Rechtes Gedankengut macht sich auch in der Jugend breit.

Die Münchner Abendzeitung titelt zu einem Aufmarsch einer Gruppe der Identitäten Bewegung -  "Hippe Nazis?"

In Kreisen  gut gebildeter junger Menschen macht sich rechtes Gedankengut breit, das in spektakulären Demonstrationen gipfelt, etwa der Besetzung des Brandenburger Tores. Was da, wie ich meine, unausgegoren, herausgeschrieen wird, ist hanebüchen. Angestachelt werden diese Leute von messianisch wirkenden Vordenkern. Eine solche Gruppe ist z.B. die "Identitäre Bewegung". Dort ist man fremdenfeindlich und will sich auf eine rein deutsche Identität besinnen. Ausländer sollen außer Landes. Wenn diese Menschen das Sagen haben, werden sie intolerant alles, was anders ist als deutsch, verfolgen. Hatten wir das nicht schon einmal?

Wo ist die heutige Jugend, die sich für einen freien Rechtsstaat einsetzt, für eine Welt der Toleranz und der Mitmenschlichkeit? All zu sehr ist die heutige Jugend damit beschäftigt, persönliches Fortkommen und Wohlergehen in jeglicher Form anzustreben. Das Ich steht im Vordergrund! Natürlich gibt es Ausnahmen, aber in geringer Zahl.

Es wird darüber diskutiert, dass ein Auschwitz-Besuch nicht Pflichtprogramm für Schüler sein soll. Dort könnte jeder junge Mensch erleben, was daraus wird, wenn man Fremdes verfolgt! In Schulen müssen Filme gezeigt werden, zum Beispiel solche, wie sie die Amerikaner bei der Befreiung von Konzentrationslagern gedreht haben! Es ist schäbig, Freiheit des Wortes hier auszunutzen, um Unfreiheit zu postulieren!

In diesem Zusammenhang muss ich immer an die Rede des General Harras in Karl Zuckmayers "Des Teufels General" denken, als er zu einem jungen Leutnant spricht, dessen Freundin sich nicht mit ihm verloben will, weil er nichtarische Verwandte hat. Wer möchte, kann diesen Monolog hier hören.

Wenn jemand nachlesen möchte, wie in Wien rechtes Gedankengut und somit die Nazis die Macht ergriffen haben, dem sei Robert Seethalers Roman Der Trafikant empfohlen.

 


Braune Gesinnung macht sich breit

Schleichend macht sich in Deutschland eine Stimmung, eine stillschweigende Übereinkunft, breit, die die Nazizeit totschweigt, wenn nicht verharmlost. Man darf von Bio-Deutschen reden, türkischstämmige Politikerinnen entsorgen wollen, wünschen, dass Türken über den Bosporus in ihre Lehmhütten getrieben werden. Man spricht von Pack, das vergewaltigt und stiehlt und meint Flüchtlinge. Örtliche Presse zitier hanebüchene Sprüche getan auf einer AfD Versammlung als berichte man von einem Kaninchenzüchtertreffen. 

Es kommt einem hoch, wenn man die Adressaten dieser Hetzreden in den Sälen ansieht, wenn sie vor Wonne strahlen und jubelnd applaudieren! Die haben sich in früheren Zeiten gut versteckt und ängstlich ihre braune Gesinnung getarnt. Jetzt ist die Stimmungslage wieder so, dass man braune Gesinnung erkennen lassen kann. Schamlos nutzen diese Rechtsradikalen unseren Rechtsstaat aus, indem sie auf milde Richter und lange Verfahrensstreitigkeiten setzen. 

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass in Deutschland Gesinnungsschnüffelei herrscht. Derjenige, der einer linken Gesinnung verdächtig war, durfte nicht Beamter werden. Offenbar wurde und wird da mit zweierlei Maß gemessen. Richter, Staatsanwälte, Lehrer, hochrangige Offiziere und Professoren dürfen rechtes Gedankengut verbreiten, ohne um ihren Job fürchten zu müssen. Aber In der BRD war man ja schon immer auf dem Rechten Auge etwas blind.

Und über all dem das Bild des süffisant grinsenden Herrn Gauland, der auf seine Narren herabschaut.

 


Tritt man als Gast so in einem fremden Land auf?

Darf das wahr sein? Ein deutscher Politiker, Cem Özdemir, muss im eigenen Land unter Polizeischutz gestellt werden, weil Hotelgäste nicht mit ihm, den sie als Terroristen beschimpfen, unter einer Decke wohnen wollen! Was glauben denn diese Türken, Mitglieder der türkischen Delegation bei der Münchener Sicherheitskonferenz, welches Recht sie haben, wenn sie als Gäste in unserem Lande so auftreten? Anders herum, wenn in der Türkei von deutscher Seite Ähnliches geschehen wäre, dann säßen die Klageführer längst im Gefängnis! Diesen Herrschaften muss sehr schnell und sehr eindeutig klargemacht werden, was in Deutschland möglich ist und was nicht! Eine sofortige Anklage wegen Beleidigung oder Ausweisung wäre nötig gewesen. 

Gott sei Dank leben wir in einem Rechtsstaat! Dass dessen Großzügigkeit aber so ausgenutzt wird, das dürfen wir nicht zulassen!


Jusos

Juso-Vorsitzender Kevin Kühnert

 


Ach, wär er doch zu Haus geblieben!

 

 

Grundschullehrer haben einmal ein Buch herausgebracht mit dem Titel

                                                "Unsere Kevins"


Die SPD vor dem Untergang?

Es tut mir in der Seele weh, die altehrwürdige SPD ist dabei, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Mit dem Umfragewert von 16% liegt sie gleichauf mit der AfD. Dennoch befehden sich in dieser prekären Situation noch führende Genossen. Frau Nahles will wohl alte Rechnungen begleichen, wenn sie aktuell gegen Gabriel wettert, den wohl letzten Sympathieträger für die SPD. Und allen Ernstes begibt sich der Juso-Vorsitzende auf eine Werbetour gegen eine Große Koalition. Was wollen die Jusos? Etwa Neuwahlen?

Dass die Genossen sich vor einem Jahr so hundertprozentig auf Schulz stürzten, lag allein in der Sehnsucht nach einer starken Führungspersönlichkeit begründet. Um so schlimmer war das Erwachen, als Schulz diesen Anspruch nicht erfüllen konnte.

Im Moment sehe ich niemanden, auch Frau Nahles nicht, der die Partei aus diesem Jammertal führen könnte.

So schlecht erscheint mir da im Moment die Idee von Sarah Wagenknecht nicht, alle linken Kräfte in einer einzigen Sammelbewegung zu vereinen! Darüber nachdenken könnte man ja mal, bevor es mit der SPD endgültig vorbei ist!

 


Die Fremdenfeindlichkeit der AfD

Poggenburg

Höcke

Bachmann


Wenn Deutschlands politische Parteien ihren Aschermittwoch abhalten, geht es bekanntlich recht derb zu.

Was es aber nun von der AfD-Veranstaltung in Nentmannsdorf ( Sächsische Schweiz-Ostergebirge ) zu hören gibt, ist unglaublich! Andre` Poggenburg, AfD-Chef von Sachsen-Anhalt, erging sich in wüsten Beschimpfungen gegen Türken in Deutschland. Er nannte sie "Kümmelhändler" und "Kameltreiber", die selbst einen Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern am "Arsch" hätten.

Auch der thüringische AfD-Vorsitzende Höcke war zugegen und freute sich auf den kommenden Aufbruch im Osten für seine Bewegung. Dabei beanspruchte er die Erhebung der ostdeutschen Bürger in der DDR für sich. Im "bürgerbewegten" Osten ist der "gute Geist von 1989 aus der Flasche ...... Der Michel wacht jetzt auf". Freudig begeht er den Schulterschluss mit der Pegida, deren Anführer, der vorbestrafte Bachmann, auch zugegen ist.

Kann man solche Töne wieder ungestraft in Deutschland von sich geben? Töne, die einen Vergleich mit der Beschimpfung der Juden durch die Nazis nahelegen. Aber Im Osten hofft man offenbar auf wohlgesonnene Richter, die Beleidigungen, wie oben angeführt, durchgehen lassen.


Spitzenpolitiker


Es ist erschreckend zu sehen, wie das Wohl eines Landes vom Verhalten einzelner Spitzenpolitiker abhängt.

Merkel - das Umkrempeln der CDU nach ihren Vorstellungen, das Wegbeißen potentieller Nachfolger. Schulz - mangelndes politisches Geschick, Unzuverlässlichkeit. Schröder - Agenda 2010.

Es ließen sich noch andere Beispiele finden!


Im Tollhaus


Die AfD braucht nix zu tun, SPD und CDU/CSU zerlegen sich von alleine! Sind die Autoritäten einmal weg, tanzen die Mäuse auf dem Tisch herum. Frau Merkel verliert täglich an Autorität, Herr Schulz steht sich selbst im Wege und fällt über die eigenen Beine. In der Union stellt man verwundert fest, wie es ist, wenn Mutti nicht die Peitsche schwingt. In der SPD zerfällt eine Führungspersönlichkeit nach der anderen. Ätschi-Bätschi Langstrumpf-Nahles soll es nun richten. Die Sehnsucht nach einem starken Anführer ist riesig, dann darf es sogar eine Frau sein.

Wie hat ein Poet einstmals gesagt:" Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann ........ .


Beleidigte Leberwurst?

Da macht der Parteivorstand der SPD so einen Wirbel um die Beteiligung an einer Großen Koalition, wenn es aber um Führungsfragen geht, wird kurzer Prozess gemacht. Eine Spitze von Parteipolitikern der SPD beschließt so mir nichts dir nichts, den Vorsitzenden auszutauschen, ohne Parteitag und die so wichtige Basis vorher zu befragen. Dabei wird Gabriel als Außenminister kalt abserviert, wo er doch bisher seinen Job ganz gut gemacht hat. Man wundert sich noch, wenn er aufmuckt und sich beklagt, die beleidigte Leberwurst spielt, wie es heißt. 

Ihr Verhalten kommt nicht gut an, Herr Schulz! Viele Wähler werden Ihnen ankreiden, dass Sie erst den Karren in den Dreck fahren, sich dann noch zur "Belohnung" die Rosinen herauspicken! Nicht gerade die Feine Art!

Und seit Müntefehrings Abgang als Parteichef weiß man auch, wie berechnend Frau Nahes sein kann.


Soll so die neue SPD aussehen?

Wie übel geht die SPD doch mit ihren Spitzenleuten um! Erst hat Sigmar Gabriel Herrn Schulz alle Spitzenämter überlassen, um dafür mit dem Außenminister-Posten bedacht zu werden, jetzt darf er dieses Amt auch noch dem glücklosen Schulz überlassen. Nicht gerade die feine Art! Ich bin wahrlich kein Gabriel-Fan, aber eine solche Behandlung hat er nicht verdient! Ähnlich übel hat man seinerzeit auch Kurt Beck mitgespielt. Genossenart?

Eigentlich hat Schulz doch alles Vertrauen verspielt. Wenn er ein aufrechter Genosse wäre, sähe er das ein und würde sich mit seinen doch sicherlich vorhandenen Pensionsansprüchen zurückziehen. Kein guter Start für einen Neubeginn der SPD!


Da fasst man sich doch an den Kopf!

In Berlin debattiert man gerade heftig um ein Gedicht, das in großen Lettern an der Hauswand der Alice Salomon Schule steht. Es stammt von Eugen Gomringer und ist in spanischer Sprache verfasst. Gomringer hatte 2011 für dieses Gedicht den Poetik-Preis dieser Schule erhalten.

Der Text auf Deutsch:

 

Alleen / Alleen und Blumen / Blumen / Blumen und Frauen / Alleen / Alleen und Frauen/ Alleen und Blumen und Frauen und ein Bewunderer

 

Der Asta der Schule verlangte, das Gedicht von der Hauswand zu löschen. Begründung -

 

Es stehe in patriarchalischer Kunsttradition, in der Frauen die schönen Musen seien, die Männer zu kreativen Taten inspirierten, das Gedicht erinnere unangenehm an sexuelle Belästigungen, denen Frauen alltäglich ausgesetzt seien. Das Gedicht degradiere Frauen zum Objekt männlicher Bewunderung.

 

Ich bekenne mich gerne zu einer gewissen sexistische Haltung, wenn ich gelegentlich eine, in meinem Sinne, schöne Frau bewundernd ansehe! Allerdings kann ich nicht sagen, ob mich dieses bewundernde Ansehen auch zu kreativen Taten bewegt! 

Wie dumm ist doch die Äußerung dieser Studentenvertreter! 

Es sieht so aus, als solle das Gedicht nun im Rahmen von Renovierungsarbeiten überpinselt und durch ein neues ersetzt werden.Hoffentlich durch kein männerfeindliches!


So sollte es in Deutschland nie wieder sein!


Jens Maier                                                     Siegbert Droese

Als ich heute Morgen beim Frühstück den Kölner Stadtanzeiger gelesen habe, ist mir schlecht geworden! Was ich dort lesen musste, verschlug mir zudem noch die Sprache. Auch unter Kölner Schüler ist "Du Jude!" ein vielgebrauchtes Schimpfwort. Kinder, die öffentliche Schulen besuchen, werden wegen ihres Glaubens gebrandmarkt und beschimpft. Das geht so weit, dass solche Kinder oft die Schule wechseln müssen. In unserem Land ist es wieder so weit, dass Menschen jüdischen Glaubens Gefahr laufen, angepöbelt oder gar angegriffen zu werden. Nie hätte ich gedacht, dass so etwas in Deutschland wieder möglich ist.

Die Brandstifter von der AfD und der Pegida haben dafür gesorgt, dass hierzulande wieder ein Klima entstanden ist, in dem man ungestraft juden- und fremdenfeindliche Äußerungen tätigen kann.

Wohin das führt, war ebenfalls in der heutigen Ausgabe zu lesen, ein Rechtsradikaler aus einer italienischen Kleinstadt hat auf farbige Asylanten geschossen und sie zum Teil schwer verletzt. Er hat auf sie geschossen, wie auf streunende Hunde! Auf Hetze folgt die Tat, hoffentlich nicht auch bei uns!

Auf Seite vier der heutigen Ausgabe ist zu lesen, was Vertreter des sächsischen Landesverband der AfD so von sich geben. Als auf dessen Parteitag in Hoyerswerda, (ja, Hoyerswerda!) der Name Höcke fiel, skandierte der Saal diesen Namen. Dort trat der Dresdener Bundestagsabgeordnete der AfD Jens Maier auf, der in seinem Twitter-Account den Sohn von Boris Becker einen "Halbneger" genannt hatte. Der neue Landesvorsitzende Droese hatte sich kürzlich für "freien Waffenbesitz" für jeden "rechtstreuen Deutschen" ausgesprochen. Auf Facebook schrieb er "Volksbewaffnung" helfe, "Koransprengköpfe zu neutralisieren". Im Fall Italien kann man sehen, wohin das führt!

Es ist an der Zeit, dass unsere Gesellschaft endlich wach wird und staatliche Organe massiv gegen diese Leute vorgehen, die solche volksverhetzende Töne von sich geben. Wie kann ein Jens Maier, seines Zeichens Richter, bei uns noch Recht sprechen?

 

Mitbürger! Wacht auf, nehmt zur Kenntnis, was in Deutschland wieder geschehen kann! Wehrt euch dagegen und widersprecht denen, die rechtsradikales Gedankengut verbreiten! Es kann nämlich gut sein, dass bald auch eure Freiheit gefährdet ist!

 

 

 


Der Wolf ist zurück


Wildschwein                                                                      Wolf

Diese Tatsache beschäftigte letzt sogar den Bundestag. Viele Abgeordnete freuen sich darüber, dass der Wolf bei uns wieder heimisch wird, Vertreter der FDP und der AfD wollen dieses Tier aber zur Bejagung freigeben, da es zu viel Schaden anrichten würde.

Ein Abgeordneter der AfD verstieg sich sogar zu der Behauptung, dieses gefährliche Raubtier durchstreife die Dörfer, sei sogar an Bushaltestellen gesichtet worden, wo sich zuvor noch Kinder aufgehalten hätten.

Ich glaube, der Abgeordnete hat im Biologieunterricht schlecht aufgepasst. Es waren Wildschweine, die sich zu diesen Untaten in NRW hinreißen ließen. Presse und Fernsehen berichteten darüber. Wer aber vielleicht schlechte Augen hat und dessen Blick auch in anderer Hinsicht getrübt ist, dem kann dieser Irrtum wohl passieren.


Kleine Machtergreifung

Peter Boehringer, Stephan Brandner, Sebastian Münzenmaier 

Was da jetzt im Deutschen Bundestag geschieht, ist unerhört und unbegreiflich! Drei AfD Abgeordnete werden zu Ausschussvorsitzenden gewählt, allesamt Mitglieder des rechten Flügels der AfD. Peter Boehringer - Anhänger von Verschwörungstheorien und Verkünder islamfeindlicher Thesen, leitet künftig den Haushaltsausschuss, dem Rechtsausschuss steht Stephan Brandner vor, im Wahlkampf hetzte er gegen grüne "Koksnasen" und "Kinderschänder", Heiko Maas titulierte er "als Produkt politischer Inzucht im Saarland" (Zitat KStA)". Kanzlerin Merkel nannte er "Führungsfuchtel". Sebastian Münzenmaier, Vorsitzender des Touristikausschusses, ist wegen Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung vorbestraft, seine parlamentarische Immunität ist aufgehoben. Wahrlich eine feine Gesellschaft! Ihre Nominierung durch die AfD-Fraktion kann nur als Provokation gesehen werden. Unglaublich! Solche Menschen vertreten auch mich im Bundestag! Beinahe noch schlimmer aber ist, dass sie noch von der FDP mitgewählt wurden! Überhaupt wird es in nicht allzu ferner Zeit dazu kommen, dass auch CDU/CSU mit der AfD zusammenarbeiten, wie es jetzt schon CDU-Politiker im Osten und in Bayern durch Äußerungen anklingen lassen.

Und - wir müssen hinhören, was diese Leute sagen, sie werden ihre Sprüche in die Tat umsetzen.

 

Meine Ausführungen basieren auf einem Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 2.2.18 - Biedermänner und Brandstifter von M. Decker, K. Doerfler und D. Vates.


CDU/CSU und die Managergehälter

Auf wessen Seite die Union steht, macht deutlich, dass sie die Forderung der SPD ablehnt, Manager-Gehälter ab 500.000€ nicht mehr steuerlich absetzbar zu machen und statt dessen diesen Betrag den Gewinnen der Unternehmen zu entnehmen.

Komischerweise wird so etwas in den Medien kaum publik gemacht!


Anstand

Die Haltung, die mit diesem Begriff verbunden ist, ist vielen Menschen heutzutage verloren gegangenen. Es beginnt mit kleinen Dingen des Alltags, zum Beispiel im Straßenverkehr, und endet beim Umgang der Konzernbosse mit ihren Mitarbeitern, die als Kostenfaktor angesehen werden, den man minimieren muss.


Abgastests der anderen Art

Noch ein paar Monate weiter, und man hätte uns erzählt, wie gesund doch das Einatmen von Dieselabgaspartikeln ist.

 


Joe Kaeser

Heute las ich in der heimischen Presse, dass Donald Trump anlässlich seines Davos-Besuches Chefs großer Konzerne zum Abendessen eingeladen hatte. Siemens-Boss Joe Kaeser durfte direkt neben Trump sitzen. Kaeser nutzte diese Gelegenheit, um sich bei Trump einzuschmeicheln. Laut Kölner Stadtanzeiger soll er Folgendes gesagt haben: "Weil Sie so erfolgreich mit der Steuerreform waren, haben wir entschieden, die nächste Generation von Gasturbinen in den USA zu entwickeln."

Wohlgemerkt, in Europa und speziell in Deutschland, sollen Siemens-Betriebe der Turbinensparte wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen werden, was den Verlust Hunderter Arbeitsplätze bedeuten wird.

Ich bin mir noch unschlüssig, mit welchen Adjektiven ich diese Haltung bedenken soll! Unverschämt ist wohl noch das freundlichste!

 

Siehe dazu auch - Kapitalismus heute


Über das Reisen

Heute berichtet der Kölner Stadtanzeiger über eine Ausstellung im Museum Morsbroich in Leverkusen mit dem Titel "Die Kunst nach einer Reiseerfahrung".

Die Überschrift lautet "Drum nahm ich Stock und Hut". Der Autor ist Michael Kohler.

Der Artikel beginnt mit einem bemerkenswerten Satz, den ich zitieren möchte.

 

Im alten Persien scheint man auf Reisen gelegentlich schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, denn der Volksmund weiß dort angeblich zu berichten, dass das Beste, was man aus der Ferne nach Hause bringt, die heile Haut ist.

 

Da kann was dran sein!


AfD

Beleidigungen, Gewalt, Hetze – das sind die Ausschussvorsitzenden der AfD

Peter Boehringer, Stephan Brandner und Sebastian Münzenmaier sollen für die AfD den Vorsitz in drei Ausschüssen des Bundestags übernehmen. Ein schillerndes Trio, zwei von ihnen haben auch schon Bekanntschaft mit der Justiz gemacht.

 

Fotos und Schlagzeile Der STERN

Es ist für mich ein Horror gerade zu erleben, wie sich die AfD breitmacht, wie sie im Bundestag wesentliche Ausschüsse leitet oder darin Teilnehmer stellt! Menschen, die zuvor durch rechtsradikale Äußerungen aufgefallen sind. Diese Partei erhält zu viel Aufmerksamkeit, wobei sie unser demokratisches Verständnis schamlos ausnutzt.

Die taz schreibt am 24.1.18

Nicht unumstritten ist auch Sebastian Münzenmaier, 28, aus Rheinland-Pfalz. Das Amtsgericht Mainz hat ihn im vergangenen Jahr wegen Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung bei einem Angriff von Hooligans des 1. FC Kaiserslautern auf Anhänger von Mainz 05 zu einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Er hat Berufung eingelegt, deshalb hat der Bundestag jüngst seine Immunität aufgehoben. Münzenmaier kündigte an, er wolle das Amt „mit großer Neutralität“ ausfüllen