Kinderarmut

Es ist ein erbärmliches Zeichen unserer Wohlstandsgesellschaft, dass so viele Kinder in Armut leben müssen!

Um so ekelhafter ist es, dass Multimillionäre wie Hoeneß und Beckenbauer ihrer bürgerlichen Pflicht nicht nachkommen und gerechte Steuern zahlen. Gelder, mit denen man Armut bekämpfen könnte.

Kinder aus armen Familien sind Aussenseiter, sie müssen zusehen, wie wohlhabenderen Altersgenossen alle Türen offen stehen. 

Für die Armen gibt es keine Mitgliedschaft in Vereinen, keinen Musikunterricht keine Reitstunden, wenig Spielzeug, keinen Nachhilfeunterricht, der sie durch das Abitur boxt, damit ein standesgemäßes Studium möglich wird. Arme Kinder müssen zusehen, wie begüterte Altersgenossen alle Vorteile eines Kinderlebens genießen.

Das schafft Frustrationen. Sie bleiben meist gefangen im Milieu, die Armutsspirale dreht sich weiter.

Alle sprechen darüber, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft, aber ernsthaft dagegen getan wird nichts! Menschen, die in Sonntagsreden all diese Missstände beklagen und von Integration der Zuwanderer reden, schicken ihre eigenen Kinder auf Privatschulen, damit sie unter sich bleiben und dem Mief der Armut nicht ausgesetzt werden.