Pegida

Foto - Internet
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Wenn die Dresdener Pegida-Demonstranten schreien " Wir sind das Volk!", dann verhöhnen sie die Bürgerrechtler in der früheren DDR, die für die Meinungsfreiheit mit viel Mut auf die Straße gegangen sind! Sie könnten ihre abstrusen Parolen nicht grölen, wenn es diese Meinungsfreiheit in unserem Staat nicht gäbe.

Als "Lügenpresse" werden die Zeitungen bezeichnet, die objektiv über die Pegida-Aktivitäten berichten. Lügenpresse, solche Ausdrücke kommen mir sehr bekannt vor! Werden bald wieder Bücher brennen?

Geistlos plären die Demonstranten nach, was ihnen Einpeitscher eintrichtern. Auch das hatten wir schon einmal!

Die Anführer der Demos nutzen das Gefühl vieler Menschen aus, die meinen, zu kurz gekommen zu sein, solcher Menschen, die ihre Wut nirgends sonst so richtig fest machen können, die von einem wabernden Gefühl der Hilflosigkeit besessen sind und die nirgendwo sonst ihre  schwelende Wut auf "Die Da Oben" loswerden können. Da kommen solche Anführer gerade recht, die simple Muster der Erklärung bieten.

Schuld an diesem Zustand tragen aber auch Politiker jeglicher Couleur, die dafür gesorgt haben, dass gleiche Bildungschancen, ein Recht auf Arbeit und gerechten Lohn beinahe zur Utopie geworden sind. Die Politik hat dazu beigetragen, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird. Menschen spüren das und können ihre berechtigte Wut darüber nur schwer artikulieren.

Aufgabe unserer Gesellschaft ist es, diesen Pegida - Demonstranten klar zu machen, dass sie Rattenfängern hinterherlaufen, von denen aber auch gar nichts zu erwarten ist!