Man soll es nicht glauben!

Heute habe ich im Supermarkt ein Regal mit veganem Wein gesehen. Wahrscheinlich garantiert reblausfrei.


Streit um die Zulassung evangelischer Ehepartner zur katholischen Kommunion

Was ich auf der Leserbriefseite der letzten Samstagsausgabe des KstA zum Thema Kommunion in einigen Beiträgen lesen musste, ließ mir die Haare zu Berge stehen. Ich musste zur Kenntnis nehmen, dass einige Briefschreiber, wie vielleicht auch der Kardinal Wölki, der Meinung sind, dass die katholische Kirche die allein seeligmachende ist! Natürlich ist es das freie Recht dieser Schreiber anzunehmen, dass im Moment der Wandlung Wein und Brot zum Leib Christi werden. Sie wollen aber evangelischen Christen verbieten, gemeinsam mit dem katholischen Ehepartner an der Kommunion teilzunehmen, weil die evangelische Kirche diese Wandlung etwas anders sieht.

Leider haben sich diese Verfechter der wahren Lehre nicht die Mühe gemacht, einmal nachzulesen, wie ihre evangelischen Mitchristen das Abendmahl verstehen! Ich möchte etwas nachhelfen. Luther sieht nicht, dass in einem bestimmten Moment der Wandlung in jedem Fall Brot und Wein zum Leib Christi werden. Für ihn ist wichtig, dass eine Wandlung erst dann erfolgt, wenn der Empfänger an diese Wandlung glaubt (Konsubstantion). Für die Reformatoren Calvin und Zwingli ging es um die Gemeinschaft der Gläubigen in Erinnerung an das letzte Abendmahl der Jünger mit Jesus, wobei der Heilige Geist zugegen ist. In der Leuenberger Konkordie (1979)haben sich alle protestantischen Kirchen auf eine gemeinsame Deutung des Abendmahls geeinigt. Auf die Frage, wie Jesus Christus beim Abendmahl „präsent“ ist, antworteten sie in einer gemeinsamen Formel - 

„In Verkündigung, Taufe und Abendmahl ist Jesus Christus durch den Heiligen Geist gegenwärtig“. Ist diese Aussage nicht so gefasst, dass auch evangelische Christen am katholischen Mahl teilnehmen dürften? 

Ich denke, dass es von Hochmut zeugt, wenn man die eigene Kirchenlehre so absolut setzt, geht es doch um die Gemeinschaft der Menschen, die an den einen Gott glauben und für ihn und seine Lehre Zeugnis ablegen wollen, egal ob evangelisch oder katholisch!

 

Wenn ich lese, was diese strengen Katholiken so schreiben, dann fühle ich mich an eine Zeit zurückversetzt, in denen wir als Schüler den durch einen dicken Strich abgeteilten Schulhof der katholischen Schule nicht betreten durften!

Übrigens - in der evangelischen Kirche kann jeder getaufte Christ am Abendmahl teilnehmen.


Trump

 

Offensichtlich scheint es im Weißen Haus und drumherum keinen Menschen zu geben, der diesem Präsidenten Trump klar machen kann, dass er nicht Akteur in einer Reality-Show ist, dass da wirklich Menschen in Syrien sterben, ja, dass beinahe die gesamte Menschheit von seinen Launen betroffen ist.

Es muss doch einen Weg geben, diesem gestörten Menschen seine Macht zu nehmen! Unser aller Leben darf doch nicht davon abhängen, welche Laune der Präsident bei seinem morgendlichen Toilettengang hat, wenn er seine gefürchteten Tweets absetzt.


Adieu, Herr Müller!

 

Das Wandern ist des Müllers Lust. Zumal mit einem so goldenen Handschlag!


Künstliche Intelligenz


Wie man hört, ist die Sache mit der künstlichen Intelligenz schon weit fortgeschritten.

Ich würde mich derzeit viel wohler fühlen, wenn statt Trump ein Dummy-Intelligenzbolzen im Weißen Haus säße! Unempfindlich gegenüber weiblichen Reizen und generell durch irgendwelche Transistoren gedämpft. Der Chef selbst könnte dann Golf spielen oder sich anderen für ihn erfreulichen Dingen zuwenden.

Es müsste doch möglich sein, in die amerikanische Verfassung einen Passus einzuarbeiten, der so einen "Rollentausch" ermöglicht!


Echte Freunde

Horst Seehofer hat Viktor Orban zu dessen Wahlsieg herzlich gratuliert. Überhaupt ist der Ungar bei der bayerischen CSU häufig ein gerngesehener Gast. Das lässt vermuten, dass Seehofer und Co. auch die Praktiken dieses Menschen und seiner Fidesz-Partei billigen. Das sollte uns zu denken geben, denn alles, was unter Europas Rechtsaußen Rang und Namen hat, gratulierte Orban überschwänglich, eben auch unser Innenminister. Müssen auch wir mit einer Entmachtung der Justiz, der Beschneidung von Pressefreiheit und Freiheit der Lehre rechnen? 

Schade, dass Deutschland und Ungarn keine gemeinsame Grenze haben! Ansonsten könnten wir Bayern im Tausch gegen das Original-Rezept für ungarischen Saftgullasch an den Balkanstaat abtreten.


Offener Brief an den Kölner Kardinal Wölki


Sehr geehrter Herr Kardinal Wölki!


Ich schreibe Ihnen als Betroffener. Seit bald 50 Jahren lebe ich in einer Mischehe. Meine Frau ist katholisch ich bin evangelisch. Mit Fug und Recht kann ich behaupten, dass ich in all diesen Jahren mehr Zeit in katholischen Kirchen verbracht habe als in evangelischen, ohne darunter sonderlich gelitten zu habe.

Sie beten für die Einheit der Kirche, erst jetzt geht mir auf, dass Sie damit allein die katholische meinen!
Ich meine, Kirche sollte für die Menschen da sein und nicht die Menschen für die Kirche! Wie hätte Jesus den Streitpunkt um die gemeinsamen Kommunion wohl beurteilt? Gewiss hätte er ihre Auslegung nicht unterstützt! Er würde Sie und ihre Mitpharisäer aus dem Tempel getrieben haben. Da bin ich mir ganz sicher!
Es würde mich auch interessieren, wie die Zahl der Kirchenaustritte nach ihrem Brief zugenommen hat!
Sein Sie gewiss, ich bete auch für Sie, wenn Ihnen das aus evangelischer Sicht gesprochene Wort gefällt!


Ihr Mitbruder in Christo Volker Krause


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Hoffnung


Wem immer noch nicht klar war, was für ein Mensch dieser Donald Trump ist, dem wurde das jetzt um so klarer. Während Tausende junger Menschen gegen die amerikanische Waffenlobby in Washington protestierten, zog es der Präsident vor, Golf zu spielen und das praktisch vor der Haustüre der Schule, an der das zurückliegende Massaker stattgefunden hat.

Geschmackloser geht es nicht!

Es gibt mir Hoffnung, dass junge Menschen endlich aufwachen und sich für eine bessere Welt einsetzen!


Unanständig

Heute konnte man in der Presse nachlesen, wie hoch 2017 die Gehälter der zehn Topverdiener unter den deutschen Dax-Vorständen waren.

Topverdiener ist der SAP-Vorstandsvorsitzende Bill McDermott mit 21,2 Millionen Euro. Erst auf dem 5. Platz folgt mit 10,3 Millionen Euro Christian Müller von VW. Eigentlich sollten die Vorstandsgehälter bei dem Autobauer 10 Millionen nicht übersteigen. Für die Ausnahme gab VW an, der Mehrbetrag sei durch Nebenleistungen und durch Zahlungen für Müllers Altersversorgung entstanden. Diesen Satz musste ich zwei mal lesen, tatsächlich muss Müller neben seinen enormen Einkünften auch noch etwas fürs Alter haben! Ja, schämt sich der Herr nicht, so etwas auch noch öffentlich zu machen! Ab einer bestimmten Einkommensmarge werden Rechtsbrecher offensichtlich noch fürstlich belohnt, anstatt ihnen den Prozess zu machen. Wie es aussieht, sitzt für alle Verantwortlichen am VW-Dieselskandal einer in Amerika im Knast. Kein Wunder, dass der oft erwähnte "kleine Mann" sich verschaukelt vorkommt!

Müller verteidigt sein hohes Gehalt im Spiegel so: 

 

Es gebe zwei Gründe, warum das Gehalt so hoch sei. Die Relevanz des Unternehmens für die Volkswirtschaft und das Risiko, das der Vorstandsvorsitzende in einem Riesenkonzern wie VW trage. Und, man stehe so exponiert mit einem Fuß im Gefängnis.

Der Mann spricht von Risiko, wo er doch genau weiß, dass bei einem Rauswurf Millionen auf dem eigenen Konto liegen und dass er dann auch noch mit dem bewussten "Goldenen Handschlag" verabschiedet wird. Er spricht von Verantwortung, die er gewiss auch hat, aber wie will er die vergleichen mit der eines müden nachtdiensttuenden Krankenhausarztes, dem ein Patient mit Herzinfarkt-Syntomen eingeliefert wird, ein Arzt, der ein Minimum von dem verdient, was Herr Müller hat, von dem man erwartet, dass er seinen Job gut macht und Leben rettet. Und, Verantwortung für eine Volkswirtschaft haben VW, und wohl auch Herr Müller, beim Dieselskandal nun wirklich vermissen lassen!

Kein Mensch darf Jahr für Jahr so viel Geld verdienen, das ist der Allgemeinheit gegenüber unanständig, ja sündhaft!

 

 


Wölki im Schafspelz?

 

Kardinal Wölki ernennt Dr. Markus Hofmann zum neuen Kölner Generalvikar. Prälat Hofmann steht dem Opus Dei, einer  konservativen katholischen Gemeinschaft, recht nahe. Merkt man jetzt erst, dass Wölki ein Ziehsohn Kardinal Meisners ist?


Hahnenkämpfe

Es ist unglaublich, wie diese beiden bayerischen Egomanen die Republik als Schauplatz für ihre Hahnenkämpfe missbrauchen!


Soziale Marktwirtschaft?


Frau Merkel hat Peter Altmaier, dem neuen Wirtschaftsminister, für seine Amtsführung mit auf den Weg gegeben, er solle sein Tun im Sinne von Ludwig Erhard ausüben. Erhard war Begründer der "Sozialen Marktwirtschaft". Wenn man das "Sozial" in diesem Begriff richtig versteht, dann heißt das, alle, wirklich alle, am wirtschaftlichen Tun Beteiligte, sollen einen  fairen Anteil vom erwirtschafteten Erlös mitbekommen. 

Wenn Herr Altmaier das hinbekommen soll, hat er eine nahezu unlösbare Aufgabe vor sich. Betrachtet man die Extreme, da hat man einerseits den VW-Boss Müller, der für das Jahr 2017 mehr als 10 Millionen Euro erhielt. 10 Millionen Euro für einen einzelnen Menschen! Das darf nicht sein! Das ist unmoralisch! Eine Sünde! Dieser unvorstellbar hohe Lohn wird damit begründet, dass Müller dafür gesorgt habe, dass der Konzern einen nie dagelegenen Gewinn eingefahren habe. Trotz des Betruges! VW weigert sich unter dieser Maßgabe noch, die  europäischen VW-Dieselkäufer zu entschädigen.

Und auf der anderen Seite sind die Teilzeitbeschäftigten und Leiharbeiter auf deren Knochen dieser Gewinn erzielt worden ist. Wenn so einer entlassen wird, vielleicht keinen adäquaten Job mehr findet und zum Hartz IV-Empfänger wird, dann darf er sich noch von Herrn Spahn sagen lassen, dass dies doch zum Leben völlig reiche! 

Soll das Soziale Marktwirtschaft sein? Ich bezweifle sehr stark, dass der neue Wirtschaftsminister diese wieder  zum Leben erwecken kann, bzw. will!

Anstatt darüber zu debattieren, was Armut eigentlich sei, soll die Politik endlich dafür sorgen, dass es wieder faire Arbeitsverhältnisse gibt, ja, auch dafür, dass es im Gegensatz zum Mindestlohn auch einen realistischen Höchstlohn gibt! Hier, liebe SPD-Genossen, müsst ihr aufräumen und euch stark machen! Dann kann man euch auch wieder wählen.


Todesanzeigen

 

Heute sind mir in der örtlichen Presse zwei Todesanzeigen aufgefallen. Es wird das Ableben eines bedeutenden Unternehmers angezeigt.

Beide Anzeigen füllen eine Seite der Zeitung. Einmal trauert die Familie, dann die Belegschaft des Unternehmens. Durch die Größe der Anzeige soll offensichtlich gezeigt werden, wie groß die Trauer ist und wie bedeutend der Verstorbene war. Natürlich wird durch die Größe der Anzeige auch mitgeteilt, dass man sich so eine Anzeige auch leisten kann.

Aber, sind im Tode nicht alle Menschen gleich! Verdient der wenig Begüterte nicht dasselbe äußerlich dargestellte Maß an Trauer und Anteilnahme? Mein Vorschlag wäre, für alle Todesanzeigen ein genormtes, preislich einheitliches Maß verbindlich zu gestalten.

 

Die oben gezeigte Todesanzeige ist fiktiv und stammt aus der Werbung eines einschlägigen Unternehmens.

 


Kaltherzig!

 

Wie überheblich und menschenverachtend ist doch diese Äußerung von unseren neuen Gesundheitsminister Jens Spahn, dass kein Hartz 4 - Bezieher es nötig habe, zu einer Tafel zu gehen, um einigermaßen über die Runden zu kommen! 

Das ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die eine Tafel in Anspruch nehmen müssen! Und es verhöhnt die, die ehrenamtlich für die Bedürftigen da sind.

Herr Spahn sollte einmal einen Selbstversuch machen, um zu erleben, wie es ist, mit den geringen Mitteln eines Hartz 4 - Empfängers auszukommen. Gewiss wird ihm das sehr schwer fallen, weil er momentan das 30fache von dem verdient, was ein Hatz 4 - Empfänger bekommt. Gar nicht darüber nachdenken darf man, dass so eine Aussage aus dem Munde eines Politikers kommt, dessen Partei das C für christlich im Namen führt.

So einen Minister können wir nicht brauchen!


Erwartungen an die neue Bundesregierung

Ich habe den Verdacht, dass die politische Klasse in unserem Lande mit der innerpolitischen Situation, ja mit der gesamten weltpolitischen Lage reichlich überfordert ist. Weil persönliche Interessen und parteipolitisches Kalkül das Handeln der verantwortlichen Politiker bestimmen, kommt das Wohlergehen des Landes zu kurz! Probleme werden nicht dadurch gelöst, dass sich die Frauenquote im Kabinett erhöht und dass jüngere Politiker zum Zuge kommen. 

Das Wort der Stunde muss Gerechtigkeit heißen! 

Die Steuerlast muss gerecht verteilt werden. Rigoros müssen Schlupflöcher gestopft werden. Steuerhinterziehung muss hart geahndet werden und darf nicht als Kavaliersdelikt betrachtet werden.

Arbeit muss sich lohnen. Konzerne und Betriebe dürfen keinen Profit mit Leiharbeit und befristeten Arbeitsverträgen machen. Ein faires Rentenniveau kann es nur geben, wenn es genug Einzahler gibt, die in der Lage sind, von ihrem Lohn angemessen in die Rentenkasse einzahlen zu können. 

Es darf nicht sein, dass unermesslicher Reichtum dadurch anwächst, dass Menschen  ausgebeutet werden, weil die Not sie zwingt, geringstvergütete und jederzeit kündbare Arbeitsverhältnisse einzugehen.

Auch Bildung ist das Wort der Stunde. Schülern, Auszubildenden und Studenten muss vor Augen geführt werden, dass es sich lohnt zu lernen. Wobei klarzumachen ist, dass nur Eifer und Anstrengung zu höheren Zielen führen. Schüler und Studenten müssen zum Lernen einen freundlichen Platz haben. Es ist hanebüchen, dass z.B. in Köln darüber nachgedacht wird, aus Platzmangel wieder am Nachmittag oder samstags Unterricht stattfinden zu lassen. Schulen und Universitäten müssen mit angemessenen Lehr- und Lernmitteln ausgestattet sein. 

Noch einmal erwähne ich das Wort Gerechtigkeit. Der Bürger muss spüren, dass er nirgends zu Gunsten anderer übervorteilt wird, aber auch, dass er seinen Teil zum Gelingen des Ganzen beisteuern muss. 

So, nachdem ich das alles ausgeführt habe, werden viele mich als Sozialisten abtun. Wenn das Streben nach einer gerechteren Welt so bezeichnet werden kann, lass ich mich gerne als ein solcher abstempeln!


Wer fliegt da gerade übers Kuckucksnest?


Die Welt ist zu einem Irrenhaus geworden. Ein amerikanischer Präsident ergeht sich in Allmachtsphantasien und verhängt Schutzzölle nach Gutdünken. Er schließt Freundschaft mit dem nordkoreanischen "Kleinen Raketenmann", und es macht ihm nichts mehr aus, dass dieser ihn vor ein paar Wochen noch einen "senilen alten Greis" genannt hatte. Auf welcher Ebene spielt sich da gerade Weltpolitik ab!

Mit Erdogan ist sich die Fifa offensichtlich einig, Europameisterschaften in der Türkei stattfinden zu lassen. Aber, vielleicht kann ja ein Potentat gefunden werden, der für die Vergabe in sein Land noch mehr springen lässt.

Einen Außenminister, der gerade Fuß gefasst hat und sich recht gut auf dem diplomatischen Parkett bewegt, schickt die SPD in die Wüste, nur weil Frau Nahles sich nicht mit ihm versteht.

AfD-Leute fahren nach Syrien, um von dort zu berichten, wie schön friedlich es dort ist, wobei ein paar Kilometer weiter alles in Trümmern liegt und gestorben wird.

 

 

 


Sieht so ein erfolgsversprechender Neustart aus?

 

Wenn man den einzigen Sympathieträger, der der  SPD noch verblieben ist, in die Wüste schickt, zumal er ja außerdem seinen Job recht gut gemacht hat?

Ich bin mal gespannt, wer den Mut hat, ihm im Amt zu folgen!


Schulsituation in Köln

Photo KstA

Als ich Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts aufs Gymnasium kam, fand der Unterricht im Wechsel vormittags und nachmittags statt, auch samstags war Schule, weil sich zwei Schulen ein Gebäude teilen mussten. Der Wiederaufbau nach dem Kriege ließ nichts anderes zu. Während der Nachmittagsschicht war samstags frei.

Dieser Zustand kann möglicherweise in Köln bald wieder einkehren. Der Grund, Schulraumnot. Die Kölner Regierungspräsidentin zieht diese Regelung in Erwägung.

Vorausgegangen ist kein Krieg und ein notwendiger Wiederaufbau, nein, der Grund liegt wohl in der schlampigen Arbeit der zuständigen Behörden! Man ist völlig überrascht von den anstehenden Schülerzahlen. Aus eigener Erfahrung weiß ich außerdem, dass viele Schulen schon lange unter Platzmangel und oft maroder Bausubstanz leiden.

Vollmundig erklären Politiker, man müsse alles für Bildung tun, nur Taten folgen nicht. Schüler müssen z.B. in mit der Zeit verrottenden Pavillons lernen, Asbest und eindringende Feuchtigkeit schaffen häufig ein ungesundes Klima. Richtig lernen kann man aber nur in einer angemessenen Umgebung.

Bisher habe ich aber noch nicht gehört, dass man die politisch Verantwortlichen bzw. Behördenleiter zur Rechenschaft gezogen hat.

Gut verdienende Manager großer Konzerne, die es vermeiden in Deutschland gerechte Steuern zu zahlen, mit denen man auch Schulen helfen könnte, schicken ihre Kinder eh auf bestens ausgestattete Privatschulen.


Gender-Wahnsinn

Heute kann man der Presse entnehmen, dass die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums Kristin Rose-Möhring unsere Nationalhymne an zwei Positionen ändern will. Statt Vaterland sollen wir nun Heimat singen und anstelle von brüderlich mit Herz und Hand couragiert.

Wie weit will man diesen Schwachsinn noch treiben? Gibt es in besagtem Ministerium sonst nichts zu tun?

Gerade habe ich das Wörtchen "man" benutzt. Es wird zwar klein und nur mit einem "n" geschrieben, es klingt aber wie mit zwei "n". Muss ich jetzt dafür auch eine neue neutrale Formulierung suchen? Da fällt mir aber wirklich keine ein!


Jusos

Bei aller Kritik, die ich an der Haltung der Jusos zur Großen Koalition habe, finde ich es erfreulich, dass sich junge Leute wieder politisch engagieren!