Ein Aufruf an alle kreativen Fliegenbinder


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Fliegen der Bavaria in Hollfeld


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Ein wunderbares Buch über das Fliegenfischen

 

Es gibt ein neues erwähnenswertes Buch im Bereich Literatur für Fliegenfischer.

The Fly Fisher - The Essence and Essentials of Fly Fishing

 

Mehr hier


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Frank Möbus

 

Erst jetzt, beinahe zwei Jahre nach seinem Tod, erfahre ich durch Zufall, dass Frank nicht mehr lebt. Er starb viel zu früh im Alter von 57 Jahren.

Er war ein begeisterter Fliegenfischer. Er lebte alles, was diese Art der Fischerei ausmacht. Vor allem das faire Verhalten am Wasser der Kreatur und seinen Mitfischern  gegenüber war ihm wichtig. Als Moderator des Fliegenfischer-Forums im Internet sorgten er für ein niveauvolles Miteinander der Teilnehmer.

Viele Beiträge in diesem Forum haben wir getauscht, manch wertvollen Tipp hat er mir gegeben.

Leider durfte ich ihn nie persönlich kennenlernen, vielleicht hätte der Zufall es einmal an der Wiesent beim Fischen möglich gemacht.

Von Beruf war Professor Dr. Frank Möbus  Literaturwissenschaftler an der Universität zu Göttingen. Niemals ließ er seine Freunde in negativer Art und Weise etwas von seiner intellektuellen Größe spüren.

Frank war, wie man das so sagt, ein feiner Mensch.

Literarisch war er auch zum Thema Fliegenfischen tätig. Nebenan zeigt ein Photo einige seiner Schriften zu diesem Thema.

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Eine revolutionäre Bindetechnik

 

So bindet man ab sofort z.B. die "Royal Wulff"!

 

https://thefeatherbender.com/2017/04/01/the-royal-wulff/

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Islay

 

 

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden.

Islay ist die Whiskyinsel. Sie beherberg mittlerweile neun Destillerien:

 

Ardbeg, Bowmore, Bruichladdich, Bunnahabain, Coal Ila, Kilchoman, Lagavulin, Laphroaig, Port Ellen

 

 

Unser Projekt Islay nimm Gestalt an. Heute haben wir Hotel, die Flüge und den Mietwagen gebucht. Fehlt nur noch die Fährpassage vom Festland auf die Insel.

Von einem kurzen Aufenthalt vor einigen Jahren kennen wir Islay ein wenig. Damals haben wir im selben Hotel gewohnt, das wir jetzt gebucht haben. Wir freuen uns jetzt schon auf das herrliche schottische Frühstück und die Meeresfrüchte zum Dinner! Wenn man morgens wach wird, schaut man auf`s Meer, genauer gesagt auf Loch Indaal. Die Schotten bezeichnen nämlich große Meeresarme auch als Loch. Eine herrliche Lage. Der Whisky ist auch nicht weit, gleich nebenan liegt die Whiskydistillerie Bowmore.

Auch das Fliegenfischen wird nicht zu kurz kommen, die Insel bietet dafür in herrlichen Lochs und Flüssen Gelegenheit.

Die Vorfreude ist riesig bei Johannes, meinem Sohn, und mir!



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Kormorane an der Wiesent

 

Gestern habe ich mit Robert Hofmann, dem Pensionswirt der Hammermühle, telefoniert. Er berichtete von einem enormen Kormoranaufkommen an der Wiesent in diesem Jahr. Die Bezirksregierung von Oberfranken hat daraufhin die Erlaubnis zur Bejagung dieser Vögel verlängert. Die Jäger im Wiesental sind täglich unterwegs, um die große Anzahl der schwarzen Fischräuber zu dezimieren.

Der Abschuss von Kormoranen ist erlaubt, um  bedrohte Fischarten zu schützen.

Ich bin gespannt, wie der Bestand an Äschen und Forellen aussieht, wenn ich im Mai dieses Jahres wieder an der Wiesent bin!

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Norman Maclean Aus der Mitte entspringt ein Fluss

 

Ein meisterhafter Roman, in dessen Mitte das Fliegenfischen steht.

 

Mehr hier

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Eine geniale Methode

 

Auf Barry Ord Clarces Internet-Seite "The Featherbender" habe ich eine geniale Methode dafür gefunden, wie man Dady-Longleg-Beine fabriziert.

Außer mir hat sich bestimmt schon der Eine oder Andere bei deren Produktion einen Knoten in die Finger gedreht.

Hier der Link zu dem kleinen Filmchen zum Thema:

 

https://thefeatherbender.com/2016/11/30/daddys-legs/ 

 

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Fliegenfischen an der Hammermühle

 

 

Meine Gedanken gingen heute einmal wieder an die schöne Wiesent.

 

Mehr hier

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Bindehilfe für einen sauberen Abschlussknoten bei einer Trockenfliege

Mehr hier

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Internationaler Museumstag - Thema Fliegenfischen auf Schloss Homburg

Der örtlichen Presse konnte ich heute entnahmen, dass es im Rahmen des landesweiten Museumstages, Sonntag 22.5.16, in Schloss Homburg bei Nümbrecht im Oberbergischen um das Angeln mit der Fliegenrute geht.

Von 14 bist 17 Uhr erklären zwei versierte Angler den Umgang mit der Fliegenrute. 

Es wird demonstriert, wie man mit einer Fliegenrute umgeht und wie die Angelfliegen, die ans Vordach geknüpft werden, zu binden sind.

In einer Ausstellung, die bis zum 24. Juli geht, kann man außerdem alles über die mehr oder weniger lästigen Insekten erfahren. Es gibt Führungen und ein Kinderprogramm.

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Etwas zum Schmunzeln

                                                       Brave Anglerfrau

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Heinz Weiland ist tot

Dieses Photo habe ich 2007 beim Gespließtenbauertreffen in Waischenfeld gemacht.
Dieses Photo habe ich 2007 beim Gespließtenbauertreffen in Waischenfeld gemacht.

Wieder hat uns einer aus der alten Garde der Fliegenfischer für immer verlassen.Wie ich gerade eben erfahren habe, ist Heinz Weiland am 16. Januar im Alter von 89 Jahren verstorben.

Die letzten Jahre hatte er, ganz nah an der schönen Wiesent lebend, in Waischenfeld verbracht.

Ich erinnere mich gerne an manches Gespräch übers Fischen, über die richtige Fliege oder die rechte Rute. Lange Jahre betreute er die Fliegenfischerschule an der Hammermühle und manch einer hat den Umgang mit der Fliegenrute bei ihm erlernt.

Wenn ich wieder am Fluss stehe, werde ich  an ihn denken!


Diese Rute, gefertigt von Wolfhard Schulz, trägt den Namen Heinz Weilands.

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Ein erfolgreicher Besuch beim Zahnarzt

 

 

Dennoch für Fliegenbinder recht interessant!

 

Siehe hier!

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Sommerliches Fischen an der Wiesent

An der Hammermühle
An der Hammermühle

 Vom 23. August bis zum 6. September machten meine Frau und ich wieder einmal Urlaub an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz. Gewohnt haben wir in der Pension Hammermühle in Weischenfeld.


Weiterlesen

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Marjan Fratniks Tagebücher

Der eine oder der andere Leser wird die angekündigte Übersetzung von Marjan Fratniks Tagebücher auf meiner Seite vermissen.

Leider, leider! Ich habe niemanden gefunden, der sie mir übersetzen könnte! Sollte ein Leser den Text ins Deutsche übertragen können, so bitte ich ihn um Hilfe!

Es wäre doch sehr schade, wenn dieses einmalige Dokument verborgen bliebe!


Links im Bild Marjan

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Lieblingsplätze  -  Die Hammermühle an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz

Es ist fast jedes Jahr so. Irgendwann sagen meine Frau oder ich: "Eigentlich müssten wir mal wieder an die Wiesent fahren!"


Weiterlesen

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Wohlfahrtsmarken der Deutschen Bundespost

Als ich heute längere Zeit vor einem Postschalter verbringen musste, hatte ich Zeit und Gelegenheit, mir die Briefmarken-Neuerscheinungen anzu -

sehen.

Als Fliegenfischer stachen mir natürlich dabei diese drei Wohlfahrtsmarken mit Fischmotiven ins Auge.



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Bei Adele

Rechts das Hotel Eberhard, gegenüber die Schnapsbrennerei Wunder
Rechts das Hotel Eberhard, gegenüber die Schnapsbrennerei Wunder

Mit viel Vergnügen und tiefem Schmunzeln habe ich heute auf Tankred Rinders Homepage seinen Artikel über das Hotel Eberhard in Muggendorf gelesen!

Und da tauchten sie alle wieder auf vor meinem geistigen Auge. Wie Schemen im morgendlichen Nebel über der Wiesent erscheinen sie, neben Frau Würffel, selbstverständlich, die Gefährten vergangener Zeiten - Günther Stock, mein Mentor im Fliegenfischen, Gott hab ihn seelig, Gerhard Lerch mit seiner Wiesent Lodge, der nie so richtig heimig werden konnte an der Wiesent, leider auch schon verstorben, Heinz Weiland, der Altmeister, nun dort wohnhaft, Frau Wehrl von Gutenbiegen, die alten Damen aus der Hammermühle, eiserne Wächterinnen über Haus und Hof, Gerd Damm, der fliegenfischende Kriminalkommissar, leider auch verstorben, Maria Eckert, Tochter der Heinleins, die einstmals das Fliegenfischerhotel in Doos betrieben, und, und ... .

Wir, Ehefrau und Sohn, haben beinahe 20 Jahre lang in der Hammermühle in Waischenfeld gewohnt. Günther hatte mich dort eingeführt, verbunden mit zahlreiche Hinweisen für gutes Essen und Trinken in der Gegend. Hier lernte ich so richtig, mit der Trockenfliege zu fischen, wenn es galt, einen steigenden Fisch am anderen Ufer anzuwerfen.

Unter den Gästen der Hammermühle gab es einen festen Kreis von Fliegenfischern, der keine Annäherung zuließ. Der Eleve, wie ich damals einer war, hatte keinen Zutritt. Man grenzte sich ab. Aber es gab auch zugänglichere Menschen! Heute ist vom alten Geist der Hammermühle nur noch wenig zu spüren.

Dort, meist beim Frühstück, wurde darüber spekuliert, wer denn nun bei Adele gerade zu Gast sei. Ah, der und der, da müsse man doch mal zum Kaffeetrinken hin!

So dann auch einmal mein Sohn Johannes und ich. Wir betraten den Gastraum und schon baute sich, wenn man das bei ihrer kleinen Statur sagen kann, Frau Würffel vor uns auf und sprach:" Ihr seids doch auch Fliegenfischer! Das seh i gleich!" Wir bekamen auch Kaffee und Kuchen zu recht gesalzenem Preis.

Die anderen anwesenden Gäste, ich möchte sie mal mit dem Wort konservativ bezeichnen, beäugten uns kritisch. Die zum Hotel gehörende Wiesentstrecke ist wirklich sehr schön, leider habe ich dort noch nie gefischt. Das kann sich aber ändern, da ein ansehnlicher Teil als "Altherrenstrecke" bekannt ist!

Schon wahr, Adele legte stets Wert auf Rang und Titel. Viele derartige Herren waren Stammgäste. Um so lustiger nachzulesen,  wie so junge Burschen wie Tankred und sein Freund dort einfielen und es wagten, nach Zapfenstreich Unruhe zu verbreiten!

Es ist schon als "Glückstreffer" zu bezeichnen, dass die jungen Herren bei ihrem ersten Wiesentbesuch ausgerechnet bei Adele einfielen!

Vor einigen Jahren war Adele ernstlich krank, aber, wie es heißt, hat sie sich wieder prächtig erholt. Gott sei Dank!

Etwas hat Tankred vergessen zu berichten, direkt dem Hotel gegenüber liegt das Haus der Wunders. Es beherbergt eine kleine Schnapsbrennerei. Im winzigen Probierraum, vollgestellt mit Flaschen, kann man bei der netten Frau Wunder die herrlichsten Obstbrände kosten und erwerben. 

Einmal im Jahr sind wir immer an der Wiesent. Einer von uns beiden, meine Frau oder ich, meinen dann im Verlaufe des Jahres, es sei doch an der Zeit, mal wieder in die Fränkische zu fahren, alte Wege zu gehen und nachzusehen, was sich so alles verändert hat.

Leider! Gerhard Lerchs wunderschöne Wiesentlodge gibt es so nicht mehr. Er hatte dort den schönsten Laden für Fliegenfischerartikel, den ich je gesehen habe. Auch wohlsortiert war Maria Eckerts Geschäft in Streitberg, das es leider auch nicht mehr gibt!

Ich vermisse das Gespräch mit Gerhard Lerch, wenn ich in Gutenbiegen fischte, und er mir auf der dortigen Holzbrücke zuschaute.

Jetzt, wo ich das schreibe, fällt mir auf, dass ich etwas sentimental werde, zumal einige der alten Freunde und Bekannten nicht mehr sind!

 

Gestern ( 22.1.17 ) habe ich im Netz zwei passende Videos gefunden. 

 

Die Wiesent und Gerhard Lerch  -

https://www.youtube.com/watch?v=nzv2AbhVD0Y

 

Die Strecke des Hotels Eberharter und ihre Fischer -

https://www.youtube.com/watch?v=Dugq3ewcHKc

 

 

Tankred (Montag, 11 November 2013 22:55)

Hallo Volker,
einen sprachlich als auch fotografisch sehr schönen Beitrag hast Du hier erstellt - auch ich konnte mir das Schmunzeln nicht verkneifen. Es freut mich sehr, dass ich dazu den Anstoß geben konnte. Mir gefällt die Hammermühle Strecke, vielleicht sollte ich dieser auch einen Besuch erstatten. Denn kommendes Jahr werde ich wieder in der Fränkischen Schweiz sein.
Grüße, Tankred

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Feine Italiener

Beim Gespließtenbauer-Treffen in Waischenfeld stellten italienische Binder eine ganz neue Art des Fliegenbindens vor.

 

Mehr lesen


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Hinweise für das Fischen im Yukon-Territorium

Ein paar, wie ich meine, wertvolle Tipps für einen Aufenthalt dort

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An Amazing Day?

Seit einiger Zeit wirbt die Firma HARDY mit diesem Photo und mit diesem Slogan auf der rückwärtigen Deckseite des Fliegenfischer-Magazins FlyFishing&FlyTying für ihre Produkte.

Nur scheint sich der dort abgebildete Fliegenfischer nicht so recht klar darüber zu sein, dass er gerade such an "amazing day" erlebt, denn er schaut nicht gerade glücklich drein! Vielleicht hat er ja die passende Fliege nicht dabei.

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Über Nymphen

Ist mir beim Lesen eines Bücher-Magazins aufgefallen.

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Abschied von Liebgewordenem

 

 

 

Noch stehen sie in der Vitrine, meine über die Jahre gesammelten Fliegenrollen.

Ich bin älter geworden, und gesundheitliche Probleme bewirken, dass ich nicht mehr so oft zum Fischen gehen kann! Leider!

Andere Beschäftigungen, wie zum Beispiel das Photographieren, haben aber deutlich an Bedeutung gewonnen. Sie kosten aber auch Geld, das aus dem häuslichen Etat nicht so ohne weiteres zu finanzieren ist.

Darum habe ich schweren Herzens beschlossen, mich von meinen „Altertümchen“ zu trennen!

Alle Rollen sind auf meiner Website zusehen - im neuen Blog, viele aber auch in der „alten Homepage“, zu der man vom Blog aus geleitet wird.

Am liebsten würde ich alle auf einen Schlag verkaufen, es geht aber auch einzeln!

Gegebenenfalls würde ich mich auch von zwei gespließten Ruten trennen - 

 

 - Tom Morane - Blank, aufgebaut von Lazlo Elnetti, #5, 7ft

 - Baudle & Rivas #6, 8ft

 

Über Preise würden wir uns bei Interesse verständigen.

Wer möchte, kann mir dazu eine Mail schreiben.

 

 

volker.krause@mac.com

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Ein Aufruf an alle kreativen Fliegenbinder


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Fliegen der Bavaria in Hollfeld


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Ein wunderbares Buch über das Fliegenfischen

 

Es gibt ein neues erwähnenswertes Buch im Bereich Literatur für Fliegenfischer.

The Fly Fisher - The Essence and Essentials of Fly Fishing

 

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Frank Möbus

 

Erst jetzt, beinahe zwei Jahre nach seinem Tod, erfahre ich durch Zufall, dass Frank nicht mehr lebt. Er starb viel zu früh im Alter von 57 Jahren.

Er war ein begeisterter Fliegenfischer. Er lebte alles, was diese Art der Fischerei ausmacht. Vor allem das faire Verhalten am Wasser der Kreatur und seinen Mitfischern  gegenüber war ihm wichtig. Als Moderator des Fliegenfischer-Forums im Internet sorgten er für ein niveauvolles Miteinander der Teilnehmer.

Viele Beiträge in diesem Forum haben wir getauscht, manch wertvollen Tipp hat er mir gegeben.

Leider durfte ich ihn nie persönlich kennenlernen, vielleicht hätte der Zufall es einmal an der Wiesent beim Fischen möglich gemacht.

Von Beruf war Professor Dr. Frank Möbus  Literaturwissenschaftler an der Universität zu Göttingen. Niemals ließ er seine Freunde in negativer Art und Weise etwas von seiner intellektuellen Größe spüren.

Frank war, wie man das so sagt, ein feiner Mensch.

Literarisch war er auch zum Thema Fliegenfischen tätig. Nebenan zeigt ein Photo einige seiner Schriften zu diesem Thema.

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Eine revolutionäre Bindetechnik

 

So bindet man ab sofort z.B. die "Royal Wulff"!

 

https://thefeatherbender.com/2017/04/01/the-royal-wulff/

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Islay

 

 

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden.

Islay ist die Whiskyinsel. Sie beherberg mittlerweile neun Destillerien:

 

Ardbeg, Bowmore, Bruichladdich, Bunnahabain, Coal Ila, Kilchoman, Lagavulin, Laphroaig, Port Ellen

 

 

Unser Projekt Islay nimm Gestalt an. Heute haben wir Hotel, die Flüge und den Mietwagen gebucht. Fehlt nur noch die Fährpassage vom Festland auf die Insel.

Von einem kurzen Aufenthalt vor einigen Jahren kennen wir Islay ein wenig. Damals haben wir im selben Hotel gewohnt, das wir jetzt gebucht haben. Wir freuen uns jetzt schon auf das herrliche schottische Frühstück und die Meeresfrüchte zum Dinner! Wenn man morgens wach wird, schaut man auf`s Meer, genauer gesagt auf Loch Indaal. Die Schotten bezeichnen nämlich große Meeresarme auch als Loch. Eine herrliche Lage. Der Whisky ist auch nicht weit, gleich nebenan liegt die Whiskydistillerie Bowmore.

Auch das Fliegenfischen wird nicht zu kurz kommen, die Insel bietet dafür in herrlichen Lochs und Flüssen Gelegenheit.

Die Vorfreude ist riesig bei Johannes, meinem Sohn, und mir!

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Kormorane an der Wiesent

 

Gestern habe ich mit Robert Hofmann, dem Pensionswirt der Hammermühle, telefoniert. Er berichtete von einem enormen Kormoranaufkommen an der Wiesent in diesem Jahr. Die Bezirksregierung von Oberfranken hat daraufhin die Erlaubnis zur Bejagung dieser Vögel verlängert. Die Jäger im Wiesental sind täglich unterwegs, um die große Anzahl der schwarzen Fischräuber zu dezimieren.

Der Abschuss von Kormoranen ist erlaubt, um  bedrohte Fischarten zu schützen.

Ich bin gespannt, wie der Bestand an Äschen und Forellen aussieht, wenn ich im Mai dieses Jahres wieder an der Wiesent bin!

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Norman Maclean Aus der Mitte entspringt ein Fluss

 

Ein meisterhafter Roman, in dessen Mitte das Fliegenfischen steht.

 

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Eine geniale Methode

 

Auf Barry Ord Clarces Internet-Seite "The Featherbender" habe ich eine geniale Methode dafür gefunden, wie man Dady-Longleg-Beine fabriziert.

Außer mir hat sich bestimmt schon der Eine oder Andere bei deren Produktion einen Knoten in die Finger gedreht.

Hier der Link zu dem kleinen Filmchen zum Thema:

 

https://thefeatherbender.com/2016/11/30/daddys-legs/ 

 

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Fliegenfischen an der Hammermühle

 

 

Meine Gedanken gingen heute einmal wieder an die schöne Wiesent.

 

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Bindehilfe für einen sauberen Abschlussknoten bei einer Trockenfliege

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Internationaler Museumstag - Thema Fliegenfischen auf Schloss Homburg

Der örtlichen Presse konnte ich heute entnahmen, dass es im Rahmen des landesweiten Museumstages, Sonntag 22.5.16, in Schloss Homburg bei Nümbrecht im Oberbergischen um das Angeln mit der Fliegenrute geht.

Von 14 bist 17 Uhr erklären zwei versierte Angler den Umgang mit der Fliegenrute. 

Es wird demonstriert, wie man mit einer Fliegenrute umgeht und wie die Angelfliegen, die ans Vordach geknüpft werden, zu binden sind.

In einer Ausstellung, die bis zum 24. Juli geht, kann man außerdem alles über die mehr oder weniger lästigen Insekten erfahren. Es gibt Führungen und ein Kinderprogramm.

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Etwas zum Schmunzeln

                                                       Brave Anglerfrau

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Heinz Weiland ist tot

Dieses Photo habe ich 2007 beim Gespließtenbauertreffen in Waischenfeld gemacht.
Dieses Photo habe ich 2007 beim Gespließtenbauertreffen in Waischenfeld gemacht.

Wieder hat uns einer aus der alten Garde der Fliegenfischer für immer verlassen.Wie ich gerade eben erfahren habe, ist Heinz Weiland am 16. Januar im Alter von 89 Jahren verstorben.

Die letzten Jahre hatte er, ganz nah an der schönen Wiesent lebend, in Waischenfeld verbracht.

Ich erinnere mich gerne an manches Gespräch übers Fischen, über die richtige Fliege oder die rechte Rute. Lange Jahre betreute er die Fliegenfischerschule an der Hammermühle und manch einer hat den Umgang mit der Fliegenrute bei ihm erlernt.

Wenn ich wieder am Fluss stehe, werde ich  an ihn denken!


Diese Rute, gefertigt von Wolfhard Schulz, trägt den Namen Heinz Weilands.

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Ein erfolgreicher Besuch beim Zahnarzt

 

 

Dennoch für Fliegenbinder recht interessant!

 

Siehe hier!

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Sommerliches Fischen an der Wiesent

An der Hammermühle
An der Hammermühle

 Vom 23. August bis zum 6. September machten meine Frau und ich wieder einmal Urlaub an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz. Gewohnt haben wir in der Pension Hammermühle in Weischenfeld.


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Marjan Fratniks Tagebücher

Der eine oder der andere Leser wird die angekündigte Übersetzung von Marjan Fratniks Tagebücher auf meiner Seite vermissen.

Leider, leider! Ich habe niemanden gefunden, der sie mir übersetzen könnte! Sollte ein Leser den Text ins Deutsche übertragen können, so bitte ich ihn um Hilfe!

Es wäre doch sehr schade, wenn dieses einmalige Dokument verborgen bliebe!


Links im Bild Marjan

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Lieblingsplätze  -  Die Hammermühle an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz

Es ist fast jedes Jahr so. Irgendwann sagen meine Frau oder ich: "Eigentlich müssten wir mal wieder an die Wiesent fahren!"


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Wohlfahrtsmarken der Deutschen Bundespost

Als ich heute längere Zeit vor einem Postschalter verbringen musste, hatte ich Zeit und Gelegenheit, mir die Briefmarken-Neuerscheinungen anzu -

sehen.

Als Fliegenfischer stachen mir natürlich dabei diese drei Wohlfahrtsmarken mit Fischmotiven ins Auge.



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Bei Adele

Rechts das Hotel Eberhard, gegenüber die Schnapsbrennerei Wunder
Rechts das Hotel Eberhard, gegenüber die Schnapsbrennerei Wunder

Mit viel Vergnügen und tiefem Schmunzeln habe ich heute auf Tankred Rinders Homepage seinen Artikel über das Hotel Eberhard in Muggendorf gelesen!

Und da tauchten sie alle wieder auf vor meinem geistigen Auge. Wie Schemen im morgendlichen Nebel über der Wiesent erscheinen sie, neben Frau Würffel, selbstverständlich, die Gefährten vergangener Zeiten - Günther Stock, mein Mentor im Fliegenfischen, Gott hab ihn seelig, Gerhard Lerch mit seiner Wiesent Lodge, der nie so richtig heimig werden konnte an der Wiesent, leider auch schon verstorben, Heinz Weiland, der Altmeister, nun dort wohnhaft, Frau Wehrl von Gutenbiegen, die alten Damen aus der Hammermühle, eiserne Wächterinnen über Haus und Hof, Gerd Damm, der fliegenfischende Kriminalkommissar, leider auch verstorben, Maria Eckert, Tochter der Heinleins, die einstmals das Fliegenfischerhotel in Doos betrieben, und, und ... .

Wir, Ehefrau und Sohn, haben beinahe 20 Jahre lang in der Hammermühle in Waischenfeld gewohnt. Günther hatte mich dort eingeführt, verbunden mit zahlreiche Hinweisen für gutes Essen und Trinken in der Gegend. Hier lernte ich so richtig, mit der Trockenfliege zu fischen, wenn es galt, einen steigenden Fisch am anderen Ufer anzuwerfen.

Unter den Gästen der Hammermühle gab es einen festen Kreis von Fliegenfischern, der keine Annäherung zuließ. Der Eleve, wie ich damals einer war, hatte keinen Zutritt. Man grenzte sich ab. Aber es gab auch zugänglichere Menschen! Heute ist vom alten Geist der Hammermühle nur noch wenig zu spüren.

Dort, meist beim Frühstück, wurde darüber spekuliert, wer denn nun bei Adele gerade zu Gast sei. Ah, der und der, da müsse man doch mal zum Kaffeetrinken hin!

So dann auch einmal mein Sohn Johannes und ich. Wir betraten den Gastraum und schon baute sich, wenn man das bei ihrer kleinen Statur sagen kann, Frau Würffel vor uns auf und sprach:" Ihr seids doch auch Fliegenfischer! Das seh i gleich!" Wir bekamen auch Kaffee und Kuchen zu recht gesalzenem Preis.

Die anderen anwesenden Gäste, ich möchte sie mal mit dem Wort konservativ bezeichnen, beäugten uns kritisch. Die zum Hotel gehörende Wiesentstrecke ist wirklich sehr schön, leider habe ich dort noch nie gefischt. Das kann sich aber ändern, da ein ansehnlicher Teil als "Altherrenstrecke" bekannt ist!

Schon wahr, Adele legte stets Wert auf Rang und Titel. Viele derartige Herren waren Stammgäste. Um so lustiger nachzulesen,  wie so junge Burschen wie Tankred und sein Freund dort einfielen und es wagten, nach Zapfenstreich Unruhe zu verbreiten!

Es ist schon als "Glückstreffer" zu bezeichnen, dass die jungen Herren bei ihrem ersten Wiesentbesuch ausgerechnet bei Adele einfielen!

Vor einigen Jahren war Adele ernstlich krank, aber, wie es heißt, hat sie sich wieder prächtig erholt. Gott sei Dank!

Etwas hat Tankred vergessen zu berichten, direkt dem Hotel gegenüber liegt das Haus der Wunders. Es beherbergt eine kleine Schnapsbrennerei. Im winzigen Probierraum, vollgestellt mit Flaschen, kann man bei der netten Frau Wunder die herrlichsten Obstbrände kosten und erwerben. 

Einmal im Jahr sind wir immer an der Wiesent. Einer von uns beiden, meine Frau oder ich, meinen dann im Verlaufe des Jahres, es sei doch an der Zeit, mal wieder in die Fränkische zu fahren, alte Wege zu gehen und nachzusehen, was sich so alles verändert hat.

Leider! Gerhard Lerchs wunderschöne Wiesentlodge gibt es so nicht mehr. Er hatte dort den schönsten Laden für Fliegenfischerartikel, den ich je gesehen habe. Auch wohlsortiert war Maria Eckerts Geschäft in Streitberg, das es leider auch nicht mehr gibt!

Ich vermisse das Gespräch mit Gerhard Lerch, wenn ich in Gutenbiegen fischte, und er mir auf der dortigen Holzbrücke zuschaute.

Jetzt, wo ich das schreibe, fällt mir auf, dass ich etwas sentimental werde, zumal einige der alten Freunde und Bekannten nicht mehr sind!

 

Gestern ( 22.1.17 ) habe ich im Netz zwei passende Videos gefunden. 

 

Die Wiesent und Gerhard Lerch  -

https://www.youtube.com/watch?v=nzv2AbhVD0Y

 

Die Strecke des Hotels Eberharter und ihre Fischer -

https://www.youtube.com/watch?v=Dugq3ewcHKc

 

 

Tankred (Montag, 11 November 2013 22:55)

Hallo Volker,
einen sprachlich als auch fotografisch sehr schönen Beitrag hast Du hier erstellt - auch ich konnte mir das Schmunzeln nicht verkneifen. Es freut mich sehr, dass ich dazu den Anstoß geben konnte. Mir gefällt die Hammermühle Strecke, vielleicht sollte ich dieser auch einen Besuch erstatten. Denn kommendes Jahr werde ich wieder in der Fränkischen Schweiz sein.
Grüße, Tankred

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Feine Italiener

Beim Gespließtenbauer-Treffen in Waischenfeld stellten italienische Binder eine ganz neue Art des Fliegenbindens vor.

 

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Hinweise für das Fischen im Yukon-Territorium

Ein paar, wie ich meine, wertvolle Tipps für einen Aufenthalt dort

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An Amazing Day?

Seit einiger Zeit wirbt die Firma HARDY mit diesem Photo und mit diesem Slogan auf der rückwärtigen Deckseite des Fliegenfischer-Magazins FlyFishing&FlyTying für ihre Produkte.

Nur scheint sich der dort abgebildete Fliegenfischer nicht so recht klar darüber zu sein, dass er gerade such an "amazing day" erlebt, denn er schaut nicht gerade glücklich drein! Vielleicht hat er ja die passende Fliege nicht dabei.

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Über Nymphen

Ist mir beim Lesen eines Bücher-Magazins aufgefallen.

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Abschied von Liebgewordenem

 

 

 

Noch stehen sie in der Vitrine, meine über die Jahre gesammelten Fliegenrollen.

Ich bin älter geworden, und gesundheitliche Probleme bewirken, dass ich nicht mehr so oft zum Fischen gehen kann! Leider!

Andere Beschäftigungen, wie zum Beispiel das Photographieren, haben aber deutlich an Bedeutung gewonnen. Sie kosten aber auch Geld, das aus dem häuslichen Etat nicht so ohne weiteres zu finanzieren ist.

Darum habe ich schweren Herzens beschlossen, mich von meinen „Altertümchen“ zu trennen!

Alle Rollen sind auf meiner Website zusehen - im neuen Blog, viele aber auch in der „alten Homepage“, zu der man vom Blog aus geleitet wird.

Am liebsten würde ich alle auf einen Schlag verkaufen, es geht aber auch einzeln!

Gegebenenfalls würde ich mich auch von zwei gespließten Ruten trennen - 

 

 - Tom Morane - Blank, aufgebaut von Lazlo Elnetti, #5, 7ft

 - Baudle & Rivas #6, 8ft

 

Über Preise würden wir uns bei Interesse verständigen.

Wer möchte, kann mir dazu eine Mail schreiben.

 

 

volker.krause@mac.com

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Tom Moran ist tot

Tom Mora rechts im Bild mit Tom Dorsey von Thomas&Thomas
Tom Mora rechts im Bild mit Tom Dorsey von Thomas&Thomas

 

Heute war die neueste Ausgabe von FlyFishing&FlyTying im Briefkasten. Ihr musste ich die traurige Nachricht entnehmen, dass Tom Moran verstorben ist.

Wieder ist einer der Großen von uns gegangen - viel zu früh! Ich bin stolz, eine Gespließte zu besitzen, deren Blank Tom gebaut hat.

Sein unruhiger Lebensweg führte ihn zu vielen namhaften Rutenbaufirmen, aber der große wirtschaftliche Erfolg blieb ihm verwehrt. Ich möchte zitieren, was FlyFishing&Flytying treffend über ihn schreibt - „He lived for rod-making ..... and will be remembered as one of the greatest talents of the bamboo rod makers` world, by those who know his work.“

 

Tom Moran starb am 12. Mai 2014

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Eins meiner Photos in FlyFishing&Flytying


Heute war die jüngste Ausgabe des britischen Fliegenfischer-Magazins FlyFishing&FlyTying im Briefkasten. 

Meine Überraschung war groß, als ich auf Seite 9 in der Rubrik - Your Say - Flyfishing in focus - das Photo sah, das ich vor einiger Zeit an den Verlag geschickt hatte.

 

In besserer Qualität ist es auf dieser Website unter Fliegenfischen - Aufsteiger zu sehen.

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Literatur für Fliegenfischer

Neu - Im Blog Fliegenfischen "Literatur" für Fliegenfischer.

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Fliegenrollen

Neu - Im Bereich "Fliegenfischen" sind einige meiner Fliegenrollen zu sehen.

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Gülle ohne Grenzen

Bild KstA 24.4.2014
Bild KstA 24.4.2014

 

Wer im ländlichen Raum wohnt, wird in letzter Zeit gewiss auch von einer übelriechenden Duftwolke heimgesucht worden sein, die durch das Ausbringen von Gülle auf die Felder hervorgerufen wird.

Heute titelt der Kölner Stadt-Anzeiger auf seiner Seite 3 als Thema des Tages „Gülle ohne Grenzen“. Beschrieben wird, dass aus den benachbarten Niederlanden derzeit eine Armada von Tanklastzügen die Grenze in Richtung NRW passiert, um hier bei den örtlichen Bauern ihre übelriechend Fracht abzuladen. 

Da holländische Bauern die bei der stark ausgeprägten Viehzucht anfallende Gülle nicht zur Gänze auf ihren Feldern ausbringen können, wird sie vor allem nach NRW exportiert. 

Natürlich gibt es Richtwerte über Export und Menge der Duftstoffe, die ausgebracht werden dürfen. Nur, nicht immer reicht die Kontrolle aus. 

Hier muss z. B. bei der Ausbreitung der Gülle ein Mindestabstand von drei Metern von einem Gewässer eingehalten werden. Nachweislich ist dies aber nicht immer der Fall!

Die Folge ist, Flüsse und sogar das Grundwasser sind mit einem hohen Nitratwert belastet. Strafen drohen den Bauern, die einen Grenzwert von 170 kg Stickstoff pro Hektar überschreiten. 

Nach Auskunft des Landwirtschaftsministeriums für NRW, so der KstA, sind bereits 32,4% der Landesfläche ob der Belastung durch die der Gülle eigenen Stoffe in keinem guten chemischen Zustand.

Ein weiteres Problem ist, dass mit der Gülle auch Antibiotika, die in der Tierhaltung eingesetzt worden sind, dem Boden zugeführt werden und somit wieder am Nahrungskreislauf teilnehmen. Sie haben dann Einfluss auf die Zusammensetzung der Bakterienflora der Böden.

Die Eu Kommission rügt Deutschland schon für die „schlechte Umsetzung der Wasserrahmenrichtline“. Hier liegt die BRD im Vergleich mit anderen Ländern gleichauf mit Malta, aber hinter Belgien, den Niederlanden und Dänemark. Die Kommission bereitet aktuell ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland vor.

Für viel Geld ist vor vielen Jahren das Projekt Lachs 2000 ins Leben gerufen worden, womit Wanderfischen wie Lachs und Meerforelle das Wieder-Heimisch-Werden in unseren Landen erlaubt werden soll. 

Die Überdüngung der Felder sorgt aber dafür, dass die Gewässer eutroph werden, ihr zu hoher Nitratgehalt sorgt für ungebremstes Algenwachstum und somit für eine Verschlammung der Kiesbereiche eines Flusses. Die hier abgelegten und befruchteten Fischeier ersticken, was ein natürliches Aufkommen der Fische verhindert. Dabei sind nicht nur Wanderfische betroffen, sondern auch die hier heimischen Bachforellen und Äschen.

 

Davon hört man wenig, selbst wenn sich Naturschützer äußern, denn für viele hört, leider, der Naturschutz unterhalb der Wasseroberfläche auf!

 

Das Bild oben zeigt den Flusslauf der Agger bei Wahlscheid.

Es herrscht Niedrigwasser. Deutlich kann man sehen, wie verschlammt das Kiesbett ist.

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Petri Heil

 

 

Gestern war ich fischen. Als neues Mitglied im Hoffnungsthaler Angelverein erkundigte ich das Gewässer. Die Angelei gestaltete sich schon wegen des geringen Wasserstandes recht schwierig. Die Fische wollten nicht so recht beißen. 

Natürlich gab es, schon wegen des schönen Wetters, etliche Spaziergänger. 

Von weitem hörte ich schon ein älteres Paar reden. Bei mir angekommen, fragte mich die Frau:“Wie lange dauert es denn, wenn man so einen Fisch fangen will?“ Wobei sie das So besonders betonte. Offensichtlich maß sie der von mir praktizierte Methode des Fliegenfischens wenig Erfolgsaussichten bei. 

Das muss unseren Schutzpatron Petrus offensichtlich geärgert haben, denn kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, als eine Forelle, und keine ganz kleine, anbiss und einen lebhaften Kampf lieferte. 

Die Dame war über die Maßen verdutzt, sodass sie unaufgefordert den bereitliegenden Käscher ergriff und nach dem Fisch stocherte. Es gelang mir dann trotzdem, den Fisch zu landen, der dann ob seiner Größe auch gebührend bestaunt wurde.

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Endlich!

Das Warten hat ein Ende! Gestern war Saisonstart, sprich Anfischen in meinem neuen Verein ASV Hoffnungsthal. Erstmals sollte ich an der Sülz fischen. 

Was für ein Frühlingstag! Als die Vereinsmitglieder sich an vereinbarten Stelle um 8.30Uhr trafen, schien die Sonne schon recht warm. Einigen Petrijüngern konnte man es im Gesicht ablesen, dass sie es kaum abwarten konnten, ans Fischwasser zu kommen. Mir persönlich machte das Fischen besondere Freude, weil ich zum einen ein neues Gewässer kennenlerte, dann, weil die kleinen gesundheitlichen Unpässlichkeiten der letzten Wochen vergessen waren, und weil das Fischen in der herrlichen Natur die Seele hellen werden ließ. Dabei war der Fangerfolg nebensächlich!

Ein gemeinsames Mittagessen, vom Verein spendiert, krönte den Vormittag. Dabei konnte ich dann auch den einen oder anderen Vereinskollegen kennenlernen.

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Kleine Auszeit

 

 

Gesundheitliche Gründ zwingen mich derzeit dazu, bei der Arbeit an meiner Seite kürzer zu treten!

Gruß   Volker

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Das blaue Kreuz

Für einen Moment war ich abgelenkt, schon rutschte ich aus, und ein stechender Schmerz durchfuhr mein linkes Knie.

Ich war zum Fischen an der Rur in der Eifel. Unter dem Busch am anderen Ufer war gerade ein vielversprechender Fisch gestiegen, den ich anwerfen wollte. Also watete ich vorsichtig, um den Fisch nur nicht zu vergraulen, im Fluss ein paar Schritte vorwärts, um so zu einer günstigen Wurfposition zu kommen. Da geschah es, dass ich auf einem dicken Stein ausrutschte. Ich missachtete zunächst den Schmerz, diesen Fisch wollte ich fangen. Nun, auch das gelang nicht. 

Zunächst waren die Beschwerden nicht allzu groß, und ich fischte weiter. Den schönen Angeltag wollte ich mir nicht verderben lassen.

Schon im Auto auf dem Heimweg wurden die Schmerzen ganz schön heftig. Sälbche und Tabletten halfen nicht. Nun, um es kurz zu machen, ein paar Wochen später lag ich auf dem schmalen OP-Tisch und der Anästhesist bemühte sich, zunächst vergeblich, mit der Nadel die Vene meines rechten Armes für die Vollnarkose zu erwischen.

Am Morgen hatte ich in Begleitung meiner Frau die Kölner Privatklink aufgesucht, um den Eingriff vornehmen zu lassen. Ich hatte Hoffnung geschöpft, die heutige OP könne doch nicht stattfinden, als sich das Tiefgaragentoor der Klinik nicht öffnen ließ. Vergelich! Nach der Operation am Meniskus sollte ich für eine Nacht in der Klinik bleiben. Ich bezog mein Krankenbett, hüllte mich in mein OP-Hemdchen, als die Schwester auch schon kam, um mich für den Eingriff abzuholen. Eine junge, hübsche Asiatin, die zu meiner Verwunderung einen dicken blauen Filzstift in der Hand hatte. In gebrochenen Deutsch erklärte sie mir, ich solle mit dem Stift ein dickes Krauz auf das zu operierende Bein machen. So geschehen!

Als ich wieder aufwachte und einigermaßen geradeaus kucken konnte, überzeugte ich mich, Gott sei Dank! Das angekreuzte Knie war operiert! Im Nachhinein preise ich die Vorsicht besagter Klinik! Daran habe ich mich erinnert, als ich in den letzten Tagen davon hörte, wie viele Kunstfehler jährlich in deutschen Krankenhäusern passieren. So kann man mit simpelsten Maßnahmen "Irrtümer" vermeiden.

Die Nacht nach der OP verbrachte ich in meinem Krankenhausbett mehr oder weniger gut. Am nächsten Morgen wurde ich dann auch entlassen und das im Eiltempa - auf Krücken und unter Schmerzen musste ich mein Zimmer räumen, um für eine Fernsehgröße Platz zu machen, die schon in Begleitung des Chefarzes die Räumlichkeiten besichtigte.

 

In Ermangelung medizinischer Fotos oben ein Bild vom Ort des Unfallgeschehens.

 

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Megan Boyd : Kiss the water

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute wurde ich auf der Seite - http://forelleundaesche.com - von Tankred Rinder auf einen dort eingestellten Artikel aufmerksam. Er handelt von einem Film, den der Filmemacher Eric Steel der legendären Lachsfliegen-Binderin MeganBoyd gewidmet hat. Titel : Kiss the water. Schon die beiden ankündigenden Filme haben mich verzaubert! Aber, schauen Sie selbst!

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Gute Wünsche

Allen meinen Lesern wünsche ich von Herzen ein gutes Neues Jahr  -  Gesundheit, Zufriedenheit, Glück, gute Erlebnisse am Fischwasser, endlich den alles übertreffenden Whisky und nicht zuletzt tolle Photomotive und allzeit gutes Licht!

 

 

Euer  Volker Krause

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Ernest Hemingway

Zufällig bekam ich letzt einen Band mit Hemingways Erzählungen in die Hand.

Es ist lange her, dass ich die beiden Stories "Großer doppelherziger Strom I und II" gelesen hatte. In seinem knappen prägnanten Stil schildert Hemingway die Fischereiabenteuer seines Helden Nick in unberührter Natur. Er schildert das Anpirschen an die Forelle und die Handhabung des Gerätes so, wie nur ein erfahrener Fliegenfischer das kann, und Hemingway war bekanntlich ein solcher.

Wer sich etwas mehr mit Ernest Hemingway beschäftigen möchte, dem sei der prächtige Band empfohlen - ERNEST HEMINGWAY in Bildern & Dokumenten  herausgegeben von Mariel Hemingway und mit Texten von Boris Vejdovsky, Edition Olms.

In zahlreichen Bildern, Dokumenten und Texten wird der Lebensweg des Schriftstellers geschildert. Auch der fischereiliche Aspekt in seinem Leben kommt nicht zu kurz. Die Aufmachung des Buches begeistert.

Vielleicht ein schönes Weihnachtsgeschenk.

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Izaak Walton

Heute habe ich noch einmal Izaak Waltons Gedicht Das Lied des Anglers aus Der vollkommene Angler gelesen.

Daraus zitieren möchte ich die beiden Zeilen

 

......... Doch meidet sie des Köders Speise,

          ich fröhlich ihre Weisheit preise.

 

Daran werde ich demnächst denken, wenn mal wieder keine Forelle anbeißen will!

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The Newtyle Hoosie

Als vor ein paar Tagen die aktuellste Ausgabe der englichen Fliegenfischerzeitung FlyFishing&FlyTying per Post ins Haus flatterte, bemerkte ich beim Durchblättern Bekanntes. Auf Seite 77 fiel mein Blick auf das Foto einer Hütte an einem Fluss.

Hier hatten vor eingen Jahren mein Sohn Johannes und ich mit unserem Guide Archie Rast gemacht, als wir im River Tay auf Lachs fischten.

Mrs Eileen Cox, Bewohnerin des nahegelegenen Ortes Dunkeld, berichtet über die Hütte am Ufer des Flusses Tay bei Newtyle etwa wie folgt  

sie wurde im Jahre 1892 als Clubhaus eines Golf Clubs errichtet, gelegen auf dem Grund von Murthly Estade. Dies geschah auf Anregung von Mr Edward Cesari dem Besitzer von Birnam Hotel.

In der Zeit von 1914 bis 1918 übernahm die Army Land und Hütte zwecks Abhaltung von Manövern. Danach diente der Grund landwirtschaftlichen Zwecken. 

Später übernahm ein Curling Club die Hütte, baute sie aus, bis 1959 der Besitzer von Birnam Hotel das Häuschen den Mitgliedern des Dunkeld & Birnam Angling Club vermachte. Diese zogen mitsamt der Hütte an die Ufer des Tay, wo sie noch heute Anglern Schutz und Gelegenheit zur Rast bietet.

Wir verbrachten dort zwei herrliche Fischereitage unterwiesen von Archie und dort bekocht von Samy, die zuvor einmal Miss Edinbourgh war. Von beiden ist an anderer Stelle schon die Rede gewesen.

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Fliegenfischer

So gesehen in einer Fischerhütte am schottischen River Tay.

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Schattendasein

Pachtexemplar einer Äsche
Pachtexemplar einer Äsche

Vorgestern brachte der Kölner Stadtanzeiger auf der zweiten Seite einen großen Artikel darüber, dass in unseren Breiten fast ausgestorbene Tierarten wieder heimisch würden, beispielsweise Luchs, Wildkatze, Biber, Wolf und Wisent. Das ist ohne Zweifel mehr als erfreulich, zeigt es doch, dass im Denken und Handeln der Verantwortlichen eine Wende eingetreten ist.

Der Blick der Naturschützer versagt aber, wenn es darum geht, einmal unter die Oberfläche der Gewässer zu schauen! Auch hier gibt es bedrohte Arten wie z. B. die auch in unseren Gewässern heimische Äsche.

Ein wunderschöner Fisch, dessen Vorkommen in den letzten Jahren stark abgenommen hat, nicht zuletzt, weil er ein Opfer der immer zahlreicher werdenden Kormorane wird. 

Es ist das Schicksal dieser Fische, dass sie relativ ungetarnt im offenen Wasser stehen und somit leichte Beute der Kormorane werden. Der auch hier heimischen Bachforelle geht es da besser, da sie sich Verstecke im Uferbereich und hinter großen Steinen sucht.

Die großen schwarzen Vögel machen im Verband Jagd unter Wasser und begnügen sich nicht allein damit, den anstehenden Hunger zu stillen, in ihrem Jagdinstinkt greifen sie auch darüber hinaus noch solche Fische an und verletzen sie , die sie nie und nimmer, schon wegen wegen ihrer Größe, verschlingen könnten.

Die Zahl der Kormorankolonien hierzulande nimmt immer mehr zu, weil es für diesen Vogel keine natürlichen Feinde gibt. Sie finden hier einen gedeckten Tisch vor in Gestalt von Zuchtfischen in Teichen und von Fischen in Flussabschnitten, die von Angelvereinen als Schonstrecken ausgewiesen sind. Bei den allermeisten Vereinen ist die Äsche ganzjährig geschont!

Bejagd werden darf der Kormoran nur in Ausnahmefällen. 2010 wurde er sogar von Naturschützern zum Vogel des Jahres erklärt!

Ich erinnere an meine Eingangsworte! 

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Geniale Binde-Idee

Aboniert auf Barry Ord Clarces Internetseite "Thefeatherbender", sah ich heute diese geniale Binde-Idee für Deerhairs:

This is another trick for whip finishing large deer hair flies. If you have problems getting in to the hook eye to whip finish, before starting tying cut the end off a rubber washing up glove and make a hole in the finger tip with a dubbing needle. Place the glove finger tip over the bobbin as shown.

Once you have finished your fly the bobbin and finger tip are as shown.

Now for a easy trouble free whip finish just slide the finger tip over the hook and deer hair. Remove the tip after you have whip finished and removed your tying thread.

Möchten Sie die vollständige Bindeanweisung sehen, dann klicken Sie an :

www.thefeatherbender.com

 

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Die Delphi Lodge

ZEIT REISEN Oktober 13
ZEIT REISEN Oktober 13

Ob ich hier noch jemals wohnen darf, ist sehr fraglich!

Vor vielen, vielen Jahren machte ich mit der Familie Urlaub in Connemara. Sohn Johannes und ich unternahmen damals unsere ersten Angelversuche - noch mit Wurm natürlich.

Bei einem Ausflug kamen wir einmal an einem recht großen See vorbei, natürlich hatten wir sogleich die Idee, unser Angelglück hier zu versuchen! Angelsachen hatten wir stets im Auto. An so einem riesigen See dürfte doch niemand etwas dagegen haben, wenn wir ein Fischlein fangen würden. Dieses ging uns dann auch an die Angel, wohl aus Neugier, denn irische Fische sind ansonsten nur künstliche Fliegen und keine Regenwürmer gewohnt!

Also, ein schöner Tag. Herrliches Wetter, etwas Petri Heil, ein ob des Fangs glücklicher Sohn und eine Gattin, die die Lektüre ihres Buches genoss und zufrieden war, dass ihre Männer beschäftigt waren.

Dieses Glück war aber nicht von Dauer. Nach einiger Zeit stand nämlich ein stattlicher Ire hinter uns, der nach unseren Permits fragte. Als wir verlegen antworten mussten, dass wir so etwas nicht kennen würden, also auch nicht hätten, meinte der Mann, für heute wolle er es noch einmal bei einer Verwarnung belassen, bei Wiederholung drohe eine Anzeige.

Verschämt packten wir unseren Angelkram zusammen und machten uns davon. Die gefangene Forelle hatten wir zum Glück schon vorher ins Auto gebracht, damit sie in der Kühltasche frisch bliebe.

Für den Iren kam wohl noch erschwerend hinzu, dass wir mit ordinärem Wurm gefischt hatten und nicht, wie es sich gehört, mit der Fliege.

Nun der Grund, warum ich von dieser Schandtat bericht, der See an dem unser Frevel geschah, gehört zu den Gewässern der Delphi Lodge. Und der Mensch, der uns erwischt hatte, war deren Manager.

 

Mit großer Freude habe ich darum, nachdem unsere Wilderei wohl hoffentlich verjährt ist, in der jüngsten Reisebeilage der Wochenzeitung die ZEIT den Bericht über die Delphi Lodge gelesen.

Die Autorin, Else Marie Maletzke, beschreibt mit passenden Worten den Charakter der dortigen Landschaft, des Hauses und seiner Gäste. Wunderbar sind auch die Fotos von Kim Haughton.

Dabei habe ich noch etwas gelernt - über die böse Geschichte der Menschen dort, hervorgerufen durch ihre adeligen englischen Peiniger und, woher die Lodge ihren Namen hat. Der 2. Marquis of Sligo, der dieses Haus 1830 bauen ließ, war nämlich ein Bewunderer altgriechischer Altertümer. Er benannte sein Haus in Anlehnung an den heiligen Ort Delphi am Fuße des Parnassgebirges.

Die Autorin meint auch, die Lodge sei der perfekte Ort für ein Verbrechen, verwunschen und abgelegen wie er sei.

Sie hat dazu auch eine konkrete Vorstellung, wenn sie den Tag einer englischen Lady schildert, deren Gatte, erfolglos wie so oft, den Lachsen nachstellt. Sie muss sich durchs Fenster den irischen Regen ansehen, kann in der hauseigenen Bibliothek schmöker, die aber fast nur Schriften übers Angeln und das Binden von Fliegen umfasst. Ein Schläfchen in der Lounge verkürzt zwar das Warten, zuvor könnte aber auch der Plan für den Gattenmord gereift sein, ausgeführt mit Fliegenschnur und Lachshaken.

 

ZEIT Reisen Okt. 13
ZEIT Reisen Okt. 13
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Erinnerungen

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann.

 

Wenn man bald 70 wird, ist das ein Anlass zurückzublicken.

In den letzten Tagen, habe ich mich viel mit Fotos befasst, die auf einer Reise ins kanadische Yukon Territorium entstanden sind. Ich habe sie gemeinsam mit meinem Sohn Johannes unternommen, für uns beide sicher ein besonderes Erlebnis!

Faszinierend war für uns das Eins-Werden mit der unberührten Natur, das Erleben der ungestörten Ruhe, die nur von Zeit zu Zeit vom Ruf eines Vogels oder der eigenen Stimme unterbrochen wurde.

Einmalig auch die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen dort!

Natürlich war auch die Fischerei auf Arktische Äschen, Regenbogenforellen und den Namaikusch (Arktischer Seibling) etwas ganz Besonderes, das wir gemeinsam mit unseren Guides erleben durften.

Wer die Natur liebt, absolute Ruhe schätzt, der sollte ins Yukon Territorium reisen!

 

Eine Empfehlung dazu - "The MILEPOST", the bible of North Country travel.

Diesen jedes Jahr herausgegebenen Führer sollte man haben, unerlässlich für Planung und Durchführung der Reise!

Hier gibt es detailgenaue Karten, Hinweise auf den jeweiligen Zustand der Straßen, Hotel- und Campingplatzempfehlungen usw..

 

www.themilepost.com

 

Im Jubiläumsjahr des Dichters stammt natürlich obige Weisheit von Jean Paul.

 

 

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Dolly Varden

Auf meiner Hauptseite können Sie eine kleine Geschichte über das Fischen in Kanada nachlesen.

Hier der Link

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Erinnerung

Beim Betrachten alter Fotos, heute tut man das ja auf der Festplatte des Computers, stieß ich auf Fotos, die mein Sohn Johannes vor beinahe sechs Jahren auf unserer gemeinsamen Reise ins kanadische Yukon-Territorium gemacht hat.

Über alle Maßen überrascht hat mich die Intensität dieser Aufnahmen, die haargenau die Eindrücke dieser Reise widerspiegeln. Manche sind vielleicht fotografisch nicht hundertprozentig gelungen, sie sind aber unheimlich authentisch.

Mit diesem lustigen Pikup waren wir oft unterwegs
Mit diesem lustigen Pikup waren wir oft unterwegs

Wer eine kleine Story über ein Erlebnis im Yukon lesen möchte, der clicke hier.

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Website für Fliegenbinder

Heute möchte ich auf eine sehr interessante Website für Fliegenbinder hinweisen!

- www.thefeatherbender.com -

Sie gehört Barry Ord Clarke, der sicherlich vielen als Fliegenfischer und als Fliegenbinder bekannt ist.

In regelmäßiger Folge veröffentlicht er auf seiner Seite Bindeanleitungen für sehr fängig aussehende Fliegenmuster. Das aktuelle ist ein Stimulator.

Die einzelnen Bindeschritte sind in englischer Sprache und in deutlichen Fotos sehr gut erklärt.

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Im Deutschen Korbmuseum

Es gibt bekanntlich für fast alles ein Museum. So war ich nicht überrascht, dass es ein "Deutsches Korbmuseum" gibt. Es befindet sich in Michelau in Oberfranken.

Da meine Frau sich für Körbe in jeglicher Form interessiert, mussten wir dort hin! 

Also war das Museum bei unserem letzten Aufenthalt in der Fränkischen Schweiz ein Ziel.

Mitten in der Stadt ist ein altes Bürgerhaus zu einem kleinen Museum umgebaut worden. Hier wird in ansprechender Weise vermittelt, wie Körbe oder Ähnliches geflochten werden. Man sieht, wie weltweit die Fertigkeit des Körbeflechtens verbreitet ist.

Natürlich war ich interessiert, ob es auch einen Fischerkorb in der Ausstellung gab. Ein Exemplar ist vertreten.

In der Mitte links der Fischerkorb
In der Mitte links der Fischerkorb

Jetzt war auch mein Interesse geweckt! Im Museumsshop waren  Körbe zu kaufen, leider aber kein Fischerkorb! Wir erhielten aber von der netten Dame an der Museumskasse die Adresse eines örtlichen Korbmachers, der vielleicht so ein Exemplar vorrätig hätte.

Nach einigem Suchen fanden wir auch die Werkstatt des Korbflechters und siehe da, er hatte noch einen solchen Korb da. Er gefiel mir sogleich sehr gut und nachdem ich meine Gattin mit einem prächtigen Einkaufskorb zufrieden gestellt hatte, schlug auch ich zu, wohl wissend, dass bereits ein solch prächtiges Exemplar in meiner Angelecke steht.

Mein neuer Angelkorb
Mein neuer Angelkorb
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Vergessene Fliegen

Vergessene Fliegen - In Anlehnung an das Buch "Forgotten Flies" von Paul Schmookler und Ingrid V. Sils

 

Bekannter ist dieses Fliegenmuster unter dem Namen Devaux-Fliege, benannt nach ihrem französischen Schöper. Aber sie ist älter und hat einen deutschen Erfinder - Dr. hc Alexander Behm.

Dr. Behm, so weiß die Website von „Fisch&Fang“ aus dem Jahre 2006, hat sie im August 1910 erfunden. 

Dr. Behm hat aber noch etwas viel Wesentlicheres erdacht, das Echolot. Dies geschah nach dem Untergang der Titanic, Behm wollte ein Mittel schaffen, das zukünftig frühzeitig vor solchen Eisbergen warnen würde.

„Fisch&Fang“ schreibt zum besagten Fliegenmuster - „Die vielleicht genialste Fliege überhaupt - extrem einfach zu binden, schwimmt wie ein Korken und streckt das Vorfach wie ein Fallschirm. Praktischer und preiswerter geht es nicht - deutscher kann eine Fliege kaum sein.“ 

Betreffend der letzten Aussage frage ich mich, was der Autor dieses Satzes wohl meint. Deutsch wegen der Nationalität ihres Schöpfers, weil sie so genial ist, weil Deutsche nur einfache Fliegen binden können oder weil unsere Landsleute so sparsam sind.

Die Fliege, wie man sie auch nennen mag, ist aus der Mode gekommen, aber das hat sie nicht verdient! Sie liegt wirklich gut auf dem Wasser und fängt ihre Fische!

Die Behmfliege
Die Behmfliege

Zum Binden der Behm-Fliege benötigt man lediglich einen Haken, Bindgarn und eine Hahnenhechel.

Der Faden wird am Haken festgelegt, man wickelt ein paar Lagen mit dem Garn, dann wird die Spitze der Hechel als Schwänzchen am Hakenbogen eingebunden. Die Hechel wird  nach vorne bis knapp vor dem Ör gewunden, jetzt entsteht der Hechelkranz, der dann mit dem Faden nach vorne gerichtet wird. 

Quelle "Fisch &Fang" Website 2006 - die drei obenstehenden Bilder ebenda

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Der Zausel

Der Zausel bei der Arbeit
Der Zausel bei der Arbeit

Gewiss hat der eine oder andere Leser schon einmal beim Zahnarzt mit einer Wurzelbehandlung Bekanntschaft gemacht. Mir war das schon des Öfteren vergönnt!

Ein rechter Fliegenfischer, besonders aber ein Fliegenbinder, hat stets die Augen offen und fahndet nach Brauchbarem für seine Passion.

So sah ich nach einer solchen Behandlung auf dem kleinen, weißen Ablagetischchen am Zahnarztstuhl eine Gerätschaft, mit der die Zahnärztin zuvor die Wurzelkanäle gesäubert und verbreitet hatte, einen kleinen, dünnen Drahtstift mit unzählig vielen Widerhaken.

Diesen Gegenstand prüfte ich sogleich auf seine Tauglichkeit für das Fliegenbinden.

Natürlich! Ein ideales Gerät, um feines Dubbing aus seinem Behältnis zu zupfen oder die fertige Fliege zu zausen! 

Als die Helferin beim Abräumen der Folterinstrumente war, fragte ich sie, soweit mir das mit tauber Lippe möglich war, ob bewusster Gegenstand noch gebraucht würde. Das verneinte sie und schenkte ihn mir.

Daheim versenkte ich den Plastikgriff der kleinen "Feile" in einem Rundstab und fertig war mein Zausel! Wirklich ein ungemein praktisches Hilfsmittel!

Vielleicht macht ja die Hoffnung auf solch ein Geschenk dem Leser den nächsten Gang zum Zahnarzt etwas leichter?!

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Hotel Heinlein in Doos

Vor mehr als 20 Jahren hatte mir mein inzwischen verstorbener Fliegenfischer-Freund Günther Stock schon von diesem Haus erzählt.

Es war im Besitz der Familie Heinlein und beherbergte zu Beginn und in der Mitte des letzten Jahrhunderts zahlreiche renomierte Fliegenfischer wie Charles Ritz, den englischen Politiker Sir Stephen King-Hall, Admiral Walter Campbell und den englischen Botschafter in Deutschland Sir Christoph Steel, die alle hier im herrlichen Forellengewässer Wiesent mit der Fliege fischten.

 

Heutzutage ist es ein Therapiezentrum für Suchtkranke. Wobei mir nicht bekannt ist, ob es auch solche Patienten aufnimmt, die der Fliegenfischerei verfallen sind.

Ich habe damit begonnen, mich mit der Geschichte dieses Hauses zu befassen. Das finde ich mitlerweile so interessant, dass ich noch weiter forschen will.

Wenn also jemand meiner Leser etwas über das Haus weiss, so bitte ich ihn, mir Auskunft zu geben!

Bei eBay habe ich diese Postkarte erstanden. Sie zeigt den Gasthof Heinlein in einer Luftbildaufnahme. Wann das Bild aufgenommen worden ist, bleibt unklar, bestimmt aber vor dem letzten Weltkrieg.

Am Waldrand links erkennt man den Lauf der Wiesent, in die dann in der Bildmitte die Aufsess mündet.

Die Landstraße entlang der Wiesent gibt es noch nicht.

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An der Wiesentquelle

Bei unserem letzten Urlaub in der fränkischen Schweiz besuchten meine Frau und ich wieder einmal die Quelle der Wiesent. Sie liegt mitten in Steinfeld, einem Ortsteil von Stadelhofen, direkt hinter einer Schreinerei. Es handelt sich um eine Karstquelle, die norwalerweise still vor sich hin blubbert. Nach einem starken Regen kann das Blubbern dann auch kräftiger ausfallen.

Laut Wikipedia leitet sich der Name Wiesent von der althochdeutschen Bezeichnung Wisantaha her. Wisant (Wisent) und Aha (Wasser), was dann soviel heisst wie - Wasser, an dem Wisente leben. Das ist dann heutzutage wohl nicht mehr so!

Wenige Kilometer später ist aus diesem Rinnsal schon ein beachtliches Flüsschen geworden.

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Fliegen - Fotos

Obwohl ich ein ordentliches Macro-Objektiv besitze - Sigma 105 mm 1:2,8 -, das meines Erachtens auch über eine hervorragende Abbildungsleistung verfügt, war ich mit den Ergebnissen meiner Fotos von Fliegenmustern nicht zufrieden.

Da bei der Macro-Fotografie die Schärfentiefe im Millimeterbereich liegt, war es kaum möglich, ein Objekt 100% scharf abzubilden.

Bei meiner Suche nach Abhilfe stieß ich auf ein sg. Stackingprogramm. Hier werden einzelne Fotos unterschiedlicher Schärfebereiche übereinander gerechnet und zu einem, wenn man alles richtig gemacht hat, von vorne bis hinten scharfen Foto vereint.

Die einzelnen  Bilder macht man mit einem ersten Programm, wobei die Kamera über den Rechner gesteuert wird. Die so entstandenen Bilder werden dann in ein zweites Programm exportiert, wo sie zu einem 100%tig scharfen Foto verschmolzen werden.

Ich habe mich für die Computerprogramme HeliconRemote (für die Einzelaufnahmen) und HeliconFocus (Zusammenrechnen) entschieden.

Ich will nicht verschweigen, dass es anfängliche Probleme bei der Arbeit gab, die dann aber bei fortschreitender Aktualisierung der Programme behoben wurden.

Jedenfalls bin ich mit den Ergebnissen recht zufrieden!

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