Im Freilichtmuseum Lindlar

Die typische Bergische Kaffeetafel

Neue Lieblingsplätze

Kindermund

Gestern hatten wir wieder einmal Besuch unserer Enkelin. Im Radio war irgendein Interview mit einem Künstler zu hören, der sich in die Bemerkung verstieg, er habe sich größer als Jesus gefühlt.

Unsere Enkelin darauf:" Oh je! Wenn das der Gott hört!"

Lieblingsplätze - Ein neuer Beitrag

Blick vom Hoge Hill auf Domburg
Blick vom Hoge Hill auf Domburg

 

 

Der Strand-Boulevard in Domburg

 

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Dr. B.

 Schulzeit

 

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Lieblingsplätze  -  Die Hammermühle an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz

Es ist fast jedes Jahr so. Irgendwann sagen meine Frau oder ich: "Eigentlich müssten wir mal wieder an die Wiesent fahren!"


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Treffen mit ner alten Dame

Ein Flug mit der Ju 52

Gestartet wurde in Köln/Bonn

 

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Joseph Roth  Radetzkymarsch

Nachdem ich Volker Weidermanns Buch "Ostende 1936, Sommer der Freundschaft" gelesen hatte, war ich gespannt darauf, wieder einmal oder erstmals Novellen und Romane der dort handelnden Autoren zu lesen.

 

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Das Wunder von Bern

Die Autogramme der Helden von Bern
Die Autogramme der Helden von Bern

 

1954 wurde Deutschland Fussballweltmeister. Ein besonderes Ereignis, das wir am Radio verfolgt hatten. Was war das für eine Überraschung, als mich diese Postkarte erreichte!

Ein Kollege meines Vaters war mit Hans Schäfer bekannt, der Spieler des 1.FC Köln und der Nationalmannschaft war. Dieser nette Kollege hatte auf Bitten meines Vaters Hans Schäfer eine Postkarte mitgegeben, die dieser dann von seinen Mannschaftskameraden unterschreiben liess. Ich war mächtig stolz und hütete diese Karte als besonderen Schatz.

 

Unvorstellbar, dass heutzutage so etwas noch passieren könnte! Nur zwei der Spieler aus der Weltmeistermannschaft leben noch - Horst Eckel und Hans Schäfer.

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Die gefährlichste Treppe Kölns

Foto Internet
Foto Internet

 

Erschreckendes hatte die neueste Kriminalitätsstatistik offenbart - Köln ist ein gefährliches Pflaster. Die Stadt hält in dieser traurigen Bilanz den zweiten Platz aller deutschen Städte hinter Frankfurt!

Ich möchte den Geltungsbereich etwas einschränke, wenn ich von der wohl gefährlichsten Treppe Kölns spreche.

Der 29. Mai 2014 war gekommen, an dem meine Frau zusammen mit ihrem Chor, dem Concert-Chor Hürth und der Kammerphilharmonie Rhein-Erft in der Kölner Philharmonie die 9. Sinfonie Beethovens aufführen sollte.

Natürlich wollte auch ich diese Aufführung miterleben. Zusammen mit einer Bekannten fuhr ich mit der S-Bahn zum Kölner Hauptbahnhof und ging, der Bauarbeiten wegen, auf ungewohntem Weg zur Philharmonie.

Wir genossen die grandiose und mit viel Beifall bedachte Aufführung.

Zusammen mit meiner Frau machten wir uns später auf den Weg zum Bahnhof, um die nächste S-Bahn für die Heimfahrt zu bekommen.

Gleich beim Ausgang der Philharmonie führt eine Treppe zum Niveau des Museums Ludwig bzw. des Bahnhofes. Auf einem Absatz dieser Treppe war mir schon eine kleine Gruppe junger Männer aufgefallen, wohl osteuropäischer Nationalität. Nichts außergewöhnliches, oft halten sich hier Straßenmusiker und Obdachlose auf.

Ich setzte den Weg über den zweiten Treppenabschnitt fort, als ich meine Frau hinter mir laut schreien hörte „He, He, He!“ Ich drehte mich um und bemerkte, wie vier junge Männer an mir vorbei huschten. Meine noch ganz erschrockene Frau schilderte dann, dass diese Burschen sich nah an mich heran gedrängt hatten und dass einer die Taschen meines Jacketts abgetastet habe. Erleichtert stellte ich fest, dass Portemonnaie und Handy noch an Ort und Stelle waren!

An gleichem Ort wurde vor etlichen Monaten schon der Versuch gestartet, die Handtasche meiner Frau zu öffnen, um etwas zu stehlen. Auch diese Absicht hatte meine Frau Gott sei Dank frühzeitig bemerkt.

Damit aber nicht genug! Meine Frau erinnerte sich jetzt, dass auf dem Weg zur Philharmonie am Nachmittag wohl schon der Reisverschluss ihres Rucksacks geöffnet worden war, ohne dass sie es bemerkt hatte, denn beim Absetzen des Rucksacks war dessen Inhalt herausgefallen.

Auf dem Vorplatz des Domes begegneten wir dann noch den Dieben, die breit grinsend an uns vorbei gingen!

Im Bereich des Domes, vor und im Bahnhof fühlten wir uns sehr unwohl, überall lungerten dunkle Gestalten herum, von denen wir annahmen, dass sie nichts Gutes im Schilde führten.

 

Demnächst werden wir wohl das Auto nehmen und es im Parkhaus abstellen.

Treffen mit ner alten Dame

Die Ju 52
Die Ju 52
Ju 52 auf Strecke
Ju 52 auf Strecke

Von meiner Familie und von Freunden bekam ich zu meinem 70sten Geburtstag einen 60minütigen Rundflug mit einer Ju 52 geschenkt. Damit wurde mir ein großer Wunschtraum erfüllt!

Die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung veranstaltet von vielen Orten Deutschlands aus Flüge mit dieser Maschine.

Ich werde Anfang Juli von Köln/Bonn aus starten.

Vor etlichen Jahren hat die Lufthansa eine Ju 52 in Amerika gekauft und in der heimischen Werft komplett überholt, so dass auch die aktuellsten Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden können.

Ich füge einige Fotos und technische Daten des Flugzeugs bei.

 

Quelle für Fotos u. Textist die Website der Lufthansastiftung.

 

 

Die "Grande Dame" der Luftfahrt

Herzstück der historischen Flotte der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung ist die Ju 52. Bereits 1915 erprobte Hugo Junkers mit der Junkers J 1 das erste Ganzmetallflugzeug der Welt.

Im Jahr 1919 war dann mit der Junkers F13 das erste Flugzeug in dieser neuen Konstruktionsweise startklar. Mit der Ju 52 stieg Junkers über Jahre hinweg zum erfolgreichsten Verkehrsflugzeugproduzenten der Welt auf. Seit 1932 bauten die Junkers- Werke und diverse Lizenznehmer fast 5000 Maschinen, die für 30 Fluggesellschaften in 25 Ländern weltweit zum Einsatz kamen.

 

Unsere Ju 52 erlebte 1936 nach ihrer Fertigung in den Junkers-Werken in Dessau ihren Jungfernflug. Zunächst bei der Lufthansa eingesetzt, verbrachte sie danach fast 20 Jahre abwechselnd in Deutschland und Norwegen. 1955 sollte sie in Norwegen außer Dienst gestellt werden. Zu groß für ein Museum in Oslo, wurde sie nach Südamerika verkauft und flog von 1957 bis 1963 in Ecuador. Dann drohte das Aus. Am Rande des Flughafens von Quito geriet sie – Wind und Wetter ausgesetzt – in Vergessenheit, bis ein amerikanischer Flugenthusiast sie 1969 erlöste. Später war die „Tante Ju“ dann als „Iron Annie“ auf Flugschauen quer durch die USA zu bewundern, bevor die Lufthansa sie 1984 erwarb und unter großem Aufwand restaurierte.

 

 

Seit 1986, pünktlich zu ihrem 50. Geburtstag, ist sie wieder in ihrem Element und begeistert jährlich rund 10.000 Passagiere.

 

Flugzeugdaten

 

• Kennzeichen:

D-CDLH

• Kennzeichen historisch:

D-AQUI

• Baujahr:

1936

• Besatzung:

4

• Passagiere:

16

• Triebwerk:

3 Neunzylinder-Sternmotoren Pratt & Whitney, PW 1340 S1 H1G Wasp

• Baumuster:

Junkers Ju 52/3m

• Startgeschwindigkeit:

120 km/h

• Reisegeschwindigkeit:

190 km/h

• Höchstgeschwindigkeit:

250 km/h

• maximale Reichweite:

ca. 825 km

• maximale Flugdauer:

4 Stunden 20 Min.

• Länge:

18,90 m

• Höhe:

6,10 m

• Spannweite:

29,25 m

• Startrollstrecke:

ca. 500 m

• Landerollstrecke:

ca. 350 m

 

 


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Nach der Europawahl

 

Jetzt ist das Gejammer der etablierten Parteien über den Rechtsruck bei der Europawahl groß. Man spürt eine gewisse Ratlosigkeit, wenn nicht einmal mehr europa- und fremdenfeindliche Sprüche zünden; siehe CSU!

Dabei wäre es ganz einfach, gesunde Wählerstimmen zu ergattern!

Das Stichwort heißt da Gerechtigkeit. Wenn die Regierungen wirklich einmal etwas für die Bildung, Steuergerechtigkeit und gegen Arbeitslosigkeit täten, anstatt pausenlos nur Absichtserklärungen in den Raum zu stellen, die dann doch nicht eingehalten werden, sähe es anders aus. So beklagt man lediglich, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht. Beim Klagen bleibt es aber.

Bislang wurden nur die Gutverdienenden bedient. Mit dem, was Herr Hoeneß an Steuern hinterzogen hat, hätten z. B. eine Erzieherin oder ein Lehrer eine ganze Weile lang besoldet werden können. Und Hoeneß ist kein Einzelfall! Er wird von seinem Ministerpräsidenten Seehofer sogar noch mit dem Ehrentitel eines „Guten Baiern“ bedacht.

Warum erlaubt man es, Konzernen, hierzulande so gut wie keine Steuern zu zahlen und gegebenenfalls anfallende Verluste steuerlich bei deutschen Finanzämtern noch abzusetzen?

Etwas für Bildung zu tun, heißt beileibe nicht, jedem vorzugaukeln, dass Abitur und somit Zugang zur Hochschule ein Leichtes sind! Keiner macht den jungen Menschen und den Eltern heutzutage klar, dass man sich auch anstrengen muss, um etwas zu erreichen. Daran ist die Hauptschule kaputtgegangen.

Im Übrigen brauchten wir gar nicht so viele Abiturienten, wenn auch auf den anderen Schulformen gelernt würde.

Man könnte Gruppen- und Klassenstärken reduzieren, wenn genug Erzieher und Lehrer einstellen würden. Bei gutem Nachdenken fiele den Politikern auch ein, woher das benötigte Geld genommen werden könnte.

Ob jemand für den Lehrerberuf geeignet ist, sollte im Vorfeld des Studiums abklärt werden. So könnte man Schülern und den betroffenen Lehrern manch Ungemach ersparen.

Eine angemessene Besoldung würde auch qualifizierte Bewerber für solche Berufe anlocken, die etwas mit Erziehung zu tun haben. Statt dessen wird mit der Inklusion etwas in die Welt gesetzt, das gut klingt, über dessen Finanzierbarkeit man sich wenig Gedanken gemacht hat.

Wann kehrt in der Schulpolitik endlich einmal Ruhe ein, damit das gerade Angesagte auch etwas werden kann?

Auszubildenden und Studienbewerbern, die etwas gelernt haben, könnte man mehr abverlangen. Bekanntlich suchen Unternehmen ja qualifiziertes Personal. Die Schulen sollten, unterstützt von der Gesellschaft, wieder Werte vermitteln wie Einsatzwillen, Höflichkeit, Pünktlichkeit usw.!

Auf dem wirtschaftspolitischen Feld ist die Einflussnahme der Lobbyisten stark einzuschränken. Es geht nicht an, dass Gesetzesentwürfe, wie es wohl vor einiger Zeit im Gesundheitswesen der Fall war, von Wirtschaftsverbänden vorformuliert werden.

Da spielt aber mit hinein, dass viele Politiker im Umgang mit der Wirtschaft ihren eigenen Vorteil suchen. Siehe Philipp Mißfelder oder Gerhard Schröder, der ja nicht von Ungefähr nach seiner Abwahl gleich ins Gasgeschäft eingestiegen ist.

 

Einigen, gar nicht zu wenigen Politikern, sollte man immer wieder vor Augen führen, dass sie auf Zeit gewählte Volksvertreter sind.

Vormarsch der Extremisten

Ich erinnere an meine Blog-Anmerkung „Ein starker Führer“! Was dort steht, passt genau zum Ausgang der Europawahl! Offensichtlich können sich sehr viel Europäer vorstellen, unter einem solchen starken Führer zu leben.

Mir wird Angst und Bange! 

 

Schuld daran sind die vielen Nichtwähler, die den Extremisten das Feld überlassen. 

Die Repräsentanten der etablierten Parteien sollten aber auch den Eindruck vermeiden, dass ihre persönlichen Interessen über denen der Allgemeinheit stehen! Siehe Mießfelder, Schröder etc.!

Das schafft Politikverdrossenheit.

Whisky-Fair Limburg 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun ist die Whisky-Fair 2014 in Limburg an der Lahn auch schon Geschichte!

Strandrestaurant Aan Zee - Oostvoorne/Südholland

Eine große Freude

 

Es ist mehr als ein halbes Leben her, dass mein Schulleiter mich in einen Klassenraum führte, vollbesetzt mit nahezu 40 Kindern - eine kombinierte Klasse 4/5 -, und sagte: „Das sind Ihre Schüler!“ 

Beinahe ohne Praxiserfahrung und direkt von der Hochschule kommend sollte ich nun diesen Kindern etwas beibringen. Vielleicht ist es mir ja auch gelungen.

Gestern bekam ich Post, einen Brief, selten genug in unser Zeit, in der man doch zumeist Mails verschickt!

Es war ein Glückwunschreiben einer Schülerin dieser ersten Klasse, die mir mit lieben Worten zu meinem bevorstehenden 70sten Geburtstag gratulierte. Ich muss gestehen, ich war gerührt und voller Freude darüber, wenigstens im Herzen einer Schülerin geblieben zu sein!

 

Danke, liebe Rosi! Und alles Gute auch für Dich!

Lang ist`s her! Neben den „Lehrpersonen“ sind einige Schüler der damalige Klasse zu sehen - auch Rosi -.

Sehnsucht nach starker Führungsfigur

Eine knappe Meldung des Kölner Stadtanzeigers von heute machte mich doch nachdenklich.

Danach empfinden 29 Prozent aller Österreicher diese Sehnsucht, wenn sie der Aussage zustimmten „Man sollte einen starken Führer haben, der sich nicht um Wahlen und Parlament kümmern muss“.

Die Befragung wurde vom Zukunftsfond der Republik Österreich durchgeführt. Ja, Sie haben richtig gelesen, da steht „Führer“!

 

Irgendwie kommt mir das doch sehr bekannt vor!

Ilford gibt`s nicht mehr

Als ich das heute in der Zeitung las, kam so etwas wie ein schlechtes Gewissen in mir auf. So, als hätte ich einen Verrat begangen. Auch ich bin seit geraumer Zeit der analogen Fotografie untreu geworden. 

Jetzt muss ich lesen, dass die Firma Ilford in der Schweiz nach 135 Jahren Bestehen dichtgemacht worden ist! Die Produktion von Filmen und Photopapieren war nicht mehr lohnend.

Ein selbständiges Werk in England produziert allerdings noch.

Ilford - das war doch Garantie für optimale Qualität, gibt`s also nicht mehr! Auch ich trage daran Schuld!

In mir ist allerdings immer noch die genaue Konzentration beim Bildermachen, um sparsam mit dem Filmmaterial umzugehen, es gab ja nur 36 Bilder pro Film! Ein gedankenloser Knipser bin ich nicht geworden! So ist immerhin noch etwas von der konzentrierten Bildgestaltung von damals übrig geblieben.

Ich trauere auch der Perfektion, der einmaligen Haptik, eines Abzugs auf gutem Fotopapier nach.

 

Für solche Fotos brauchte es aber Geduld und die ist uns in der heutigen Zeit leider verloren gegangen!


Das Naturschutzgebiet Tenellaplas bei Oostvoorne

Neu in Photographisches- Tenellaplas

Ein günstiger Augenblick

 

Bei der heutigen Heiligsprechung der beiden Päpste zeigte die Katholische Kirche einmal mehr ihren Reichtum und ihre Macht.

Eine Begebenheit am Rande enthüllte aber etwas sehr Menschliches.

Nach der Heiligsprechungs-Messe begrüße der Papst anwesende hochrangige Würdenträger bei einem Defilee. Schließlich kam eine kleine Frau an die Reihe, eine Inderin wohl, ihrem sariähnlichen Gewand nach zu urteilen.

Sie schüttelte dem Heiligen Vater zunächst kräftig die Hand, ließ diese aber nicht los, sondern führte sie auf ihren Kopf. Kardinal Gänswein, neben dem Papst stehend, schaute schon sehr bedenklich drein. Aber auch der Gatte der Dame sollte bedacht werden, die Inderin ließ die Papsthand noch immer nicht los und führte sie auf das Haupt ihres Mannes, der neben ihr stand.

Nicht genug! Die Frau nutzte die einmalige Gelegenheit weiter. Sie zerrte aus ihrem Sari eine kleine Kamera und bat eine nebenstehende Person, ein Foto von ihr, ihrem Mann und dem Papst zu machen. Das geschah auch, und die gute Dame entschwand freudestrahlend.

 

Immerhin - der Heilige Vater hat mitgespielt!

Petri Heil

 

 

Gestern war ich fischen. Als neues Mitglied im Hoffnungsthaler Angelverein erkundigte ich das Gewässer. Die Angelei gestaltete sich schon wegen des geringen Wasserstandes recht schwierig. Die Fische wollten nicht so recht beißen. 

Natürlich gab es, schon wegen des schönen Wetters, etliche Spaziergänger. 

Von weitem hörte ich schon ein älteres Paar reden. Bei mir angekommen, fragte mich die Frau:“Wie lange dauert es denn, wenn man so einen Fisch fangen will?“ Wobei sie das So besonders betonte. Offensichtlich maß sie der von mir praktizierte Methode des Fliegenfischens wenig Erfolgsaussichten bei. 

Das muss unseren Schutzpatron Petrus offensichtlich geärgert haben, denn kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, als eine Forelle, und keine ganz kleine, anbiss und einen lebhaften Kampf lieferte. 

Die Dame war über die Maßen verdutzt, sodass sie unaufgefordert den bereitliegenden Käscher ergriff und nach dem Fisch stocherte. Es gelang mir dann trotzdem, den Fisch zu landen, der dann ob seiner Größe auch gebührend bestaunt wurde.

Sorge

 

 

 

 

 

 

In Anbetracht dessen, dass rechtsradikale und andere Volksverführer immer mehr Zulauf finden, möchte ich noch einmal und sehr eindringlich auf den Satz Jean Pauls über die Freiheit aufmerksam machen!

 

Die Freiheit ist überhaupt ein Gut, dessen Dasein weniger Vergnügen bringt als seine Abwesenheit Schmerzen. 

Meinung

 

Es ist unglaublich! Da sterben Menschen in der Ukraine für ihre Freiheit, da steht ein Krieg vor der Tür, der vielen Menschen das Leben kosten wird, und die Sache Hoeneß steht in den Nachrichten an vorderster Stelle! Eine Spitze des Staates, die Bundeskanzlerin, die ihre Gedanken wahrlich im Moment woanders haben sollte, zollt Hoeneß „höchsten Respekt“ dafür, dass er so gnädig war, ein gerechtes Urteil zu akzeptieren. Nicht zu fassen! Hier werden Maßstäbe völlig verrückt!

 

Nicht auszudenken, wenn einer die Parole ausgeben würde „Uli For President“! - Und dann nicht nur für Bayern München!

Die Schatten einer unsäglichen Vergangenheit

Gerade hat unser Bundespräsident Joachim Gauk einen dreitägigen Staatsbesuch in Griechenland absolviert. Keine leichte Aufgabe angesichts der jüngsten Spannungen zwischen der Bundesrepublik und Griechenland!

Noch schwerer für den Präsidenten wird aber die Konfrontation mit den Gräueltaten der Wehrmacht während des 2. Weltkrieges in Nordwesten Griechenlands gewesen sein. Hier die richtigen Worte zu finden angesichts der unglaublichen Taten deutscher Soldaten, war gewiss sehr schwer.

Erst durch Zeitungsberichte wurde ich darauf aufmerksam, was da Furchtbares geschehen war. Zwei Ortsnamen kamen in der Berichterstattung vor Lyngiades und Joannina.

Mit Joannina verbinde ich persönlich wunderbare Erinnerungen. Während unserer Abitur-Abschlussfahrt 1964 nach Griechenland machten wir in diesem Städtchen Station. Ich kann mich noch ganz genau an den sonnigen Frühlingstag erinnern, an dem ich dort in einem Cafe`saß und den herrlichen Blick auf See und Berge genoss.

Was ich, wie alle meine Klassenkameraden, nicht wusste, ist die furchtbare Geschichte dieses Ortes und eines Nachbardorfes, in dem 83 Menschen auf die grausamste Weise von deutschen Soldaten umgebracht worden sind. 

In Joannina selbst gab es eine große jüdische Gemeinde. Ihre Mitglieder wurden in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

Von all dem wussten wir absolut nichts! Auf eine etwaige Begegnung mit Betroffenen waren wir in keiner Weise vorbereitet worden!

Unsere Lehrer, die meisten noch Kriegsteilnehmer, hatten uns nichts gesagt. Ansonsten war die Reise jedoch von Lehrern wie von Schülern optimal vorbereitet worden.

 

 

Das obenstehende Photo habe ich damals in dem angesprochenen Cafe`gemacht.

August Sander

 

Wer sich für Fotograpie interessiert, wird gewiss Gefallen finden an der Ausstellung - August Sander : Meisterwerke und Entdeckungen.

Sander gehört zu den bedeuteten Photographen des letzten Jahrhunderts. Mit seiner Wahlheimat Köln verband ihn eine echte Zuneigung, die auch in vielen seiner Bilder zum Ausdruck kommt.

Eine große Anzahl seiner Werke sind in der nebenan beschriebenen Ausstellung vom 21. März bis zum 3. August dieses Jahres zu betrachten.

 

Ort: Die Photogrphische Sammlung, im Mediapark 7, Köln

 

Öffnungszeiten: täglich, außer Mi., 14-19 Uhr, Eintritt 2/4,50€, montags frei

 

Ob  Rheinlandschaften noch im Buchhandel zu beziehen sind, kann ich nicht sagen.

Auch Menschen interessierten Sander. So zu sehen in dem Taschenbuch - August Sander Antlitz der Zeit bei Schirmer/Mosel.

Silly

Tamara Danz
Tamara Danz

Eigentlich sollte ich im Moment nicht so oft und nicht so lange vor dem Computer sitzen. Leichter gesagt als getan! Eben stöberte ich bei You Tbube herum auf der Suche nach einem bestimmten Song.

Dabei stieß ich auf die ostdeutsche Gruppe Silly mit ihrer damaligen Sängerin und Frontfrau Tamara Danz. Silly war im Osten Kult und Tamara so etwas wie die Rockqueen der DDR.

Tamara Danz`Leben währte nicht lange. Sie starb 1996 mit 43 Jahren an Krebs.

Bei dieser Gelegenheit fiel mir eine Episode ein, die sich bei unserem Berlinbesuch im Frühjahr des letzten Jahres ereignete.

Wir machten eine Stadtrundfahrt der Art "Hop On - Hopp Of", wobei man, wie der Name schon sagt, an einer Station aussteigen kann, um sich umzusehen, und mit einem späteren Bus weiterfährt..

Wir hielten im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg an der East Side Gallery nahe der Spree, um uns dort einen Rest der Mauer, der mit Graffiti und Malerei versehen ist, anzusehen.

Beim Aussteigen fiel mein Blick auf ein Straßenschild - Tamara Danz Straße -. " Tamara Danz, das war doch die verstorbene Sängerin der Gruppe Silly!" sagte ich verwundert zum Fahrer des Tourbusses, der neben mir stand. Als hätte ich ein Zauberwort gesprochen, das Gesicht des jungen Mannes erhellte sich. Warum? Wir kamen ins Gespräch, und er erzählte von dem Frust vieler Berliner über den Mauertourismus, wobei die Reste des DDR-Terrors lediglich als Shenswürdigkeit erachtet würden. Dabei sind die Schrecken der Teilung und die Schikanen der Volkspolizisten noch in den Gedanken vieler Menschen präsent.

Und gefreut hat er sich auch, dass ich Tamara Danz kannte, denn ein wenig stolz ist man immer noch auf das, was damals auch im Osten passieren konnte.

Die Gruppe Silly gibt es noch, und Anna Loos ist ihre Sängerin.

 

Beim Cerberus

FotoWikipedia
FotoWikipedia

Die Aussage meiner Augenärztin war eindeutig. Zur Bestätigung ihrer Diagnose und zum Ausschluss anderer Dinge sollte ich zu einem Radiologen gehen, um ein MRT, Magnetresonanztomographie, machen zu lassen.

Wieder zu Hause rief ich gleich bei einem solchen nahegelegenen Institut an. Ich sagte, dass ich eine Überweisung für ein MRT hätte und dieses in der Praxis machen lassen wolle. Ja, das ginge aber erst im April. Diese Aussage verschlug mir erst einmal die Sprache! Als ich mich wieder gefasst hatte, sagte ich verschämt und kleinlaut, ich sei Privatpatient. " Ach, Sie wollen ein MRT machen lassen," kam die Antwort,"dann können Sie morgen um 14.30 UIhr kommen!"

In Begleitung meiner Gattin erschien ich dann auch gestern pünktlich in der im Erdgeschoss eines Geschäftshauses gelegenen Praxis.

Hinter dem Computer nahm ich dann bei der aufnehmenden jungen Dame Platz, um noch einen Fragebogen auszufüllen, dann sollten wir ein paar Stühle weiter warten. Es erschienen immer wieder neue Patienten, und es ließ sich nicht vermeiden, dass wir auch Teile deren Krankengeschichte mitbekamen. Ein Patient regte sich dann auch lautstark darüber auf, dass die Umgebung alle seine Krankheitsbilder mitbekäme. 

Zwischendurch liefen dann auch ein modisch gekleideter junger Herr und ein weissbekitteltes weibliches Wesen, zu dem auch eine andere Uniform gepasst hätte, durch den Warteraum. Dieses Wesen rief mich dann nach einiger Wartezeit auf, mit einer so sanften Stimme, die so gar nicht zu der Frau passen wollte. Nach nochmaligem Aufruf reagierte ich dann.

Man führte mich in einen Raum, und ich sollte in der Kabine alles Metallerne vom Kopf bzw. aus dem Kopf nehmen. Auch die Hose sollte ich ausziehen und statt dessen eine solche aus blaugrünem Papier anziehen. Dafür gab es sicher einen Grund! Ich nahm, wie geheißen, auf einer Pritsche vor der Kabine Platz. Bald darauf wurde mir auch die Sache mit der Papierhose klar, als aus einem Nebenraum eine junge Frau kam angetan mit ebensolcher Hose. Die Dame drückte sich schamhaft an mir vorbei, um in ihre Kabine zu gelangen.

Nun war ich an der Reihe. Ich legte mich auf den Behandlungstisch, die resolute Assistentin schubste und zupfte an mir herum, bis ich die ihrer Ansicht nach richtige Position erreicht hatte.

Für ein solches MRT wird man ja in eine Art Röhre gesteckt, das sah dann so aus, das etliche Teilstücke eines Aparates über mich gefahren wurden.

Dann aber ließ der Cerberus plötzlich vernehmen, ich solle wieder aufstehen und mich anziehen, ich sei für das Gerät zu breit! Sie könnten doch nicht jeden Patienten beim anmeldenden Telefonat nach seinem Gewicht fragen! Beinahe traf mich der Schlag, aber die Frau gab nicht nach. "Rufen Sie bei Ihrer Kasse an, die können Ihnen sicher eine Praxis sagen, die ein Gerät hat, in das sie hineinpassen! Ich mache uns an Ihnen doch dieses Gerät nicht kaputt!" Ich war so konsterniert, dass ich einfach liegenblieb und nach mehrmaligem Luftschöpfen sagte, das könne doch nicht wahr sein, sie solle sehen, wie sie zurecht käme! Und siehe da, es ging doch!

Es gab noch eine Infusion eines Kontrastmittels, dann ging es los. Den infernalischen Krach, der bei der Erzeugung des Magnetfeldes entsteht, überstand ich mit Hilfe zweier Ohrstöpsel, die ich dann mit nach Hause nehmen durfte. Ob ich auch die schöne Papierhose mitnehmen dürfte, wagte ich erst gar nicht zu fragen!

Nun musste ich warten! Es dauerte endlos lange, und ich mutete schon, was der diagnostizierende Arzt so alles entdecken würde!

Schließlich wurde ich zum Gespräch gebeten. Im Vorgeplänkel ging es darum, ob meine Frau dabeisein wolle, könne oder dürfe. Sie sollte! 

Der eben schon kurz beschriebene junge Mann, der Arzt, lehnte sich in seinem Chefsessel zurück, fragte mich noch einmal nach meinen Beschwerden und kam so allmählich zu dem Punkt, an dem es um die Wahrheit ging. " In Ihrem Kopf gibt es keine Auffälligkeiten, es ist alles in Ordnung!" So entließ er uns dann!

Kleine Auszeit

 

 

Gesundheitliche Gründ zwingen mich derzeit dazu, bei der Arbeit an meiner Seite kürzer zu treten!

Gruß   Volker

Suchauftrag

Suche dringend Schnellkurs - Wie werde ich Oligarch?  -

Briefkasten vorhanden - kann auch in der Südsee aufgestellt werden -

Tatsächlich haben mich schon etliche Angebote aus Russland, der Ukraine und China erreicht.

Man will mich noch auf meine moralische Tauglichkeit hin testen. Und - mit dem Briefkasten, da hätte ich etwas falsch verstanden! Auf jeden Fall sei dieser hier viel zu auffällig!

Das blaue Kreuz

Für einen Moment war ich abgelenkt, schon rutschte ich aus, und ein stechender Schmerz durchfuhr mein linkes Knie.

Ich war zum Fischen an der Rur in der Eifel. Unter dem Busch am anderen Ufer war gerade ein vielversprechender Fisch gestiegen, den ich anwerfen wollte. Also watete ich vorsichtig, um den Fisch nur nicht zu vergraulen, im Fluss ein paar Schritte vorwärts, um so zu einer günstigen Wurfposition zu kommen. Da geschah es, dass ich auf einem dicken Stein ausrutschte. Ich missachtete zunächst den Schmerz, diesen Fisch wollte ich fangen. Nun, auch das gelang nicht. 

Zunächst waren die Beschwerden nicht allzu groß, und ich fischte weiter. Den schönen Angeltag wollte ich mir nicht verderben lassen.

Schon im Auto auf dem Heimweg wurden die Schmerzen ganz schön heftig. Sälbche und Tabletten halfen nicht. Nun, um es kurz zu machen, ein paar Wochen später lag ich auf dem schmalen OP-Tisch und der Anästhesist bemühte sich, zunächst vergeblich, mit der Nadel die Vene meines rechten Armes für die Vollnarkose zu erwischen.

Am Morgen hatte ich in Begleitung meiner Frau die Kölner Privatklink aufgesucht, um den Eingriff vornehmen zu lassen. Ich hatte Hoffnung geschöpft, die heutige OP könne doch nicht stattfinden, als sich das Tiefgaragentoor der Klinik nicht öffnen ließ. Vergelich! Nach der Operation am Meniskus sollte ich für eine Nacht in der Klinik bleiben. Ich bezog mein Krankenbett, hüllte mich in mein OP-Hemdchen, als die Schwester auch schon kam, um mich für den Eingriff abzuholen. Eine junge, hübsche Asiatin, die zu meiner Verwunderung einen dicken blauen Filzstift in der Hand hatte. In gebrochenen Deutsch erklärte sie mir, ich solle mit dem Stift ein dickes Krauz auf das zu operierende Bein machen. So geschehen!

Als ich wieder aufwachte und einigermaßen geradeaus kucken konnte, überzeugte ich mich, Gott sei Dank! Das angekreuzte Knie war operiert! Im Nachhinein preise ich die Vorsicht besagter Klinik! Daran habe ich mich erinnert, als ich in den letzten Tagen davon hörte, wie viele Kunstfehler jährlich in deutschen Krankenhäusern passieren. So kann man mit simpelsten Maßnahmen "Irrtümer" vermeiden.

Die Nacht nach der OP verbrachte ich in meinem Krankenhausbett mehr oder weniger gut. Am nächsten Morgen wurde ich dann auch entlassen und das im Eiltempa - auf Krücken und unter Schmerzen musste ich mein Zimmer räumen, um für eine Fernsehgröße Platz zu machen, die schon in Begleitung des Chefarzes die Räumlichkeiten besichtigte.

 

In Ermangelung medizinischer Fotos oben ein Bild vom Ort des Unfallgeschehens.

 

Umzug

Photo Wikipedia
Photo Wikipedia

 

 

 

 

 

 

 

Papst Franciscus wird von einem seiner Kardinäle so zitiert - Er habe bei noch keiner Beerdigung einen Umzugswgen hinter dem Sarg herfahren sehen.

Der Kardinal war auch kein Deutscher!

Teuerster Whisky aller Zeiten

In der heutigen Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers fand ich diese Meldung.

Was ich da las, machte mich neugierig, und ich forschte im Netz zu diesem Thema weiter. Dabei fand ich auf der Seite "Robb Report" folgenden Eintrag - ich zitiere :

 

The rich amber-brown of the Macallan M single-malt whisky—a special iteration of the Macallan contained in a hand-blown 750 mL Lalique crystal decanter—is noticeably deeper and darker than even the Scotch maker’s iconic 25-year-old whisky. Yet there is no age statement on this bottle, for the spirit is composed of whisky from seven casks selected by the Macallan’s master whisky maker, Bob Dalgarno, after more than two years of searching through the Macallan’s vast cellars of over 195,000 barrels. The oldest whisky in it was distilled in 1940, and all of them were matured in first-fill oloroso-sherry casks. In the M, Dalgarno has produced something unlike anything the Macallan has ever offered.The Macallan’s classic resiny, raisiny richness is abundant in the M, as are plump cherry and fruit-filled sherried overtones, but then comes notes of lemons, leather, cedar, apples, violets, and a long, tobacco-laden finish. Bottled in 2013 at 89 proof, the Macallan M is intended to be an ongoing (albeit rare) addition to the brand’s 1824 series of top-tier whiskies. The Macallan is initially offering just 1,750 bottles, priced at $4,500 each, with 355 reserved for the United States. 

Dabei fand ich die Internetseite von Macallan sehr informativ und sehr ansprechend gestaltet.

 

 

 

Im Jahre 2010 hatten mein Sohn Johannes und ich die Gelegenheit, Macallen im Rahmen einer Whiskyreise durch die schottische Spayside zu besuchen. Die Tour durch die Destillerie war sehr eindrucksvoll und informativ. Dabei zeigen die einzelnen Stationen der Führung in sehr eindrucksvoller Art die Stationen der Whiskyproduktion. Eine sehr kundige und recht temeramentvolle junge Dame führte uns.

Anschließend wurden wir zu einem umfangreichen Tasting eingeladen.

Ist das normal? Nachtrag

Seit 25 Jahren höchster Anteil der bei der Verfeuerung Braunkohle in deutschen Kraftwerken.

Siehe auch den betreffenden Artikel unten!

Fotocommunity

Auf meiner Seite habe ich darauf hingewiesen, dass ich Mitglied der Fotocommunity bin. In diesem Forum kann man seine Fotos veröffentlichen und zur Kritik stellen. Nun werde ich diese Community verlassen, da dort offensichtlich eine faire Kritik nicht mehr möglich ist! Dies Erfahrung musste ich nicht zum ersten Mal machen. Siehe dazu auch meinen Beitrag "Shitstorm" in meiner alten Homepage! http://old-blog.my-passion-flyfishing.de/blog-14/index.html

 

Was ist geschehen? Ich habe meine Meinug zu einem Foto in der Bildkritik öffentlich gemacht. http://fc-foto.de/29111974  Daraufhin erntete ich etliche zum Teil beleidigende Antworten.

Meine Beschwerde bei den das Forum moderierenden Mitarbeitern war in sofern erfolglos, als man mir mitteilte, diese mir gegenüber getätigten Äußerung widersprächen nicht den Regeln des Forums. 

Die Arbeitsweise der in der Fotocommunity tätigen Mitarbeiter erscheint mir nach mehreren Kontakten wenig professionell. Von einem in leitender Funktion tätigen Mitarbeiter ist z. B. auch zu erwarten, dass er Rechtschreibung und Zeichensetzung der deutschen Sprache in angemessener Form beherrscht!

Die Vorstellungen der Moderatoren darüber, was  guter Geschmack ist und was beleidigend ist, können mit den meinen nicht in Einklang gebracht werden. Zudem gewinnen in der Fotocommunity Kreise die Oberhand, die mit Photographie wenig am Hut haben, dafür aber, ich nenne es einmal merkwürdige Thematiken, in den Vordergrund stellen.

Erwähnen muss ich noch, dass mein Forumsname  Horus ist. 

Zunächst aber meine Anmerkungen.

 

 

Horus, gestern um 12:42 Uhr

Jetzt erst habe ich den Titel richtig lesen gelernt! Skandalös! So etwas wird hier geduldet! Mir fielen noch mehr Worte ein, der Höflichkeit halber will ich sie aber verschweigen! Das hat gar nichts mehr mit der an diesem Ort so viel gerühmten künstlecherichen Freiheit zu tun!

 

Horus

 

Horus, gestern um 15:19 Uhr

Gegen schlechte Manieren gibt es leider noch keinen Filter!

 

Horus

 

Nun exemplarisch zwei Beiträge anderer Forumsmitglieder zu meinen Kommentaren und zu meiner Person.

 

Der Jürgen, gestern um 16:22 Uhr

Hier kann man nicht erstmals den Account eines Schreihalses betrachten, der durch Arbeiten fernab des technisch Machbaren und gestalterisch Niedergeschriebenen schlicht und ergreifend überfordert scheint. Seinen Papierkorb möchte ich nun wirklich nicht sehen, die veröffentlichten Bilder reichen hinlänglich.

Und, natürlich entspricht es guten Manieren, anderen Fotografie auf Papierkorbniveau zu unterstellen und sich selbst trefflich aufzuregen, wenn in den Eigenen gepisst wird.

 

 

Hahahihohu

 

Andreas.Ka., gestern um 14:47 Uhr

Der Typ ist halt auch nur von der Sorte der beleidigenden Allerweltsknipser. 

 

Schade...

 

Warum schreibe und erwähne dies alles? Zum Ersten möchte ich erklären, dass ich in nächster Zeit nicht mehr in der Fotocommunity vertreten sein werde, zum Anderen, weil ich auf diese miserable, sich umgreifende Forumskultur hinweisen möchte.

Erinnerungen

An anderer Stelle meiner Website habe ich einmal erwähnt, dass es mein jugendlicher Berufswunsch war, Flieger zu werden. Dies begründete ich damit, dass mich die beiden Bände um "Pitt den Segelflieger" so begeistert hatten, dass ich unbedingt fliegen lernen wollte. Dazu - "Lebensplanung eines Qintaners" und "Über den Wolken"  http://old-blog.my-passion-flyfishing.de/styled/styled-3/index.html

Zum Beruf habe ich die Fliegerei dann nicht gemacht, aber immerhin übte ich den Sport der Segelfliegerei in jungen Jahre für eine beträchtliche Zeit aus.

Kürzlich kam mir dann die Idee, nach den oben erwähnten Büchern im Internet zu fahnden. Meine Exemplare sind bei den diversen Aufräumaktionen meiner Eltern wohl verloren gegangen. Und tatsächlich, ich hatte Erfolg!

Beinahe 60 Jahre ist es her, dass ich diese Bände gelesen hatte und dennoch konnte ich mich an Einzelheiten der Story und an Abbildungen erinnern. 

Über Geld

Kölner Stadtanzeiger vom 21.12.13
Kölner Stadtanzeiger vom 21.12.13

Zur Deutlichkeit noch einmal in großen Lettern

 

Wenn Geld der oberste Gott wird, gibt es keinen Unterschied mehr zwischen einem Mafia-Gehöft in  Corleone und einem eleganten Salon in Düsseldorf.

 

Leoluca Orlando - Bürgermeister von Palermo und Mafiabekämpfer

Ich bin neugierig

JIMDO, die Software, mit der ich meinenen neuen BLOG betreibe, ermöglicht es mir, einer Statistik zu folgen, die anzeigt, wie viele Besucher mein Blog täglich hat und wie viele Seiten aufgeschlagen wurden. Eine nützliche Angelegenheit! Zumindest weiss ich doch, dass meine Beiträge gelesen werden.

Gerne würde ich aber wissen, wer sich hinter den nüchternen Besucherzahlen verbirgt! Es gibt Rückmeldungen, aber doch noch sehr wenige.

Wenn man etwas im Netz veröffentlicht, so gibt man doch viel Persönliches auf den Weg, eigentlich in einen leeren Raum.

Resonanz wäre schön, auch damit eventuell ein Austausch der Meinungen stattfinden könnte.

Papstworte

„ Die große Gefahr der Welt von heute ist eine individualistische Traurigkeit, die aus einem bequemen, begehrlichen Herzen hervorgeht.“

 

 

 

Aus dem „Evangelii Gaudium“ von Papst Franziskus

Zur Aufmunterung

 

 

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;

Schenk ein den Wein, den holden!

Wir wollen uns den grauen Tag

Vergolden, ja vergolden!

           

                      Theodor Storm, Oktoberlied

Die Delphi Lodge

ZEIT REISEN Oktober 13
ZEIT REISEN Oktober 13

Ob ich hier noch jemals wohnen darf, ist sehr fraglich!

Vor vielen, vielen Jahren machte ich mit der Familie Urlaub in Connemara. Sohn Johannes und ich unternahmen damals unsere ersten Angelversuche - noch mit Wurm natürlich.

Bei einem Ausflug kamen wir einmal an einem recht großen See vorbei, natürlich hatten wir sogleich die Idee, unser Angelglück hier zu versuchen! Angelsachen hatten wir stets im Auto. An so einem riesigen See dürfte doch niemand etwas dagegen haben, wenn wir ein Fischlein fangen würden. Dieses ging uns dann auch an die Angel, wohl aus Neugier, denn irische Fische sind ansonsten nur künstliche Fliegen und keine Regenwürmer gewohnt!

Also, ein schöner Tag. Herrliches Wetter, etwas Petri Heil, ein ob des Fangs glücklicher Sohn und eine Gattin, die die Lektüre ihres Buches genoss und zufrieden war, dass ihre Männer beschäftigt waren.

Dieses Glück war aber nicht von Dauer. Nach einiger Zeit stand nämlich ein stattlicher Ire hinter uns, der nach unseren Permits fragte. Als wir verlegen antworten mussten, dass wir so etwas nicht kennen würden, also auch nicht hätten, meinte der Mann, für heute wolle er es noch einmal bei einer Verwarnung belassen, bei Wiederholung drohe eine Anzeige.

Verschämt packten wir unseren Angelkram zusammen und machten uns davon. Die gefangene Forelle hatten wir zum Glück schon vorher ins Auto gebracht, damit sie in der Kühltasche frisch bliebe.

Für den Iren kam wohl noch erschwerend hinzu, dass wir mit ordinärem Wurm gefischt hatten und nicht, wie es sich gehört, mit der Fliege.

Nun der Grund, warum ich von dieser Schandtat bericht, der See an dem unser Frevel geschah, gehört zu den Gewässern der Delphi Lodge. Und der Mensch, der uns erwischt hatte, war deren Manager.

 

Mit großer Freude habe ich darum, nachdem unsere Wilderei wohl hoffentlich verjährt ist, in der jüngsten Reisebeilage der Wochenzeitung die ZEIT den Bericht über die Delphi Lodge gelesen.

Die Autorin, Else Marie Maletzke, beschreibt mit passenden Worten den Charakter der dortigen Landschaft, des Hauses und seiner Gäste. Wunderbar sind auch die Fotos von Kim Haughton.

Dabei habe ich noch etwas gelernt - über die böse Geschichte der Menschen dort, hervorgerufen durch ihre adeligen englischen Peiniger und, woher die Lodge ihren Namen hat. Der 2. Marquis of Sligo, der dieses Haus 1830 bauen ließ, war nämlich ein Bewunderer altgriechischer Altertümer. Er benannte sein Haus in Anlehnung an den heiligen Ort Delphi am Fuße des Parnassgebirges.

Die Autorin meint auch, die Lodge sei der perfekte Ort für ein Verbrechen, verwunschen und abgelegen wie er sei.

Sie hat dazu auch eine konkrete Vorstellung, wenn sie den Tag einer englischen Lady schildert, deren Gatte, erfolglos wie so oft, den Lachsen nachstellt. Sie muss sich durchs Fenster den irischen Regen ansehen, kann in der hauseigenen Bibliothek schmöker, die aber fast nur Schriften übers Angeln und das Binden von Fliegen umfasst. Ein Schläfchen in der Lounge verkürzt zwar das Warten, zuvor könnte aber auch der Plan für den Gattenmord gereift sein, ausgeführt mit Fliegenschnur und Lachshaken.

 

ZEIT Reisen Okt. 13
ZEIT Reisen Okt. 13

Foto der Woche

Burg Vischering
Burg Vischering

Heute möchte ich einmal darauf hinweisen, dass ich jede Woche ein Foto als "Foto der Woche" ins Netz stelle!

Dieses Foto finden Sie unter  Fotografisches.

 

                           Alle Fotos bis zum 29. Oktober unter Fotografisches I

                           Alle Fotos ab dem 29. Oktober unter  Fotografisches

Im Deutschen Korbmuseum

Es gibt bekanntlich für fast alles ein Museum. So war ich nicht überrascht, dass es ein "Deutsches Korbmuseum" gibt. Es befindet sich in Michelau in Oberfranken.

Da meine Frau sich für Körbe in jeglicher Form interessiert, mussten wir dort hin! 

Also war das Museum bei unserem letzten Aufenthalt in der Fränkischen Schweiz ein Ziel.

Mitten in der Stadt ist ein altes Bürgerhaus zu einem kleinen Museum umgebaut worden. Hier wird in ansprechender Weise vermittelt, wie Körbe oder Ähnliches geflochten werden. Man sieht, wie weltweit die Fertigkeit des Körbeflechtens verbreitet ist.

Natürlich war ich interessiert, ob es auch einen Fischerkorb in der Ausstellung gab. Ein Exemplar ist vertreten.

In der Mitte links der Fischerkorb
In der Mitte links der Fischerkorb

Jetzt war auch mein Interesse geweckt! Im Museumsshop waren  Körbe zu kaufen, leider aber kein Fischerkorb! Wir erhielten aber von der netten Dame an der Museumskasse die Adresse eines örtlichen Korbmachers, der vielleicht so ein Exemplar vorrätig hätte.

Nach einigem Suchen fanden wir auch die Werkstatt des Korbflechters und siehe da, er hatte noch einen solchen Korb da. Er gefiel mir sogleich sehr gut und nachdem ich meine Gattin mit einem prächtigen Einkaufskorb zufrieden gestellt hatte, schlug auch ich zu, wohl wissend, dass bereits ein solch prächtiges Exemplar in meiner Angelecke steht.

Mein neuer Angelkorb
Mein neuer Angelkorb