Das war abzusehen! Beleidigungen im Internet

Erfahrungen in einem Foto-Forum, die ich bereits 2013 machen konnte.

Not macht erfinderisch

In einem Prospekt der Firma Biber, die Nützliches zu moderaten Preisen vertreibt, habe ich den nebenstehenden Artikel entdeckt.

Ich bin sicher, dass jemand mit einer Spinnenphobie diese überaus praktische Vorrichtung ersonnen hat. Das hässliche Spinnentier wird nicht nur schonend gefangen, sondern kann, weil nützlich, an einem unbedenklichen Ort ausgesetzt werden.

 

Jetzt bin ich doch noch zu so etwas wie einem Influenzer geworden!



Es gibt auch noch gute Nachrichten!

 

Von allen Kölnern schmerzlich vermisst, das Läuten des Dicken Pitter. Die Glocke wird an Allerheiligen wieder zu hören sein. Es war notwendig geworden, Aufhängung und Klöppel der größten Domglocke zu reparieren.

Wissenswertes und der Klang dieser Kölner Instanz ist hier zu erfahren.


Im Freilichtmuseum Lindlar

Die typische Bergische Kaffeetafel

Neue Lieblingsplätze

Kindermund

Gestern hatten wir wieder einmal Besuch unserer Enkelin. Im Radio war irgendein Interview mit einem Künstler zu hören, der sich in die Bemerkung verstieg, er habe sich größer als Jesus gefühlt.

Unsere Enkelin darauf:" Oh je! Wenn das der Gott hört!"

Lieblingsplätze - Ein neuer Beitrag

Blick vom Hoge Hill auf Domburg
Blick vom Hoge Hill auf Domburg

 

 

Der Strand-Boulevard in Domburg

 

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Dr. B.

 Schulzeit

 

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Lieblingsplätze  -  Die Hammermühle an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz

Es ist fast jedes Jahr so. Irgendwann sagen meine Frau oder ich: "Eigentlich müssten wir mal wieder an die Wiesent fahren!"


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Treffen mit ner alten Dame

Ein Flug mit der Ju 52

Gestartet wurde in Köln/Bonn

 

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Joseph Roth  Radetzkymarsch

Nachdem ich Volker Weidermanns Buch "Ostende 1936, Sommer der Freundschaft" gelesen hatte, war ich gespannt darauf, wieder einmal oder erstmals Novellen und Romane der dort handelnden Autoren zu lesen.

 

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Treffen mit ner alten Dame

Die Ju 52
Die Ju 52
Ju 52 auf Strecke
Ju 52 auf Strecke

Von meiner Familie und von Freunden bekam ich zu meinem 70sten Geburtstag einen 60minütigen Rundflug mit einer Ju 52 geschenkt. Damit wurde mir ein großer Wunschtraum erfüllt!

Die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung veranstaltet von vielen Orten Deutschlands aus Flüge mit dieser Maschine.

Ich werde Anfang Juli von Köln/Bonn aus starten.

Vor etlichen Jahren hat die Lufthansa eine Ju 52 in Amerika gekauft und in der heimischen Werft komplett überholt, so dass auch die aktuellsten Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden können.

Ich füge einige Fotos und technische Daten des Flugzeugs bei.

 

Quelle für Fotos u. Textist die Website der Lufthansastiftung.

 

 

Die "Grande Dame" der Luftfahrt

Herzstück der historischen Flotte der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung ist die Ju 52. Bereits 1915 erprobte Hugo Junkers mit der Junkers J 1 das erste Ganzmetallflugzeug der Welt.

Im Jahr 1919 war dann mit der Junkers F13 das erste Flugzeug in dieser neuen Konstruktionsweise startklar. Mit der Ju 52 stieg Junkers über Jahre hinweg zum erfolgreichsten Verkehrsflugzeugproduzenten der Welt auf. Seit 1932 bauten die Junkers- Werke und diverse Lizenznehmer fast 5000 Maschinen, die für 30 Fluggesellschaften in 25 Ländern weltweit zum Einsatz kamen.

 

Unsere Ju 52 erlebte 1936 nach ihrer Fertigung in den Junkers-Werken in Dessau ihren Jungfernflug. Zunächst bei der Lufthansa eingesetzt, verbrachte sie danach fast 20 Jahre abwechselnd in Deutschland und Norwegen. 1955 sollte sie in Norwegen außer Dienst gestellt werden. Zu groß für ein Museum in Oslo, wurde sie nach Südamerika verkauft und flog von 1957 bis 1963 in Ecuador. Dann drohte das Aus. Am Rande des Flughafens von Quito geriet sie – Wind und Wetter ausgesetzt – in Vergessenheit, bis ein amerikanischer Flugenthusiast sie 1969 erlöste. Später war die „Tante Ju“ dann als „Iron Annie“ auf Flugschauen quer durch die USA zu bewundern, bevor die Lufthansa sie 1984 erwarb und unter großem Aufwand restaurierte.

 

 

Seit 1986, pünktlich zu ihrem 50. Geburtstag, ist sie wieder in ihrem Element und begeistert jährlich rund 10.000 Passagiere.

 

Flugzeugdaten

 

• Kennzeichen:

D-CDLH

• Kennzeichen historisch:

D-AQUI

• Baujahr:

1936

• Besatzung:

4

• Passagiere:

16

• Triebwerk:

3 Neunzylinder-Sternmotoren Pratt & Whitney, PW 1340 S1 H1G Wasp

• Baumuster:

Junkers Ju 52/3m

• Startgeschwindigkeit:

120 km/h

• Reisegeschwindigkeit:

190 km/h

• Höchstgeschwindigkeit:

250 km/h

• maximale Reichweite:

ca. 825 km

• maximale Flugdauer:

4 Stunden 20 Min.

• Länge:

18,90 m

• Höhe:

6,10 m

• Spannweite:

29,25 m

• Startrollstrecke:

ca. 500 m

• Landerollstrecke:

ca. 350 m

 

 


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Nach der Europawahl

 

Jetzt ist das Gejammer der etablierten Parteien über den Rechtsruck bei der Europawahl groß. Man spürt eine gewisse Ratlosigkeit, wenn nicht einmal mehr europa- und fremdenfeindliche Sprüche zünden; siehe CSU!

Dabei wäre es ganz einfach, gesunde Wählerstimmen zu ergattern!

Das Stichwort heißt da Gerechtigkeit. Wenn die Regierungen wirklich einmal etwas für die Bildung, Steuergerechtigkeit und gegen Arbeitslosigkeit täten, anstatt pausenlos nur Absichtserklärungen in den Raum zu stellen, die dann doch nicht eingehalten werden, sähe es anders aus. So beklagt man lediglich, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht. Beim Klagen bleibt es aber.

Bislang wurden nur die Gutverdienenden bedient. Mit dem, was Herr Hoeneß an Steuern hinterzogen hat, hätten z. B. eine Erzieherin oder ein Lehrer eine ganze Weile lang besoldet werden können. Und Hoeneß ist kein Einzelfall! Er wird von seinem Ministerpräsidenten Seehofer sogar noch mit dem Ehrentitel eines „Guten Baiern“ bedacht.

Warum erlaubt man es, Konzernen, hierzulande so gut wie keine Steuern zu zahlen und gegebenenfalls anfallende Verluste steuerlich bei deutschen Finanzämtern noch abzusetzen?

Etwas für Bildung zu tun, heißt beileibe nicht, jedem vorzugaukeln, dass Abitur und somit Zugang zur Hochschule ein Leichtes sind! Keiner macht den jungen Menschen und den Eltern heutzutage klar, dass man sich auch anstrengen muss, um etwas zu erreichen. Daran ist die Hauptschule kaputtgegangen.

Im Übrigen brauchten wir gar nicht so viele Abiturienten, wenn auch auf den anderen Schulformen gelernt würde.

Man könnte Gruppen- und Klassenstärken reduzieren, wenn genug Erzieher und Lehrer einstellen würden. Bei gutem Nachdenken fiele den Politikern auch ein, woher das benötigte Geld genommen werden könnte.

Ob jemand für den Lehrerberuf geeignet ist, sollte im Vorfeld des Studiums abklärt werden. So könnte man Schülern und den betroffenen Lehrern manch Ungemach ersparen.

Eine angemessene Besoldung würde auch qualifizierte Bewerber für solche Berufe anlocken, die etwas mit Erziehung zu tun haben. Statt dessen wird mit der Inklusion etwas in die Welt gesetzt, das gut klingt, über dessen Finanzierbarkeit man sich wenig Gedanken gemacht hat.

Wann kehrt in der Schulpolitik endlich einmal Ruhe ein, damit das gerade Angesagte auch etwas werden kann?

Auszubildenden und Studienbewerbern, die etwas gelernt haben, könnte man mehr abverlangen. Bekanntlich suchen Unternehmen ja qualifiziertes Personal. Die Schulen sollten, unterstützt von der Gesellschaft, wieder Werte vermitteln wie Einsatzwillen, Höflichkeit, Pünktlichkeit usw.!

Auf dem wirtschaftspolitischen Feld ist die Einflussnahme der Lobbyisten stark einzuschränken. Es geht nicht an, dass Gesetzesentwürfe, wie es wohl vor einiger Zeit im Gesundheitswesen der Fall war, von Wirtschaftsverbänden vorformuliert werden.

Da spielt aber mit hinein, dass viele Politiker im Umgang mit der Wirtschaft ihren eigenen Vorteil suchen. Siehe Philipp Mißfelder oder Gerhard Schröder, der ja nicht von Ungefähr nach seiner Abwahl gleich ins Gasgeschäft eingestiegen ist.

 

Einigen, gar nicht zu wenigen Politikern, sollte man immer wieder vor Augen führen, dass sie auf Zeit gewählte Volksvertreter sind.

Vormarsch der Extremisten

Ich erinnere an meine Blog-Anmerkung „Ein starker Führer“! Was dort steht, passt genau zum Ausgang der Europawahl! Offensichtlich können sich sehr viel Europäer vorstellen, unter einem solchen starken Führer zu leben.

Mir wird Angst und Bange! 

 

Schuld daran sind die vielen Nichtwähler, die den Extremisten das Feld überlassen. 

Die Repräsentanten der etablierten Parteien sollten aber auch den Eindruck vermeiden, dass ihre persönlichen Interessen über denen der Allgemeinheit stehen! Siehe Mießfelder, Schröder etc.!

Das schafft Politikverdrossenheit.

Strandrestaurant Aan Zee - Oostvoorne/Südholland

Das Naturschutzgebiet Tenellaplas bei Oostvoorne

Neu in Photographisches- Tenellaplas

August Sander

 

Wer sich für Fotograpie interessiert, wird gewiss Gefallen finden an der Ausstellung - August Sander : Meisterwerke und Entdeckungen.

Sander gehört zu den bedeuteten Photographen des letzten Jahrhunderts. Mit seiner Wahlheimat Köln verband ihn eine echte Zuneigung, die auch in vielen seiner Bilder zum Ausdruck kommt.

Eine große Anzahl seiner Werke sind in der nebenan beschriebenen Ausstellung vom 21. März bis zum 3. August dieses Jahres zu betrachten.

 

Ort: Die Photogrphische Sammlung, im Mediapark 7, Köln

 

Öffnungszeiten: täglich, außer Mi., 14-19 Uhr, Eintritt 2/4,50€, montags frei

 

Ob  Rheinlandschaften noch im Buchhandel zu beziehen sind, kann ich nicht sagen.

Auch Menschen interessierten Sander. So zu sehen in dem Taschenbuch - August Sander Antlitz der Zeit bei Schirmer/Mosel.

Silly

Tamara Danz
Tamara Danz

Eigentlich sollte ich im Moment nicht so oft und nicht so lange vor dem Computer sitzen. Leichter gesagt als getan! Eben stöberte ich bei You Tbube herum auf der Suche nach einem bestimmten Song.

Dabei stieß ich auf die ostdeutsche Gruppe Silly mit ihrer damaligen Sängerin und Frontfrau Tamara Danz. Silly war im Osten Kult und Tamara so etwas wie die Rockqueen der DDR.

Tamara Danz`Leben währte nicht lange. Sie starb 1996 mit 43 Jahren an Krebs.

Bei dieser Gelegenheit fiel mir eine Episode ein, die sich bei unserem Berlinbesuch im Frühjahr des letzten Jahres ereignete.

Wir machten eine Stadtrundfahrt der Art "Hop On - Hopp Of", wobei man, wie der Name schon sagt, an einer Station aussteigen kann, um sich umzusehen, und mit einem späteren Bus weiterfährt..

Wir hielten im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg an der East Side Gallery nahe der Spree, um uns dort einen Rest der Mauer, der mit Graffiti und Malerei versehen ist, anzusehen.

Beim Aussteigen fiel mein Blick auf ein Straßenschild - Tamara Danz Straße -. " Tamara Danz, das war doch die verstorbene Sängerin der Gruppe Silly!" sagte ich verwundert zum Fahrer des Tourbusses, der neben mir stand. Als hätte ich ein Zauberwort gesprochen, das Gesicht des jungen Mannes erhellte sich. Warum? Wir kamen ins Gespräch, und er erzählte von dem Frust vieler Berliner über den Mauertourismus, wobei die Reste des DDR-Terrors lediglich als Shenswürdigkeit erachtet würden. Dabei sind die Schrecken der Teilung und die Schikanen der Volkspolizisten noch in den Gedanken vieler Menschen präsent.

Und gefreut hat er sich auch, dass ich Tamara Danz kannte, denn ein wenig stolz ist man immer noch auf das, was damals auch im Osten passieren konnte.

Die Gruppe Silly gibt es noch, und Anna Loos ist ihre Sängerin.

 

Beim Cerberus

FotoWikipedia
FotoWikipedia

Die Aussage meiner Augenärztin war eindeutig. Zur Bestätigung ihrer Diagnose und zum Ausschluss anderer Dinge sollte ich zu einem Radiologen gehen, um ein MRT, Magnetresonanztomographie, machen zu lassen.

Wieder zu Hause rief ich gleich bei einem solchen nahegelegenen Institut an. Ich sagte, dass ich eine Überweisung für ein MRT hätte und dieses in der Praxis machen lassen wolle. Ja, das ginge aber erst im April. Diese Aussage verschlug mir erst einmal die Sprache! Als ich mich wieder gefasst hatte, sagte ich verschämt und kleinlaut, ich sei Privatpatient. " Ach, Sie wollen ein MRT machen lassen," kam die Antwort,"dann können Sie morgen um 14.30 UIhr kommen!"

In Begleitung meiner Gattin erschien ich dann auch gestern pünktlich in der im Erdgeschoss eines Geschäftshauses gelegenen Praxis.

Hinter dem Computer nahm ich dann bei der aufnehmenden jungen Dame Platz, um noch einen Fragebogen auszufüllen, dann sollten wir ein paar Stühle weiter warten. Es erschienen immer wieder neue Patienten, und es ließ sich nicht vermeiden, dass wir auch Teile deren Krankengeschichte mitbekamen. Ein Patient regte sich dann auch lautstark darüber auf, dass die Umgebung alle seine Krankheitsbilder mitbekäme. 

Zwischendurch liefen dann auch ein modisch gekleideter junger Herr und ein weissbekitteltes weibliches Wesen, zu dem auch eine andere Uniform gepasst hätte, durch den Warteraum. Dieses Wesen rief mich dann nach einiger Wartezeit auf, mit einer so sanften Stimme, die so gar nicht zu der Frau passen wollte. Nach nochmaligem Aufruf reagierte ich dann.

Man führte mich in einen Raum, und ich sollte in der Kabine alles Metallerne vom Kopf bzw. aus dem Kopf nehmen. Auch die Hose sollte ich ausziehen und statt dessen eine solche aus blaugrünem Papier anziehen. Dafür gab es sicher einen Grund! Ich nahm, wie geheißen, auf einer Pritsche vor der Kabine Platz. Bald darauf wurde mir auch die Sache mit der Papierhose klar, als aus einem Nebenraum eine junge Frau kam angetan mit ebensolcher Hose. Die Dame drückte sich schamhaft an mir vorbei, um in ihre Kabine zu gelangen.

Nun war ich an der Reihe. Ich legte mich auf den Behandlungstisch, die resolute Assistentin schubste und zupfte an mir herum, bis ich die ihrer Ansicht nach richtige Position erreicht hatte.

Für ein solches MRT wird man ja in eine Art Röhre gesteckt, das sah dann so aus, das etliche Teilstücke eines Aparates über mich gefahren wurden.

Dann aber ließ der Cerberus plötzlich vernehmen, ich solle wieder aufstehen und mich anziehen, ich sei für das Gerät zu breit! Sie könnten doch nicht jeden Patienten beim anmeldenden Telefonat nach seinem Gewicht fragen! Beinahe traf mich der Schlag, aber die Frau gab nicht nach. "Rufen Sie bei Ihrer Kasse an, die können Ihnen sicher eine Praxis sagen, die ein Gerät hat, in das sie hineinpassen! Ich mache uns an Ihnen doch dieses Gerät nicht kaputt!" Ich war so konsterniert, dass ich einfach liegenblieb und nach mehrmaligem Luftschöpfen sagte, das könne doch nicht wahr sein, sie solle sehen, wie sie zurecht käme! Und siehe da, es ging doch!

Es gab noch eine Infusion eines Kontrastmittels, dann ging es los. Den infernalischen Krach, der bei der Erzeugung des Magnetfeldes entsteht, überstand ich mit Hilfe zweier Ohrstöpsel, die ich dann mit nach Hause nehmen durfte. Ob ich auch die schöne Papierhose mitnehmen dürfte, wagte ich erst gar nicht zu fragen!

Nun musste ich warten! Es dauerte endlos lange, und ich mutete schon, was der diagnostizierende Arzt so alles entdecken würde!

Schließlich wurde ich zum Gespräch gebeten. Im Vorgeplänkel ging es darum, ob meine Frau dabeisein wolle, könne oder dürfe. Sie sollte! 

Der eben schon kurz beschriebene junge Mann, der Arzt, lehnte sich in seinem Chefsessel zurück, fragte mich noch einmal nach meinen Beschwerden und kam so allmählich zu dem Punkt, an dem es um die Wahrheit ging. " In Ihrem Kopf gibt es keine Auffälligkeiten, es ist alles in Ordnung!" So entließ er uns dann!

Im Deutschen Korbmuseum

Es gibt bekanntlich für fast alles ein Museum. So war ich nicht überrascht, dass es ein "Deutsches Korbmuseum" gibt. Es befindet sich in Michelau in Oberfranken.

Da meine Frau sich für Körbe in jeglicher Form interessiert, mussten wir dort hin! 

Also war das Museum bei unserem letzten Aufenthalt in der Fränkischen Schweiz ein Ziel.

Mitten in der Stadt ist ein altes Bürgerhaus zu einem kleinen Museum umgebaut worden. Hier wird in ansprechender Weise vermittelt, wie Körbe oder Ähnliches geflochten werden. Man sieht, wie weltweit die Fertigkeit des Körbeflechtens verbreitet ist.

Natürlich war ich interessiert, ob es auch einen Fischerkorb in der Ausstellung gab. Ein Exemplar ist vertreten.

In der Mitte links der Fischerkorb
In der Mitte links der Fischerkorb

Jetzt war auch mein Interesse geweckt! Im Museumsshop waren  Körbe zu kaufen, leider aber kein Fischerkorb! Wir erhielten aber von der netten Dame an der Museumskasse die Adresse eines örtlichen Korbmachers, der vielleicht so ein Exemplar vorrätig hätte.

Nach einigem Suchen fanden wir auch die Werkstatt des Korbflechters und siehe da, er hatte noch einen solchen Korb da. Er gefiel mir sogleich sehr gut und nachdem ich meine Gattin mit einem prächtigen Einkaufskorb zufrieden gestellt hatte, schlug auch ich zu, wohl wissend, dass bereits ein solch prächtiges Exemplar in meiner Angelecke steht.

Mein neuer Angelkorb
Mein neuer Angelkorb