Neues aus der Rubrik Lesenswert(es)

 

Hanns-Josef Ortheil  "Der Typ ist da"

 

Roman erschienen bei Kiepenheuer&Witsch


Neuigkeit aus der Rubrik Lesenswertes - Heinz Schilling 1517 Weltgeschichte eines Jahres

 

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Neuigkeit aus der Rubrik Lesenswert(es)

Wolfgang Borchert "Schischyphusch oder Der Kellner meines Onkels"

Neuauflage dieses Textes mit einer wunderbaren Illustration.


Maarten `t Hart - Magdalena

 

Maarten `t Hart  Magdalena

Eine Familiengeschichte

`t Hart erzählt von seiner Mutter, einer wunderlichen Frau,

die tief in ihrem streng religiösen Umfeld verwurzelt ist.


Eine Stimme, die mir fehlt im Chor der Erdogan- Kritiker.

 

Ist der Nobelpreisträger für Literatur und der Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels verstummt?

Wie von sonst keinem habe ich von Pamuk erfahren, was die Türkei ausmacht - wie das Leben der kleinen Handwerker und Ladenbesitzer auf dem Lande und in der Stadt verläuft, aber auch, wie die herrschende Schicht am Ende des vorigen Jahrhunderts gelebt hat.

Er hat mich auf Istanbul neugierig gemacht.

Aber nun - keine Silbe zu Erdogans Herrschergelüsten, kein Wort zur Entlassung und Inhaftierung von kritischen Geistern wie Schriftsteller, Journalisten oder anderer Intellektueller, die mir bekannt wäre. 

Was hat ihn so stumm gemacht? Sollte er einen Deal mit dem Herrschenden eingegangen sein?

Meines Wissens ist auf literarischem Gebiet nach der Veröffentlichung seines Romanes "Diese Fremde in mir" nichts mehr von ihm erschienen.

Lesung

Vorgestern habe ich zum ersten Mal an einer Literaturlesung teilgenommen. Eine Dame und ein Herr, ich nehme an, es waren Schauspieler, teilten sich den Part des Vorlesens.

Es war ein Vergnügen, ihnen zuzuhören. Ihre melodiösen, akzentuierten Stimmen bemühten sich  schon den Sinn des literarischen Textes offenzulegen.

Im Verlauf des Abends fiel mir auf, dass ein großer Unterschied darin besteht, wie man einen Text aufnimmt. Offensichtlich macht das Gehirn einen Unterschied, ob man ihn selber liest oder akustisch, von einem andere gesprochen, wahrnimmt. Um zu verstehen, ist es bei der Eigenlektüre möglich, das Lesetempo selbst zu bestimmen oder gerade nicht Verstandenes noch einmal zu lesen. Bei einer Lesung hastet man dem Verstehen geradezu hinterher, der Vortragende macht keine dem jeweiligen Zuhörer genehme Pausen.

Zahlreiche Teilnehmer des Abends machten eine ähnliche Erfahrung, auch sie hatten gelegentlich Mühe dem Sinn des Gesprochenen auf die Spur zu kommen.

Abgelenkt wurde ich zudem durch das Betrachten meiner Mithörer. Von den mehr als 30 Teilnehmern  waren nur fünf Männer. Ein zufälliger Befund? Wohl kaum. Der Rezitator jedenfalls war mit der Männerquote sogar zufrieden! Sind etwa Frauen offener für Literarisches? Ich glaube eher, dass die anwesenden Damen die Lesung in einem Buchladen als gesellschaftliches Ereignis betrachteten, um neben dem literarischen Erlebnis zu sehen und gesehen zu werden! Man begegnete sich von Kopf bis Fuß gut gestylt.

Ich fing Gesprächsfetzen auf wie - "Ja, natürlich, wir kennen uns! Sonst erlebe ich Sie ja nur im Tennis-Dress!" 

Der Abend hat Spaß gemacht!

 

Bücher

Immer noch erregt mich die Verheißung im Geruch eines neuen Buches.

 

- Carlos Ruiz Zafon -

Robert Harris Konklave - Roman

 

Ein Roman über eine Papstwahl

 

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Der große Wrede

 

Ein Lexikon und Nachschlagewerk zur Kölner Mundart.

 

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Norman Maclean Aus der Mitte entspringt ein Fluss

 

Ein meisterhafter Roman, in dessen Mitte das Fliegenfischen steht.

 

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Juli Zeh - Unterleuten Roman

 

Ein sehr bemerkenswerter Roman, der den Umbruch in den neuen Bundesländern nach der Wende zum Thema hat

 

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Eine Kleinigkeit

 

 

In letzter Zeit haben immer mehr gebundene Bücher wie früher so ein dünnes, meist rotes Bändchen als Lesezeichen.

Das ist recht hilfreich. Vorbei ist die Zeit der herausgerissenen Papierecken, der Eselsohren!

Angesichts der katastrophalen weltpolitischen Lage muss man sich halt an kleinen Dingen erfreuen! 

Ein Gedicht

Letzt besuchte ich Martin, meinen alten Freund aus Sextanertagen. Er holte einen Sammelband mit deutschen Gedichten aus dem Bücherschrank und blätterte darin. Er begann zu rezitieren - "An jenem Tag im blauen Mond September .........." , ich konnte einsetzen - "still unter einem jungen Pflaumenbaum, da hielt ich sie die stille bleiche Liebe ........". Den Rest sprachen wir gemeinsam.

Wir erinnerten uns daran, dass wir für das Deutsch-Abitur fünf Gedichte auswendig lernen mussten. Die Auswahl blieb uns überlassen.

Eins davon war für uns beide Bertold Brechts Gedicht "Erinnerung an Maria A.". Bis heute können wir es auswendig.

Ich schreibe es hier noch einmal auf.

 

Erinnerung an Maria A. - 1924

 

An jenem Tag im blauen Mond September

Still unter einem jungen Pflaumenbaum

Da hielt ich sie, die stille bleiche Liebe

In meinem Arm wie einen holden Traum.

Und über uns im schönen Sommerhimmel

War eine Wolke, die ich lange sah

Sie war sehr weiß und ungeheuer oben

Und als ich aufsah, war sie nimmer da.

 

Seit jenem Tag sind viele Monde

Geschwommen still hinunter und vorbei

Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen

Und fragst du mich, was mit der Liebe sei?

So sag ich dir: Ich kann mich nicht erinnern.

Und doch, gewiß, ich weiß schon, was du meinst

Doch ihr Gesicht, das weiß ich wirklich nimmer

Ich weiß nur mehr: Ich küßte es dereinst.

 

Und auch den Kuß, ich hätt ihn längst vergessen

Wenn nicht die Wolke da gewesen wär

Die weiß ich noch und werd ich immer wissen

Sie war sehr weiß und kam von oben her.

Die Pflaumenbäume blüht vielleicht noch immer

Und jene Frau hat jetzt vielleicht das siebte Kind

Doch jene Wolke blühte nur Minuten

Und als ich aufsah, schwand sie schon im Wind.

 

Damals war es noch nicht selbstverständlich, dass man Bertold Brecht in den Schulen behandeln durfte. Einflussreich rechtsgesinnte Kreise wollten es anfänglich verhindern, dass ein so linker Autor besprochen wurde. Aber wir hatten einen fortschrittlichen ausgezeichneten Deutschlehrer, der uns auch diese Lyrik nahe brachte.

Wie es heutzutage an deutschen Gymnasien aussieht, weiß ich nicht. Ob wohl die Lehrpläne die Behandlung eines solchen Gedichts noch vorsehen?

Meinen Zweifel habe ich aber daran, dass heutige Abiturienten noch fünf Gedichte auswendig aufsagen können!

 

 

 

Juli Zeh Unterleuten

 

Juli Zeh hat wohl einen Faible für skurrile Namen. 

Eine Akteurin in ihrem Roman Unterleuten wird so vorgestellt -

 

"Frau Liebkind war höchstens dreißig und von Kopf bis Fuß kariert. Sie saß in einer Kammer , die den Schreibtisch eng umschloss. An der Wand ein selbstgebastelter Kalender mit Katzenphotos."

 

 

Elena Ferrante - Meine geniale Freundin - die Zweite

 

Der Rauch über dieser Bucherscheinung hat sich zwischenzeitlich verzogen.

Mit meiner abschließenden Meinung habe ich mir Zeit gelassen, um kein ungerechtes, weil voreiliges, Urteil zu fällen.

Mittlerweile bin ich jedoch schon mit Juli Zeh in Unterleuten, einem dicken Buch, dessen Handlung in einem kleinen Dorf, eben Unterleuten, in einer Zeit nach der Wende spielt. Davon aber evtl. später.

Zweifelsohne vermag es Elena Verrante, die sozialen Zustände und die Befindlichkeiten der handelnden Personen in einem Stadtteil Neapels treffend zu schildern. Auch die Verschiedenheit der beiden Freundinnen komm gut heraus. Nur - ich hätte dem Buch mehr Tempo gewünscht. Vieles hätte kürzer abgehandelt werden können. Manches kommt zu kurz - etwa die Hochzeitsfeierlichkeiten am Schluss des Buches.

Fazit - ein durchaus lesenswertes Buch, aber das Spektakel, das zuvor darum gemacht worden ist, war übertrieben!

Hanns-Josef Ortheil  Rom

 

Eine empfehlenswerte Lektüre für Rom-Reisend

 

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Hieroglyphen

Als ich heute am Bücherschrank vorbeiging, fiel mein Blick zufällig auf die ägyptische Abteilung. Lange hatte ich mich nicht mehr mit der Kultur das Pharaonenreichs beschäftigt. Ich nahm das eine oder andere Buch zur Hand und blätterte darin herum.

Nach meiner Pensionierung hatte ich ein paar Semester Ägyptologie an der Kölner Universität belegt und dabei neben Archäologischem auch Mittelägyptisch gelernt. Nun fiel mir auf, dass ich doch eine Menge des damals Gelernten, Zeichen und Grammatik, vergessen habe.

Zur Auffrischung zog ich Karl-Theodor Zauzichs Buch "Hieroglyphen ohne Geheimnis" aus dem Regal.

Der Autor erklärt in sehr eingängiger Art und Weise, was es mit der Hieroglyphenschrift auf sich hat.

Wen die ägyptische Schrift interessiert, kann hier nachlesen, wie das mittelägyptische Alphabet lautet, wie man es schreibt und lernt kleine Texte zu lesen. Mit gewissem Neid werden heutige Schüler nachlesen, dass es in der ägyptischen Schrift keine strikten orthographischen Regeln gab. Hauptsache, das Schriftbild ergab eine besondere Ästhetik!

 

Karl-Theodor Zauzisch - Hieroglyphen ohne Geheimnis - Eine Einführung in die Altägyptische Schrift für Museumsbesucher und Ägyptentouristen, Verlag Philip von Zabern, ISBN 3-8053-0470-6

 

Hinweisen möchte ich auch auf eine interessante Website, die sich mit der Ägyptologie beschäftigt :

http:/www.sachmet.ch

Elena Ferrante - Meine geniale Freundin


Auch ich habe mich von dem Medien-Hype um dieses Buch anstecken lassen, habe es gekauft und  

mittlerweile bis zur Hälfte gelesen. Ich frage mich, durchaus noch offen, ob es dieser Aufregung Wert ist.

Elena Ferrannte ist ein Pseudonym, und es gibt in der Welt momentan wohl nichts Spannenderes als dieses Pseudonym zu lüften.

Der italienische Investigativ-Jouralist - offensichtlich ein neues Berufsbild - Claudio Gatti will herausgefunden haben, wer nun diese geheimnisvolle Person ist. Darunter sollen sich die italienische Übersetzerin Anita Raja und ihr Gatte der Schriftsteller Domenico Starnone verbergen.

Vier renommierte Zeitungen, darunter die Sonntagsausgabe der FAZ, haben den Artikel Gattis in ihrer Ausgabe gebracht.

Gatti hat persönliche Unterlagen der Übersetzerin und ihres Mannes durchforscht und will nun vor allem aus den Honorarüberweisung des Verlages an die beiden erkannt haben, dass sie Elena Ferrannte sind. Es ist gewiss nicht ehrenwert und verbietet sich an sich, in den persönlichsten Dingen eines Autors herumzuschnüffeln!

Die Literaturgemeinde ist gespalten in Befürworter der Aufdeckung des Pseudonyms und solche die das ablehnen. Es wird sogar der Verdacht geäußert, dass diese Aufdeckungsgeschichte ein gewaltiger PR-Gag ist. 

 

Warum kann das Buch nicht für sich alleine sprechen? Wird es erst dadurch lesenswert, dass man etwas über den Autor weiß? Auch diese kolossale Aufregung sagt etwas über den Zustand unserer sensationsgeprägten Medienwelt aus.

Ein bemerkenswerter Satz

Richard Ford ist einer der bedeutendsten US-Schriftsteller.

In der Wochenzeitschrift DIE ZEIT gibt er in deren letzter Ausgabe unter dem Titel "Meine Obama-Jahre" einen Rückblick auf die Präsidentschaft Obamas.

Auch wenn die anstehenden Kandidaten nicht den Anschein geben, dass Amerika unter ihrer Führung zur alten Stärke zurückfinden wird, so glaubt er, dass der Geist der Obamajahre weiterwirken wird.

Er schreibt - "Durch sein Handeln, sein Vorbild aber hat Obama mir und vielen Amerikanern einen Grund gegeben, noch ein wenig länger an das riskante amerikanische Experiment zu glauben."

 

Foto Wikipedia 

Weiter führt er aus - " Und als Schriftsteller weiß ich: "Wenn wir etwas sagen können, kann es auch geschehen."

Wollen wir hoffen, dass wir noch lange etwas sagen können!

 

Lesenswert(es) - Robert Seethaler Der Trafikant

Der Ausgabe des Taschenbuches entnommen

Ein überaus bemerkenswertes Buch. Unbedingt lesen!

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Rober Seethaler Ein ganzes Leben

Ein Roman über das einfache Leben eines einfachen Mannes.

Sehr einfühlsam geschrieben, bewegend und fesselnd.

Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können.

Ein wunderbarer Roman Eve Harris - Die Hochzeit der Chani Kaufman

 

 

Eve Harris führt uns in diesem sehr lesenswerten Roman in die fremde Welt des ultraorthodoxen Judentums.

Orhan Pamuk - Diese Fremdheit in mir

Ein paar Gedanken über das neue Buch

im Rückblick auf andere Werke

Von der Vielfalt der Deutschen Sprache

Bild - Internet-Werbung
Bild - Internet-Werbung

Im Verlaufe eines Fernsehinterviews hörte ich gestern diesen Satz :

 

" Isch war jrad am tanzen, da fing plötzlich die Musik an aufzuhören!"

Dada zum 100sten Geburtstag

Zum Fest hat der Manesse-Verlag einen wunderschönen Almanach herausgebracht.

 

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Neu in Lesenswert(es)  -  ZEIT Geschichte WAGNER

 

Für Wagnerfreunde oder Feinde

 

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Kurt Tucholsky

Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenns ihm gut geht, und eine, wenns ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion.

                                        .

                                                    .

                                                    .

Neben den Menschen gibt es noch Sachsen und Amerikaner, aber die haben wir noch nicht gehabt und bekommen Zoologie erst in der nächsten Klasse.

 

Das schrieb Kurt Tucholsky in seiner Satire "Der Mensch" im Jahre 1931

 

Diesen Text habe ich gestern in einem Leserbrief des KstA gefunden. Der Autor zitiert den ersten und den letzten Satz der Satire.

Die WELT vom 23.02.16

Feuilleton

Kino

Literarische Welt

Pop

Bühne und Konzert

Geschichte

Kunst und Architektur

Medien

KULTUR BESORGTE OSTBÜRGER

23.02.16

 

Als man in Sachsen noch braune Wutbriefe schrieb

 

Der Politologe Siegfried Suckut hat Wutbriefe aus der DDR an höchste Stellen untersucht. Das Volk wandte sich an Regierungen und Medien in Ost und West. Der Ton hat sich gehalten. Völkisch rau.

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Umberto Ecco ist tot

 

Die wahrhaft Großen verlassen uns. Wer füllt diese Lücken?

 

Mit 48 schrieb er seinen ersten Roman und gleich einen Welterfolg -

"Der Name der Rose"

In einem Interview sagte er einmal, damals habe er die Wahl gehabt, einen Roman zu schreiben oder mit einer kubanischen Tänzerin durchzubrennen. Er habe sich für Ersteres entschieden, weil das billiger gewesen sei.

Ein Buch für die Stadt

Vor ein paar Tagen wurde in Köln nun das "Buch für die Stadt" offiziell vorgestellt. Rafik Schamis Roman "Eine Hand voller Sterne". Der Autor war persönlich zugegen.

Vor einiger Zeit hatte ich das Buch schon einmal vorgestellt. Heute, aus aktuellem Anlass, möchte ich noch mals auf meinen damaligen Beitrag verweisen!

 

Zum Artikel



Ernest Hemingway  -  Die grünen Hügel Afrikas

 Zufällig fiel mir heute der kleine Taschentuchband mit Ernest Hemingways "Die grünen Hügel Afrikas" in die Hand.

 

 

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Stories


Es freut mich sehr, dass meine Seite in letzter Zeit immer mehr Leser hat!

Dabei finden so gut wie alle Sparten Beachtung. Dennoch möchte ich noch einmal auf die Sammlung meiner Stories hinweisen! Vielleicht hat der geneigte Leser ja Vergnügen an einer der Geschichten?!

 

Die Notiz nebenan, auf eine Serviette geschrieben, gehört zur Story "The Man Who Caught a Bass".

 

Zu den Stories

John Williams Butcher`s Crossing  - Roman

Ein wunderbarer Roman, der im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten spielt - von vier Männern, deren Charaktäre nicht unterschiedlicher nicht sein könnten. Er schildert die Schönheit, aber auch die Härte der Natur und das schwierige Zusammenleben der Büffeljäger.

In Lesenswert(es) - Richard Seewald  Griechisches Inselbuch

In diesem Buch gibt der Schriftsteller und Maler Richard Seewald seine Eindrücke wieder, die er beim Bereisen der griechischen Inselwelt hatte.

Leven en werken van de Kabouter




Der Maler und Zeichner Rien Poortvliet beschreibt in diesem Buch das Leben und die hilfreiche Tätigkeit seiner Kabouter für Mensch und Tier.

Spuren der Menschheit - Beilage der ZEIT zum Thema Archäologie


 

 

 

 

 

 

 

 

Was archäologische Funde über die Menschheitsgeschichte berichten können.

Mehr in Lesenswert(es)!

Lachsfischen im Jemen

Bild - FlyFishing&FlyTying
Bild - FlyFishing&FlyTying

Der eine oder andere Leser wird sich an Paul Torndays Roman "Lachsfischen im Jemen" erinnern, der später auch verfilmt wurde.

Dort erhält der Protagonist von höchsten Regierungsstellen den Auftrag, einem reichen Scheich das Lachsfischen im Jemen zu ermöglichen. Bekanntlich endet das Unternehmen desaströs. Soviel zum utopischen, humorvollen Roman.

Nun lese ich in der letzten Ausgabe der englischen Fliegenfischerzeitschrift "FlyFishing&FlyTying", dass es nicht bei einer Utopie bleiben soll. Eine United Arab Emirates Organisation - die "International Fish Farming Holding Company" - plant den Bau einer Lachsfarm von 500.000 Quadratmeter Fläche.

Für Geld lässt sich offenbar alles machen.


Patrick Modiano - Im Cafe` der verlorenen Jugend - Roman des diesjährigen Nobelpreisträgers für Literatur

Patrick Modiano ist der diesjährige Literatur Nobelpreisträger. Gelesen habe ich bisher von diesem Autor noch nichts, und ich muss gestehen, dass mir sogar sein Name  unbekannt war, aber das soll ja nichts heißen!


Noch einmal - Jean Paul


"Ich habe nichts als mich von meinen Eltern geerbt!

"Sei ein Ja oder Nein, aber kein Dazwischen"

1913 Ein besonderes Jahr


Ein Jahr voller wesentlicher Ereignisse in Politik und Kultur

Siegfried Lenz ist tot

Der große deutsche Schriftsteller Siegfried Lenz ist gestern im Alter von 88 Jahren in Hamburg gestorben.

Wieder verlässt uns einer der ganz Großen. Als junger Leser habe ich an seinen Werken  gelernt zu beurteilen, was große Literatur ist. Und immer habe ich darauf gewartet, dass ein anderer Schriftsteller seine Erzählkunst erreicht. Wenigen ist es gelungen!

 

Die Pest


Zu Zeiten von Ebola ist es wohl angebracht, Albert Camus`Roman Die Pest aus dem Bücherschrank zu nehmen, um ihn noch einmal zu lesen.

Ein Bilderbuch

Der Rolling Stone Gitarrist Keith Richards hat ein Bilderbuch für seine Enkelkinder verfasst.

 

Mehr

Literatur für Fliegenfischer

Neu - Im Blog Fliegenfischen "Literatur" für Fliegenfischer.

Ernest Hemingway

Zufällig bekam ich letzt einen Band mit Hemingways Erzählungen in die Hand.

Es ist lange her, dass ich die beiden Stories "Großer doppelherziger Strom I und II" gelesen hatte. In seinem knappen prägnanten Stil schildert Hemingway die Fischereiabenteuer seines Helden Nick in unberührter Natur. Er schildert das Anpirschen an die Forelle und die Handhabung des Gerätes so, wie nur ein erfahrener Fliegenfischer das kann, und Hemingway war bekanntlich ein solcher.

Wer sich etwas mehr mit Ernest Hemingway beschäftigen möchte, dem sei der prächtige Band empfohlen - ERNEST HEMINGWAY in Bildern & Dokumenten  herausgegeben von Mariel Hemingway und mit Texten von Boris Vejdovsky, Edition Olms.

In zahlreichen Bildern, Dokumenten und Texten wird der Lebensweg des Schriftstellers geschildert. Auch der fischereiliche Aspekt in seinem Leben kommt nicht zu kurz. Die Aufmachung des Buches begeistert.

Vielleicht ein schönes Weihnachtsgeschenk.

Izaak Walton

Heute habe ich noch einmal Izaak Waltons Gedicht Das Lied des Anglers aus Der vollkommene Angler gelesen.

Daraus zitieren möchte ich die beiden Zeilen

 

......... Doch meidet sie des Köders Speise,

          ich fröhlich ihre Weisheit preise.

 

Daran werde ich demnächst denken, wenn mal wieder keine Forelle anbeißen will!

Zur Aufmunterung

 

 

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;

Schenk ein den Wein, den holden!

Wir wollen uns den grauen Tag

Vergolden, ja vergolden!

           

                      Theodor Storm, Oktoberlied

Das Jean Paul Jahr 2013

Ein paar Gedanken zum 250. Geburtstag des Dichters Jean Paul