Die Fremdenfeindlichkeit der AfD

Poggenburg

Höcke

Bachmann


Wenn Deutschlands politische Parteien ihren Aschermittwoch abhalten, geht es bekanntlich recht derb zu.

Was es aber nun von der AfD-Veranstaltung in Nentmannsdorf ( Sächsische Schweiz-Ostergebirge ) zu hören gibt, ist unglaublich! Andre` Poggenburg, AfD-Chef von Sachsen-Anhalt, erging sich in wüsten Beschimpfungen gegen Türken in Deutschland. Er nannte sie "Kümmelhändler" und "Kameltreiber", die selbst einen Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern am "Arsch" hätten.

Auch der thüringische AfD-Vorsitzende Höcke war zugegen und freute sich auf den kommenden Aufbruch im Osten für seine Bewegung. Dabei beanspruchte er die Erhebung der ostdeutschen Bürger in der DDR für sich. Im "bürgerbewegten" Osten ist der "gute Geist von 1989 aus der Flasche ...... Der Michel wacht jetzt auf". Freudig begeht er den Schulterschluss mit der Pegida, deren Anführer, der vorbestrafte Bachmann, auch zugegen ist.

Kann man solche Töne wieder ungestraft in Deutschland von sich geben? Töne, die einen Vergleich mit der Beschimpfung der Juden durch die Nazis nahelegen. Aber Im Osten hofft man offenbar auf wohlgesonnene Richter, die Beleidigungen, wie oben angeführt, durchgehen lassen.