Analog-Photographieren

 

Mein Interesse am Photographieren auf Film ist wieder erwacht.

In losen Abständen möchte ich hier in der Sparte Photographieren auf Film über meine Erlebnisse dabei berichten.


Ungleiche Maßstäbe


Durch Zufall habe ich gestern einen Beitrag des Westdeutschen Fernsehens mitbekommen.

Ein Hartz 4-Empfänger, der zur Aufbesserung seines Lebensunterhaltes gelegentlich am Straßenrand sitzt und bettelt, wurde wohl von seiner zuständigen Sachbearbeiterin im Arbeitsamt bei dieser Tätigkeit erwischt. Sie wertete die Bettelei als Nebenerwerb, der auf die Hartz 4-Bezüge angerechnet werden müsse. Wenn nun die Abzüge auf ein geringes Maß beschränkt bleiben sollen, muss der betreffende Mensch über sein "Nebeneinkommen" Buch führen, damit er nicht zu viel "verdient". Der Bettler hatte nämlich angegeben, dass er am Tag wohl 10€ zusammenbekäme, das, so rechnete die Behördenfrau aus, müsse auf seine Stütze angerechnet werden.

Anderer Tatschauplatz - da schaut der Staat tatenlos über viele Jahre zu, wie große Konzerne durch findige Tricks eine gewaltige Summe an Steuern sparen, dem Bedürftigen gönnt man aber den kleinsten Vorteil nicht! Das ist ein großer Skandal, der um so schlimmer ist, weil sich Amtsträger als "Erfüllungsgehilfen" finden, solche vermeintlichen Tatbestände zu verfolgen!

 


Qual der Wahl!

Die Versuchung war groß!

Im Schaufenster eines Herrenausstatters in Oban/Schottland


Photographen über die Photographie

 

 

„Sonne lacht – Blende 8“ – allgemeine Fotografenweisheit

 

„Wird das Bild auch nichts mit Blende 8, hast Du sonst was falsch gemacht!“ Unterweisung, aus einem Berichtsheft zum Fotokaufmann

 

Quelle -  Internet-Seite von Analog.klassische Kameras


Dudenferne Orthografie

In der letzten Ausgabe der ZEIT habe ich gerade einen treffenden wie schönen Satz gelesen.

"Die neue Schriftlichkeit verbreitete sich so schnell, dass Pessimisten von einer - Kultur des gesenkten Blicks - sprachen, in der jeder in sein Smartphone starrt und in dudenferner Orthografie textet."

 

Die ZEIT Manuel J. Hartung - Lesen, nur lesen!


War zu groß für den Briefschlitz im Briefkasten

Die Batterie für den Gossen Sixtar Belichtungsmesser ist da.


Es wird eine Sündflut kommen

Die Reichen werden reicher und sie werden mehr.

Schrieb die ZEIT im September 2016

Wenn es denn einen Gott gibt, ist die nächste Sündflut gewiss! Denn so kann es auf dieser Erde nicht weitergehen!

Moral und sittliche Werte sind auf unserem Planeten kaum noch anzutreffen. Der Blick auf die erste Seite meiner Tageszeitung von heute sagt alles. Ein namenloser Bieter hat für ein Bild von Leonardo DaVinci, von dem man noch nicht einmal weiß, ob es überhaupt echt ist, 450 Millionen Dollar bezahlt. Daneben steht, dass Siemens weltweit 6900 Stellen streichen wird, die Hälfte davon in Deutschland. Dies, obwohl es dem Gesamtkonzern bestens geht. So verfährt man, wenn man solche Bilderkäufe tätigen will. Ziel ist immer die Maximierung des Gewinns für Aktionäre und Vorstände auf Kosten der Arbeitnehmer. Fehler des Managements werden mit dem sogenannten Goldenen Handschlag vergütet. Arbeiter werden entlassen.

Manchmal fragt man sich auch, ob Betriebsräte wirklich noch die Werktätigen vertreten, wenn z. B. der VW-Betriebsratsvorsitzende Osterloh bestätigt, dass er ein jährliche Gehalt von 750.000€ bezieht. So einer ist doch längst korrumpiert und spielt mit im Wettbewerb um noch mehr Geld.

Der Sportdirektor des 1.FC Köln wurde gefeuert, hatte er doch durch falsche Spielereinkäufe des momentane Debakel des Clubs wesentlich mitverschuldet. Als "Lohn" für die vorzeitige Auflösung seines Vertrages bekam er drei Millionen Euro. Die Abfassung eines solchen Vertrages im Vorfeld halte ich schon für sittenwidrig.

Ein seelisch verkorkster Apotheker rächt sich für ein Außenseiterdasein in der Jugend damit, dass er Krebsmedikamente streckt und zahllose Menschen so frühzeitig in den Tod schickt, um ein luxuriöses Leben führen zu können.

Das sind zwei Beispiele und im Vergleich zu dem, was  ganz oben vorgeht, kleine Fische. Durch meist unlautere, kriminelle, aber wenigstens moralisch bedenkliche Handlungen werden weltweit immense Vermögen erworben. Jeder, der Augen und Ohren offen hält, kennt Beispiele. Selbst wenn bedenkliche Geschäfte publik werden, "kratzt" das deren Verursacher recht wenig. Eine Schar findiger, gerissener Anwälte findet Törchen, um einer Strafe zu entgehen. Und die Nachrichtenflut über Ereignissen in der Welt ist so groß, dass sehr bald Gras über alles gewachsen ist.

Bedenkenlos werden von denen, die schon mehr als genug haben, Schlupflöcher in der Steuergesetzgebung genutzt, um einer gerechten Besteuerung zu entgehen. Statt dessen bedient sich der Staat bei denen, die gar nicht anders können, als ihre Abgaben ehrlich zu begleichen, eben beim sprichwörtlichen Kleinen Mann. Es ist schamlos, von diesen Steuerdieben, hierzulande alle Vorteile einer sozialen Gesellschaft zu nutzen, ohne in angemessener Weise an deren Finanzierung beizutragen.

Es ist kein Wunder, wenn einfache Menschen intuitiv spüren, dass sie verschaukelt werden, und ihre Ärger auf die richten, die sie regieren. Ihnen, und eigentlich uns allen, ist der Blick auf die versperrt, auf die eigentlichen Schuldigen, die Superreichen, die Industrieverbände und die Banken, die immensen Einfluss auf politische Entscheidungen und die Gesetzgebung haben. 

Es ist Sünde, wenn im Sport und im Geschäftsleben horrende Beträge fließen, die dann manchmal nicht einmal richtig versteuert werden und anderswo Menschen verhungern! Gewisse Parteien führen das C für christlich in ihrem Namen, weigern sich aber, denen zu helfen, die vor Not und Krieg nach Europa fliehen müssen. Es ist an der Zeit, dass wir im saturierten Westen unsere Schuld eingestehen und begleichen, die wir begangen haben, als wir Afrika, Südamerika und Asien ausplünderten, die Menschen als Sklaven behandelten, sie dumm hielten, ausnutzten und meist korrupten Staatenlenker auslieferten. Kriegerische Auseinandersetzungen in der Welt schürt auch die Bundesrepublik, wenn sie des Profits wegen Waffen in Gegenden der Welt schickt, in denen Konflikte herrschen, z.B. nach Saudi Arabien, nach Ägypten, in die Türkei und anderswohin. Gott sei Dank sind findige Journalisten denen, die auch durch Bestechung an diesem finsteren Handwerk Millionen verdienen, auf der Spur!

So etwas wie ein Gewissen und moralische Vorstellungen gibt es nicht mehr. Wen wundert es dann, dass unsere Gesellschaft verroht und jeder sich selbst der Nächste ist.

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Der rechte Weg

Also, wer den Amtsweg wählt, geht nicht den rechten Weg!

 

Gesehen in Loquard, einem Dorf in Ostfriesland


Batterie für den Sixtar Belichtungsmesser von Gossen

 

In einigen meiner Beiträge ist von dem Sixtar-Belichtungsmesser der Firma Gossen die Rede. Wer einen solchen besitzt, wie ich, und ihn wieder verwenden möchte, benötigt eine geeignete Batterie als Ersatz für die quecksilberhaltige und nicht mehr verfügbare Knopfzellenbatterie PX 625. Andere, vermeintlich passende Knopfbatterien, liefern falsche Belichtungswerte (bis zu zwei Blenden Abweichung). Eine Nachfrage bei Gossen ergab, dass bei Foto Brenner eine geeignete Batterie erhältlich ist, eine sogenannte Zink-Luft Batterie mit der richtigen Spannung von 1,35V.


Auferstehung


Meine EXAKTA Varex IIb von der Ihagee Dresden hat einen Enkel bekommen. Gerade lese ich im News-Letter der Zeitschrift FOTO-HITS, dass sich ehemalige Ingenieure von Leica und Schneider-Kreuznach mit ukrainischen Fachleuten zusammengetan haben, um die Ihagee wieder zum Leben zu erwecken. Gemeinsam haben sie ein Kickstarter-Projekt gegründet, um die oben abgebildete Kamera unter dem Namen ELBAFLEX zu vertreiben.

Natürlich, wie es der Tradition entspricht, analog und voll mechanisch.


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Wieder analog!

 

Heute kam die Kiev 88 mit der Post.

Mehr hier


Flüchtlinge

Zuwanderung ist noch immer ein großes Thema. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich oft an einen Fernsehbeitrag, in dem über den Besuch einer politischen Persönlichkeit in einem Kindergarten berichtet wurde. Ein Reporter aus dem begleitenden Tross fragte einen kleinen Jungen:" Habt ihr hier auch Flüchtlinge?" Der Kleine antwortete:" Wir haben hier nur Kinder!"

Was für ein weiser Satz aus einem Kindermund!


Noch mal Retro


 

Die ganze neue Bewegung rund um die Analog-Photographie hat auch mich dazu gebracht, alte Schätzchen aus ihrer Versenkung zu holen.

Hier mehr

Retro

 

Retro ist im photographischen Bereich gerade in. Besonders Kameras werden nostalgisch alten Geräten nachempfunden. Auch das analoge Photographieren ist gerade wieder angesagt. Auch ich habe alte Schätzchen wieder hervorgekramt, um "Probeaufnahmen" mit ihnen zu machen. 

Vor einiger Zeit habe ich schon eimal altes Gerät aus meinem Besitz vorgestellt. Hier zu sehen.


Volks-Blitzgerät

 

Auch dieses photographische Gerät wird jüngeren Lesern recht unbekannt vorkommen. Es handelt sich um einen Aufsteck-Blitz. Ein Lämpchen wurde in das Gerät eingesetzt und von der Kamera aus gezündet. Leider besitze ich ein solches Lämpchen nicht mehr!

Mehr zu diesem Blitzgerät hier.

 


"Berühmte" Photographen über die Photographie

„Film ist nicht tot, er riecht eben nur etwas komisch.“  Unbekannt

 

„Ich habe da ein besonders wertvolles Objektiv von der Firma LENS,

Lens made in Germany.“ Kunde

Ein anderer bot seine Kamera mit den Worten an - „Die tut noch.“

 

Entdeckt auf der Internet-Seite von Analog.klassische Kameras


Was ist das?


Beim Aufräumen habe ich dieses kleine Gerät gefunden. Hat jemand eine Ahnung, was es darstellt?

Nun, es ist ein Dia-Betrachter für Minidias, die es tatsächlich einmal gab. 

Vor vielen, vielen Jahren gab es diese Pocket-Cameras, wie nebenstehendes Photo eine zeigt. Dafür gab es die CNS-Filme und eben auch Dia-Filme. Die gerahmten Filme wurden in dem transparenten Kästchen aufbewahrt, das gleichzeitig als Betrachter diente.

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Whisky - Hype

Eine Bar auf der schottischen Insel Skye

Gestern berichtete der Kölner Stadtanzeiger auf seiner Panoramaseite folgendes:

In einem Schweizer Luxushotel hatte ein reicher Chinese für ein Glas Whisky 9999 Franken, gleich 8500 Euro, bezahlt. Der Whisky im Glase sollte aus dem Jahre 1878 stammen. Es erwies sich aber, dass das Etikett der Flasche eine Fälschung war, der Whisky stammte eher aus den 1970er Jahren. 

Dieses, zugegeben extreme Beispiel, zeigt, wie verrückt es derzeit in der Whiskyscene zugeht.  Bestimmte Fans jagen hinter möglichst altem und möglichst teurem Whisky her. Ob das Zeug schmeckt, spielt offenbar weniger eine Rolle!


Sondierungsgespräche


Schon 14 Tage lang sind die möglichen Koalitionäre dabei, sich kennenzulernen. Mit Wilfried Schmicker möchte man lautstark rufen - "Aufhören, aufhören, Frau Merkel!"

Aber offensichtlich gefällt das ganze Drum und Dran dieser Posse den beteiligten Personen sehr. Es ist bestimmt schön, im lüstergekrönten Verhandlungssaal altbekannte Sprüche und Anschuldigungen einander an den Kopf zu werfen, um hinterher fröhlich auf den geräumigen Balkon zu treten, um sich dem Volk zu präsentieren wie in einer Royalty-Show im Buckingham-Palast. Herr Linder ist davon so begeistert, dass er gleich ein Photo für sein Album macht von den auf ihn und Seinesgleichen gerichteten Objektiven. Gerne möchte ich wissen, wer die Kosten für dieses seltsame Spektakel trägt! 

Was dem mündigen Bürger da vorgeführt wird, ist ein Theaterstück mit selbstverliebten Darstellern. Herr Seehofer gibt das waidwunde Reh, Herr Kubicki den prahlerischen Alleskönner, Toni Hofreiter den grimmen Bösewicht, der Chem den umsichtigen Außenminister usw.. Alles gipfelt darin, wenn die vier Generalsekretäre auftreten und nichtssagendes Gelaber von sich geben! Und ich frage mich, wie das wird, wenn all diese Menschen den Staat  mit seinem Volke wirklich regieren wollen? Mir wird Angst und Bange!


Eine kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten

Der "Whiskybotschafter", eine recht lesenswerte Zeitschrift für den Liebhaber des "Lebens-Wassers" verfügt im Internet auch über eine Newsletter. Heute wurde dort ein Whisky der Destillerie Laphroaig vorgestellt. Ich zitiere aus dem Inserat -


"Tropische Früchte garniert mit gerösteten Macadamia-­Nüssen Das Aroma des 27-­jährigen Whiskys erinnert an einen reifen, tropischen Obstkuchen, garniert mit fein gehackten, gerösteten Macadamia-­Nüssen und Vanillecreme. Im Geschmack zeichnet er sich durch ein rauchiges Aroma aus, das abgemildert wird durch einen Hauch von Limette und Nektarine, die den Noten von Meersalz und mildem Chili weichen. Im Nachklang schmeckt er nach antikem Leder und grünem Tabakblatt. 

Wie auch die anderen Sondereditionen der Super Premium Serie wird jede Flasche des Laphroaig 27 Year Old Double Matured in einer Holzschatulle präsentiert. Deren Innenraum ist mit handgeschnitzten Abbildungen der Laphroaig Destillerie veredelt. Und zahlt so auf die mehr als 200-­jährige Tradition des Whiskeys ein."


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Gedanken zum Reformationstag

Heute ist der 31. Oktober, also Reformationstag

Ein besonderer Tag, denn wir evangelischen Christen feiern heute den 500sten Jahrestag des Thesenanschlags in Wittenberg. Überall, in allen Fernseh- und Rundfunkkanälen wird daran erinnert.

Das 3. Fernsehprogramm des Westdeutschen Rundfunks übertrug heute Morgen einen Festgottesdienst aus der Wiesenkirche zu Soest. Die Predigt hielt Annette Kurschus, Präses der  westfälischen Landeskirche.

Es war eine überaus ermutigende Predigt, die die Freiheit eines Christenmenschen in den Vordergrund stellte, ganz im Sinne Luthers. Frei zu sein für das Leben in dieser Welt, ohne das Joch jeglicher Furcht, in der Gewissheit aufgenommen zu sein und frei zu sein, diese Liebe auch weiterzugeben. 

Beim Zuhören fiel mir auf, wie wichtig es ist, dass eine Frau diese Botschaft überbringen kann, wenn darin ihr spezielles Denken und Fühlen mit eingeht. Eine Sicht der Welt, die unseren katholischen Mitchristen leider verwehrt wird! Es ist für mich nicht einzusehen, dass dies so ist, da so das spezielle Denken und Empfinden einer Frau in der Glaubenverkündigung nicht stattfinden darf.

Warum, in aller Welt, muss das so sein?

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Austern aus Yerseke - Ein Nachtrag

 

In Yerseke hat sich in jüngster Zeit so Einiges verändert, das konnten wir bei unserem Besuch letzte Woche feststellen.

Hier mehr.


Vergesst sie nicht die vielen unschuldig in türkischer Haft sitzenden Menschen!

Auch nicht nach der Freilassung von Peter Steudtner!


Kindermund

Begegnung der Kulturen  -  Ist es nicht wunderbar?


Eine in Deutschland lebende türkische Bekannte erzählte mir folgende Geschichte -

Sie war mit ihrer Familie zu Besuch in dem kleinen anatolischen Dorf, in dem sie aufgewachsen ist. Dieses Dorf hat auch eine Moschee mit einem Minarett, von dem der Muezzin zum Gebet ruft. Als sie mit ihrer kleinen Tochter gerade an der Moschee vorbeiging, rief der Muezzin. Darauf die Kleine:" Guck mal Mamma, da Rapunzel wohnen!"

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Die Gruppe 47

Gerne wäre ich dort gewesen, als sich letzt die noch lebenden Mitglieder der legendären Gruppe 47 in der Pulvermühle trafen, 50 Jahre nachdem sich die Vereinigung dort zum letzten Male versammelt hatte. Diesmal waren von den Alten noch Ingrid Bacher, Elisabeth Plessen, Jürgen Becker und Hans Magnus Enzensberger dabei. Martin Walser war nicht gekommen. Eine Schar jüngerer Literaten ergänzte diesmal die Runde. Damals waren dabei Heinrich Böll, Günter Grass, Martin Walser und Uwe Johnson, um nur einige Namen zu nennen.

Die Pulvermühle am Ortsrand von Waischenfeld in der Fränkischen Schweiz gelegen, war allerdings nicht mehr dieselbe wie damals. 1972 waren Hotel und Restaurant abgebrannt, aber wieder aufgebaut worden.

In seinem Artikel "Im Ältestenrat" berichtete nun Alexander Cammann in der ZEIT von diesem Ereignis.

Die Pulvermühle hat ihre Geschichte. Caspar Bezold führte lange Jahre das Anwesen. Man konnte dort vorzüglich essen. Bezold war dem Schachspiel eng verbunden, zahlreiche Turniere fanden in der Pulvermühle statt. Über mehrere Monate "versteckte" sich dort der kapriziöse Schachweltmeister Bobby Fischer. Nach Bezolds Tod führte sein Sohn eine Weile das Geschäft weiter, gab es aber bald wieder auf. Nun floriert es wohl wieder  unter einem neuen Besitzer.

Der kurze Weg von der Hammermühle, unserer Pension, zur Pulvermühle war für mich und meine Frau oft ein abendlicher Spaziergang beschlossen mit einem guten Essen.


Kurz oder lang .

"Kinder an die Macht" - das hat doch schon der Herbert Grönemeier gesungen. Na also!

Laphroaig

 

Ein neuer Lieblingsplatz


Ernesto Che`Guevara


Heute, vor 50 Jahren, wurde Che`Guevara von bolivianischen Soldaten erschossen, verraten von ortsansässigen Bauern. Der Präsident Rene` Barrientos hatte den Befehl zur Exekution gegeben. Er wollte eine Aufsehen erregende Gerichtsverhandlung vermeiden.

Viel, auch für ihn Nachteiliges, ist über Guevaras Zeit als kubanischer Minister und Notenbankchef geschrieben worden, über seine Streitigkeiten mit Fidel Castro und über seinen Plan, die Revolution in Südamerika voranzutreiben. Viele Politiker und Staatenlenker hatten und haben ein Interesse daran, das charismatische Bild von Guevara zu zerstören.

Aber eins steht fest, es ist ein großer Segen, dass es diesen Mann gegeben hat! Egal, was man ihm Nachteiliges nachsagt, sein Name steht für soziale Gerechtigkeit, für den Kampf gegen die Ausbeutung der arbeitenden Klasse überall in der Welt. Solche Persönlichkeiten sind wichtig, da sich an ihrem Namen etwas Ideentragendes manifestiert! Gerade heute ist es wieder notwendig geworden, dass sich Widerstand gegen die Ausbeutung durch das weltumspannende Großkapital regt!

 

Ein interessanter Artikel über Che`Guevara ist hier nachzulesen.


Machen wir uns doch nichts vor - Europa zerfällt

Die Briten haben für den Brexit gestimmt, wenn auch nur mit knapper Mehrheit, staatliche Einheiten lösen sich auf. Spanien dürfte nur der Anfang sein. In Ungarn wie in Polen pfeift man auf europäisches Gedankengut mitsamt seiner Werte. Europa dient anscheinend nur noch als zu melkende Subventionskuh. 

Die Klammer, die die Staaten Europas einst zusammenhielt, ist locker geworden. Die Idee der Gründerväter - nie mehr Krieg auf europäischem Boden, das Fallen der Grenzen, freie Wahl des Wohn- und Arbeitsplatzes scheinen ihren Glanz verloren zu haben. Die Schrecken eines Krieges sind verblasst, die Möglichkeit kriegerischer Auseinandersetzungen erscheinen immer öfter im Bereich des Möglichen.

Da helfen feierliche Sonntagsreden, die eine Einheit Europas beschwören, auch nicht mehr!

Wie im privaten Leben bestimmen unter den Staaten des europäischen Kontinents nur noch Egoismen.


Visiting Islay

 

Wieder auf Islay


Es hat sich nichts geändert

 

Von meiner Reise nach Islay und in die schottischen Highlands zurück, habe ich noch einmal einen meiner Artikel über den derzeitigen Whisky-Hype gelesen.

Es ist ihm nichts hinzuzufügen!


Die blaue Partei


Frauke Petry und Marcus Pretzell wollen angeblich eine neue Partei gründen - Die Blauen.

Vor Jahren trat ein Büttenredner im Kölner Karneval auf,Toni Geller, der sich als Vertreter der Blauen Partei ausgab.

Sein Spruch war:"Wir von der Blauen Partei versprechen nichts ‐ aber das halten wir auch.“

Also, eine neue Partei muss erst gar nicht gegründet werden!


Fragen an Herrn Janosch

Im Magazin der ZEIT kann man in jeder Woche dem Zeichner und Autor Janosch eine Frage stellen, die er dann bildlich wie textlich in der Gestalt von WONDRAK beantwortet. In der 40sten Ausgabe war meine Frage an der Reihe -

 

Ich hoffe, Janosch und die ZEIT verzeihen es mir, wenn ich die letzte Antwort hier veröffentliche!


Schröder

 

Ich wollte noch mal dran erinnern!

 

Ziemlich beste Freunde

....... und dann mach ich Dich auch noch zum Vorstand!

Der lupenreine Demokrat und der lupenreine Sozialdemokrat

Und so einen habe ich noch zum Kanzler gewählt! Das tut mir jetzt noch in der Seele weh! Die mögliche Wahl zum russischen Gas-Vorstand kommt gerade noch recht zum hiesigen Wahlkampf. Die SPD wird sich bedanken!

 

Und sie hat sich "bedankt"!


Auf Islay

 

Wieder zurück aus Schottland, genauer gesagt von der Insel Islay, eine erste Anmerkung.

Mit unserem Mietwagen haben wir die Insel kreuz und quer erkundet.

Uns fiel auf, dass uns sogar auf breiteren Landstraßen die Fahrer entgegenkommender Fahrzeuge regelmäßig grüßten. Anfänglich dachten wir, man würde uns oder das Auto mit einem prominenten Inselbewohner oder dessen Gefährt verwechseln. Das war aber nicht so. Es war einfach nur Freundlichkeit!

 

 

 

 

 

Singletrack Road

 


Ja, haben Sie denn keine Zusatzversicherung?

Entgegnete Frau Merkel in ihrer ZDF-Fragestunde der Putzfrau, die sie gefragt hatte, wie sie mit einer zu erwartenden Rente von 650€ zukünftig auskommen solle. 

Da sieht man, wie abgehoben unsere Politiker sind. Merkel hätte sich gut und gerne ausrechnen können, dass diese Frau finanziell gar nicht in der Lage gewesen ist, eine solche Versicherung abzuschließen.


Beim Herumstöbern auf der Festplatte gefunden

                         Na, dann prost!

                                       Gesehen im Hafen von Greetsiel

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Vergesst sie nicht die vielen unschuldig in türkischer Haft sitzenden Menschen!


Deniz Yücel steht hier stellvertretend für all die anderen Gefangenen.


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Streitkultur in der politischen Auseinandersetzung

So, so! Frau Merkel wundert sich darüber, dass sie während ihrer Wahlkampfauftritte ausgepfiffen und angepöbelt wird. Sie trägt daran eine Mitschuld! Sie trifft nun auf Menschen, die es nicht gelernt haben, Kritik und Protest gescheit zu formulieren.

Während ihrer 12jährigen Regierungszeit hat sie es verstanden, über der gesamten Republik ein samtenes Tuch des Wohlgefühls auszubreiten nach dem Motto - "Mutti macht das schon". Sie hat es verstanden, dass die eigene Partei stets kuscht, wenn es Probleme gibt, Initiativen und Gesetzesvorlagen des Koalitionspartners verbuchte sie auf ihrem Konto. Unter dieser weichen Wolke erstarb eine politische Streitkultur. Jetzt vermisst man allenthalben die Fähigkeit, sich  in der Politik auseinanderzusetzen, ganz besonders bei bildungsfernen Menschen, die dann ihre Kritik nur pöbelnd herausschreien können und bei den Parteien und Gruppierungen Zuflucht suchen, die eine solche Art der politischen Sicht bedienen.


Wo liegt der wahre Reichtum?

So wird es nicht bleiben!

Die Aussichten

 


Wann begreifen die verantwortlichen Politiker, Wirtschaftsbosse, ja wir alle, dass sich Profit nicht allein auf dem Konto niederschlägt?

Sehr bald werden wir schmerzhaft feststellen müssen, dass eine intakte gesunde Umwelt viel wichtiger ist als ein möglichst großes Vermögen. So lange eine Katastrophe nicht kurz bevorsteht oder gar eintritt, gibt es kaum Maßnahmen, die Zerstörung der Natur einzudämmen. Wir begreifen nicht, was das Aussterben vieler Tierarten, die Vergiftung des Bodens, der Gewässer und der Luft für unser weiteres Leben ausmacht. Wir denken zu kurz. Solange nichts Unangenehmes unmittelbar zu spüren ist, reagieren wir nicht. Solange umhegte und abgeschottete Urlaubsziele, vor allem der Reichen, eine heile Welt vorgaukeln, passiert nichts! Wir leben im Heute. Wie die Welt unserer Kinder aussehen wird, interessiert uns wenig. 


Naturkatastrophen

Wenn wir vor einigen Jahrhunderten gelebt hätten oder wenn wir fundamentale Christen wären, würden wir sagen, Gott straft uns durch Hurrikans, Tsunamis oder Erdbeben dafür, was wir auf dieser Erde mit der Natur und den Menschen angestellt haben.

Aber wir brauchen keinen strafenden Gott, die Natur rächt sich auch so.


Neues aus der Rubrik Lesenswert(es)

 

Hanns-Josef Ortheil  "Der Typ ist da"

 

Roman erschienen bei Kiepenheuer&Witsch


Wahlplakate

Woran erkennt man ein AfD-Wahlplakat sofort?

Es hängt am Laternenpfahl ganz oben!

 

Sonst, siehe oben!


Waren Sie heute Morgen in der Kirche?

Ich fass mir an den Kopf! Was sollte so eine dämliche Frage? Dass beide Kandidaten brav darauf antworteten, ist mir unverständlich. Aber, man spürte, bloß keinen Fehler machen, war die Devise.

Dieses Wahlkampfduell ging gründlich in die Hose und daran waren in erster Linie die vier Moderatoren Schuld. Unbeholfen, auf eigene Geltung aus, taten sie nichts, damit der Abend für den Zuschauer informativ verlief. Ihre Fragestellung war teils anmaßend und arrogant. Wenn es bei den Kandidaten einmal zu Rede und Gegenrede kam, unterbanden sie schnell die Debatte. Auch dafür waren sie verantwortlich, dass wesentliche Themenbereiche nicht angesprochen wurden.

Diese Art des Wahlkampfes nimmt immer mehr amerikanische Züge an, im Vordergrund steht die publikumswirksame Show zweier Kandidaten. Warum waren nicht die Vertreter aller wichtigen Parteien dabei? Im Für- und Widerstreit aller Meinungen wäre mehr für den Wähler herausgekommen. 

Das Erbsenzählen nach der Debatte in allen möglichen und unmöglichen Runden ist wenig aussagekräftig, denn die Leute glauben doch, dass der die Nase vorne hatte, von dem sie möchten, dass er gewinnt! Merkelleute sahen die Kanzlerin vorne, SPD-Anhänger Martin Schulz. Journalistisch nicht sauber war, dass das ZDF, kaum war das letzte Wort der Debatte gesprochen, einen Sieger proklamierte - auf der Grundlage von 800 Stimmen, abgegeben nach der Hälfte der Sendung!

Der Abend war sinnlos und nur Bühne für Selbstdarsteller einer riesen Party, z.B.  für einen Karl Theodor von und zu Guttenberg. 


Ex - Kanzler Schröder

Der Ex-Kanzler will unbedingt in den Vorstand des russischen Konzerns Rosnef einsteigen. Er meint, es ginge dabei allein um sein Leben, und er ließe sich dabei nicht von der Presse reinreden.

Ich denke, er irrt! Wer einmal Kanzler war, für den gelten besondere Regeln, es besteht immer noch eine gewisse Loyalitätspflicht seinem Land gegenüber! Und für einen exponierten Sozialdemokraten gilt das allemal!


Bundestagswahl

Frau Merkel plant, wie ich der Presse entnehmen konnte, ihre Termine schon für das nächste Jahr. Nun ja, da wäre zwar noch die Bundestagswahl, aber.... .In diesem Tenor ging es in ihrer Pressekonferenz weiter, als gäbe es die Möglichkeit einer Abwahl nicht. Das finde ich anmaßend und arrogant dem Herausforderer gegenüber! 

Neue Maßstäbe setzt sie auch in Punkto Pressefreiheit, wenn sie die Fernsehdiskussion der beiden Spitzenkandidaten nur nach ihren Wünschen bestreiten will mit der Begründung, das sei so wie mit der Pressefreiheit. Das verstehe ich leider nicht. Offensichtlich fängt die Kanzlerin auch schon damit an, sich Gesetze passend zu machen! Andere Beispiele wären z.B. die Beschäftigung des Kanzleramtsministers als Wahlkampfmanager oder die Nutzung der Flugbereitschaft zu Wahlkampfzwecken. Offensichtlich liegt hier schon so etwas wie das Bewusstsein von einer gottgegebenen Dauer-Einheit mit dem Amt vor. Sollte das alles rechtens sein, so ist es allemal unfair den Kandidaten der anderen Parteien gegenüber!

 

Hm! Ich glaube, ich habe ein zu schönes Bild der Kanzlerin ausgewählt!


Gauland

Wenn ich an Gauland und Entsorgen denke, fallen mir zuerst seine hässlichen Jackets ein! Der Schlips ist auch nicht ohne!

 

P.S. Herr Gauland, das Entsorgen unliebsamer Menschen, hatten wir das nicht schon einmal in Deutschland? So weit sind wir schon gekommen, dass man eine solche fremdenfeindliche Ausdrucksweise in Deutschland wieder öffentlich gebrauchen kann!

 

Oder schämt er sich schon für seine Wortwahl?


Zur Gesellschaftlichen Situation In den Vereinigten Staaten und in der restlichen westlichen Welt


Kernaussage des Essays, in der Zeitschrift groß ausgedruckt

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Kennt noch jemand dieses Gerät?

Letzt habe ich eine Flasche Wein gekauft, die tatsächlich nicht mit einem Drehverschluss, sondern mit einem altmodischen Korken verschlossen war. Ich musste  nach einem Korkenzieher suchen!

 

P.s. der Wein schmeckte greußlich!


Besuch auf dem Lüderich - beim Golfclub mit dem Förderturm


Reklame auf meiner alten Parkscheibe

 

Was steht da? ..... "entlastet die Umwelt".

Wir sind nach Strich und Faden belogen worden!

Dieselfahrzeuge wurden zudem noch als umweltfreundlich angepriesen. 


Kulinarische Seiten Roms

                             Mehr dazu hier


Neuigkeit aus der Rubrik Lesenswertes - Heinz Schilling 1517 Weltgeschichte eines Jahres

 

Mehr hier



Liebe Mitbürger im Osten Deutschlands!

Offenbar haben viele von euch im Verlauf der DDR-Diktatur nicht gelernt, wie man in einer Demokratie miteinander umgeht!

Man kann durchaus mit Frau Merkel nicht einer Meinung sein, aber wie viele von euch da in Annaberg-Buchholz mit der Kanzlerin umgegangen sind, das entspricht in keiner Weise unserem Demokratieverständnis! Auch bei anderen Gelegenheiten hat es im Osten schon solche Ausfälle gegen Politiker gegeben.

Ihr solltet euch schämen, auch Frau Merkel hat sich darum bemüht, dass es in den Neuen Bundesländern aufwärts geht!


Noch einmal!

Wer erklärt diesem miesen Schauspieler endlich, dass er nicht der Star in einer Magasoap ist!


Lieder auf Banz

Gestern Abend, eigentlich heute früh, denn es ging bis eins, sendete der Bayerische Rundfunk "Die Lieder auf Banz". Auf der Wiese des Klosters Banz bei Staffelstein in Oberfranken findet alljährlich im Sommer ein Liedermacher-Festival statt. Dort traten und treten bekannte und sehr bekannte Künstler auf wie Konstantin Wecker, Hannes Wader, Reinhard Mey, Klaus Hoffman, Gaby Moreno, um nur einige zu nennen.

Die Veranstaltung hat ihren Namen geändert. Ado Schlies hat aus Altersgründen seinen Rücktritt als künstlerischer Leiter der "Lieder an einem Sommerabend" erklärt. So hieß das Festival bis 2016, als es mit einem grandiosen Programm endete. 

Wer noch etwas daraus hören und sehen möchte, muss sich beeilen, denn ein Ausschnitt mit Konstantin Wecker, seiner Band und mit Gaby Moreno ist nur noch für 9 Stunden in der BR-Mediathek zu sehen.

Unter dem alten Namen "Songs an einem Sommerabend" findet ein anderes Festival nun an wechselnden Orten statt. 2017 in Sterzing/ Südtirol, 2018 in Würzburg.

Wehmut kam auf, als ich eben noch einmal den Schluss des Konzertes von 2016 hörte. Gestern vermisste ich doch die kommentierenden und überleitenden Worte von Matthias Brodowy, die schwingenden Wunderkerzen der Zuschauer und vor allem das abschließende "Gute Nacht Freunde" aller Mitwirkenden!

 


Ziemlich beste Freunde

....... und dann mach ich Dich auch noch zum Vorstand!

Der lupenreine Demokrat und der lupenreine Sozialdemokrat

Und so einen habe ich noch zum Kanzler gewählt! Das tut mir jetzt noch in der Seele weh! Die mögliche Wahl zum russischen Gas-Vorstand kommt gerade noch recht zum hiesigen Wahlkampf. Die SPD wird sich bedanken!

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So geht es nicht weiter!

Amerika erntet nun die Früchte des wirren Handelns seines derzeitigen Präsidenten. Politik kann man dieses Tun wahrlich nicht nennen!

Die Ereignisse gestern in Charlottesville zeigen deutlich, wie sehr Trump das Land spaltet. So sehr, dass es zu diesem Gewaltexzess kommen konnte. Seine Sympathien für die Ultrarechten verbirgt er nicht , wenn er die rechte Gewalt nicht speziell verurteilt. 

Mutige Männer und Frauen in den USA müssen sich jetzt erheben und dem unsinnigen Tun dieses Menschen ein Ende setzen! Er darf nicht noch mehr Unheil anrichten!


Wann wachen die USA endlich auf?

Einsperren! Sofort!

Nur Golfspielen ist ihm wohl zu langweilig. Zwischen zwei Runden spielt er mit dem Leben von Millionen von Menschen. Das Schicksal der Welt liegt momentan in den Händen von Paranoikern!

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In großer Sorge

 

Dieser Mann muss weg! Und das sofort! Da muss es doch eine Möglichkeit geben, wie auch immer geartet, das Schlimmste zu verhindern!

Der Frieden der Welt, das Leben von Millionen von Menschen stehen auf dem Spiel. Die Weltlage darf doch nicht in der Hand eines so labilen, wutgesteuerten und unwissenden Menschen liegen!

Auch mein Leben und das meiner Familie sind von seinen sprunghaften Entscheidungen betroffen!

Ich sehe noch die Bilder vom Hamburger Gipfel, wo ein Offizier mit bewusstem Koffer hinter Trump herläuft. Der braucht sich eigentlich nur umzudrehen, um die Welt mit einem Knopfdruck ins Unheil zu stürzen! Wer erklärt diesem Schauspieler endlich, dass er nicht der Star in einer Magasoap ist!

In meinem langen Leben habe ich noch nie so viel Sorge um unser aller Zukunft gehabt!


Eine erstaunliche Karriere

Alt - Bundespräsident macht jetzt in türkischer Damenmode



Etwas aus der Rubrik - Was man auf keinen Fall tun sollte

 

Am Morgen ist es meine Aufgabe, den Frühstückskaffee zu kochen. Ich tue dies mit einer herkömmlichen Kaffeemaschine. Zum Entkalken gieße ich das Wasser durch einen speziellen Filter. Bis das Wasser durchgelaufen ist, gebe ich die nötige Menge Kaffeepulver in den Papierfilter, dann kommt normalerweise das Wasser in den Behälter der Maschine, bevor ich sie einschalte. 

Nun, heute hatte ich vergessen, das Wasser einzugießen. Einige Zeit nach dem Einschalten der Kaffeemaschine bemerkte ich den Irrtum und goss rasch das Wasser nach.

Was dann passierte, war erstaunlich! Es machte plötzlich Baff und wie aus einem Vulkan schoss Kaffeemehl aus dem Filter und ergoss sich auf Kaffeemaschine, Arbeitsplatte, Küchenboden und vieles mehr. Die anschließende Reinigungsaktion verzögerte zum Leidwesen meiner kopfschüttelnden Gattin unser Frühstück um etwa eine halbe Stunde. Also, merke - es ist wichtig, immer die richtige Reihenfolge einzuhalten!


Eine Schlammschlacht auch bei uns?

 

Was für ein Schmierentheater läuft da gerade in Hannover ab! Alles sieht nach einem abgekarteten Spiel aus. Erst die Überläuferin, jetzt die Vorwürfe hinsichtlich einer Redeabsprache des Ministerpräsidenten mit VW. Wenn sich die CDU da nicht mal täuscht. Vielleicht wird sich der Wähler von so einem Spiel angewidert abwenden.  Solche Praktiken wie in den USA wollen wir hier nicht haben!


Ein Aufruf an alle kreativen Fliegenbinder


Du musst ein ...

sein, so sangen schon die Prinzen. - Natürlich nicht im Stall von Frau Ministerin Christina Schulze Föcking! -.

Das müsste man momentan seinen Kindern raten, wenn sie in unserer Gesellschaft vorankommen möchten. Wohin man schaut, nur Lug und Trug. Es sieht so aus, als käme man nur so auf einen Grünen Zweig.

Gift in Eiern und in Produkten, die mit Eiern hergestellt werden.

Überhaupt kann es einem schlecht werden, wenn man das Erscheinungsbild der Massentierhaltung wahrnimmt! Um Profit zu machen, werden lebendige Wesen in unnatürlicher, aber kostensparender Weise gehalten, verfrachtet und oft auch geschlachtet. Eine Landwirtschaftsministerin, auf deren ehemaligem Hof ( nun in alleinigem Besitz ihres Ehemannes ) katastrophale Missstände in der Schweinehaltung festgestellt worden sind, sitzt mit Hilfe ihrer Parteifreunde von der CDU alle Vorwürfe aus. Ein Rücktritt wäre angemessen gewesen. So etwas nennt man schamlos!

Des persönlichen Vorteils wegen, verlässt die niedersächsische Landtagsabgeordnete der Grünen Elke Twesten ihre Partei, um sogleich ihr Mandat der CDU zu schenken. Gewählt war sie aber als Listenkandidatin für die Grünen. Eine klare Verfälschung des Wählerwillens! Offensichtlich ist es der Dame völlig egal, dass man daran fühlen kann, dass es ihr allein um einen Abgeordnetenposten geht. Das hat sie wohl auch gemeint,  als sie sagte, es gäbe ja noch andere Parlamente. Und ich spekuliere einmal, so ein Pöstchen hat ihr die CDU wohl auch versprochen. Fair wäre es gewesen, wenn besagte Partei sie hätte abblitzen lassen. Urteil - schamlos von beiden Seiten!

Für die Autoindustrie ist die Rechnung wohl auch aufgegangen, dass sie Politiker als Chef-Lobyisten eingestellt hat. Die erfüllen jetzt perfekt die Erwartungen, die man in sie gesetzt hat. Auch so etwas ist schamlos! Aber Scham ist auf keiner Seite zu erkennen!

Bevor gewisse Leute den Verfall einer Moral zum Beispiel in Amerika, Polen, der Türkei und anderswo beklagen, sollte sie sich einmal an die eigene Nase fassen! 

 

Aber, wie hat Brecht in der Dreigroschenoper gesagt - "Erst kommt das Fressen, dann die Moral."

 

p.s. Einen schönen Satz zum Dieselgipfel habe ich im ZEIT-Artikel "Verschenkte Jahre" von Roman Platter gelesen -  "Tatsächlich wäre es für den Minister an der Zeit gewesen, den Managern eine Vorladung statt einer Einladung zu schicken."

 

Die ZEIT vom 3. August 2017, Seite 1

 

 


Ohne Worte

 

222 Millionen Euro, damit ein bestimmter Spieler in einem bestimmten Verein vor den Ball tritt! 

Das ist zutiefst unmoralisch! Das darf nicht sein! Auch weit niedrigere Summen sprengen schon das Vorstellungsvermögen. Kinder in der Dritten Welt sterben vor Hunger und für so einen Spieler werden Unsummen gezahlt. 

Die FIFA hat doch eine Ethikkommission. Wie wäre es, wenn die sich mal nicht mit sich selbst, sondern mit den anormalen Ablösesummen und Spielergehältern befassen würde!


Herzig

Diesen Beitrag wollte ich dem geschätzten Leser nun doch nicht vorenthalten.

    Ein Zufallsfund im Netz.


Dieselgipfel

Auch hier gilt - außer Spesen, nix gewesen! Die Bundesregierung hat sich mal wieder vorführen lassen. Die Autoindustrie, immer mit dem Abbau von Arbeitsplätzen drohend, benutzte das Treffen noch als ein Podium zur Imagepflege. Als Lösungsvorschlag wurde  angeboten, was sowieso unumgänglich ist. Eine Lösung, die helfen soll, wofür seitens der Industrie aber keine Garantie gewährt wird.

Es sollte nicht vergessen werden, dass auf Seiten der Autobauer Betrüger am Tisch saßen, die, wenn man sie kriegen würde, in den USA eingesperrt würden. Es sieht so aus, als müsse der Kunde wieder die Zeche zahlen! Ausserdem ist zu befürchten, dass die Software-Lösung die Motoren schädigt, was Untersuchungen schon nachweisen wollen.

Ganz wichtig aber ist, dass unsere Gesundheit das höchste Gut ist, dafür sollte nichts zu teuer sein! Also muss die optimalste Lösung her!

Was bisher von der Autoindustrie und vom Verkehrsministerium geboten wurde, ist, ich benutze das böse Wort, eine einzige Verarschung! Wer regiert eigentlich in Deutschland?


Frau Merkel macht lieber Urlaub

 

....... anstatt sich um ein für unser Land gravierendes Problem zu kümmern!

Sie wird durch einen namenlosen Staatssekretär beim Diesel-Gipfel vertreten.

Offensichtlich ist doch alles nicht so schlimm! Was regen sich die Leute auch darüber auf, dass Millionen von Autokäufer von den Autobossen betrogen worden sind!

Bei Teilnahme der Kanzlerin könnte, und das ist die Wahrheit, an ihr ja etwas von den negativen Begleitumständen hängen bleiben.

Ein weiterer Skandal ist, dass zu diesem Gipfel Verbraucher- und Umweltverbände erst gar nicht eingeladen worden sind. Was haben die Betroffenen bei der anstehenden Mauschelei auch zu suchen?


Kameratechnik

Ein paar Überlegungen zum technischen Fortschritt

 

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Wie lange reicht der Vorrat noch ....

 ....... an skkurilen, peinlichen und gefährlichen Persönlichkeiten in Trumps Dunstkreis?


Neuigkeit aus der Rubrik Lesenswert(es)

Wolfgang Borchert "Schischyphusch oder Der Kellner meines Onkels"

Neuauflage dieses Textes mit einer wunderbaren Illustration.


Ein Notfallplan muss her!

Würde einem Drehbuchautor eine Filmstory mit Abläufen einfallen, wie sie gerade im und um das Weiße Haus herum passieren, man würde sie als hanebüchen abtun! 

Im Interesse der ganzen Welt, dieser Mann muss umgehend weg, mit seiner ganzen miserablen Mischpoke! Notfalls durch so etwas wie einen "Staatsstreich"!


Neue Regierung in NRW

Aha! Jetzt wissen wir, wen und was wir uns da gewählt haben!

Geplant sind :

- schärfere Methoden bei der Abschiebung - so etwas wie bei Bivsi war die absolute Ausnahme -! Der Integrationsminister sagt in einem Interview - "Es besteht die Gefahr, dass wir irgendwann überrannt werden" -. Ist der Mann in der falschen Partei?

- Abschaffung der Mietpreisbremse,

- bei einer Ministerin, zuständig für den Tierschutz, stellt sich herausstellt, dass sie für unhaltbare         Zustände im eigenen Schweinemastbetrieb verantwortlich ist. Früher nannte man das "Den Bock zum Gärtner machen",

- was haben wir noch zu erwarten?

Ziemlich "beste Freunde"

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Photozeitschrift

Als ich vor ein paar Tagen in Holland war, fiel mir zufällig dieses Heft in die Hand.

Es ist die Ausgabe Juli/August der Zeitschrift ZOOM.NL. Sie umfasst 145 Seiten in sehr ordentlicher Druckqualität. Kostenpunkt 7,95€. 

Bei deutschsprachigen Photozeitschriften habe ich mich nach einem ersten Durchblättern oft gefragt, ob sich der Kauf überhaupt gelohnt hat. Manche kommen lediglich als komprimierter Werbeträger daher. Was ich vermisse, sind wirklichkeitsnahe Anregungen für den durchschnittlichen Photoamateur. 

Nicht so in dieser niederländischen Zeitschrift. Neben Testberichten gibt es zahlreiche Anregungen für die Photopraxis. Eine tolle Idee ist z. B., dem oft ratlosen Photografen 10 Themen für die nächsten Wochen vorzustellen, nach denen er seine Arbeit ausrichten kann. Etwa - einmal nur in Schwarz-Weiß zu photographieren, sich auf Stilleben zu spezialisieren, unscharf und abstrakt zu fotografieren, an jedem Tag ein tagtypisches Photo zu machen usw.. Schön ist auch, dass in der Zeitschrift, so wie ich es verstanden habe, nur Photos von Lesern erscheinen.

Nachteil ist natürlich, dass alles in niederländischer Sprache verfasst ist! Wer aber einigermaßen mit dieser Sprache vertraut ist, zieht einigen Gewinn aus der Lektüre.

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Holland - Ein Reisebericht

 

Zur Hauptferienzeit im holländischen Zeeland

 

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Bilderwelt

Volker Krause  Photographie erleben.

 

    Portfolio

 

 


Auf der Seite Bilderwelt sind einige meiner Photographien zu unterschiedlichen Themen zu sehen.


Meine Playlist

 

Ein paar Titel nach meinem Geschmack


Die Zeiten ändern sich

Jürgen Meier im WDR2 - Mittagsmagazin:"Jetzt werden die 70, vor denen uns unsere Eltern früher gewarnt haben."


Ein Ausdruck und sein Wandel in der Wortbedeutung

Wörterbuch
ge̱i̱l
Adjektiv
  1. 1
    jugendsprachlich
    verwendet, um auszudrücken, dass man etwas sehr gut findet.
    "Wir haben geile Musik gehört."
  2. 2
    vulgär
    gierig nach Sex.
    "Was wollte der geile Bock?"

En Konzertbesucher schildert in einem Fernsehinterview seine Eindrücke:

 

"Bei geilen Menschen zu stehen ist einfach geil!"


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Mangel an Mitgefühl

Man mag es nicht glauben, aber es ist so. Es gibt einen schweren innerstädtischen Verkehrsunfall, Menschen ringen mit dem Tode. Passanten stehen dabei und filmen, wie sich  Rettungskräfte um die Opfer bemühen, sie behindern deren Tun.

So etwas kann ich mir nur so erklären, dass bei vielen Menschen, gerade bei Jugendlichen, ein Realitätsverlust eingetreten ist. Sie unterscheiden nicht mehr zwischen dem, was in der fiktiven Welt der Medien und in der Realität geschieht. Gewalt, blutige Szenen werden zum Unterhaltungsprogramm.

Jeder beklagt, wie sehr Gewalt in unserer Gesellschaft zunimmt, dass diese minütlich in fast allen Fernsehkanälen als Unterhaltung dargebracht wird, erscheint den Programmmachern wohl als normal. Grausige Szenen mit viel Blut und brachialer Gewalt werden immer häufiger Bestandteil eines Krimis. Und da wundert man sich noch, dass unsere Gesellschaft verroht. Hier muss es ein Umkehren geben!

 

Das Photo oben zeigt nicht das angesprochene Unfallgeschehen. Es ist ein Bild aus dem Netz, einigermaßen "harmlos".


Wo bleibt die Vernunft?

Nun falle sie übereinander her Rechte wie Linke und all die alten Klischees brechen wieder auf. Wer die Rechten sind, war doch endlich klar, die ewig Gestrigen, aber mit Linken verbindet man nach den Hamburger Vorfällen jetzt Chaoten. Die haben nämlich den echten Linken einen Bärendienst erwiesen, ich fürchte nämlich, dass ab sofort jeder, der etwas abseits der Mitte im linken Spektrum steht, als gewaltbereit und republikfeindlich gilt.

Endlich können bestimmte Kreise in CDU und vor allem in der CSU wieder behaupten, sie hätten es ja immer schon gewusst, von links käme nur Unheil. 

Leider ist Christian Ströbele in einer Fernsehdiskussion, unter anderen auch mit Herrn De Maizière, in die Falle getappt und hat den Part des Polizei-Einsatz-Kritikers gespielt. Dass er die Gewalttaten der Chaoten scharf verurteilt hat, ging leider unter. Diskussionsteilnehmer fallen sich gegenseitig ins Wort, beschimpfen sich, verlassen die Runde wie Herr Bosbach. All das bringt uns aber nicht weiter!

Wir müssen uns gemeinsam Gedanken darüber machen, wie man zukünftig Chaoten fern hält. Parteipolitisches Gezänk ist hierzu nicht dienlich!

Noch eins - all die, die jetzt so klug reden und an den Eisätzen der Polizei  herummäkeln, würden gewiss anders sprechen, wenn sie als polizeiliche Einsatzkraft in vorderster Front dabei gewesen wären. 

Die Polizistinnen und Polizisten verdienen für ihren mutigen Einsatz unseren Dank!

 

 

 


G 20 - Gipfel

Außer Spesen nix gewesen!

Oder? 

Verletzte Polizisten, verängstigte Bürger, Autobesitzer, deren Wagen in Flammen aufgingen, Geschäftsleute, deren Läden geplündert wurden, Steuerzahler, die den ganzen Rummel bezahlen müssen, usw..

 

War es das wert? Nein!

Statt dessen hätte man die Millionen, die für den Gipfel ausgegeben worden sind, den hungernden und verfolgten Menschen im Sudan geben sollen! Man hätte viele Leben gerettet.

Nein, Frau Merkel, so nicht! Ihre Wahlparty ist kläglich daneben gegangen! Meinen Sie wirklich, dass sie die richtigen Menschen eingeladen haben, um auch nur etwas Gerechtigkeit in der Welt zu schaffen? Was erwarten Sie von Ausbeutern und Unterdrückern?

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Nicht der Teufel


links der Moses in Thurnau, rechts Michelangelos Moses in Rom


Vielleicht hat sich schon mal jemand darüber gewundert, dass Moses in kirchlichen Darstellungen oft mit Hörnern versehen dargestellt wird. So ging es auch mir, als ich letzthin in der Kirche St. Laurentius in Thurnau/Oberfranken die den Schalldeckel der Kanzel tragende Figur des Moses sah.

Meine Nachforschungen dazu ergaben - 

die Darstellung des Moses mit zwei Hörnern beruht schlichtweg auf einem Übersetzungsfehler! Seit dem 8. Jahrhundert war die lateinische Bibelübersetzung, die Vulgate, gebräuchlich. Im Buch Exodus (Kapitel 34, Vers 29) wurde der ursprüngliche biblische Text so übersetzt, dass Moses, als er vom Berg Sinai herabstieg, Hörner getragen habe. Das hebräische Wort "Keren" wurde fälschlicherweise mit Cornu, dem lateinischen Wort für Horn übersetzt. "Keren" heißt aber im Hebräischen Strahl. Moses` Haupt müsste folglich einen Strahlenkranz tragen.

Die berühmteste Darstellung eines gehörnten Moses findet man in der römischen Kirche San Pietro in Vincoli. Für das Grabmal des Papstes Julius II. hat dort Michelangelo einen Moses in weißem Marmor mit Hörnern dargestellt.

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Vor dem Aus

Photo Internet/Ksta

Unsere abendländische Gesellschaft ist gerade dabei, sich zu zerlegen.

Anzeichen - zunehmende Brutalität, keine Achtung mehr vor der Meinung des Anderen, zunehmende Gewalt gegen Leben, Gesundheit und Eigentum der Mitmenschen, Habgier, Skrupellosigkeit im Geschäftsleben. Als Folge davon wählen sich Volksgemeinschaften Führer, die diese Eigenschaften in hohem Maße verkörpern - Trump, Putin, Erdogan, Orban, Kaczynski usw..

Der Grund für diese massive Fehlentwicklung ist der Verlust an Werten, die von der Gesellschaft in stiller Übereinkunft früher vermittelt worden sind. Ungeschriebene Gesetze und Verhaltensregeln haben keine Geltung mehr. Normen, von Religion und von historisch gewachsenen Vorstellungen geprägt, sind außer Kraft. Elternhäuser vermitteln keine sozial verträglichen Verhaltensweisen. Von höchster Stelle wird vorgelebt, jeder ist sich selbst der Nächste.

Eigentlich kann es so nicht weitergehen! Muss es erst zum großen Crash kommen, bevor Besinnung einkehrt?

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Zum Tode von Kardinal Meisner

 

Nach längerem Nachdenken ist mir doch etwas Positives zu Kardinal Meisner eingefallen. - Er hat mir mal die Tür aufgehalten! -  Es war nicht irgendeine Tür, es war eine Domtür.

Mein Sohn spielte damals in der Domkapelle Oboe. Zu einem Konzert, das im Dom stattfinden sollte, gab es an Ort und Stelle eine Probe. Der Dom war zu diesem Anlass am Abend bereits geschlossen. Meine Frau und ich durften der Probe beiwohnen. Nach deren Beendigung verließen wir die Kathedrale durch den Haupteingang. Ein freundlicher Herr hielt beim Verlassen der Kirche die Türe so lange auf, bis auch wir draußen waren. Wir bedankten uns und konnten bei näherem Hinsehen feststellen, dass es der Herr Kardinal persönlich war, der so freundlich zu uns war. War doch nett! Oder?

Der Kölner Kardinal Meisner ist tot

Auch hier gilt - "De Mortuis Nihil Nisi Bene". Über Verstorbene nichts, wenn etwas, dann nur Gutes.

Darum schreibe ich gar nichts!

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Die normative Kraft des Faktischen

Trump hat verkündet, in den Naturreservaten Alaskas und in den Ozeanen nach Öl bohren zu lassen. Offensichtlich regt das niemanden mehr auf. Von lautstarken Protesten habe ich bisher nichts gehört. 

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Totenehrung

Photo SWR

Was für ein unwürdiges Schauspiel boten Staatsakt, Autokorso, Schiffsreise und Totenmesse! 

Selbst über den Tod hinaus konnte die Witwe der Familie Kohls nicht die Hand reichen. Wie groß muss der Hass sein, dass die Söhne und Enkel nicht das Recht wahrnehmen konnte, Vater und Großvater in seinen letzten Stunden zu begleiten, dass es wohl für beide Parteien unmöglich war, den Toten wenigstens in Feierstunden gemeinsam zu ehren. Ich frage mich, ob Kohl geistig schon so weit weg war, dass er sich dem Willen seiner zweiten Frau beugen musste oder ob er alles selbst so verfügt hat. Auch das wäre unverzeihlich und menschlich abscheulich!

Die trauernde Witwe wirkte während der Feierlichkeiten kalt. Hinter breitkrempigem Hut und dunkler Sonnenbrille war sie kaum vorhanden. Nur mit Clinton stand sie am Sarg ihres Mannes, eine Szene, die Kai Diekmann mit einem Handy-Photo auch noch dokumentieren musste. 

Wahrlich, kein christliches Verhalten seitens der Witwe und ihres Umfeldes, wenn man dem Geschehen auch noch durch eine Totenmesse im Speyrer Dom einen kirchlichen Anstrich geben wollte. Bezeichnend ist, dass vor dem Sarg nur der Kranz der Witwe  stehen durfte, alle anderen Kränze mussten draußen bleiben.

Für meinen Geschmack beinhaltete das Schauspiel des Kohlgedenkens etwa zu viel Heldenverehrung! Ein Staatsakt im Bundestag und eine Totenmesse in der Berliner St. Hedwigs-Kathedrale unter Teilnahme der Witwe, der Söhne und Enkel, aller Angehörigen, wären angemessen gewesen! Der Bundespräsident hätte diesen Staatsakt anordnen sollen. Jeder hätte für sich dann entscheiden können, ob er daran teilnimmt. 

Der Altkanzler hätte in Ruhe und Frieden gehen können, aber so wurden alle seine Fehler und Unzulänglichkeiten noch einmal vorgeführt. Kohl und seine zweite Frau haben sich mit diesem Abschied keinen Gefallen getan!

Und - die Absicht, ein Zeremoniell zu inszenieren, das dem damaligen für Konrad Adenauer bereiteten gleichkommen sollte, ist kläglich gescheitert!

 

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Ehe für alle!

Man mag zu diesem Thema stehen, wie man will, aber es ist gut, dass CDU und CSU nun Farbe bekennen müssen!  Es wäre für die Konservativen zu schön und bequem gewesen, das Thema noch in die nächste Legislaturperiode zu schieben, wie es auch Frau Merkel offenbar geplant hatte. Über die Homo-Ehe ist lange genug debattiert worden, es ist nun wirklich an der Zeit, Farbe zu bekennen!


Sage NEIN !

Als ich im Netz nach dem Hannes Weder-Titel "Heute hier morgen dort" suchte, fand ich auch Konstantin Weckers "Sage Nein" . In den Augen mancher bestimmt ein subversives Lied. 

Mal schauen, ob die "Trojaner" schon tätig werden! 

Aber, was der Konstantin Wecker da singt, unterschreibe ich voll und ganz, um das schon einmal klarzustellen!

 

Den Text zum Lied gibt es hier.

 


Auf dem Wege zum Überwachungsstaat

Klamm heimlich hat die Große Koalition im Bund ein Gesetz verabschiedet, das den Polizeibehörden erlaubt, den gesamten Datenverkehr der Bürger im Netz zu überwachen. Bei Bedarf kann praktisch das gesamte Privatleben eines Menschen ausgeforscht werden. Ich hatte nicht den Eindruck, dass dieser Vorstoß zur Überwachung der Bürger hinreichend diskutiert worden ist, zumal die Behörden auf eine Spionagesoftware zurückgreifen, die es erlaubt, auch nicht strafrelevante Dinge zu erforschen. Was passiert, wenn diese Ermächtigung in skrupellose Hände gelangt?

Hoffentlich schieben die Verfassungsrichter dem Ganzen einen Riegel vor, zumal sie früher schon eine derartige Ausforschung nur für extrem bedeutsame Fälle erlaubt haben! Nach dem neuen Gesetz kann aber schon der Verdacht auf Bestechung und Asylbetrug hinreichender Grund für eine Beobachtung im Netz sein.

 

"Big Brother Is Watching You" - Schöne neue Welt.


Hannes Wader wird heute 75

"Heute hier, morgen da ......."

Zum Anhören - https://www.youtube.com/watch?v=Q9xCXO_PCQI

Live in "Songs an einem Sommerabend",  Kloster Banz 1990

 

Herzlichen Glückwunsch zum 75sten! Wir wünschen Glück, beste Gesundheit und noch viele schöne Lieder!


Unerwartete Ehrung

Nun sind wir von Adel!

Unser holländischer Stromanbieter ENECO hat uns das VON verliehen.

 

Beste mevrouw, heer Van Krause,


Helmut Kohl - Gedenken

Es liegt ein Schatten über dem Gedenken an Helmut Kohl. Offene Rechnungen und daraus resultierende Streitigkeiten und Unverzeihlichkeiten werfen ihre Schatten auf den Abschied vom Altkanzler.

Herbert Prantl hat in einem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung darzu Treffendes geschrieben.

 

Hier der Link dazu

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Ein Wunschtraum, der wohl nicht mehr in Erfüllung geht.

 

Mehr dazu hier.


Lobesreden

De mortuis nihil nisi bene - wie schon der Lateiner sagt - über Tote nur Gutes!

Das ist mir aber doch ein Wenig zu viel des Guten, was da jetzt über den verstorbenen Helmut Kohl gesagt und geschrieben steht! Da titelt zum Beispiel die Wochenendausgabe der FAZ mit dem Ausdruck Pater Patriae - Vater des Vaterlands.

Das ist dann doch ein bisschen zu hoch gegriffen! Meine ich.


Gut so!


Bernie Sanders                                                               Jeremy Corbyn

Ich finde es übrigens sehr erfreulich, dass junge Leute auf ältere Herren hören!

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51%

In letzter Zeit gehen wichtige Volksabstimmungen mit 51 % für eine Partei aus, meines Erachtens nicht für die Guten! Welche "höhere Macht" ist da wohl im Spiel?