen! Vom Beifall-Klatschen und von Lobeshymnen haben diese Menschen nichts. Gerade diese in höchstem Maße gefährdeten Menschen müssen mit ausreichender Schutzkleidung versorgt werden. Was müssen diese Menschen empfinden, wenn sich der zuständige Gesundheitsminister publikumswirksam in einem Verteilerzentrum für Schutzkleidung herumlümmelt!

Außerdem ist eine sofortige spürbare Gehaltserhöhung nötig!

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Gestern in der Apotheke

fiel mir ein kleines Plakat auf, das der örtliche Metzger auf der Theke positioniert hatte. Darin tut er Kund, dass er ab einem bestimmten Betrag auch nachhause liefert. Fleisch, Wurst, aber auch Mehl. Mir entfuhr: "Ob der XY auch Klopapier liefert?" (In Anbetracht des Mangels an dieser Sache.)

Darauf eine Stimme aus dem Hintergrund:"Genau, das habe ich auch schon gehört!"

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