"Dreikönigenpförtchen"

 

Zum heutigen Dreikönigstag schrieb die ehemalige Kölner Dombaumeistern Barbara Schock-Werner einen Beitrag über die Historie dieses Törchens. Dazu mein nachfolgender Leserbrief.

 

Sehr geehrte Frau Schock-Werner,

vorausschicken möchte ich, dass ich Ihre Kolumne im Kölner Stadtanzeiger stets mit großem Interesse und viel Freude lese! Zeigen Ihre Beiträge auch dem alteingesessenen Kölner Aspekte seiner Stadt, die ihm zuvor vielleicht noch unbekannt waren.
Dem Datum angemessen, schreiben Sie heute über das „Dreikönigenpförtchen“. Beim ersten Lesen habe ich mir dieses Wort hochdeutsch, mit spitzer Zunge gesprochen, vorgestellt. Hm, passte irgendwie nicht! Für uns Kölsche is un blief dat et „ Drei Künnije Pöözje“! So ist es in unserem Erinnerungsschatz verankert und soll es auch bleiben! 
Nä, nä „Dreikönigenpförtchen“

Kaum hatte ich eben meinen Leserbrief per Mail abgeschickt, da klingelte auch schon das Telefon. Am Apparat war die für Leserbriefe zuständige Redakteurin des Kölner Stadtanzeigers. Sie entschuldigte Frau Schock-Werner damit, dass diese nicht für die Erstellung der Überschrift des Artikels verantwortlich sei, das hätten Redakteure geschrieben. Wir haben beide herzlich gelacht und bedauert, dass die kölsche Mundart in Vergessenheit gerät.

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