Ist die Demokratie noch die beste aller Staatsformen?

 

Man sagt, die Demokratie sei die beste aller Staatsformen. Sicherlich aber nur, wenn das Staatsvolk einigermaßen vernünftig und urteilsfähig ist!

Wahlausgänge in diversen Ländern, ja sogar im Mutterland der Demokratie, lassen Zweifel aufkommen. Die Liste der beispielhaften Länder, wo Wahlen zur Farce werden, ist riesig.

Janoschs Abschied vom Zeit-Magazin

Das war meine Frage an Wondrak.

Wenn man bis vor wenigen Wochen das Zeit-Magazin aufschlug, hatte man gleich Herrn Wondraks Lebensweisheiten vor Augen. Leser konnten Herrn Wondrak, so das Alter-Ego von Janosch, Fragen stellen, die die Welt bewegen. Janosch antwortete mit Zeichnung und Wort. Nach vielen Jahren hört Janosch nun auf, in der ZEIT die Welt mit dem Zeichenstift zu erklären. 

In einem Leserbrief, an Janosch gerichtet, habe ich sein Ausscheiden bedauert.

 

 

Heute erhielt ich Mail-Post von Tilmann Prüfer, der Janoschs Kolumne begleitet hatte.

Er teilt mir mit, dass er meine Worte an Janosch weitergeleitet habe. Janosch habe geantwortet:"Das wärme ihm das Herz."

Das hat mich gerührt. 

Worte aus Irland

 

Die Ärztin meiner Frau sendet in jedem Jahr besondere Weihnachtsgrüße an ihre Patienten mit Worten, über die nachzudenken lohnenswert ist.

Großbritannien

 

Nun ist es an der Zeit, den Stopfen zu ziehen, damit das ganze Vereinigte Königreich im Meer versinkt!

Zuvor könnte man ja den paar gescheiten Briten zur Flucht von der Insel verhelfen.

Verhältnisse

Esken und Walter-Borjans sollten ihr Verhältnis so langsam legalisieren und heiraten! Wie es scheint, steht der arme Walter-B. aber jetzt schon unter dem Pantoffel.

Vulkanausbruch

Auf der Insel White Island, 48 km vor der neuseeländischen Küste, hat es einen Vulkanausbruch gegeben. Dabei kamen Menschen ums Leben oder wurden verletzt. Unter den Opfern sind viele Touristen eines Kreuzfahrtschiffes. So bedauerlich diese Opfer sind, aber diese Menschen haben sich fahrlässig der Gefahr ausgesetzt, da vorher schon die Gefährdungsstufe für eine Vulkantätigkeit erhöht worden war.

Ist es überhaupt nötig, dass Menschen auch die allerletzten Punkte der Erde erreichen müssen? Die Welt ist zu einem Phantasialand geworden für den Erlebnisabenteurer. Unwägbarkeiten und Gefahren der Natur werden ausgeblendet. Für viele Menschen wird Reisen zu einem Spiel mit ansteigendem Level in Punkto Nervenkitzel. Darf es keine unberührte Natur mehr geben?

 

Foto ARD Tagesschau

Unsere Kevins

Jetzt haben die SPD-Delegierten einen Stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt, dessen alleiniges Verdienst darin besteht, gegen die Große Koalition gewettert zu haben. Nur durch Trixerei ist man der Blamage entgangen, dass der Youngster einen verdienten Mann wie Hubertus Heil aus dem Felde hätte schlagen können.

Tut mir Leid Genossen, eine solche Partei kann man nicht mehr ernst nehmen!

Unser Kevin

 

Da schau einer an! Der Kevin hat's gelernt. Wenn einer was werden will, muss er sein Fähnchen nach dem Winde drehen!

 

 

 

 

Foto Wikipedia

Alles ändert sich!

 

Nichts ist mehr wie früher!

Damals kletterte der Weihnachtsmann doch durch den Schornstein!

Zum Zustand der SPD

So, Genossen, das war's dann! Das Totenglöckchen läutet schon. Das kommt dabei heraus, wenn die eigenen Parolen zu Phrasen werden. Von wegen, "Wenn wir schreiten Seit an Seit" und Solidarität nur noch in rührseligen Liedern vorkommt.

Euer Brioni-Kanzler, der Totengräber der SPD, steht schon feixend am ausgeschaufelten Grabe. Später sonnt er sich in seinem Ruhm und feiert seine letzten Tage mit Sekt, Kaviar und schönen Frauen.

Schämt euch, Genossen, dass ihr es habt soweit kommen lassen! 

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SPD

SPD - Ihr letztes Stündchen hat wohl jetzt geschlagen!

Simply The Best

 

Kaum zu glauben, aber Tina Turner ist heute 80 geworden!

Kurt - Ein Gedanke zum Totensonntag

Auf meinem Schreibtisch liegt griffbereit ein dicker grüner Buntstift, der mir als Textmarker dient. Ich besitze ihn schon viele Jahre, folglich wird er, nach regem Gebrauch, auch immer kürzer. Er ist das Geschenk eines Kollegen. Kurt und ich waren ein Team für das Fach Mathematik in der Lehrerfortbildung. 

Wir saßen einmal gemeinsam am Schreibtisch und planten eine Veranstaltung, als Kurt mir aus heiterem Himmel diesen Stift schenkte.

Ich muss sagen, dass sich mein Kollege mit hohem Einsatz in unsere gemeinsame Arbeit warf, und ich schon beinahe um meinen Part fürchtete. Es beruhigte mich, dass er mir zuvor schon einmal gesagt hatte, wie er meine Arbeit bewundere, mein  Auftreten vor den Teilnehmern. Er war relativ neu im Geschäft, ich schon um Einiges erfahrener. Ich ließ ihn gewähren.

Was mir damals nicht klar war, Kurt wusste wohl schon um seine unheilbare Krankheit, die ihm Monate später den Tod brachte. Er wollte sicher noch etwas schaffen. Noch jetzt, viele Jahre später, muss ich an Kurt denken, wenn ich den Stift in die Hand nehme. Er hat erreicht, dass ich sein Andenken wahre.

Tönnies

Übrigens - sang und klanglos ist Herr Tönnies wieder in sein Amt zurückgekehrt! Die Zeitung erwähnte das mit einer kleinen Randnotiz.

Schade

Es gibt Menschen, die einem ihr Innerstes geöffnet haben, damit man ihnen hilft. Später ist das oft so, dass sie einem das übelnehmen.

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Es ist so was mit der Freiheit

Wer meinen Blog verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass Freiheit für mich etwas sehr Wertvolles ist.

 

Die Freiheit ist überhaupt ein Gut, dessen Dasein weniger Vergnügen bringt als seine Abwesenheit Schmerzen.          - Jean Paul -

Freiheit ist immer die Freiheit der Anderen

 

-  Rosa Luxemburg  - 

Über den Satz der Sozialistin Rosa Luxemburgs hätten die Potentaten der ehemaligen DDR einmal nachdenken sollen!

Beobachtet man die heutige Gesellschaft, so muss man feststellen, dass Freiheit für die Menschen um uns herum etwas Selbstverständliches geworden ist. Besonders bei der Jugend ist das festzustellen. Das ist verständlich, denn sie hat noch keine Diktatur erlebt. Allenfalls gibt es Bilder im Fernsehen, die Unterdrückung in fernen Ländern zeigen. Aber Bilder ersetzen nicht ein persönliches Erleben!

Meine Generation, jedenfalls die Menschen im Westen unseres Landes, sind von diktatorischen Repressalien verschont geblieben. Erleben konnte man die aber, wenn man eine Reise z.B. in die DDR machen durfte.

Ich erinnere mich gut an zwei Reisen nach Ostdeutschland. Einmal fuhren wir zu einem runden Geburtstag meiner Großmutter in den Ostharz, dann zur Beerdigung meines Großvaters. Diese Reisen waren Ereignisse. Für diese dringlichen Besuche musste für meine Eltern und mich eine Aufenthaltserlaubnis der "DDR", damals noch in Anführungszeichen, beantragt werden. Wir fuhren mit dem Zug. Ob wir für unseren Aufenthalt in der DDR etwas bezahlen mussten, weiß ich nicht mehr, aber wir tauschen einen großen Betrag Westmark in Ostmark, um damit unsere Verwandten zu unterstützen. Nur, die Einfuhr von höheren Beträgen war streng verboten. Um sicher zu gehen, baten wir einen Schuster, das Geld in den Absätzen der Schuhe zu verstecken, die mein Vater auf der Reise tragen sollte. 

Bis zur Zonengrenze war die Eisenbahnfahrt eine wie jede andere. Kurz vor der Grenze verstummten alle Gespräche in den Abteilen, keiner sprach mehr. Politische Gespräche wurden sowieso vermieden. Nach dem Anhalten des Zuges öffneten sich die Türen und Uniformierte betraten den Zug. Angst lag in der Luft. Pässe, alle erforderliche Dokumente wurden gefordert und geprüft. Die Grenzer schauten unter die Sitze, durchsuchten Kleidung und Sonstiges in den Gepäcknetzen, alles, was Versteck für Verbotenes wie Westzeitungen sein konnte.

 Wir in unserem Abteil waren höchst erleichtert, als die Grenzpolizisten ins nächste Abteil wechselten. Der Devisenschmuggel war geglückt!

Bei der Ausreise war diese Prozedur noch viel strenger und gründlicher, weil man fürchtete, dass jemand sich im, unter oder auf den Dächern des Zuges verstecken würde, um zu fliehen. Tatsächlich hörten wir das Gepolter von Vopostiefeln über unserem Abteil. Draußen auf den Bahnsteigen war Hundegebell zu hören. Grenzer ließen Hunde unter die Wagons schnüffeln, zudem hielten sie große Spiegel an langen Stangen unter den Zug. Eine gespenstische Atmosphäre! 

Währen des Aufenthaltes in der Zone wurden im Verwandtenkreis politische Gespräche vermieden, der eine oder andere Onkel war ja ein Parteibonze, wie man damals sagte. War sichergestellt, dass kein Unbefugter zuhörte, schaute man trotzdem vors Fenster, um nachzuschauen, ob keiner lauschte.

Bei der Ankunft und bei der Abreise musste man sich bei der örtlichen Polizeibehörde an- und abmelden.

Ich schreibe das auf, damit diese Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten! Auch für diese Geschehnisse werden die Augenzeugen weniger.

 

Thüringen

Und ob, Herr Mohring! Wer mit einer Partei reden will, der Herr Höcke vorsteht, der ist irre!

Stramm deutsch isst man in Deutschlands Osten.

 

Im Netz habe ich gerade gelesen, dass man in Weimar keinen Döner mehr kaufen kann. Laut behördlicher Anordnung soll das Gericht nun "Drehspieß im Fladenbrot" heißen.

Hatten wir das nicht schon einmal?

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Ausgang der Thüringen-Wahl

Machen wir uns doch nichts vor! Für weite Teile der deutschen Bevölkerung ist die AFD ein legitimes Sprachrohr geworden. Damit werden wir leben müssen!

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