Wo bleibt das Positive?

Weit und breit ist nichts Erfreuliches zu sehen. So viel Schrecken und Unheil habe ich in meinem doch schon etwas länger andauernden Leben nicht gesehen! Die Welt ist ein einziger Scherbenhaufen!

Sollte man alle Türen schließen und das Glück im Privaten suchen? Das wird gewiss nur für kurze Zeit gelingen! Wir müssen uns stellen! Jeder sollte an der Schraube drehen, die für ihn erreichbar ist, um im überschaubaren Raum etwas zum Positiven zu ändern! Eine Schockstarre muss unbedingt überwunden werden!

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Eine Zeit der Besinnung, wie es heißt. Die Botschaft ist - Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. 

Das ist doch kaum zu verwirklichen, wo Putin sich zu Weihnachten von seinem treuergebenen Popen segnen lässt, um gleich darauf Bomben auf Syrien zu schmeißen, vielleicht ja mit Lametta und Leucht-Kugeln.

Die Engländer werden eine Lichterkette um ihre Insel legen - splendid Isolation!

Obama wird sich im Stillen dafür schämen, in Syrien nicht entschiedener durchgegriffen zu haben.

Die Pegida-Freunde werden sich gegenseitig ein fröhliches Weihnachtsfest wünschen, wohlgemerkt, nur den Bio-Deutschen!

Die Klagemauer ließe sich bis ins Unendliche fortsetzen. Verzagen? Bitte nicht! Wir sollten, jeder für sich, im Kleinen anfangen und unsere Welt ein wenig freundlicher, hilfsbereiter, verständnisvoller und weniger egoistisch

gestalten! Wo Unrecht geschieht, sollten wir nicht wegsehen, sondern es klar beim Namen nennen! Den Volksverhetzern sollten wir Paroli bieten und uns ihnen deutlich in den Weg stellen! 

Ich bin überzeugt, wenn viele so handeln würde, gelänge das auch bis ganz nach oben zu den Entscheidungsträgern. Die Welt würde freundlicher!