Lehrermangel

NRW`s Schulministerin beklagt großen Lehrermangel. Die Schuld daran findet sie natürlich bei der Vorgängerregierung. Jetzt rühmt sie sich damit, die Lücken mit Seiteneinsteigern schließen zu wollen, die zuvor einen pädagogischen Schnellkurs durchlaufen.

Als meine Frau diese Nachricht in der Zeitung las, meinte sie spontan - " Lehrer kann wohl jeder! , Ich möchte mir auch nicht die Haare von einem gelernten Gärtner schneiden lasse!" Irgendwie hat sie doch recht!

 


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Erdoganbesuch


Was hat dieser Besuch gebracht? Gar nichts! Im Gegenteil, nur Ärger! Erdogan ist keinen Millimeter von seiner Haltung abgewichen. Als Gastgeschenk brachte er eine Liste mit Namen von "Terroristen" mit, die Deutschland ausliefern sollte. Er hat die Kluft zwischen unseren türkischstämmigen Landsleuten hier nur vertieft. 

Die Kölner Bürger und Institutionen, Kirchen und Verbände, die sich im Vorfeld vehement gegen großen Widerstand für den Bau der Kölner Moschee eingesetzt hatten, bekamen einen Tritt in den Hintern, sie waren bei der Einweihung unerwünscht, anders kann man die Tatsache nicht werten, dass Einladungen zur Einweihung einen Tag vor dem Termin zugingen, dass es unerwünscht war, dass Vertreter der Stadt Köln Grußworte sprechen sollten. Das Gremium hatte seine Schuldigkeit getan! Es wird nicht mehr benötigt. Seine Vertreter müssen sich jetzt sogar als nützliche Idioten bezeichnen lassen. Der Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Wirges traf den Nagel auf den Kopf, als er sagte, er habe sich wie in einer Exklave gefühlt. In einem Leserbrief im KstA erinnert jemand an die Worte des Publizisten Ralph Giordano, der im Vorfeld des Baus der Moschee gesagt hatte, er sehe das Bauwerk als "ein Zeichen der Landnahme auf fremdem Territorium, als das Symbol einer feindlichen Identitätsbewahrung." Er hat recht behalten!

Köln war am vorigen Samstag im Ausnahmezustand. Straßen und Autobahnen waren stundenlang gesperrt, Autofahrer verbrachten den halben Tag im Stau, damit dieser Potentat eine populistische Werbeveranstaltung für sich und für seine Partei abhalten konnte. So etwas ist nicht zu verantworten und darf nie wieder geschehen!

Aber - Erdogan fühlt sich, wie der Tagesspiegel schreibt, "von Deutschland ungastlich behandelt".

 

Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft staatliche Stellen kritischer mit der Ditib umgehen werden!


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Deutschland rückt nach rechts!

Heute ist in der Presse nachzulesen - Gauland kann sich eine Koalition mit der CDU vorstellen.

 

Ich kann mir vorstellen, dass einige Kreise in der Union nur auf dieses Signal gewartet haben!


So fängt es an!

In Hamburg hat die AfD gerade eine App ins Netz gestellt, in der Schüler und Eltern Lehrer benennen können, die sich ihres Erachtens im Unterricht nicht politisch neutral geäußert haben. Der Denunziation wird Tür und Tor geöffnet! Ein kleiner Vorgeschmack davon, was uns erwartet, wenn die AfD einmal Regierungsgewalt erlangen sollte. Ähnliches soll demnächst auch in Berlin geschehen.


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Hambaches Forst


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Ein Satz aus dem Buch, das ich gerade lese.

Ulrich Alexander Boschwitz - Der Reisende

 

Vor ihm standen sechs oder sieben junge Burschen. Einen Augenblick schüchterte sie seine machtvolle Erscheinung ein. Er fasste in die Brusttasche, um ihr sein Parteibuch zu entnehmen. "Die Juden schwindeln alle", sagte einer der vor ihm Stehenden. "Silbermann und Parteigenosse, jüdische Frechheit!" "Ich bin nicht Silber......." Theo Fiedler sackte zusammen und fiel zu Boden. Einer der Burschen hatte ihm einen Tritt in den Unterleib versetzt.

 

Etwas mehr als ein Satz! Aber gerade im Moment brandaktuell, darum länger!!

Geschrieben wurde dieser Roman nach den Novemberprogromen des Jahres 1938. Der Autor, selbst Jude, schildert, wie der Berliner Kaufmann Otto Silbermann "zuerst sein Hab und Gut, dann seine Würde und schließlich seinen Verstand verliert". Der Roman ist gerade erstmals auf Deutsch im Verlag Klett-Cotta  erschienen. 

Boschwitz floh 1935 vor den Nazis nach England und wurde bei Kriegsbeginn nach Australien interniert. Auf der Rückreise wurde sein Schiff von einem deutschen U-Boot versenkt. Boschwitz starb siebenundzwanzigjährig.

 

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Die Quittung

Ja, es war falsch, dass die SPD in die Große Koalition eingestiegen ist. Niemand honoriert ihr damaliges staatstragendes Verhalten. Nur in der Opposition hätte sie sich von der Wahlniederlage erholen können! Und jetzt das! Die SPD ist nur noch drittstärkste Kraft hinter der AfD nach neuesten Umfragen! Unvorstellbar! Dort werden, nach dem Knallen der Sektkorken, bestimmt die Schwarzen Listen schon aus der Schublade geholt!

Die beiden großen Volksparteien bekommen nun die Quittung für ihr bürgerfernes, unternehmerfreundliches Verhalten. Ihr Versprechen, dass es dem Kleinen Mann nur dann gut geht, wenn es der Wirtschaft gut geht, erweist sich als Lüge. Um den Gewinn noch mehr zu steigern, werden die Arbeitnehmer allenthalben ausgebeutet! - Umgehung des Mindestlohnes, Ausweichen auf Leiharbeit, befristete Arbeitsverträge, Verlagerung der Produktion in Lohnbilligländer, Einstellung von Arbeitssklaven aus armen Ländern, extrem vermieterfreundliche Gesetzgebung, keine Steuergerechtigkeit, Vergünstigungen für die. die eh schon viel haben und, und, und!

Wenn ich noch mal lese, was ich da gerade geschrieben habe, kommen mir doch Zweifel, ob meine bisherige Wahlentscheidung die richtig war!


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So entsteht Politikverdrossenheit III

Jetzt fährt Frau Nahles die SPD endgültig gegen die Wand! Wer regiert dieses Land eigentlich? Herr Seehofer kann sich süffisant äußernd grinsend vor die Presse stellen. Womit kann er die Bundeskanzlerin erpressen? Um seine eigenen Interessen zu befriedigen, nimmt er in Kauf, dass er dem ganzen Land schadet. Um ihn müssten sich Fachleute kümmern! Den in dieser Sache handelnden Akteuren ist es offensichtlich egal, was der Bürger denkt. Sie treiben die Wähler immer weiter in die Arme der Extremisten! Die Kanzlerin erlebt man nur noch als eine Getriebene. Frau Nahles lässt sich austrixen und bewirkt, dass die SPD nun als der große Verlierer dasteht.

Es ist nicht zu erklären, dass jemand, der offensichtlich ein schweres Fehlverhalten zu verantworten hat, dafür noch fürstlich belohnt wird. Im täglichen Leben erfährt der Normalbürger schmerzlich das Gegenteil. Das erzeug Wut auf "Die-Da-Oben".


Jagdszenen im Haimbaches Forst

Die Polizei soll nicht "zimperlich" mit denen umgegangen sein, die trotz Absperrkette in den Wald gelangt waren, berichtet der Kölner Stadtanzeiger heute. Diese Menschen wurden zu Boden gerissen und mit Kabelbindern gefesselt. Ein Demonstrant soll dabei verletzt worden sein. Die Polizei ging bei der Räumungsaktion am Wochenende mit schwerem Gerät, mit Wasserwerfern, mit Bergungspanzern sowie mit Pferde- und Hundestaffeln vor. Der Schlagstock soll auch erlaubt gewesen sein. Das erinnert doch ziemlich an Krieg! Friedliche Demonstranten, die mit der Bahn kamen, wollten in Buir aussteigen. Am Bahnhof dort empfing sie schon die Polizei. Die Protestler stiegen daraufhin nicht aus, um eine Station weiter zu fahren und von dort aus ihren Protestmarsch zu beginnen. Die Polizisten fuhren mit! Ob die auch alle einen Fahrschein gelöst hatten?

Da kommt doch die Frage nach der Verhältnismäßigkeit auf. Zumal es doch galt, mit dem jahrhundertealten Wald ein wertvolles Kulturgut zu verteidigen.

Sieht so praktizierter Klimaschutz aus? Das Ausland wundert sich bereits. 

Prügelnde Polizisten, berittene Einsatzkräfte, Wasserwerfer - all das kennt man von anderen Staaten, die wegen ihrer diktatorischen Herrschaft am Pranger stehen! All das, damit RWE seinen Willen bekommt, um unwiederbringliche Fakten zu schaffen. Das Land NRW ist zum Erfüllungsgehilfen eines mächtigen Konzerns geworden, der, so glaube ich, nicht mal die Kosten für den Polizeieinsatz zu tragen hat. Wenn das nicht stimmt, so soll mich jemand eines Besseren belehren!

Noch eins - überall da, wo es gilt, Mist zu produzieren, taucht auch dieser Herr Pofalla wieder auf!

 

Das ZDF berichtet.


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Chemnitz ist überall

Jetzt sind wir allenthalben zutiefst überrascht, von dem, was in Chemnitz passiert ist. Unser Gedächtnis greift zu kurz! Erinnern wir uns doch an die Bilder von Hoyerswerda, als der Mob im September 1991 in einem Block, in dem Vietnamesen untergebracht waren, Feuer legte. Ich sehe noch die Fernsehbilder, die Beifall klatschende Kleinbürger zeigten. Auch an Solingen denkt kaum noch jemand. Vergessen sind die Nachrichten darüber, dass Künstler, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit ausgesprochen hatten, im Osten nicht aufzutreten wagten, weil sie Gewaltdrohungen erhalten hatten. Erinnern wir uns daran, dass es in Ostdeutschland Bezirke gab, die zu rein deutsche Gebieten erklärt worden waren! Unzählige andere Beispiele ließen sich anführen.

Wir machen uns etwas vor, wenn wir glauben, Fremdenhass käme nur sporadisch vor. Die Angst vor allem Fremden ist in unserer Gesellschaft tief verwurzelt. Beinahe jeder kennt die peinliche Situation, wenn man mit Bekannten, Verwandten, zufällig getroffenen Menschen auf das Thema Flüchtlinge zusprechen kommt, und man feststellen muss, dass das Gegenüber keine positive Einstellung diesen Menschen gegenüber hat. Ich persönlich bin dann dazu übergegangen, dem Betreffenden klarzumachen, warum Menschen fliehen mussten. Nur so kann man dieser stillschweigenden Übereinkunft in Sachen Fremdenfeindlichkeit beikommen.

Daniel Kehlmann hat in Linz ein Rede aus Anlass der Brucknertage  zum Thema Tradition gehalten und darin ausgeführt, dass Tradition nicht etwas von gestern ist, sondern stets präsent ist und uns immer begleitet, wie etwa die Schandtaten des 3. Reiches. Er sagt, dass wir heutzutage dazu verpflichtet sind, vor Krieg, Folter und Not fliehenden Menschen zu helfen.

Nachzulesen ist diese sehr lesenswerte Rede in der letzten Ausgabe der ZEIT.

Es müsste jemanden geben, der diese Worte in eine Sprache übersetzt könnte, die auch dem Mob verständlich ist. Ich habe die Hoffnung noch nicht verloren, dass Menschen belehrbar sind!


So entsteht Politikverdrossenheit II.

Politiker versprechen, Politik soll glaubwürdiger werden. Nur, es fehlt an Beispielen für mehr Glaubwürdigkeit. Umweltziele sollen Priorität haben, aber, was tut die NRW-Regierung? Uralter Waldbestand, ein Klimaverbesserer, soll nun zur Gänze von RWE gerodet werden, damit dort demnächst Braunkohle gefördert werden kann. In Kraftwerken verheizt, gehört sie zu den übelsten Umweltverschmutzern. Obwohl das jeder weiß, macht sich die Regierung von Herrn Laschet zum Erfüllungsgehilfen des Konzerns. Hundertschaften der Polizei räumen den Wald von Umweltaktivisten, zerstören deren Baumhäuser, weil sie den Brandschutzrichtlinien nicht entsprechen. Jahrelang hat niemand diese Brandgefahr gesehen, jetzt, wo man RWE zu Diensten sein kann, ist die Sache brandgefährlich. 

Dumme Frage, für wen ist die Landesregierung da? Für die Konzerne! Der Verlust von Arbeitsplätzen wird angemahnt, nur, seit wann kümmern sich Großkonzerne um ihre Bediensteten? Wenns ums Geld, die Rendite geht, gibt es Entlassungen. Jeder kennt Beispiele. Als wäre es nicht möglich, RWE-Beschäftigte sozial verträglich unterzubringen! 

Es wird beklagt, dass sich junge Leute wenig für das Gemeinwohl engagieren. Wenn sie es tun, aber nicht für den gewünschten Zweck, werden sie als ungepflegte, langhaarige Krawallmacher dargestellt. Erwähnt werden die, die mit Zwillen auf Polizisten schießen, von den Beweggründen der friedlich Protestierenden aber wird kaum berichtet!


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Tun Sie endlich was, Frau Merkel!

Es ist unglaublich! Ein Mann, Horst Seehofer, setzt für sein eigenes Ego und für seine Partei das Wohlergehen eines ganzen Landes aufs Spiel! Wann endlich bricht die Bundeskanzlerin ihr Zaudern und weist Seehofer in seine Schranken! Mit Maaßen muss auch Seehofer gehen!


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So entsteht Politikverdrossenheit

Der Fall Seehofer/Maaßen ist ein Paradebeispiel dafür, wie Bürger ein Gefühl dafür bekommen , dass für "Die-Da-Oben" besondere Regeln gelten, sie aber zu kurz kommen. Es wird gekungelt und zerredet, bis aus Schwarz Weiß wird. Der Kleine Mann, der bei einem geringeren Vergehen ertappt wir, hat dagegen mit harten Sanktionen zu rechnen. Dabei wird so etwas wie Ohnmacht empfunden! Wenn die verantwortlichen Politiker damit beginnen würden, den Bürger ernst zu nehmen, hätten Maaßen und sein Chef Seehofer entlassen werden müssen!


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Hier, in der Mitte des Landes, da leben sie noch-Franz Josef Degenhardt

Nun kommen sie überall aus ihren Löchern, die braunen Populisten, um schleunigst ihre Sympathie mit dem Chemnitzer faschistoiden Mob zu bekunden. Sie betteln um die Stimmen der Rechten, wo sie nur können, und gefährden damit das Staatswohl. Schäbig!

Was sich der Verfassungsschutzpräsident bei seinen Äußerungen denkt, kann man nur erahnen! Mir ist unwohl bei dem Gedanken, dass dieser Herr unsere Verfassung schützen soll!


Kretschmer - Sachsens Ministerpräsident

Es gab keinen Mob, es gab keine Hetzjagd, es gab keine Progrome

 

Der Herr Ministerpräsident war wohl im falschen Film! Wie weit verbiegen sich unsere Politiker, um nu ja keine Wählerstimmen zu verlieren!


Scottish Wedding

 

Mitten im Nirgendwo der schottischen Insel Islay ein Schauspiel, das nach einer Hochzeit aussah.


Wutbürger

Öfter werden Menschen, die an Demonstrationen gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung teilnehmen, als allenfalls zornige Bürger bezeichnet. Diese "zornigen Bürger" sollten sich aber umdrehen und weggehen, wenn Sprüche wie "Absaufen, Absaufen...!" oder ähnliche skandiert werden. Ihr Bleiben kann als Zustimmung zu dem abfällig Gegrölten empfunden werden.


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Ausschreitungen durch Rechtsradikale in Sachsen

Dem heutigen Artikel im Kölner Stadtanzeiger "Unterbesetzt und heillos überfordert" entnehme ich, dass die Menschenrechtsorganisation Mission Lifeline, die sich für eine Seenotrettung im Mittelmeer einsetzt, Vorkehrungen trifft, ihre Vereinsräume in Dresden selbst zu schützen. Sie twittert" Wir danken der Polizei Sachsen, uns rechtzeitig signalisiert zu haben, dass sie uns nicht schützen kann."

Ich denke, dieser Satz spricht für sich!

Alexander Gaulands Ausspruch, man müsse verstehen, wenn Menschen nach einem solchen Mord demonstrierend auf die Straße gingen, ist wieder so ein Beispiel für die grenzgängigen Äußerungen von Vertretern dieser Partei. Für viele Menschen billigt er damit auch die Ausschreitungen. Der Tatbestand der Volksverhetzung erscheint mir gegeben! Auch scheinen rechte Kreise Sympathisanten bei Polizei und Justiz zu haben.


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Was heutzutage fehlt, ist ein moralischer Kompass!

In Deutschland werden Menschen mit fremdländischem Aussehen mit dem Ruf "Deutschland den Deutschen!" wieder durch eine Stadt getrieben. So geschehen im Chemnitz. Was auch immer im Vorfeld geschehen sein mag, es gibt niemandem das Recht auf eine solche Hetzjagd! 

Unsere Gesellschaft verroht, Maßstäbe sind verloren gegangen. Vor etlichen Jahren gab es noch ein Bewusstsein davon, was man tun darf und was nicht. Auf dem Schulhof haben  sich die Jungs auch mal geschlagen, aber wenn jemand auf dem Boden lag, wurde nicht noch vereint auf ihn eingetreten. Heutzutage wird das Opfer einer Schulhofschlägerei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, wie geschehen. Messer sitzen locker und beenden durch Zustechen manchen Streit. Feuerwehrleute, Rettungskräfte, ja Polizisten werden bei ihrer Arbeit angegriffen. Vorgänge, die einem nicht in den Kopf wollen.

Gewalt ist aber nicht auf die Kleinen Leute beschränkt. Im Geschäftsleben wird betrogen, Beschäftigte werden ausgebeutet, um die Taschen der Konzernherren und der Aktionäre zu füllen. Des Profits wegen werden Firmen aufgekauft, um den lästigen Konkurrenten aus dem Wege zu schaffen. Arbeitnehmer haben das Nachsehen.

Im Straßenverkehr hat der rücksichtslose Fahrer sein eigenes Recht.

Es ließen sich zahllose weitere Beispiele dafür anführen, wie verkommen, ja verkommen, unsere Gesellschaft mittlerweile geworden ist.

Der Grund für all das - unserer Gesellschaft fehlt es an Werten, es fehlt ein Bewusstsein dafür, was moralisch zu rechtfertigen ist.

Früher gab die Kirche mit ihren Geboten und moralischen Weisungen Richtlinien. Ob man alle billigen musste, sei dahingestellt, aber es gab so etwas wie eine Leitschnur. Die Kirche hat, auch durch eigenes Verschulden, ihre Stellung als moralische Instanz nahezu verloren. Nur, es ist nichts an ihre Stelle getreten. Daneben gab es eine stille Übereinkunft darüber, was richtig und was falsch ist. Die Erfahrung und Beispiele lehren heutzutage, Anstand und faires Verhalten anderen gegenüber kann man außer Acht lassen, wenn es um das persönliche Fortkommen und um die persönliche Bereicherung geht. "So etwas tut man nicht!" - dieser Gedanke ist weitestgehend verloren gegangen. Überall kann man es sehen, Skrupel braucht man bei der Suche nach dem eigenen Vorteil nicht zu haben.

Merkwürdigerweise findet sich respektvolles Verhalten untereinander überall dort, wo Not herrscht und wo man aufeinander angewiesen ist. 

Die Überschrift zu meinen Gedanke sagt es, heutzutage fehlt den Menschen so etwas wie ein moralischer Kompass. Eine gelebte und von allen getragene Übereinkunft darüber, was man tun kann oder besser lässt!


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Ein Photo zum heutigen Tag des Klopapiers

 

Aufgenommen wurde dieses Bild im Papiermuseum in Bergisch Gladbach.

Tröstlich - der Vorrat in Anbetracht der besch...... Zeiten!


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