Kapitalismus heute

Nobelpreisträger Robert Shiller

:

"Wer im Kapitalismus zu moralisch ist, wird weggefegt"

 

Die ZEIT  -  Überschrift eines Interviews mit dem Nobelpreisträger

Der zurzeit weltweit vorherrschende Kapitalismus ist zutiefst unmoralisch und wertefrei. Seine Maxime ist allein auf die Gewinnmaximierung Einzelner ausgerichtet. Dieses Prinzip wird durchgereicht bis ganz nach unten.

Bekannte und von den Staaten offensichtlich tolerierte  Steuerschlupflöcher erlauben es Konzernen, ihre Steuern auf ein Minimum zu reduzieren. Die Ausgaben für das Gemeinwohl tragen die, denen solche Ticks unmöglich sind, also der kleine Steuerzahler, dem seine Steuern gleich abgezogen werden.

Ausbeutung von Arbeitnehmern ist ein Mittel zur persönlichen Bereicherung. Beispiele? - Untertarifliche Bezahlung in vielen Gewerben, Beschäftigung von Leiharbeiter auch zu minderen Löhnen, Entlassungen in die Arbeitslosigkeit, Scheinselbstständigkeit, Beschäftigung von osteuropäischen Arbeitssklaven usw..

Der Staat rühmt sich damit, dass die Arbeitslosigkeit sinkt, vergisst aber zu sagen, dass viele Beschäftigte mit einem Hungerlohn auskommen sollen, was in Wahrheit aber den Staat dazu zwingt, diesen Menschen  als sogenannten Aufstockern helfen zu müssen. Man lügt sich in die eigene Tasche. 

Politiker sehen ihr Tun sehr oft lediglich in der Erzeugung persönlicher Vorteile und von Reichtum. Muss ich die Personen nennen, die nach politischer Karriere in der Industrie abgesahnt haben?

Ein Gemeinwesen kann auf die Dauer so nicht existieren!

 

Überall ist zu hören und zu lesen, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft. Vorschläge, wie dies zu ändern ist, sind mir keine bekannt!