Frauengipfel

 

Amerika`s First Barbie macht Weltpolitik.

 

Wenn man die Damen auf dem Photo so betrachtet, würde man sich schon wünschen, dass unsere "First Lady" den Frisör wechseln  und mal was anderes anziehen würde als dies langweiligen, nur in der Farbe wechselnden, Hosenanzüge.  - Auch als Mutti! -


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Berühmte Photographen über die Photographie

Ich gebe dem Moment Dauer.

 

 

Manuel Alvarez Bravo - mexikanischer Photograph


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So ist nun mal das Leben!

Wenn das Leben es einem auch manchmal nicht leicht macht, so sorgt es doch gelegentlich für einen freundlichen Ausgleich!

Sei es in der Reaktion eines interessierten Mitmenschen auf eine Wortmeldung oder, besonders schön, im Erleben eines Tages zusammen mit dem Enkelkind.

 

„Letzte Lieben“, so nannte Fulbert Steffensky das Verhältnis von Großeltern zu ihren Enkeln.

 

Fulbert Steffensky, ev.Theologe und Erziehungswissenschaftler

 

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Ein Whisky-Tasting auf Islay

 

Es gibt eine neue Story. Erzählt wird von einem Whisky-Tasting auf der schottischen Hebrideninsel Islay.

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Konrad Adenauer - zum 50.Todestag

Wenn man heutzutage Bundesbürger fragt, wer Konrad Adenauer war, erntet man ein Schulterzucken oder vage Vermutungen wie etwa "Der Urgroßvater von Angela Merkel?". Besonders die jüngere Generation ist bar jeglicher Ahnung von der Geschichte der jungen Bundesrepublik.

Für mich, der ich schon der älteren Generation angehöre, verbindet der Name mit wesentlichen Ereignissen der Nachkriegszeit - der lasche Umgang mit ehemaligen Nazis, die Wiederbewaffnung, hatte er doch einst gesagt, dass nie wieder ein Deutscher ein Gewehr in die Hand nehmen solle, die Verteufelung Andersdenkender, besonders linker Intellektueller, die für viele von uns zu enge Bindung an Amerika usw. 

Aus heutiger Sicht erscheint zumindest die enge Bindung an den Westen positiv, gerade, wenn man an die deutsch-französische Freundschaft denkt. Nicht hoch genug kann man die enge Verbindung mit dem ehemaligen Erzfeind einschätzen.

Mich persönlich verbindet etwas Besonderes mit Adenauer. Sein Begräbnis hat mein Budget aufgefüllt. Als Student war ich Kabelhilfe, so nannte man das, beim WDR. So war ich einem technischen Trupp zugeordnet, der auf einem hohen Silo in Wesseling Tage vor der ganzen Beisetzungszeremonie eine Relaisstation aufzubauen hatte, Adenauers sterbliche Reste wurden nach dem Staatsakt im Kölner Dom den Rhein hinunter nach Rhöndorf gebracht, wo Adenauer begraben werden sollte. Die Fahrt wurde vom Fernsehen übertragen, wofür wiederum die Relaisstation notwendig war. Diese Arbeit war recht schwierig, der Kletterei wegen, und ziemlich schmutzig, brachte aber Geld. 

Dann war ich später ans ZDF ausgeliehen. Ü-Wagen und Kameras standen an der Rheinfähre bei Rhöndorf. Mit der Fähre wurde der Geleitzug mit dem Sarg vom Wohnort des Altkanzlers auf die andere Rheinseite gebracht, von wo dann die Fahrt nach Köln zum Festgottesdienst im Dom ging.

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51 %

Es ist doch sehr auffällig, dass in jüngster Zeit Abstimmungen stets mit 51% für eine Gruppe enden!

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Darüber sollte man nachdenken.

In der letzten Ausgabe der Zeitschrift chrismon - Das Evangelische Magazin - habe ich einen Artikel über einen Mann gelesen, der wegen seiner Multipler-Sklerose-Erkrankung an den Rollstuhl gefesselt ist. Darin sagt er einen Satz, über den es sich lohnt nachzudenken -

 

" Die Furcht vor etwas ist viel schlimmer als das, was kommt."

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FUJILOVE

Auf meiner Seite mache ich eigentlich keine Reklame - für was auch immer.

Heute mache ich eine Ausnahme. Ein junger Photograph, in der Schweiz beheimatet, hat einen Photo-Blog namens Fujilove  ins Leben gerufen. Hier werden Produkte der Firma Fujifilm vorgestellt und beschrieben. Renommierte Photographen stellen Beiträge über die verschiedensten Möglichkeiten der Photographie darin vor. Sehr interessant, besonders, wenn man mit einer der Fuji-Kameras photographiert wie ich.

Meines Erachtens das Beste ist aber das Fujifilm-Magazin. Hier zeigen und beschreiben bemerkenswerte Photographen ihre Bilder. Gerade die letzte Ausgabe für den Monat April ist hervorragend, es werden Photos gezeigt, die mich ungeheuer begeistert haben.

Ein kleiner Wermutstropfen - um in den Genuss dieses Magazins und anderer Artikel zu kommen, muss man einen kleinen monatlichen Beitrag entrichten. Lohnt sich aber!

 

Für mich persönlich

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Wissenschaftliches

In ihrer letzten Ausgabe bringt DIE ZEIT folgende Nachricht -

Britische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass dänische Babys am wenigsten schreien, kanadische am meisten.

Dies unter der Rubrik "Was wir schon immer nicht wissen wollten". 

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Kindermund

Gestern besuchte uns unsere Enkeltochter. Sie ist mittlerweile schon fünf Jahre alt.

Auf dem Tisch lag ein Bildband mit mittelalterlicher sakraler Kunst. Die aufgeschlagene Seite zeigte eine Madonna mit dem nackten Jesusknaben. Eine Weile schaute sie sich das Bild interessiert an, dann fragte sie: "Oma, hatten die damals auch schon einen Penis?"

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Weltfrieden


Es ist höchst beunruhigend, dass im Moment einige Staatsführer für ihre persönlichen Interessen und Machtgelüste den Weltfrieden aufs Spiel setzen.

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Der Weltfriede steht auf dem Spiel

 

Mein Gott! Jetzt zündelt dieser Laienspielpräsident, ohne jede Ahnung, in Rambomanier am Weltfrieden! Ausgerechnet jetzt hängt das Wohlergehen der gesamten Welt von diesem Menschen und seinen in vieler Hinsicht beschränkten Mitspielern ab! So kann er von seinen derzeit innenpolitischen Problemen ablenken und das Bild zerstreuen, dass er ein Präsident von Putins Gnaden ist. Noch einmal - Gott steh uns bei!

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Frank Möbus

 

Erst jetzt, beinahe zwei Jahre nach seinem Tod, erfahre ich durch Zufall, dass Frank nicht mehr lebt. Er starb viel zu früh im Alter von 57 Jahren.

Er war ein begeisterter Fliegenfischer. Er lebte alles, was diese Art der Fischerei ausmacht. Vor allem das faire Verhalten am Wasser der Kreatur und seinen Mitfischern  gegenüber war ihm wichtig. Als Moderator des Fliegenfischer-Forums im Internet sorgten er für ein niveauvolles Miteinander der Teilnehmer.

Viele Beiträge in diesem Forum haben wir getauscht, manch wertvollen Tipp hat er mir gegeben.

Leider durfte ich ihn nie persönlich kennenlernen, vielleicht hätte der Zufall es einmal an der Wiesent beim Fischen möglich gemacht.

Von Beruf war Professor Dr. Frank Möbus  Literaturwissenschaftler an der Universität zu Göttingen. Niemals ließ er seine Freunde in negativer Art und Weise etwas von seiner intellektuellen Größe spüren.

Frank war, wie man das so sagt, ein feiner Mensch.

Literarisch war er auch zum Thema Fliegenfischen tätig. Nebenan zeigt ein Photo einige seiner Schriften zu diesem Thema.

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Amerika first!


Dieser Ausspruch und die damit verbundene Haltung sind beileibe nicht neu und in ihrer Absicht schon mal gar nicht auf die USA beschränkt!

Über Jahrhunderte haben Kolonialmächte Afrika, Asien und Südamerika ausgebeutet. In Südamerika gab es Regierungen von der Gnade der USA. Diktatoren wurden eingesetzt und unterstützt, soziale Bewegungen wurden bekämpft. In weiten Teilen des südamerikanischen Kontinents war die "United Fruit Companie" , heute "Chiquita Brands International",die wahre Regierung. All das zum merkantilen Vorteil der USA. War dies einmal in Gefahr, sorgte der CIA dafür, dass alles wieder ins amerikanische Lot kam.

Heute baut Trump eine Mauer und kürzt  Wirtschaft- und Entwicklungshilfe auch für die Länder, deren Despoten einmal willfährige Büttel der USA waren.

Viel besser waren die europäischen Kolonialmächte auch nicht. Der schwarze Kontinent wurde ausgebeutet. Seine Rohstoffe, ja sogar seine Menschen, sorgten in Europa für wirtschaftlichen Aufschwung, der dem Großkapital unermesslichen Reichtum brachte. Heute erinnert man sich allenfalls in verschämten Sonntagsreden an diese Wahrheit. Im Falle des Vereinigten Königreichs stiehlt man sich sogar aus der Verantwortung, wenn man es ablehnt, Flüchtlinge aufzunehmen. Plötzlich erinnern sich die Briten daran, dass ihr Land ja eine Insel ist. Was früher war und was draußen passiert, was geht sie das an! Dabei tragen die Briten eine große Schuld an den Zuständen im Nahen Osten, denn sie waren es, die dort nach dem Zweiten Weltkrieg willkürlich Grenzen zogen, ohne Rücksicht auf ethnische und kulturelle Gegebenheiten.

Ja, europäische Staaten haben ihren früheren Kolonien die Freiheit gegeben. Dass dies überhaupt nötig war, ist schon eine unglaubliche Tatsache! Ich kann mich noch gut an das Ringen afrikanischer und asiatischer Staaten um ihre Unabhängigkeit erinnern. Dabei floss auch Blut. Der Übergang in die Freiheit war für die nun unabhängigen Staaten meist zu plötzlich, Despoten kamen an die Macht, die für die eigene Tasche und die Taschen ihrer Gefolgsleute wirtschafteten. Die große Masse der jeweiligen Bevölkerung ging und geht leer aus, Armut breitet sich aus. Das ölreiche Nigeria ist ein Paradebeispiel.

Europa und die USA scheinen das alles vergessen zu haben. Wir müssen zu unserer Verantwortung stehen und den Menschen helfen, die aus Armut und Verfolgung ihre Heimat verlassen!

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Eine revolutionäre Bindetechnik

 

So bindet man ab sofort z.B. die "Royal Wulff"!

 

https://thefeatherbender.com/2017/04/01/the-royal-wulff/

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Brexit

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Freund der Insel und vor allem Schottlands bin. Ich mag die Landschaft, die Natur, die Menschen und deren Lebensart, sogar das Wetter, manchmal auch die heimischen kulinarischen "Genüsse", besonders, wenn sie von flüssiger Art sind! 

Aber, da gibt es einen Wesenszug, vor allem in der britischen Oberschicht, eine bestimmte Art der Arroganz. Frau May verkörpert ihn in besonderer Weise - sie ist unkonziliant und hochnäsig. "Was brauchen wir den Kontinent, schließlich ist es noch nicht lange her, dass wir eine Weltmacht waren!" Erhobenen Hauptes geht es in den Abgrund.

Insgeheim hatte ich gehofft, dass die Briten noch einen Weg finden, in der EU zu bleiben. Immerhin war ja beinahe die Hälfte der Wähler für den Verbleib. Leider siegt der Stolz über die Vernunft!

 

Der Kölner Stadtanzeiger brachte heute eine ungemein treffende Karikatur zum Thema.


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Eine Stimme, die mir fehlt im Chor der Erdogan- Kritiker.

 

Ist der Nobelpreisträger für Literatur und der Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels verstummt?

Wie von sonst keinem habe ich von Pamuk erfahren, was die Türkei ausmacht - wie das Leben der kleinen Handwerker und Ladenbesitzer auf dem Lande und in der Stadt verläuft, aber auch, wie die herrschende Schicht am Ende des vorigen Jahrhunderts gelebt hat.

Er hat mich auf Istanbul neugierig gemacht.

Aber nun - keine Silbe zu Erdogans Herrschergelüsten, kein Wort zur Entlassung und Inhaftierung von kritischen Geistern wie Schriftsteller, Journalisten oder anderer Intellektueller, die mir bekannt wäre. 

Was hat ihn so stumm gemacht? Sollte er einen Deal mit dem Herrschenden eingegangen sein?

Meines Wissens ist auf literarischem Gebiet nach der Veröffentlichung seines Romanes "Diese Fremde in mir" nichts mehr von ihm erschienen.

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Ein Wunschtraum, der schon erfüllt worden ist.

 

Ein Flug mit der Ju 52

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Whisky von der Insel Islay

 

Eine Übersicht der Whisky-Destilleries auf der schottischen Hebrideninsel Islay


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Wunschträume

 

Es gibt eine neue Rubrik auf meiner Seite - Wunschträume. Ereignisse von denen ich mir vorstellen kann, dass sie für mich in diesem Leben noch Wirklichkeit werden könnten.

Begonnen habe ich mit einer Geschichte um den Leuchtturm "Roter Sand" in der Deutschen Bucht.

Islay

 

 

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden.

Islay ist die Whiskyinsel. Sie beherberg mittlerweile neun Destillerien:

 

Ardbeg, Bowmore, Bruichladdich, Bunnahabain, Coal Ila, Kilchoman, Lagavulin, Laphroaig, Port Ellen

 

 

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Wunder Roms


Unter diesem Titel findet derzeit im Diözesanmuseum Paderborn eine Ausstellung statt. Die dazugehörige Website verspricht inhaltlich, dass ein Besuch lohnenswert ist.

 

Wer mag, kann etwa über den Campo Santo Teutonico und meine jüngste Romreise hier nachlesen. Es gibt auch ein paar Photos dazu.

Freunde

 

 Vor einiger Zeit waren meine Frau und ich zu einer Geburtstagsparty eingeladen. An unserem Tisch saß ein anderes Ehepaar. Wir unterhielten uns über Belangloses, bis mein Gegenüber die Frage stellte:" Sagen Sie, kenn Sie die Gastgeber eigentlich?" "Ja natürlich! Gut sogar!" "Merkwürdig", sagte mein Gesprächspart, "wir wissen gar nicht, warum gerade wir eingeladen sind!"

Offensichtlich ist es schick, vorzugeben, viele "Freunde" zu haben. Ist Freundschaft etwas so Belangloses?

Wer aber ist nun ein wirklicher Freund? Was steckt hinter dem Begriff Freundschaft? Ich fürchte, jeder versteht darunter etwas Anderes!

Freund, das ist ein heutzutage inflationär gebrauchtes Wort. Durch einen Mausklick wird man in den sozialen Netzwerken zu einem solchen gemacht, ohne dass man die Person kennt, die hinter einem Beitrag steht.

 

Für mich ist jemand ein Freund, der mir nicht nur sympathisch ist, mit dem ich ein offenes Wort wechseln kann, der meine Interessen teilt, nein, es muss jemand sein, der auch dann da ist, wenn es mir schlecht geht, ohne dass ich ihn groß rufen muss. Zugegeben, solche Menschen sind sehr selten!

Viele, von denen ich dachte, es seien Freunde, sind mir abhanden gekommen. Etliche aber, und das macht mich nachdenklich, gingen verloren, als sie "etwas geworden" waren. Schaut man auf den "Zurückgebliebenen" herab? Dann stimmte doch in der Freundschaft-Zuvor etwas nicht!

Manchmal, und das empfinde ich als besonders schlimm, war es mit der Freundschaft vorbei, als bestimmte Vergünstigungen und Vorteile, die ich bieten konnte, wegfielen. 

 

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Atatürk und sein Nachfolger

 

Pflichtprogramm von Türkeireisen ist, neben der obligaten Teppichfabrik, oft auch das monumentale Mausoleum für Atatürk in Ankara, den Begründer der modernen Türkei. Jeder Staatsgast wurde bisher dorthin geschleppt, Photos im dortigen Museum zeigen es.

Atatürk, Vater aller Türken, wird in der Türkei hoch verehrt. In jeder Amtstube, überall hängt sein Bildnis. Er war es, der die Türkei nach Westen hin geöffnet hat. Er führte die westliche Schrift ein, er verbot das Tragen des Kopftuches. 

Wie sich das mit Erdogans Eskapaden verträgt, ist mir schleierhaft. Würde er mitbekommen, was sein Nachfolger im Präsidentenamt veranstaltet, er würde fortwährend in seinem Grab rotieren. 

Wie es aussieht, wird man die Atatürkbilder in den Amtsstuben bald durch solchen von Erdogan ersetzen. 

 

Die Photos zeigen das für Atatürk erbaute Mausoleum in Ankara

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Hut ab,

 

liebe niederländische Nachbarn! Auch wenn es möglicherweise dem Wahlkampf geschuldet ist, so ist es doch mutig und vor allem richtig, dem Potentaten vom Bosporus Paroli zu bieten! Es wird allerhöchste Zeit, etwas dem selbstgefälligen Spiel dieses Menschen entgegen zu setzen. Er und seine Gefolgsleute müssen endlich einmal lernen, sich angemessen zu benehmen!

 

 

 

 

Mark Rutte, der niederländische Premier - Minister

 

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Noch etwas zum Thema Glück

 

Es ist so schön, dabei zuschauen zu dürfen, wie so ein kleiner Mensch das Leben lernt!

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Lesung

Vorgestern habe ich zum ersten Mal an einer Literaturlesung teilgenommen. Eine Dame und ein Herr, ich nehme an, es waren Schauspieler, teilten sich den Part des Vorlesens.

Es war ein Vergnügen, ihnen zuzuhören. Ihre melodiösen, akzentuierten Stimmen bemühten sich  schon den Sinn des literarischen Textes offenzulegen.

Im Verlauf des Abends fiel mir auf, dass ein großer Unterschied darin besteht, wie man einen Text aufnimmt. Offensichtlich macht das Gehirn einen Unterschied, ob man ihn selber liest oder akustisch, von einem andere gesprochen, wahrnimmt. Um zu verstehen, ist es bei der Eigenlektüre möglich, das Lesetempo selbst zu bestimmen oder gerade nicht Verstandenes noch einmal zu lesen. Bei einer Lesung hastet man dem Verstehen geradezu hinterher, der Vortragende macht keine dem jeweiligen Zuhörer genehme Pausen.

Zahlreiche Teilnehmer des Abends machten eine ähnliche Erfahrung, auch sie hatten gelegentlich Mühe dem Sinn des Gesprochenen auf die Spur zu kommen.

Abgelenkt wurde ich zudem durch das Betrachten meiner Mithörer. Von den mehr als 30 Teilnehmern  waren nur fünf Männer. Ein zufälliger Befund? Wohl kaum. Der Rezitator jedenfalls war mit der Männerquote sogar zufrieden! Sind etwa Frauen offener für Literarisches? Ich glaube eher, dass die anwesenden Damen die Lesung in einem Buchladen als gesellschaftliches Ereignis betrachteten, um neben dem literarischen Erlebnis zu sehen und gesehen zu werden! Man begegnete sich von Kopf bis Fuß gut gestylt.

Ich fing Gesprächsfetzen auf wie - "Ja, natürlich, wir kennen uns! Sonst erlebe ich Sie ja nur im Tennis-Dress!" 

Der Abend hat Spaß gemacht!

 

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Was man für Geld nicht kaufen kann

 

Meine Enkelin ist fünf Jahre alt und hat ihr Herz für die Musik entdeckt. Gestern hat sie bitterlich geweint, weil sie nicht zu Klavierunterricht gehen konnte. So etwas soll vorkommen.

In meinem Zimmer hängt eine Gitarre, die nimmt sie sich oft, legt sie auf ihren Schoß und entlockt ihr Töne. Neulich nahm sie einige Blätter Papier und verkündete, nun werde sie komponieren. Das Ergebnis ist nebenan zu sehen.

Sie legte die Blätter mit den "Noten" vor sich und zupfte die Seiten an.

Für kein Geld der Welt kann man solche Glücksmomente erwerben!

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Machtergreifung

Hinter hohen Mauern, auf riesigen Arealen versteckt, vollzieht sich diese Machtergreifung. Hier planen Superreiche die Umgestaltung der Welt nach ihren Vorstellungen. Einer Welt, in der ihr Reichtum abermals vermehrt werden soll, wo Menschen leben, die nach ihren Vorstellungen denken und  arbeiten dürfen. Zwangsläufig übertragen sie das Prinzip der Ummauerung auf den eigenen Staat. Diese Superreichen sind Egoisten und Rassisten. In Denkfabriken, die sie mit Millionen unterstützen, lassen sie von hochgebildeten Akademikern, die mit beträchtlichen Gehältern bestochen werden, Strategien entwickeln, wie sie unliebsame Mitbewerber um die Macht ausschalten können. Ganz bewusst werden dabei auch die abstrusesten Lügen in die Welt gesetzt nach dem Prinzip, "etwas bleibt  ja immer hängen". Moralvorstellungen und Werte, wie sie in Europa über Jahrhunderte erstritten worden sind, sind ihnen entweder gänzlich unbekannt oder werden, wenn doch erahnt, über Bord geworfen. Ihr enormer Reichtum, wie auch immer erworben, walzt alles nieder. Der Dümmste kann Präsident werden. Die Medien - Presse wie Rundfunk- und Fernsehsender - werden verboten, siehe Putin, Erdogan und Trump, bzw. aufgekauft. Dortige Spitzenpositionen werden durch willfährigen Parteigängern ersetzt. Mit Geld kann man (fast) alles erreichen!

Schlimm an dieser Situation ist, dass die, auf deren Rücken Reichtum und Einfluss erworben worden sind, sich wie die Lämmer zur Schlachtbank führen lassen. Heil rufen und Fahnen schwingen. 

Das Versprechen der Reichen, die ärmeren Schichten der Bevölkerung an ihrem Reichtum nur schnuppern zu lassen, wird nicht einmal eingelöst!

Soll so die Welt von morgen aussehen? Wir müssen uns wehren!

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Liebe türkischstämmige Mitbürger, die ihr Erdogan verehrt!

 

Ich kann euch nicht verstehen! Seht ihr nicht, dass dieser Mann auf dem Wege ist, ein Diktator zu werden? Es ist ein Hohn, dass gerade der von sich gibt, in Deutschland würde man im Sinne der Nazis handeln! Wir Deutsche hassen alles Faschistische und haben die Nase voll von einem Mann, dem die Massen gedankenlos hinterherlaufen. Man nennt das Personenkult. Es gibt leider in der Welt immer mehr Staatenlenker, die ihre persönliche Eitelkeit befriedigen und dabei vorgeben, für ihr Land zu handeln.

Es gibt in Deutschland ein Sprichwort, das viele von euch bestimmt kennen, - "Den Block zum Gärtner machen". Das tut ihr, wenn ihr mit "Ja" beim Referendum stimmt! Der wird nämlich auch die letzten demokratischen Wurzeln in eurem schönen Garten, der Türkei, ausreißen und auffressen.

Dieser Mann läßt euch hier in Deutschland bespitzeln. Und wenn ihr mal ein falsches Wort gebraucht, das passiert schnell, wandert ihr in den Knast, wenn ihr die Türkei besucht! Seid ihr euch dessen bewusst? 

Es ist doch schön für euch, hier in Deutschland zu leben, ein gutes Schulsystem, beste ärztliche Versorgung, Freiheit des Wortes, ja, Freiheit des Wortes, und eine kulturelle Vielfalt zu genießen. Daraus sind wir stolz! Ihr dürft daran teilhaben, wenn ihr unsere gesellschaftlichen Regeln beachtet! Eine Vielfalt der Kulturen ist für mich etwas Wunderbares, aber wohlgemerkt, auf dem Boden unserer Verfassung. Darum setzt euch mit all eurem Tun und Denken für ein gutes und friedliches Zusammenleben in eurer neuen Heimat Deutschland ein! 

Denkt mal darüber nach, dass ich, wenn ich so etwas schreibe, als Türke mit der Polizei und mit noch anderen Behörden Bekanntschaft machen würde, wenn ich die Grenze zur Türkei überschritte!

Prinzipiell bin ich dagegen, dass in Deutschland Wahlkampf für ein anderes Land gemacht wird, egal für welches! Aber wenn das doch so sein sollte, dann müssten alle politischen Gruppierungen des betreffenden Landes dazu Gelegenheit haben. Wo aber bleiben die Auftritte oppositioneller Kreise der Türkei? Also, gleiches Recht für alle! Ach ja, ich muss zur Kenntnis nehmen, alle, die gegen Erdogan sind, sind ja Terroristen und Spione!

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Bücher

Immer noch erregt mich die Verheißung im Geruch eines neuen Buches.

 

- Carlos Ruiz Zafon -

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Donald allein im Weißen Haus - IIV.

 

Trumps Wirken bringt uns wieder dazu, dass wir uns auf unsere Werte besinnen und die Notwendigkeit sehen, sie zu verteidigen.

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Donald allein im Weißen Haus - II.

 

Das Haus ist leer. Er hat`s zu Hause nicht mehr ausgehalten! Mit dem großen Flugzeug ging es nach Florida, um eine große Portion Jubel einzufangen.

Vor dem Auftritt in der Flugzeughalle wurde brav gebetet. Die Ehefrau sprach das Vater Unser. Der Herr wird also auch dafür eingespannt! Mein Gott!

Wenn man die Trump-Fans dort gesehen hat, Schaum vor dem Mund, traut man ihnen alles zu!

                                                                                      Auch ich bete  - Mein Gott! Schütze Amerika!

 

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Donald allein im Weißen Haus - I.

 

Trump fordert seine Anhänger nun zu Sympathiekundgebungen auf. Handelt so ein Präsident, der die Nation einen will?

Wenn sich das Gegeneinander von Sympathisanten und Gegnern weiter aufschaukelt, droht in den USA Schlimmes!

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Ach, Herr Trump!

 

Man kann fast schon Mitleid mit Ihnen haben, denn die ganze Welt lacht über sie!

Leider ist es so, Manieren, Bildung und das Gespür für den richtigen Umgang mit Menschen kann man für Geld nicht kaufen! Ich vermute einmal, so alt wie Sie sind, werden Sie das auch niemals lernen!

Geh`n Sie Golf spielen und schnauzen Sie Ihren Caddie an und keine gebildeten Menschen, die als Journalisten vor Ihnen sitzen!

 

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Berühmte Photographen über die Photographie

Henri Cartier-Bresson

 

Auf jeden Fall aber kümmern sich die Menschen zu viel um die photographische Technik und zu wenig um das Sehen.

 

 

– Henri Cartier-Bresson –

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Robert Harris Konklave - Roman

 

Ein Roman über eine Papstwahl

 

Mehr hier

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Stolz - Erinnerungen an eine Begebenheit bei einer Ägyptenreise

 

El Gurna - Das Dorf auf Luxors Westbank

 

Mehr zur Begebenheit hier

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Feldprüfung für Kaltblüter im Landgestüt Warendorf

 

Rückepferde im Einsatz

 

Mehr hier


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Horst Eckel


Oben Horst Eckel rechts, neben ihm Fritz Walter

Horst Ecken wird heute 85 Jahre alt. Er ist einer der beiden noch lebenden Spieler der Weltmeister-Mannschaft von 1954, die das "Wunder von Bern" vollbrachten.

Oben ist sein Autogramm zu sehen auf einer Postkarte, die mir mein Vater damals schenkte.

Hierzu auch - Das Wunder von Bern

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Kormorane an der Wiesent

 

Gestern habe ich mit Robert Hofmann, dem Pensionswirt der Hammermühle, telefoniert. Er berichtete von einem enormen Kormoranaufkommen an der Wiesent in diesem Jahr. Die Bezirksregierung von Oberfranken hat daraufhin die Erlaubnis zur Bejagung dieser Vögel verlängert. Die Jäger im Wiesental sind täglich unterwegs, um die große Anzahl der schwarzen Fischräuber zu dezimieren.

Der Abschuss von Kormoranen ist erlaubt, um  bedrohte Fischarten zu schützen.

Ich bin gespannt, wie der Bestand an Äschen und Forellen aussieht, wenn ich im Mai dieses Jahres wieder an der Wiesent bin!

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Unsensibler geht`s nicht!

Heute las ich in der Zeitung, dass sich das nordrhein-westfälische Innenministerium Gedanken über den Gesundheitszustand der Polizisten des Landes macht. Eine Maßnahme soll dafür sorgen, dass gesundheitlich angeschlagene Beamte den Polizeidienst verlassen und in anderen Behörden Dienst tun oder gleich in Frühpension gehen sollen. Dies würde für die Betroffenen ein großer finanzieller Verlust sein, da sie auf die Polizeizulage verzichten müssten bzw. eine geringere Pension bekämen. 

Ob man dabei beachten hat, dass aufgetretene Schäden in der Gesundheit nicht auch auf die große Belastung der Beamten im Dienst zurückzuführen ist? Ein merkwürdiges Dankeschön für den persönlichen Einsatz! So aber kann der Eindruck entstehen, viele Polizisten seien arbeitsscheue Drückeberger. Und das in diesem Moment, wo die Beamtinnen und Beamte in hohem Maße bei Demonstrationen, bei Bundesligaspielen usw. gefordert sind und bei ihren Einsätzen stets ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. 

Es ist zu hoffen, dass sich der Autor dieser Vorlage an das Innenministerium bei seinen Überlegungen und Nachforschungen nicht dermaßen überfordert hat, dass er krank geworden ist und zukünftig als Pförtner bei einem Finanzamt Dienst tun muss statt das erhoffte Fleißkärtchen für eine ranghöhere Verwendung zu erhalten!

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Trumpismus

Was derzeit in den ersten Wochen der Präsidentschaft Trumps vor sich geht, ist nur ein Vorgeschmack  dessen, was dieser Mann und seine "Berater" noch vorhaben! Es ist Tatsache, dass sie die amerikanische Gesellschaft mit ihren Statuten und ethischen Grundsätzen auf den Kopf stellen wollen. Wer eine andere Meinung als die Trumpisten vertritt, soll freiwillig gehen oder muss es gezwungenermaßen tun, offen ausgesprochen von Trumps Pressesprecher. Abweichende Meinungen werden, wenn es gut geht, nur verspottet, meist werden deren Vertreter geschasst. Das Einreiseverbot für Bürger bestimmter Staaten entspringt keineswegs einer plötzlichen Laune Trumps, es ist von langer Hand vorbereitet. Die aufgetretenen Wirren sind bewusst geplant, um Angst und Unsicherheit bei den Vertretern untergeordneter Behörden zu verbreiten. Natürlich blieben solche Länder, in denen Trump wirtschaftliche Interessen hat verschont.

Ultra Rechte wie Steven Bannen sitzen im Nationalen Sicherheitsrat, ausgewiesene Fachleute mussten für sie Platz machen.  

Die verhassten Medien sollen gleichgeschaltet werden.Trump spricht es offen aus, Zeitungen, die einen unliebsamen Kurs steuern, sollen aufgekauft und umgedreht werden auf das trumpsche  Meinungsbild.

Lügen werden in die Welt gesetzt z. B. die von den beiden Irakern, die ein Massaker veranstaltet haben sollen. Einmal in der Welt wabern sie herum, wenn auch später widerlegt.

Die Vertreter der Justiz, die keine genehmen Urteile verkünden, werden beschimpft und bei passender Gelegenheit entmachtet. Wer da nicht an eine Machtergreifung denkt, ist blauäugig.

All das ist willkommenes Anschauungsmaterial für die europäische Rechte.

Wir müssen uns warm anziehen, damit die Grundfesten unserer Demokratie nicht auch unterwandert und erschüttert werden!

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Noch einmal Bonnie Prince Charlie

 

Der eine oder andere Leser wird sich vielleicht erinnern. Vor einiger Zeit habe ich schon einmal eine Geschichte über Bonnie Prince Charlie, den Anwärter der Stuarts auf den englischen Thron, geschrieben.

Wer sich für diese Thematik interessiert -

in diesem Jahr feiert Schottland das Jahr der Geschichte, Kultur und Archäologie. Unter dem Titel "Dig it!", das soviel heißt, wie "Versteh`es!" veranstaltet die Society of Antiquaries of Schottland zahlreiche Events, Ausstellungen und Festivals. Eine Ausstellung "Bonnie Prince Charlie and the Jakobites" findet im Nationalmuseum of Schottland in Edinburgh statt.

Ausführliches auch hier

Interessant auch visitscotland.com

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Flüchtlinge anderer Art


Das war in Malta wohl Theresa Mays Abschiedsvorstellung, bevor sich die Briten feige aus der EU schleichen. Insofern feige, als England Anfang des letzten Jahrhunderts im Nahen Osten wie auf dem Reisbrett Staaten geschaffen und Grenzen gezogen hat, ohne auf ethnische und kulturelle Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen. Diese Politik verschaffte Großbritannien wirtschaftlichen wie politischen Vorteil. Die Unruhen, kriegerischen Auseinandersetzungen und Streitigkeiten heutzutage resultieren nicht zuletzt aus diesen Gegebenheiten. Die Unfreiheit und die Armut der Bevölkerung sind ebenfalls Folgen dieser Politik. Jetzt schottet sich das Vereinigte Königreich ab, sieht sich ausserstande bei der Lösung des Flüchtlingsproblems mitzuwirken und ist nicht einmal in der Lage, Flüchtlinge aus dem Nahen Osten aufzunehmen.  

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"Ruhig abwarten!"

In der letzten Ausgabe der ZEIT gibt es in der Rubrik GESCHICHTE einen bemerkenswerten Artikel von Volker Ullrich mit der Überschrift "Ruhig abwarten!". Darin fasst er zusammen, wie sehr man sich in Presse, Diplomatie, ja beinahe der gesamten Gesellschaft darüber einig war, dass Hitler und seine Politik ein vorübergehendes Ereignis in der Geschichte Deutschlands sei. Man würde ihn schon sehr bald in eine Ecke drängen.

Tatsächlich brauchte Hitler nur fünf Monate, um alle seine Gegner auszuschalten!

Der britische "Daly Herald" titelte damals  HITLER-the Clown wants to Play Statesman.

Wie sich doch die Bilder gleichen!

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Ken und Barbie im Weißen Haus

Dies soll der letzte Ken und Barbie-Spruch gewesen sein, denn mit Humor und Spott kommt man dem realen Geschehen in der Wirklichkeit nicht bei! Das wäre auch zu viel der Ehre für diesen Typen!

Für ihn verschwimmen Realität und Soap wie für viele der heutigen Menschen. Er ist größenwahnsinnig und hat Allmachtsphantasien! Er muss mit allen Mitteln gestoppt werden, sonst stürzt er die Welt ins Unglück!

 

Ok Kan! Wenn es jetzt klingelt, lassen wir die großen weißen Onkels nicht rein!

 

Oh Ken! Spann mich doch nicht so auf die Folter! Welche

Überraschung hast du heute für mich?

 

Oh Ken! Können wir jetzt wirklich nicht mehr zum Mexikaner?

 

Aber Ken! Wenn die Erde doch eine Scheibe ist, dann läuft ja das ganze schöne Öl am Ende aus der Pipeline raus!

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Todesanzeigen

Jüngst ist ein bekannter Kölner Geschäftsmann verstorben. Die drei Anzeigen füllten knapp eine Doppelseite der Tageszeitung.

Beim Betrachten und Lesen der Anzeigen habe ich mich gefragt, warum eine Todesanzeige so riesig groß sein muss. Sicherlich will man damit dokumentieren, dass der Verstorbene auch ein großer Mensch gewesen ist. Darüber hinaus zeigen die Inserenten, dass sie über genug Geld verfügen, eine solche Anzeige zu schalten.

Nun kann man darüber streiten, ob die Größe einer Todesanzeige etwas über die Größe der Persönlichkeit des Von-Uns-Gegangenen aussagt! Ich denke, das wird der Liebe Gott schon tun! Auch das Maß an Trauer wird kaum durch eine riesige Anzeige verdeutlicht.

Ich wäre für eine Einheitsgröße zu einem Einheitspreis, so würde man einem jeden Verstorbenen gerecht.

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Sorry!

Für eine Weile war die Farbgebung meiner Seite etwas abenteuerlichGrund - ein misslungener Gestaltungsversuch.


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Überschätzte Paare der Weltgeschichte

         Frei nach Uwe Lyko und Wilfried Schmickler

                 Kenn und Barbie im Weißen Haus


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Der große Wrede

 

Ein Lexikon und Nachschlagewerk zur Kölner Mundart.

 

Mehr hier

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Neues zu "Bei Adele"

Hotel Würfel

 

 

Gestern habe ich im Netz zwei Videos über die Wiesent und Gerhard Lesch sowie das Fischen auf der Strecke vom Hotel Würfel gefunden.

 

 

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Unsere Demokratie steht auf dem Spiel!

Das antike Athen, Ursprungsort unserer Demokratie

In vielen Staaten der Welt ist die Demokratie gerade dabei, sich selbst abzuschaffen. Beispiele - Polen, Ungarn, Türkei, Russland. Ja, auch in den USA.

Wie ein Schlachtlamm läuft ein großer Teil des jeweiligen Staatsvolks zukünftigen Diktatoren hinterher. In den Vereinigten Staaten ist es laut einem ZEIT-Artikel so, dass lediglich 30 % der Bevölkerung auf eine demokratische Staatsform Wert legt. Auch in vielen europäischen Staaten wird es wenig anders sein. Das ist so!

Auch Trump ist gerade dabei, seine Art von Demokratie vorzustellen. Was ihm nicht passt, ist falsch, Fake!

Es hat ihm wohl nicht gefallen, dass zu seiner Amtseinführung vergleichsweise wenig Menschen zugegen waren. Promt behauptet er, die Presse habe absichtlich falsch berichtet. Sein Sprecher äußert, man werde die Verursacher dieser Falschmeldungen zur Verantwortung ziehen. Beginnt nicht so Zensur? Originalton Trump - "„Die Medienleute gehören zu den verlogensten menschlichen Wesen auf der Erde, nicht wahr?“ – Quelle: http://www.ksta.de/25590678 ©2017"

Wie ist es in Deutschland? Auf dem Treffen der europäischen Rechtsaußen in Koblenz war ein Teil der Presse ausgeschlossen. Zensur? Wenigstens aber ein Vorbote davon!

Liebe Leute! Macht euch bewusst, was an Unfreiheit auf uns zukommt, wenn ihr diese Menschen gewähren lasst!

Noch müssen wir keine Angst vor herumziehenden Schlägertrups haben!

 

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Buy us a coffee oder Hasse ma ne Maak?

Gerade erreicht mich ein Hilferuf aus der Karibik. Die Crew der ...... funkt SOS. Nein, nein, das Schiff ist nicht in Seenot! Es gibt wohl so etwas wie einen finanziellen Engpass. Daher der Spendenaufruf. Siehe Link!

Buy us a coffee

Am türkisfarbenen Meer im weißen Sand unter Palmen zu liegen, macht nicht satt, stärkt allenfalls das Immunsystem durch die Bildung von Vitamin D.

Ich leite das Ersuchen aber einmal weiter. 

 

P.s. Gibt es in der Karibik keine kleinen Jobs für einen Nebenverdienst? 

 

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Trump - und nun?

In unserer Welt haben nun die Egomanen das Sagen. Putin in Russland und Trump in den USA. Weitere Fälle reihen sich ein - Erdogan, Orban, Kaczynsky und, wenn wir Pech haben, Le Pen, Wilders usw.

Die Welt steht am Abgrund! Niemand weiß Trump einzuschätzen. Könnte es wirklich so sein, dass keiner ihn davon abhalten kann, den bewussten roten Knopf zu drücken, der ihn ja nun ständig begleitet. Hat er doch einmal geäußert, dass die USA doch Atomwaffen besäße, warum man sie dann nicht einsetze. Der Mann ist reizbar, unbesonnen und impulsive, was kann er nicht alles auch unterhalb eines Atomschlages anrichten? Was ist, wenn er sich in die Enge gedrängt fühlt und es sich herausstellt, dass seine Isolationspolitik Amerika eher schadet? Auch zu ihm und seinen Beratern dürfte es vorgedrungen sein, dass kein Land der Welt bei der vorliegenden globalen Verflechtung aller Staaten alleine prosperieren kann.

Beinahe noch schlimmer als der neue Präsident sind seine ihn nun umgebenden Berater. Viele ignorieren sein Gebaren und Denken und erhoffen sich nur ein großes Stück vom aufzuteilenden Kuchen.

Die Staatenlenker dieser Welt, vor allem Europas, sehen sich mit einem amerikanischen Präsidenten konfrontiert, der allen bisherigen "Modellen" eines Politikers widerspricht. Wie sollen sie ihm begegnen? Es gibt nichts Beispielhaftes! 

Es bleibt nichts andere übrig, als knallhart und bestimmt die Positionen Europas zu vertreten. Keinesfalls sollte man diesem ungehobelten Klotz in den H.... kriechen! Manieren und staatsmännisches Denken und Handeln kann er bei uns lernen. Dafür sind wir offen!

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Staatstragende Dummheit

Donald Trump soll gesagt haben, Belgien sei eine schöne Stadt. Auch wenn sich dies als Falschmeldung herausstellt, ich würde es ihm zutrauen!

Er hat`s tatsächlich gesagt! Ich habe es aus seinem eigenen Munde vernommen.

Auch der Himmel hat bei seiner Inthronisierung geweint, so sehr, dass Regenschirme gereicht werden mussten.

Gott steh uns bei!

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Norman Maclean Aus der Mitte entspringt ein Fluss

 

Ein meisterhafter Roman, in dessen Mitte das Fliegenfischen steht.

 

Mehr hier

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Juli Zeh - Unterleuten Roman

 

Ein sehr bemerkenswerter Roman, der den Umbruch in den neuen Bundesländern nach der Wende zum Thema hat

 

Mehr dazu hier

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Eine Kleinigkeit

 

 

In letzter Zeit haben immer mehr gebundene Bücher wie früher so ein dünnes, meist rotes Bändchen als Lesezeichen.

Das ist recht hilfreich. Vorbei ist die Zeit der herausgerissenen Papierecken, der Eselsohren!

Angesichts der katastrophalen weltpolitischen Lage muss man sich halt an kleinen Dingen erfreuen! 

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Berühmte Photographen über die Photographie

 

Schon in der Anfangszeit, als der Fotograf die Belichtungszeit selbst abmaß, als in der Dunkelkammer der Entwickler penibel angemischt wurde, um bestimmte Effekte zu erzielen, da wurde manipuliert. Tatsächlich ist jedes Foto von A bis Z eine Fälschung. Ein völlig sachliches, unmanipuliertes Foto ist praktisch nicht möglich. Letzten Endes bleibt es allein eine Frage von Maß und Können.

 

- Edward Steichen

 

US-Amerikanischer Photograph 1879 - 1973

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Großbritannien

Die Briten stehlen sich feige aus ihrer Verantwortung für Europa und die Welt. Haben sie doch durch ihre Großmacht- und Kolonialpolitik dazu beigetragen, dass die Welt so ist, wie sie sich derzeit präsentiert.

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Philosophie

Platon 428/427 - 348/347 v.Chr.

Wahre Philosophen

Immanuel Kant 1724-1804



Das Wort Philosophie hat einen inflationären Gebrauch. Jeder Fußballtrainer hat eine solche. Was meinen die Leute eigentlich, die eine Philosophie zu haben vorgeben? Eine besondere Art Fussball zu spielen, lieber freundlich durchs Leben zu gehen, vegan zu leben usw.?

Sparen will ich mir, jetzt eine bei Wiki nachzulesende Definition abzuschreiben.

Das Wort Philosophie drückt doch etwas Besonderes aus, zu schade für Banalitäten! Wenn ich es höre, erwarte ich eine Antwort auf tiefere Fragen des Lebens, kein belangloses Gerede. 

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Die werden`s schon richten! Frage nur, für wen?

 

Kölner Stadtanzeiger vom 14.1.2017

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Gehhilfe

Gestern war ich mal wieder bei meinem Orthopäden. Eine Röntgenaufnahme machte deutlich, dass mein linkes Knie doch ordentlich mitgenommen ist. Der Arzt meinte lakonisch, das Knie sei kaputt! Er versuchte, mir ein neues Kniegelenk schmackhaft zu machen. Er spielt dabei auf Zeit! Er weiß ganz genau, dass der Leidensdruck irgendwann so groß sein wird, dass ich von alleine mit der Einwilligung zur OP zu ihm komme.

Bis dato versuchen wir es mit einer Bandage, Tabletten usw.. Zur Linderung der Schmerzen empfahl er mir einen Gehstock! "Ja, wenn das hilft", willigte ich ein. Ich bin nämlich nicht so eitel wie meine verstorbene Schwiegermutter, die mit über 90 auf einen Stock angewiesen, vornehmlich dann nach draussen ging, wenn es nach Regen aussah, dann konnte sie nämlich ihren Stockschirm benutzen. Aber daheim im Internet sah ich dann, was der Doktor mir verordnet hatte, einen sogenannten "Fischergehstock". Ein erster Eintrag im Netz zeigte mir ein ungeheuer hässliches Gerät mit orthopädischem Griff. Ich forschte weiter und fand das unten rechts abgebildetes Teil -http://www.clickoslo.com/fischer-gehstock-oder-ruhestandsgeschenk.html. Dafür werde ich mich wahrscheinlich entscheiden! Ist es doch auch ein Fischer-Gehstock, passend zu meiner Passion, dem Fliegenfischen!


Der Fischergehstock - orthopädisch                                                   Der Fischer-Gehstock meiner Wahl

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Vom Affen gebissen

Wer das jetzt liest, wird vielleicht denken - irgendwie habe ich mir das immer schon gedacht!

Der WDR 2 Hörfunk hat eine tägliche Sendung "Stichtag". Darin wird an wesentliche Ereignisse erinnert, die schon lange zurückliegen.

Heute ging es um den Schimpansen Petermann. Der war im Jahre 1950  nach einer Schiffsreise in Köln angekommen. Seine Mutter war unterwegs verstorben, so musste er von der Tochter des damaligen Zoodirektors mit der Flasche großgezogen werden.

Später wurde er auf menschliches Verhalten dressiert. Als Höhepunkt trat er sogar bei einer Karnevalssitzung auf. So richtig gutgetan hat ihm das alles nicht. Als heute vor 30 Jahren ein Zoowärter versehentlich seinen Käfig offen ließ, büxte Petermann aus und fiel über den damaligen Zoodirektor Günther Nogge her, den er mit seinen Bissen lebensgefählich verletzte. Petermann büßte das mit seinem Leben. Polizisten erschossen ihn. Da bin ich damals besser davon gekommen!

Es war eine Attraktion des Kölner Zoos in den 50ger Jahren des letzten Jahrhunderts, dass der Petermann, angezogen wie ein kleiner Junge, auf den Armen seines Wärter sitzend den Kindern ein Händchen gab. So auch mir. Dabei führte der Kerl blitzschnell meine Hand an seinen Mund und biss mir in einen Finger. Das fand niemand besonders aufregend weder meine Mutter noch der Wärter. Der holte aus seinem Räumchen ein Fläschchen Jod und bepinselte die Bissstelle. Anscheinend habe ich diese Attacke unbeschadet überlebt. Über Spätfolgen mögen meine Freunde und Verwandte urteilen!

 

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Aufruf zu einer Initiative


Die Verlagsgruppe DuMont Schauberg - Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau, Express - gibt eine Zeitschriftenreihe mit Namen MEIN KÖLN heraus. Leser zeigen hier Photos des Zeitgeschehens und erinnern mit kleinen Geschichten an Begebenheiten von damals.

In einem Heft, der No. 3, fand ich zwei Photos und die Schilderung einer Begebenheit, die so auch mir widerfahre ist. In den 50ger Jahren des letzten Jahrhunderts, anderenorts habe ich schon darüber berichtet, konnten die Kinder im Kölner Zoo dem Schimpansen Petermann die Hand geben oder diesen sogar auf den Arm nehmen. Als ich dem Affen die Hand gab, zog er diese blitzartig an sein Maul und biss mir in den Finger.

Dies wurde keinesfalls als tragisch empfunden, etwas Jod wurde auf die Bissstelle gepinselt, fertig.

Nun las ich in der oben genannten Zeitschrift, dass ich wenigstens einen Leidensgenossen habe, ein Herr Lothar Schmitz erlitt ein ähnliches Schicksal. Petermann biss ihm ins Bein. Als Trost durfte er den Affen auf den Arm nehmen.

Nun denke ich, dass Herr Schmitz und ich nicht die einzigen Opfer des bissigen Schimpansen sind. Darum rufe ich weitere Opfer auf, sich bei mir zu melden! Mir schwebt nämlich so etwas wie die Gründung einer  "Interessengemeinschaft der vom Affen Petermann Gebissenen" vor.

 

Oben habe ich den damaligen Artikel noch einmal angehängt.

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Mal Wieder Donald Trump


Ich glaube einen Grund dafür gefunden zu haben, warum so viele Menschen Turmp bewundern und darum gewählt haben -

sie verehren ihn insgeheim dafür, dass er all diese schlimmen Dinge zeigt, die sie in ihrer Seele verbergen und ihnen nach außen hin keinen Raum geben dürfen :

Abscheu Behinderten gegenüber, Verachtung von Schwulen und Lesben, Ablehnung von Ausländer, Frauen als bloße Sexobjekte zu sehen usw..

 

                                          Bravo Meryl Streep!  

 

Ihre Worte - " violence invites violence "

 

 

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Vorbilder

                                                                       Foto - Wikipedia

Eine Runde jüngerer ZEIT-Redakteure hat sich zusammengetan und erörtert, wer heutzutage ein Vorbild sein kann und ob solche Vorbilder überhaupt noch notwendig sind.

In der jüngsten Ausgabe dieser Wochenzeitung wird dieses Thema in allen Sparten erörtert. Zudem werden die Leser aufgefordert, ihre Meinung dazu kundzutun. 

Mit bald 73 Jahren könnte es sich für mich erübrigen, darüber noch nachzudenken. Das wäre schade, denn heute habe ich ein Vorbild. Es ist Papst Franziskus.

Obwohl ich evangelischen Glaubens bin, durchaus überzeugt, halte ich diesen Menschen für überaus vorbildlich. Ich glaube, nur sehr wenige Personen können ermessen, was es heißt, der katholischen Kirche und vor allem dem klerikalen Geflecht der Kurie vorzustehen und gelegentlich die Stirn zu bieten.

Mutig wendet er sich gegen all die Auswüchse, Intrigen und Unrechtmäßigkeiten im Bereich der Kirche, vorsichtig einem fortschrittlichen Denken in der Hierarchie der Kirche die Bahn ebnend.

Dabei scheut er sich auch nicht, hochrangigen konservativen Kritikern, wie etwa dem ehemaligen Kölner Kardinal Meissner, den Mund zu stopfen. Recht mutig! Denn man munkelt, dass sich schon die kirchliche Behörde für den rechten Glauben, ehemals Inquisition, über das Wirken dieses Papstes Gedanken macht.

Ich finde es bewundernswert, wie dieser Papst sich für die Armen dieser Welt einsetzt, wie er immer wieder auf das riesengroße Flüchtlingsproblem hinweist und die Mächtigen dieser Welt zum Friedenhalten aufruft! 

Dabei geht er mit gutem Vorbild voran, er empfängt Obdachlose. Für sie hat er unmittelbar am Vatikan Räume bereitgestellt, wo sie sich duschen und aufhalten können. Er vertreibt sie nicht aus den Kolonnaden des Petersplatzes, wo sie nachts schlafen können. Immerhin sind sie dort sicher wie sonst nirgends, denn dieser Platz steht unter ständigem Polizeischutz.

Er hat dem vormals üblichen Pomp des Vatikans abgeschworen, keine roten Schuhe mehr, wenn er in Rom unterwegs ist, dann im Kleinwagen. Als jüngst seine Brillengläser nichts mehr taugten, fuhr er bei einem römischen Optiker vor und ließ sich neue Gläser verpassen, auf ein anderes Gestell verzichtete er, das alte tue es noch.

Von all dem macht er kein Aufhebens.

Ja, es gibt noch Menschen, die man sich zum Vorbild nehmen kann, die sich wohltuend von den rücksichtslosen, macht- wie geldgierigen Staatsführern, Wirtschaftsbossen, Schauspielern und Fußballstars abheben.

 

 

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Putins Tanzbär


 

Putin wird diesen Narren tanzen lassen.

 

 

Und es wird ewig der Makel an ihm kleben bleiben, dass er mit Putins Hilfe zum Amerikanischen Präsidenten geworden ist!

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"Dreikönigenpförtchen"

 

Zum heutigen Dreikönigstag schrieb die ehemalige Kölner Dombaumeistern Barbara Schock-Werner einen Beitrag über die Historie dieses Törchens. Dazu mein nachfolgender Leserbrief.

 

Sehr geehrte Frau Schock-Werner,

vorausschicken möchte ich, dass ich Ihre Kolumne im Kölner Stadtanzeiger stets mit großem Interesse und viel Freude lese! Zeigen Ihre Beiträge auch dem alteingesessenen Kölner Aspekte seiner Stadt, die ihm zuvor vielleicht noch unbekannt waren.
Dem Datum angemessen, schreiben Sie heute über das „Dreikönigenpförtchen“. Beim ersten Lesen habe ich mir dieses Wort hochdeutsch, mit spitzer Zunge gesprochen, vorgestellt. Hm, passte irgendwie nicht! Für uns Kölsche is un blief dat et „ Drei Künnije Pöözje“! So ist es in unserem Erinnerungsschatz verankert und soll es auch bleiben! 
Nä, nä „Dreikönigenpförtchen“

Kaum hatte ich eben meinen Leserbrief per Mail abgeschickt, da klingelte auch schon das Telefon. Am Apparat war die für Leserbriefe zuständige Redakteurin des Kölner Stadtanzeigers. Sie entschuldigte Frau Schock-Werner damit, dass diese nicht für die Erstellung der Überschrift des Artikels verantwortlich sei, das hätten Redakteure geschrieben. Wir haben beide herzlich gelacht und bedauert, dass die kölsche Mundart in Vergessenheit gerät.

Bildnachweis romanische-kirchen-koeln

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Gefahrenpotenzial eines Opernbesuches

 

Heute las ich diese Meldung in der Zeitung -

Ein Opernbesucher war während der Vorstellung eingeschlafen. Beim Erwachen schlug er wild um sich und seinem Nachbarn die Brille von der Nase.

Entstandener Sachschaden - 700 Euro. Von angefallenen Arztkosten war nicht die Rede.

 

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Überraschungseier

 

Liebe Kinder! Auf zur Insel Langeoog! Hier hat im Sturm der letzten Nacht ein Frachter einen Container mit Abertausenden Überraschungseiern verloren. Die treiben nun an den Strand von Langeoog. 

Leider fehlt die umhüllende Schokolade! Die wäre aber durch das salzige Seewasser eh verdorben.

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Fat-Cat-Day

Martin Winterkorn

Bernd Osterloh VW Betriebsratsvorsitzender


Heute ist in Deutschland Fat-Cat-Day. Der Tag, an dem man über die Gehälter der Konzernbosse spricht.

Hier hat wohl der ehemalige VW-Aufsichtsratsschef Martin Winterkorn den Vogel abgeschossen! Bis an sein Lebensende bezieht er eine Pension von ca. 1,6 Millionen Euro im Jahr. Mit 3100 Euro verdient er am Tag so viel wie manch Durchschnittsverdiener im Monat - 3100 Euro.

Dazu bekommt er noch einen Dienstwagen. Schade nur, dass es wahrscheinlich nur ein VW ist!

So einen Betrag anzunehmen, dass nenne ich provozierend schamlos! Zumal er ja für den Abgasskandal und seine Folgen mitverantwortlich ist! 

Der Gipfel aber ist, dass im Aufsichtsrat von VW Ministerpräsident und Wirtschaftsminister von Niedersachsen, beide SPD, sowie der Betriebsratsvorsitzende, IG Metall, und weitere Arbeitnehmervertreter sitzen. Allesamt haben sie der fürstlichen Pensionsvereinbarung zugestimmt! 

Warum sind viele dieser Höchst-Verdiener so geldgierig? Mit dem, was sie schon gehortet haben, könnten sie leicht jeden Tag Unmengen von Kaviar, Champagner, Uraltwhisky und, was weiß ich noch, zu sich nehmen, ohne arm zu werden.

Wie wäre es da mal mit einer großzügigen Spende an die Menschen, die sich ohne Lohn darum bemühen, Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zu geben und ein menschenwürdiges Leben bei uns zu ermöglichen!

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Ein paar Gedanken über das Reisen

 

Unter "Dies und Das" habe ich mir Gedanken über das Reisen heutzutage gemacht.  

Mehr hier

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Nachtrag zu - Ist der Kölner Polizeipräsident ein Rassist?

Mein Leserbrief an den Kölner Stadtanzeiger zum obigen Thema ist in der heutigen Ausgabe der Zeitung abgedruckt worden - bis auf die Passage  

Aber es ist abzuwägen, immer die Geschehnisse des letzten Jahres vor Augen, wo das höhere Gut liegt - in den Interessen einer großen Schar nordafrikanischer junger Männer oder in der körperlichen wie seelischen Unversehrtheit unzähliger Bürger!

Das war der Redaktion wohl zu brisant. Auch ich bin mir der Problematik dieses Satzes durchaus bewusst, man kann darüber diskutieren. Ich möchte ihn aber zunächst hier so stehen lassen.

 

 

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Ju52

 

Gute Nachricht für alle Freunde der Ju52 D-AQUI. Das im Besitz der Lufthansastiftung befindliche Flugzeug wird im kommenden Frühjahr seinen Dienst wieder aufnehmen.

Wegen eines Mittelholmbruches musste die Maschine im Verlauf der Flugsaison 2015 außer Dienst gestellt werden.

Nun ist soweit alles wieder repariert, und die alte Tante Ju kann wieder im deutschen Luftraum kreisen.

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Joan Baez

 

Mein Sohn zeigte mir eine Möglichkeit, für einen annehmbaren monatlichen Betrag auf unsagbar viele Musiktitel im Netz zugreifen zu können.

Er legte mir auch eine "Liste" mit Musikrichtungen und Interpreten an, von denen er glaubte, dass sie meinem Geschmack entsprächen.

Heute habe ich darin einmal herumgestöbert und bin bei Joan Baez gelandet.

Gleich zu Beginn habe ich in eine CD hineingehört, die aus Anlass ihres 75sten Geburtstag life aufgenommen worden ist.

Schon immer habe ich neben den Texten diese klare glockenhelle Stimme der Sängerin gemocht. Hier holt sie Mitstreiter all ihrer Bühnenjahre zum Mitsingen ans Mikrophon. Unter anderen Paul Simon, um mit ihm gemeinsam das legendäre Lied "The Boxer" zu singen - sehr leise, sehr intensiv, ich muss zugeben, dass ich gerührt war, für 7:25 min zurückversetzt in jüngere Tage!

Auch andere wohlbekannte Titel kommen vor - 

Freight Train - Catch the Wind - House of the Rising Sun - The Night they Drove Old Dixie Down - Forever Young

Beim Hören hatte ich das Cover der Platte vor Augen, das die immer noch schöne ältere Lady mit ihrer Gitarre zeigt.

 

Joan Baez 75TH BIRTHDAY CELEBRATION

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Der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika

 

Dieter Nur in seinem "Jahresrückblick"

Der neue thailändische König habe seinen Pudel zum Admiral gemacht. Nach einer kleinen Pause  

- Wir haben einen Pudel zum amerikanischen Präsidenten gemacht

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Ein weiser Mann

 

Man erzählt sich, dass Humphrey Bogart am Ende seines Lebens gefragt wurde, ob er auch Fehler gemacht habe.

Er soll geantwortet haben:"Ich hätte niemals von Whisky auf Martini umsteigen sollen!"

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Ist der Kölner Polizeipräsident ein Rassist?

 

Kaum ist die Silvesternacht in Köln einigermaßen heil überstanden, regt sich in der Öffentlichkeit Kritik am Sprachgebrauch der Kölner Polizei, wenn sie in der Behördensprache nordafrikanische junge Männer als "Nafris" bezeichnet.

Privatpersonen wie Fernsehjournalisten suchen förmlich nach Gelegenheiten, Kritik zu üben. 

So fragte z.B. eine Moderatorin im Mittagsmagazin von ARD und ZDF allen Ernstes den Kölner Polizeipräsidenten, warum er nicht in Flüchtlingsunterkünften nachgeforscht habe, wie viele nordafrikanische junge Männer sich auf den Weg nach Köln gemacht hätten. Wen lässt man da, meinungsbildend, auf die Öffentlichkeit los?

Nachfolgend möchte ich noch den Leserbrief anhängen, den ich zum selben Thema an den Kölner Stadtanzeiger gerichtet habe.

 

Bestimmte Kreise, vor allem solche im Netz, benötigen fortwähren ein Reizwort, über das sie sich aufregen können. Jetzt ist es der Ausdruck „Nafris“. Anstatt froh zu sein, dass in Köln in der Silvesternacht alles einigermaßen glatt verlaufen ist und unserem umsichtigen Polizeipräsidenten dankbar für seine Arbeit zu sein, bezichtigt man ihn nun des Rassismus! 

Natürlich ist es nicht schön, wenn eine bestimmte Gruppe von Menschen so ausgegrenzt werden muss! Aber es ist abzuwägen, immer die Geschehnisse des letzten Jahres vor Augen, wo das höhere Gut liegt - in den Interessen einer großen Schar nordafrikanischer junger Männer oder in der körperlichen wie seelischen Unversehrtheit unzähliger Bürger! Der Polizeipräsident sowie wohl auch die Verwaltung der Stadt Köln haben sich richtig entschieden! Ihnen sei gedankt! Dank auch den vielen Polizeibeamten, die in der Silvesternacht für unsere Sicherheit eingestanden sind! An die wird nämlich viel zu wenig gedacht!
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Da stimmt doch irgendetwas nicht!

 

In der Zeitung las ich heute, dass Diener/Butler sehr begehrt sind.

Für schlappe 13 450 Euro kann man sich in acht Wochen zum perfekten Diener in der Berufsfachschule Edumondi in Stade ausbilden lassen.

Es erwartet einen dann ein Verdienst von ca. 3000 Euro in Deutschland und bis zu 10 000 Euro im Ausland.

Butler sind weltweit sehr gefragt. Vor allem in Ländern wie Indien, Brasilien und China. In China werden alleine mehr als 100 000 Butler gesucht!

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Prosit Neujahr!

 

Stoßen wir auf ein friedliches, gesundes und glückliches 2017 an!

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Mein Mensch des Jahres

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Das ist der Gipfel

 

 

Für so was kann man derzeit in der Türkei ins Gefängnis kommen!

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Lukas Podolski - Philosoph

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Kindermund

 

Meine kleine Enkeltochter bekam zu Weihnachten eine Playmo Pharaonen-Pyramiede geschenkt.

Darauf sind auch ägyptische Schriftzeichen, Hieroglyphen, zu sehen.

Sie zeigte darauf und sagte:" Das ist Wüstisch!"

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Bücher

 

 

Wie wahr!

Heute auf einer Einkaufstasche gesehen

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Weihnachtsgrüße

 

Allen meinen Lesern wünsche ich ein friedliches und fröhliches Weihnachtsfest sowie einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Gleichzeitig möchte ich mich einmal dafür bedanken, dass meine Gedanken gelegentlich ihr Interesse finden!

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Der Athener Photograph Thanasaki

                               Screenshot

Hier sind Thanasaki Photos von Flüchtlingen im Athener Hafen Piräus zu sehen. Der Photograph war so freundlich, sie für uns zusammenzustellen.

Es sind beeindruckende Bilder, die den Flüchtenden ein Gesicht geben. Wir möchten damit zeigen, dass es um einzelne Menschen geht, die man nicht pauschal verteufeln darf!

 

https://500px.com/thanasaki/galleries/war-refugees

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Was nach dem Berliner Attentat notwendig ist

Gerade in den Fernsehprogrammen von ARD und ZDF herrscht nach dem Berliner Attentat ein überstürzter Aktionismus. Das ZDF tut sich dabei besonders hervor.

Natürlich hat der normale Bürger ein großes Interesse am aktuellen Stand der Ermittlungen, aber andauernde Vorortreportagen, zig Specials, das hundertste Experteninterview und das dauernde Fragen nach der Meinung betroffener Bürger verbreiten nur Nervosität und Unsicherheit. Das andauernde Forschen nach Schuldigen zur Unzeit und die insistierende Fragen mancher Reporter heizen die Stimmung nur noch an.

Noch ist nicht bewiesen, dass unsere staatlichen Organe pausenlos Fehler machen. Neuerdings geht die öffentliche Meinung bei ähnlichen Geschehnissen wie von selbst davon aus, dass das so ist. Es wäre gut, wenn man auch einmal so berichten könnte, dass ein Vertrauen in die Behörden gestärkt wird!

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Morgenmagazin des ZDF von heute

Die nachfolgende Mail habe ich heute an die Redaktion des ZDF Morgenmagazins gesandt -

 

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

als geradezu skandalös erachte ich die Berichterstattung im heutigen Moma über die „Mahnwache“ rechter Kreise vor dem Kanzleramt! Die Wortführer dieser Veranstaltung hatten breitesten Raum, ihre kruden Thesen auszubreiten. Gegendemonstranten kamen für Stellungnahmen viel zu kurz. Warum bereitet das ZDF der rechten Szene eine solche Bühne?

Warum verbreitet ihr Sender eine solchen Aktionismus? Warum lässt man den Eindruck entstehen, unsere Behörden seien nicht in der Lage, mit den Geschehnissen fertig zu werden?

Sehr wenig wird über die schwere Arbeit der diensttuenden Polizisten und der Ersthelfer berichtet. Es ist sehr leicht, mit vorgefasster Meinung stereotyp und gebetsmühlenhaft bestimmte Sprüche zu skandieren! Für die dann noch in der Sendung breitester Raum geschaffen wird!

Erst einmal, und das sollten sie verbreiten, ist Besonnenheit und Ruhe gefordert, kein blinder Aktionismus, wie sie ihn mit ihrer Berichterstattung fördern!

 

 

Volker Krause

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Unbeholfener Fernsehjournalismus


Die Berichterstattung von ARD und ZDF über das Attentat auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche war bisher von einer gewissen Sensationshascherei geprägt. Pausenlos wurde an den Tatort geschaltet, die Meinung des zigsten Experten eingeholt, unüberlegte Fragen an Verantwortliche gestellt, noch ein besorgter Bürger interviewt,usw..

Gewiss, es gibt das Bedürfnis der Zuschauer nach Informationen. Die werden aber nicht mehr und genauer durch pausenloses Wiederholen derselben Sachverhalte! Zu viel und zu lange wurde darüber gesprochen, dass man eigentlich gar nichts weiß.

Zeigte die ARD sogar das Handy-Video eines Weihnachtsmarktbesuchers mit Szenen des Tathergangs, wo doch die Berliner Polizei darum gebeten hatte, so etwas nicht ins Netz zu stellen.

Auch so stachelt man Unsicherheit und Ängste bei den Bürger an. 

Unerhört fand ich die Aussage von Frau Schausten im Gespräch mit dem Bundes-Innenminister, bei der Festnahme des ersten Verdächtigen habe es sich um eine Panne gehandelt. Auch in diesem Gespräch, Teilnehmer war auch Herr Frey, erwarteten die Interviewer allen Ernstes so etwas wie endgültige Antworten einen Tag nach dem schrecklichen Geschehen. Von so ranghohen Mitarbeitern der Fernsehanstalten hätte ich mehr Kenntnis und Einfühlungsvermögen erwartet. Ist das der neue Stil im Journalismus, wenn man solche aggressiven und unüberlegten Fragen stellt, von denen doch jeder genau weiss, dass der Gesprächspartner sie kaum beantworten kann?

Vorbildlich war die Reaktion des Ministers, den ich ansonsten nicht besonders schätze, als er darauf hinwies, dass es doch angezeigt sei, erst einmal der Trauer Platz zu geben und die zuständigen Behörden ihre Arbeit machen zu lassen.

 

 

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Ein Photograph mit Gewissen

Auf der weltweit vertretenen Photoplattform 500px gibt es einen griechischen Photographen, der unter dem Namen Thanasaki seine Bilder veröffentlicht. 

Er nutzt all sein photographisches Können, den im Hafen von Piräus gestrandeten Flüchtlingen ein Gesicht zu geben. Dafür kann man ihm nicht genug danken!

Hier der Link zu seinen Bildern -

https://500px.com/photo/189118817/anticipation-ii-by-thanasaki?ctx_page=1&from=user&user_id=7829709

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Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt

 

Kaum hatte ich gestern den Bericht über die Ermordung des russischen Botschafters in Ankara ins Netz gestellt, als die Nachricht über den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche kam.

Es ist unfassbar, was einen Menschen dazu bringen kann, eine solche Tat zu verüben.

Grade an der Kaiser Wilhelm Gedächtnis Kirche, die doch ein Mahnmal für ein friedliches Zusammenleben sein will!

Jetzt brauchen wir besonnene Politiker, die mit diesen furchtbaren Geschehnissen umzugehen wissen!

 

 Photo - Altar, Kreuz u.Fenster der Gedächtniskirche 

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Mord am russischen Botschafter in Ankara

 

Die Zahl der Zündler nimmt zu. Schon einmal hat ein Weltkrieg mit einem politischen Mord begonnen. Es besteht die große Gefahr, dass aus lokalen Kriegen ein Flächenbrand werden kann.

Gerade jetzt brauchen wir besonnene Staatslenker. Angst und Bange wird mir, wenn ich daran denke, dass in den USA bald ein Politclown mit einer Laienspielregierung das Sagen haben wird!

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Kein Weihnachten an der deutschen Schule in Istanbul

 

 „Es gilt nach Mitteilung der türkischen Schulleitung eben, dass ab sofort nichts mehr über Weihnachtsbräuche und über das christliche Fest im Unterricht mitgeteilt, erarbeitet sowie gesungen wird“

 

Weisung an die Lehrer der deutschen Schule in Istanbul.

Die 35 an der deutschen Schule in Istanbul unterrichtenden Lehrer werden aus deutschen Steuermitteln bezahlt!

Die deutsche Schule in Istanbul wird von türkischen Schülern besucht. Sie gilt als Eliteschule. Viele bekannte Persönlichkeiten haben sie besucht.

Wie weit soll das noch gehen? Erklärt sich so ein toleranter, friedlicher Islam?

Das also ist Erdogans Demokratieverständnis.

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Ocean-Race


Seit einigen Wochen verfolge ich den Weg zweier Segeljachten über den Atlantik nach St. Lucian in der Karibik.

Das Boot der einen Crew ist die Diana. Das zweite Schiff ist der Katamaran Step by Step2.   

Startpunkt beider Jachten war Maccum in den Niederlanden.

Aufmerksam auf dieses Unternehmen wurde ich dadurch, dass die Mannschaft der Diana aus der Familie des Bruders unseres Wohnungsvermieters besteht. Die Familien der beiden Besatzungen sind befreundet und wollen nahezu parallel fahrend ihr Ziel erreichen.

Auf der jeweiligen Website der Crews kann man den Weg der Segeljachten verfolgen.

Beide Schiffe nehmen an der Atlantic Rallye for Cruisers -ARC- in die Karibik teil. Startpunkt des Rennens war Gran Canaria.

Mittlerweile sind beide Jachten wohlbehalten an ihrem Zielpunkt angelangt. Etwa drei Wochen dauerte die Atlantiküberquerung. Währen dieser Zeit war ein Kontakt via Internet nicht möglich.

Für die Diana übernahm es der Bruder des Skippers, die ihm über Satellitentelefon übermittelten Nachrichten ins Netz zu stellen.

Die Step by Step2 meldete sich erst nach Ankunft in St. Lucia über ihre Internetseite.

Dass die Atlantiküberquerung nicht ohne Gefahren sein kann, schildert der Skipper der Step by Step2, wenn er beschreibt, wie sein Boot und andere Schiffe einer sinkenden Segeljacht zu Hilfe kamen.

Ich denke, es ist auch für meine Leser von Interesse, mehr über die Abenteuer beider Familien zu erfahren. Darum veröffentliche ich hier den Link zu beiden Web-Sites. 

 

http://234grad.de

http://systepbystep2.com

 

 

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Ein Gedicht

Letzt besuchte ich Martin, meinen alten Freund aus Sextanertagen. Er holte einen Sammelband mit deutschen Gedichten aus dem Bücherschrank und blätterte darin. Er begann zu rezitieren - "An jenem Tag im blauen Mond September .........." , ich konnte einsetzen - "still unter einem jungen Pflaumenbaum, da hielt ich sie die stille bleiche Liebe ........". Den Rest sprachen wir gemeinsam.

Wir erinnerten uns daran, dass wir für das Deutsch-Abitur fünf Gedichte auswendig lernen mussten. Die Auswahl blieb uns überlassen.

Eins davon war für uns beide Bertold Brechts Gedicht "Erinnerung an Maria A.". Bis heute können wir es auswendig.

Ich schreibe es hier noch einmal auf.

 

Erinnerung an Maria A. - 1924

 

An jenem Tag im blauen Mond September

Still unter einem jungen Pflaumenbaum

Da hielt ich sie, die stille bleiche Liebe

In meinem Arm wie einen holden Traum.

Und über uns im schönen Sommerhimmel

War eine Wolke, die ich lange sah

Sie war sehr weiß und ungeheuer oben

Und als ich aufsah, war sie nimmer da.

 

Seit jenem Tag sind viele Monde

Geschwommen still hinunter und vorbei

Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen

Und fragst du mich, was mit der Liebe sei?

So sag ich dir: Ich kann mich nicht erinnern.

Und doch, gewiß, ich weiß schon, was du meinst

Doch ihr Gesicht, das weiß ich wirklich nimmer

Ich weiß nur mehr: Ich küßte es dereinst.

 

Und auch den Kuß, ich hätt ihn längst vergessen

Wenn nicht die Wolke da gewesen wär

Die weiß ich noch und werd ich immer wissen

Sie war sehr weiß und kam von oben her.

Die Pflaumenbäume blüht vielleicht noch immer

Und jene Frau hat jetzt vielleicht das siebte Kind

Doch jene Wolke blühte nur Minuten

Und als ich aufsah, schwand sie schon im Wind.

 

Damals war es noch nicht selbstverständlich, dass man Bertold Brecht in den Schulen behandeln durfte. Einflussreich rechtsgesinnte Kreise wollten es anfänglich verhindern, dass ein so linker Autor besprochen wurde. Aber wir hatten einen fortschrittlichen ausgezeichneten Deutschlehrer, der uns auch diese Lyrik nahe brachte.

Wie es heutzutage an deutschen Gymnasien aussieht, weiß ich nicht. Ob wohl die Lehrpläne die Behandlung eines solchen Gedichts noch vorsehen?

Meinen Zweifel habe ich aber daran, dass heutige Abiturienten noch fünf Gedichte auswendig aufsagen können!

 

 

 

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Fundsache

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Es ist mal wieder so weit!

Ich traue mich kaum noch nach draußen! Mal wieder! Wie im vorigen Jahr.

Diesmal ist es wohl auch mein Aussehen. Etliche Mitmenschen stoßen sich wohl an meiner etwas ausladenden Figur. 

Die obligatorischen Schmerzen in meinen Knien, aber auch die in der Schulter verlangten nach einem Arztbesuch. 

Die geübte Hand des Orthopäden fand auch gleich die neuralgischen Stellen. Als ich meinte, er wisse genau, wo der Schmerz säße, meinte der gute Doktor, er könne bei mir hinfassen, wohin er wolle, überall säße Schmerz!

Ich sei innerlich vergiftet! Giftbeladene Lymphe könne nicht abfließen, ich müsste erst einmal von den Giftstoffen befreit werden. Natürlich, mein Gewicht, besser gesagt, mein Übergewicht, sei Schuld daran. Eine  strenge Diät sei notwendig! Nichts Süßes, und das vor Weihnachten, kein Alkohol, nicht mal ein Glas Wein am Abend. Zum Frühstück empfahl er ein schmackhafte Smoothy aus Gemüse oder Obst, dazu eine Scheibe Knäckebrot. 

All das, so der Arzt, würde er mir nur einmal sagen. Schliesslich sei ich ja erwachsen und somit für mein Handeln selbst verantwortlich.

Der gute Doktor selbst ist schmal wie ein Hering und geradezu asketisch gebaut. Klar, dass er auf einen wie mich mit Verachtung herabschaut!

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51%

In letzter Zeit gehen wichtige Volksabstimmungen mit 51 % für eine Partei aus, meines Erachtens nicht für die Guten! Welche "höhere Macht" ist da wohl im Spiel?