Wir müssen zusammenrücken!

Hofer, Orban, Le Pen und Wilders

Freunde, es wird eng! Am Sonntag könnte der FPÖ-Mann Hofer die Präsidentschaftswahl in Österreich gewinnen, Renzi könnte in Italien mit seinem Entscheid über eine Verfassungsänderung scheitern, was Neuwahlen und einen wahrscheinlichen Rechtsruck zur Folge hätte.

In Frankreich und den Niederlanden stehen Rechtspopulisten auf dem Sprung zur Macht. In Polen und Ungarn regieren schon die Ultra-Rechten.

Darum müssen sich die freiheitlichen Demokraten deutlicher zu erkennen geben und vor allem zusammenstehen!

Widersprecht jedem, wo auch immer, der meint, Flüchtlinge würden ihm alles wegnehmen! Macht deutlich, dass dieses Geschwätz von der Überfremdung Unfug ist! Ja, sagt, dass Vieles in unserem Staat ungerecht ist. Aber bittet um Unterstützung für die Politiker und Menschen im öffentlichen Leben, die das ändern wollen. Sagt, dass das Sich-In-Wut-Zurücklehnen und vorgesagtes dummes Zeug nachzuplappern aber auch gar nichts bringt! Erklärt, dass die derzeit rechten Parteien und Gruppierungen und deren Vertreter nichts Anderes im Sinn haben, als sich selbst in den Vordergrund zu bringen!

Haltet die europäische Idee hoch, auch wenn im Bereich der Union nicht alles gut läuft! Aber alles ist besser, als den Grenznachbarn als Erzfeind zu betrachten und ihm alles Unheil dieser Welt zu wünschen! Sagt, dass es ein riesiger Fortschritt im Zusammenleben der Völker ist, dass es in Europa seit Generationen keinen Krieg mehr gegeben hat! Erklärt, dass ein Land seine Eigenheiten in einem vereinten Europa nicht verlieren muss, so wenig das in Deutschland die Bayern und Sachsen das tun!

Rechtspopulisten gefährden die freie Meinungsäußerung. Was deren Verlust bedeutet, können noch die Mitbürger bezeugen, die unter dem DDR-Regime gelitten haben. Unfreiheit kennen, Gott sei Dank, die wenigsten Menschen in Europa. Was deren Verlust bedeutet, können viele nicht erahnen. Die jetzt mit Hetzreden gegen den Staat und seine Vertreter auftreten, leben, und das sollten wir ihnen immer wieder deutlich machen, von der Freiheit des Wortes und der Versammlung. Oft nutzen sie das schamlos aus!

Wir müssen uns und der Welt zeigen, dass es auch ein andres Deutschland gibt, das für Liberalität, für eine Freiheit des Glaubens, des Denkens und des Wortes eintritt! Manchmal gehört etwas Mut dazu, aber es lohnt sich!