Ist der Kölner Polizeipräsident ein Rassist?

 

Kaum ist die Silvesternacht in Köln einigermaßen heil überstanden, regt sich in der Öffentlichkeit Kritik am Sprachgebrauch der Kölner Polizei, wenn sie in der Behördensprache nordafrikanische junge Männer als "Nafris" bezeichnet.

Privatpersonen wie Fernsehjournalisten suchen förmlich nach Gelegenheiten, Kritik zu üben. 

So fragte z.B. eine Moderatorin im Mittagsmagazin von ARD und ZDF allen Ernstes den Kölner Polizeipräsidenten, warum er nicht in Flüchtlingsunterkünften nachgeforscht habe, wie viele nordafrikanische junge Männer sich auf den Weg nach Köln gemacht hätten. Wen lässt man da, meinungsbildend, auf die Öffentlichkeit los?

Nachfolgend möchte ich noch den Leserbrief anhängen, den ich zum selben Thema an den Kölner Stadtanzeiger gerichtet habe.

 

Bestimmte Kreise, vor allem solche im Netz, benötigen fortwähren ein Reizwort, über das sie sich aufregen können. Jetzt ist es der Ausdruck „Nafris“. Anstatt froh zu sein, dass in Köln in der Silvesternacht alles einigermaßen glatt verlaufen ist und unserem umsichtigen Polizeipräsidenten dankbar für seine Arbeit zu sein, bezichtigt man ihn nun des Rassismus! 

Natürlich ist es nicht schön, wenn eine bestimmte Gruppe von Menschen so ausgegrenzt werden muss! Aber es ist abzuwägen, immer die Geschehnisse des letzten Jahres vor Augen, wo das höhere Gut liegt - in den Interessen einer großen Schar nordafrikanischer junger Männer oder in der körperlichen wie seelischen Unversehrtheit unzähliger Bürger! Der Polizeipräsident sowie wohl auch die Verwaltung der Stadt Köln haben sich richtig entschieden! Ihnen sei gedankt! Dank auch den vielen Polizeibeamten, die in der Silvesternacht für unsere Sicherheit eingestanden sind! An die wird nämlich viel zu wenig gedacht!

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