Eine wertvolle Bindehilfe

Gestern habe ich diese 16er Trockenfliege nach Barry Ord Clarkes Anweisung gebunden. Eigentlich eine Sache von wenigen Minuten, aber beim Winden des Hechelkranzes rutschte mir immer wieder die Hechelspitze aus der Hechelklemme. Bis ich mich an einen Tipp, ich glaube auch von Barry Ord Clarke, erinnerte, der dieses nervige Rausrutschen verhindern soll.

Man schneide schmale Streifen eines feinen Schleifpapiers aus und klebe sie mit Sekundenkleber auf die Backen der Hechelklemme. Funktioniert hervorragend! Diesen Tipp gebe ich gerne weiter!

 

ps. man sollte seine gebundenen Fliegen hin und wieder fotografieren, denn dann erkennt man Nachlässigkeiten, so hier - zu viel und zu dick aufgetragener Kleber

Experimente

 

Jetzt im Moment verbringe ich gezwungener Maßen mehr Zeit zu Hause. Zeit, die ausgefüllt werden will. Ich habe mich wieder auf das lange vernachlässigte Fliegenbinden besonnen. Es entstanden neue Kreationen, deren Funktion ich dann im und auf dem Wasser näher beobachten wollte.

Es müsste doch möglich sein, mit Hilfe eines Macroobjektivs Fotos davon zu machen, wie sich solch eine Fliege im bzw. auf dem Wasser verhält. Im Haushalt suchte ich nach geeignetem Versuchsmaterial und erste Probeaufnahmen entstanden. Die Handhabung stellte sich als nicht gerade einfach heraus. Der Wasserbehälter sollte passend sein, z.B. durch Krümmung keine Verzerrungen erzeugen. Nun zeige ich die ersten Ergebnisse. Einiges muss verbessert werden, aber die Idee ist geboren. Ich werde sie weiter verfolgen und mögliche Ergebnisse vorstellen.

Die oben abgebildete Trockenfliege war noch dem ersten Fotoversuch untergegangen und nach einer Weile von alleine wieder aufgetaucht. Überall erscheinende kleine kleine Luftbläschen hatten sicherlich dafür gesorgt.


 Barry Ord Clarkes Deer Hair Hackle Suspender Midge im Wasserfilm schwimmend

 

 

Ein paar Fliegen aus der Werkstadt der Hollfelder Traditionsfirma Bavaria

 

Sie stammen aus meinem Besitz. Heinz Weiland, der lange für die Bavaria als Instruktor gearbeitet hat, hat sie mir einmal geschenkt.

Ein paar Photos sind hier zusehen.


Neubeginn

Eine Rehhaarsedge vor einer antiken Angelrolle

Ich habe das Fliegenbinden wieder entdeckt, und ich hoffe, dass es meine Gesundheit zulässt, wieder einmal zum Fischen ans Wasser zu gehen!


"the finest ever built"

Vor ein paar Jahren habe ich eine solche "Wonderod" und die dazugehörige Automatikrolle von Shakespeare in einem Konvolut ersteigert. Zufällig fand ich letzt dieses Werbeplakat im Internet und kramte Rute und Rolle hervor, baute beides zusammen und machte ein paar Würfe. Das reichte auch schon. Verwöhnt vom heutigen Material, kann ich mir nicht vorstellen, dass man mit dieser Last einen genussvollen Tag beim Fischen verbringen konnte. Interessanterweise befindet sich auf der Rolle aber schon eine Kunststoffschnur. 

Im Jahre 1947 begann die amerikanische Firma Shakespeare mit der Produktion von Glasfaserruten. Wann meine Rute und die Rolle gebaut worden sind, konnte ich nicht feststellen.

Shakespeare Wonderod - Details

Die besagte Shakespeare Automatikrolle

mehr lesen

Petri Heil

 

Es wird Zeit, dass ich den mal aus dem Gefrierschrank nehme!

Den Fisch natürlich!

 

Plattenfund


0 Kommentare

Mitte Mai an der Wiesent

 

Mehr hier


1 Kommentare

Norman Maclean Aus der Mitte entspringt ein Fluss

 

Ein meisterhafter Roman, in dessen Mitte das Fliegenfischen steht.

 

Mehr hier

Bindehilfe für einen sauberen Abschlussknoten bei einer Trockenfliege

Mehr hier

Heinz Weiland ist tot

Dieses Photo habe ich 2007 beim Gespließtenbauertreffen in Waischenfeld gemacht.
Dieses Photo habe ich 2007 beim Gespließtenbauertreffen in Waischenfeld gemacht.

Wieder hat uns einer aus der alten Garde der Fliegenfischer für immer verlassen.Wie ich gerade eben erfahren habe, ist Heinz Weiland am 16. Januar im Alter von 89 Jahren verstorben.

Die letzten Jahre hatte er, ganz nah an der schönen Wiesent lebend, in Waischenfeld verbracht.

Ich erinnere mich gerne an manches Gespräch übers Fischen, über die richtige Fliege oder die rechte Rute. Lange Jahre betreute er die Fliegenfischerschule an der Hammermühle und manch einer hat den Umgang mit der Fliegenrute bei ihm erlernt.

Wenn ich wieder am Fluss stehe, werde ich  an ihn denken!


Diese Rute, gefertigt von Wolfhard Schulz, trägt den Namen Heinz Weilands.

Ein erfolgreicher Besuch beim Zahnarzt

 

 

Dennoch für Fliegenbinder recht interessant!

 

Siehe hier!

Sommerliches Fischen an der Wiesent

An der Hammermühle
An der Hammermühle

 Vom 23. August bis zum 6. September machten meine Frau und ich wieder einmal Urlaub an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz. Gewohnt haben wir in der Pension Hammermühle in Weischenfeld.


Weiterlesen

Lieblingsplätze  -  Die Hammermühle an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz

Es ist fast jedes Jahr so. Irgendwann sagen meine Frau oder ich: "Eigentlich müssten wir mal wieder an die Wiesent fahren!"


Weiterlesen

Wohlfahrtsmarken der Deutschen Bundespost

Als ich heute längere Zeit vor einem Postschalter verbringen musste, hatte ich Zeit und Gelegenheit, mir die Briefmarken-Neuerscheinungen anzu -

sehen.

Als Fliegenfischer stachen mir natürlich dabei diese drei Wohlfahrtsmarken mit Fischmotiven ins Auge.



Bei Adele

Rechts das Hotel Eberhard, gegenüber die Schnapsbrennerei Wunder
Rechts das Hotel Eberhard, gegenüber die Schnapsbrennerei Wunder

Mit viel Vergnügen und tiefem Schmunzeln habe ich heute auf Tankred Rinders Homepage seinen Artikel über das Hotel Eberhard in Muggendorf gelesen!

Und da tauchten sie alle wieder auf vor meinem geistigen Auge. Wie Schemen im morgendlichen Nebel über der Wiesent erscheinen sie, neben Frau Würffel, selbstverständlich, die Gefährten vergangener Zeiten - Günther Stock, mein Mentor im Fliegenfischen, Gott hab ihn seelig, Gerhard Lerch mit seiner Wiesent Lodge, der nie so richtig heimig werden konnte an der Wiesent, leider auch schon verstorben, Heinz Weiland, der Altmeister, nun dort wohnhaft, Frau Wehrl von Gutenbiegen, die alten Damen aus der Hammermühle, eiserne Wächterinnen über Haus und Hof, Gerd Damm, der fliegenfischende Kriminalkommissar, leider auch verstorben, Maria Eckert, Tochter der Heinleins, die einstmals das Fliegenfischerhotel in Doos betrieben, und, und ... .

Wir, Ehefrau und Sohn, haben beinahe 20 Jahre lang in der Hammermühle in Waischenfeld gewohnt. Günther hatte mich dort eingeführt, verbunden mit zahlreiche Hinweisen für gutes Essen und Trinken in der Gegend. Hier lernte ich so richtig, mit der Trockenfliege zu fischen, wenn es galt, einen steigenden Fisch am anderen Ufer anzuwerfen.

Unter den Gästen der Hammermühle gab es einen festen Kreis von Fliegenfischern, der keine Annäherung zuließ. Der Eleve, wie ich damals einer war, hatte keinen Zutritt. Man grenzte sich ab. Aber es gab auch zugänglichere Menschen! Heute ist vom alten Geist der Hammermühle nur noch wenig zu spüren.

Dort, meist beim Frühstück, wurde darüber spekuliert, wer denn nun bei Adele gerade zu Gast sei. Ah, der und der, da müsse man doch mal zum Kaffeetrinken hin!

So dann auch einmal mein Sohn Johannes und ich. Wir betraten den Gastraum und schon baute sich, wenn man das bei ihrer kleinen Statur sagen kann, Frau Würffel vor uns auf und sprach:" Ihr seids doch auch Fliegenfischer! Das seh i gleich!" Wir bekamen auch Kaffee und Kuchen zu recht gesalzenem Preis.

Die anderen anwesenden Gäste, ich möchte sie mal mit dem Wort konservativ bezeichnen, beäugten uns kritisch. Die zum Hotel gehörende Wiesentstrecke ist wirklich sehr schön, leider habe ich dort noch nie gefischt. Das kann sich aber ändern, da ein ansehnlicher Teil als "Altherrenstrecke" bekannt ist!

Schon wahr, Adele legte stets Wert auf Rang und Titel. Viele derartige Herren waren Stammgäste. Um so lustiger nachzulesen,  wie so junge Burschen wie Tankred und sein Freund dort einfielen und es wagten, nach Zapfenstreich Unruhe zu verbreiten!

Es ist schon als "Glückstreffer" zu bezeichnen, dass die jungen Herren bei ihrem ersten Wiesentbesuch ausgerechnet bei Adele einfielen!

Vor einigen Jahren war Adele ernstlich krank, aber, wie es heißt, hat sie sich wieder prächtig erholt. Gott sei Dank!

Etwas hat Tankred vergessen zu berichten, direkt dem Hotel gegenüber liegt das Haus der Wunders. Es beherbergt eine kleine Schnapsbrennerei. Im winzigen Probierraum, vollgestellt mit Flaschen, kann man bei der netten Frau Wunder die herrlichsten Obstbrände kosten und erwerben. 

Einmal im Jahr sind wir immer an der Wiesent. Einer von uns beiden, meine Frau oder ich, meinen dann im Verlaufe des Jahres, es sei doch an der Zeit, mal wieder in die Fränkische zu fahren, alte Wege zu gehen und nachzusehen, was sich so alles verändert hat.

Leider! Gerhard Lerchs wunderschöne Wiesentlodge gibt es so nicht mehr. Er hatte dort den schönsten Laden für Fliegenfischerartikel, den ich je gesehen habe. Auch wohlsortiert war Maria Eckerts Geschäft in Streitberg, das es leider auch nicht mehr gibt!

Ich vermisse das Gespräch mit Gerhard Lerch, wenn ich in Gutenbiegen fischte, und er mir auf der dortigen Holzbrücke zuschaute.

Jetzt, wo ich das schreibe, fällt mir auf, dass ich etwas sentimental werde, zumal einige der alten Freunde und Bekannten nicht mehr sind!

 

Gestern ( 22.1.17 ) habe ich im Netz zwei passende Videos gefunden. 

 

Die Wiesent und Gerhard Lerch  -

https://www.youtube.com/watch?v=nzv2AbhVD0Y

 

Die Strecke des Hotels Eberharter und ihre Fischer -

https://www.youtube.com/watch?v=Dugq3ewcHKc

 

 

Tankred (Montag, 11 November 2013 22:55)

Hallo Volker,
einen sprachlich als auch fotografisch sehr schönen Beitrag hast Du hier erstellt - auch ich konnte mir das Schmunzeln nicht verkneifen. Es freut mich sehr, dass ich dazu den Anstoß geben konnte. Mir gefällt die Hammermühle Strecke, vielleicht sollte ich dieser auch einen Besuch erstatten. Denn kommendes Jahr werde ich wieder in der Fränkischen Schweiz sein.
Grüße, Tankred

Feine Italiener

Beim Gespließtenbauer-Treffen in Waischenfeld stellten italienische Binder eine ganz neue Art des Fliegenbindens vor.

 

Mehr lesen


Hinweise für das Fischen im Yukon-Territorium

Ein paar, wie ich meine, wertvolle Tipps für einen Aufenthalt dort

Eins meiner Photos in FlyFishing&Flytying


Heute war die jüngste Ausgabe des britischen Fliegenfischer-Magazins FlyFishing&FlyTying im Briefkasten. 

Meine Überraschung war groß, als ich auf Seite 9 in der Rubrik - Your Say - Flyfishing in focus - das Photo sah, das ich vor einiger Zeit an den Verlag geschickt hatte.

 

In besserer Qualität ist es auf dieser Website unter Fliegenfischen - Aufsteiger zu sehen.

Fliegenrollen

Neu - Im Bereich "Fliegenfischen" sind einige meiner Fliegenrollen zu sehen.

Vergessene Fliegen

Vergessene Fliegen - In Anlehnung an das Buch "Forgotten Flies" von Paul Schmookler und Ingrid V. Sils

 

Bekannter ist dieses Fliegenmuster unter dem Namen Devaux-Fliege, benannt nach ihrem französischen Schöper. Aber sie ist älter und hat einen deutschen Erfinder - Dr. hc Alexander Behm.

Dr. Behm, so weiß die Website von „Fisch&Fang“ aus dem Jahre 2006, hat sie im August 1910 erfunden. 

Dr. Behm hat aber noch etwas viel Wesentlicheres erdacht, das Echolot. Dies geschah nach dem Untergang der Titanic, Behm wollte ein Mittel schaffen, das zukünftig frühzeitig vor solchen Eisbergen warnen würde.

„Fisch&Fang“ schreibt zum besagten Fliegenmuster - „Die vielleicht genialste Fliege überhaupt - extrem einfach zu binden, schwimmt wie ein Korken und streckt das Vorfach wie ein Fallschirm. Praktischer und preiswerter geht es nicht - deutscher kann eine Fliege kaum sein.“ 

Betreffend der letzten Aussage frage ich mich, was der Autor dieses Satzes wohl meint. Deutsch wegen der Nationalität ihres Schöpfers, weil sie so genial ist, weil Deutsche nur einfache Fliegen binden können oder weil unsere Landsleute so sparsam sind.

Die Fliege, wie man sie auch nennen mag, ist aus der Mode gekommen, aber das hat sie nicht verdient! Sie liegt wirklich gut auf dem Wasser und fängt ihre Fische!

Die Behmfliege
Die Behmfliege

Zum Binden der Behm-Fliege benötigt man lediglich einen Haken, Bindgarn und eine Hahnenhechel.

Der Faden wird am Haken festgelegt, man wickelt ein paar Lagen mit dem Garn, dann wird die Spitze der Hechel als Schwänzchen am Hakenbogen eingebunden. Die Hechel wird  nach vorne bis knapp vor dem Ör gewunden, jetzt entsteht der Hechelkranz, der dann mit dem Faden nach vorne gerichtet wird. 

Quelle "Fisch &Fang" Website 2006 - die drei obenstehenden Bilder ebenda

Fliegen - Fotos

Obwohl ich ein ordentliches Macro-Objektiv besitze - Sigma 105 mm 1:2,8 -, das meines Erachtens auch über eine hervorragende Abbildungsleistung verfügt, war ich mit den Ergebnissen meiner Fotos von Fliegenmustern nicht zufrieden.

Da bei der Macro-Fotografie die Schärfentiefe im Millimeterbereich liegt, war es kaum möglich, ein Objekt 100% scharf abzubilden.

Bei meiner Suche nach Abhilfe stieß ich auf ein sg. Stackingprogramm. Hier werden einzelne Fotos unterschiedlicher Schärfebereiche übereinander gerechnet und zu einem, wenn man alles richtig gemacht hat, von vorne bis hinten scharfen Foto vereint.

Die einzelnen  Bilder macht man mit einem ersten Programm, wobei die Kamera über den Rechner gesteuert wird. Die so entstandenen Bilder werden dann in ein zweites Programm exportiert, wo sie zu einem 100%tig scharfen Foto verschmolzen werden.

Ich habe mich für die Computerprogramme HeliconRemote (für die Einzelaufnahmen) und HeliconFocus (Zusammenrechnen) entschieden.

Ich will nicht verschweigen, dass es anfängliche Probleme bei der Arbeit gab, die dann aber bei fortschreitender Aktualisierung der Programme behoben wurden.

Jedenfalls bin ich mit den Ergebnissen recht zufrieden!

Eine wertvolle Bindehilfe

Gestern habe ich diese 16er Trockenfliege nach Barry Ord Clarkes Anweisung gebunden. Eigentlich eine Sache von wenigen Minuten, aber beim Winden des Hechelkranzes rutschte mir immer wieder die Hechelspitze aus der Hechelklemme. Bis ich mich an einen Tipp, ich glaube auch von Barry Ord Clarke, erinnerte, der dieses nervige Rausrutschen verhindern soll.

Man schneide schmale Streifen eines feinen Schleifpapiers aus und klebe sie mit Sekundenkleber auf die Backen der Hechelklemme. Funktioniert hervorragend! Diesen Tipp gebe ich gerne weiter!

 

ps. man sollte seine gebundenen Fliegen hin und wieder fotografieren, denn dann erkennt man Nachlässigkeiten, so hier - zu viel und zu dick aufgetragener Kleber

Experimente

 

Jetzt im Moment verbringe ich gezwungener Maßen mehr Zeit zu Hause. Zeit, die ausgefüllt werden will. Ich habe mich wieder auf das lange vernachlässigte Fliegenbinden besonnen. Es entstanden neue Kreationen, deren Funktion ich dann im und auf dem Wasser näher beobachten wollte.

Es müsste doch möglich sein, mit Hilfe eines Macroobjektivs Fotos davon zu machen, wie sich solch eine Fliege im bzw. auf dem Wasser verhält. Im Haushalt suchte ich nach geeignetem Versuchsmaterial und erste Probeaufnahmen entstanden. Die Handhabung stellte sich als nicht gerade einfach heraus. Der Wasserbehälter sollte passend sein, z.B. durch Krümmung keine Verzerrungen erzeugen. Nun zeige ich die ersten Ergebnisse. Einiges muss verbessert werden, aber die Idee ist geboren. Ich werde sie weiter verfolgen und mögliche Ergebnisse vorstellen.

Die oben abgebildete Trockenfliege war noch dem ersten Fotoversuch untergegangen und nach einer Weile von alleine wieder aufgetaucht. Überall erscheinende kleine kleine Luftbläschen hatten sicherlich dafür gesorgt.


 Barry Ord Clarkes Deer Hair Hackle Suspender Midge im Wasserfilm schwimmend

 

 

Ein paar Fliegen aus der Werkstadt der Hollfelder Traditionsfirma Bavaria

 

Sie stammen aus meinem Besitz. Heinz Weiland, der lange für die Bavaria als Instruktor gearbeitet hat, hat sie mir einmal geschenkt.

Ein paar Photos sind hier zusehen.


Neubeginn

Eine Rehhaarsedge vor einer antiken Angelrolle

Ich habe das Fliegenbinden wieder entdeckt, und ich hoffe, dass es meine Gesundheit zulässt, wieder einmal zum Fischen ans Wasser zu gehen!


"the finest ever built"

Vor ein paar Jahren habe ich eine solche "Wonderod" und die dazugehörige Automatikrolle von Shakespeare in einem Konvolut ersteigert. Zufällig fand ich letzt dieses Werbeplakat im Internet und kramte Rute und Rolle hervor, baute beides zusammen und machte ein paar Würfe. Das reichte auch schon. Verwöhnt vom heutigen Material, kann ich mir nicht vorstellen, dass man mit dieser Last einen genussvollen Tag beim Fischen verbringen konnte. Interessanterweise befindet sich auf der Rolle aber schon eine Kunststoffschnur. 

Im Jahre 1947 begann die amerikanische Firma Shakespeare mit der Produktion von Glasfaserruten. Wann meine Rute und die Rolle gebaut worden sind, konnte ich nicht feststellen.

Shakespeare Wonderod - Details

mehr lesen

Petri Heil

 

Es wird Zeit, dass ich den mal aus dem Gefrierschrank nehme!

Den Fisch natürlich!

 

Plattenfund


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Mitte Mai an der Wiesent

 

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Norman Maclean Aus der Mitte entspringt ein Fluss

 

Ein meisterhafter Roman, in dessen Mitte das Fliegenfischen steht.

 

Mehr hier

Bindehilfe für einen sauberen Abschlussknoten bei einer Trockenfliege

Mehr hier

Heinz Weiland ist tot

Dieses Photo habe ich 2007 beim Gespließtenbauertreffen in Waischenfeld gemacht.
Dieses Photo habe ich 2007 beim Gespließtenbauertreffen in Waischenfeld gemacht.

Wieder hat uns einer aus der alten Garde der Fliegenfischer für immer verlassen.Wie ich gerade eben erfahren habe, ist Heinz Weiland am 16. Januar im Alter von 89 Jahren verstorben.

Die letzten Jahre hatte er, ganz nah an der schönen Wiesent lebend, in Waischenfeld verbracht.

Ich erinnere mich gerne an manches Gespräch übers Fischen, über die richtige Fliege oder die rechte Rute. Lange Jahre betreute er die Fliegenfischerschule an der Hammermühle und manch einer hat den Umgang mit der Fliegenrute bei ihm erlernt.

Wenn ich wieder am Fluss stehe, werde ich  an ihn denken!


Diese Rute, gefertigt von Wolfhard Schulz, trägt den Namen Heinz Weilands.

Ein erfolgreicher Besuch beim Zahnarzt

 

 

Dennoch für Fliegenbinder recht interessant!

 

Siehe hier!

Sommerliches Fischen an der Wiesent

An der Hammermühle
An der Hammermühle

 Vom 23. August bis zum 6. September machten meine Frau und ich wieder einmal Urlaub an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz. Gewohnt haben wir in der Pension Hammermühle in Weischenfeld.


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Lieblingsplätze  -  Die Hammermühle an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz

Es ist fast jedes Jahr so. Irgendwann sagen meine Frau oder ich: "Eigentlich müssten wir mal wieder an die Wiesent fahren!"


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Wohlfahrtsmarken der Deutschen Bundespost

Als ich heute längere Zeit vor einem Postschalter verbringen musste, hatte ich Zeit und Gelegenheit, mir die Briefmarken-Neuerscheinungen anzu -

sehen.

Als Fliegenfischer stachen mir natürlich dabei diese drei Wohlfahrtsmarken mit Fischmotiven ins Auge.



Bei Adele

Rechts das Hotel Eberhard, gegenüber die Schnapsbrennerei Wunder
Rechts das Hotel Eberhard, gegenüber die Schnapsbrennerei Wunder

Mit viel Vergnügen und tiefem Schmunzeln habe ich heute auf Tankred Rinders Homepage seinen Artikel über das Hotel Eberhard in Muggendorf gelesen!

Und da tauchten sie alle wieder auf vor meinem geistigen Auge. Wie Schemen im morgendlichen Nebel über der Wiesent erscheinen sie, neben Frau Würffel, selbstverständlich, die Gefährten vergangener Zeiten - Günther Stock, mein Mentor im Fliegenfischen, Gott hab ihn seelig, Gerhard Lerch mit seiner Wiesent Lodge, der nie so richtig heimig werden konnte an der Wiesent, leider auch schon verstorben, Heinz Weiland, der Altmeister, nun dort wohnhaft, Frau Wehrl von Gutenbiegen, die alten Damen aus der Hammermühle, eiserne Wächterinnen über Haus und Hof, Gerd Damm, der fliegenfischende Kriminalkommissar, leider auch verstorben, Maria Eckert, Tochter der Heinleins, die einstmals das Fliegenfischerhotel in Doos betrieben, und, und ... .

Wir, Ehefrau und Sohn, haben beinahe 20 Jahre lang in der Hammermühle in Waischenfeld gewohnt. Günther hatte mich dort eingeführt, verbunden mit zahlreiche Hinweisen für gutes Essen und Trinken in der Gegend. Hier lernte ich so richtig, mit der Trockenfliege zu fischen, wenn es galt, einen steigenden Fisch am anderen Ufer anzuwerfen.

Unter den Gästen der Hammermühle gab es einen festen Kreis von Fliegenfischern, der keine Annäherung zuließ. Der Eleve, wie ich damals einer war, hatte keinen Zutritt. Man grenzte sich ab. Aber es gab auch zugänglichere Menschen! Heute ist vom alten Geist der Hammermühle nur noch wenig zu spüren.

Dort, meist beim Frühstück, wurde darüber spekuliert, wer denn nun bei Adele gerade zu Gast sei. Ah, der und der, da müsse man doch mal zum Kaffeetrinken hin!

So dann auch einmal mein Sohn Johannes und ich. Wir betraten den Gastraum und schon baute sich, wenn man das bei ihrer kleinen Statur sagen kann, Frau Würffel vor uns auf und sprach:" Ihr seids doch auch Fliegenfischer! Das seh i gleich!" Wir bekamen auch Kaffee und Kuchen zu recht gesalzenem Preis.

Die anderen anwesenden Gäste, ich möchte sie mal mit dem Wort konservativ bezeichnen, beäugten uns kritisch. Die zum Hotel gehörende Wiesentstrecke ist wirklich sehr schön, leider habe ich dort noch nie gefischt. Das kann sich aber ändern, da ein ansehnlicher Teil als "Altherrenstrecke" bekannt ist!

Schon wahr, Adele legte stets Wert auf Rang und Titel. Viele derartige Herren waren Stammgäste. Um so lustiger nachzulesen,  wie so junge Burschen wie Tankred und sein Freund dort einfielen und es wagten, nach Zapfenstreich Unruhe zu verbreiten!

Es ist schon als "Glückstreffer" zu bezeichnen, dass die jungen Herren bei ihrem ersten Wiesentbesuch ausgerechnet bei Adele einfielen!

Vor einigen Jahren war Adele ernstlich krank, aber, wie es heißt, hat sie sich wieder prächtig erholt. Gott sei Dank!

Etwas hat Tankred vergessen zu berichten, direkt dem Hotel gegenüber liegt das Haus der Wunders. Es beherbergt eine kleine Schnapsbrennerei. Im winzigen Probierraum, vollgestellt mit Flaschen, kann man bei der netten Frau Wunder die herrlichsten Obstbrände kosten und erwerben. 

Einmal im Jahr sind wir immer an der Wiesent. Einer von uns beiden, meine Frau oder ich, meinen dann im Verlaufe des Jahres, es sei doch an der Zeit, mal wieder in die Fränkische zu fahren, alte Wege zu gehen und nachzusehen, was sich so alles verändert hat.

Leider! Gerhard Lerchs wunderschöne Wiesentlodge gibt es so nicht mehr. Er hatte dort den schönsten Laden für Fliegenfischerartikel, den ich je gesehen habe. Auch wohlsortiert war Maria Eckerts Geschäft in Streitberg, das es leider auch nicht mehr gibt!

Ich vermisse das Gespräch mit Gerhard Lerch, wenn ich in Gutenbiegen fischte, und er mir auf der dortigen Holzbrücke zuschaute.

Jetzt, wo ich das schreibe, fällt mir auf, dass ich etwas sentimental werde, zumal einige der alten Freunde und Bekannten nicht mehr sind!

 

Gestern ( 22.1.17 ) habe ich im Netz zwei passende Videos gefunden. 

 

Die Wiesent und Gerhard Lerch  -

https://www.youtube.com/watch?v=nzv2AbhVD0Y

 

Die Strecke des Hotels Eberharter und ihre Fischer -

https://www.youtube.com/watch?v=Dugq3ewcHKc

 

 

Tankred (Montag, 11 November 2013 22:55)

Hallo Volker,
einen sprachlich als auch fotografisch sehr schönen Beitrag hast Du hier erstellt - auch ich konnte mir das Schmunzeln nicht verkneifen. Es freut mich sehr, dass ich dazu den Anstoß geben konnte. Mir gefällt die Hammermühle Strecke, vielleicht sollte ich dieser auch einen Besuch erstatten. Denn kommendes Jahr werde ich wieder in der Fränkischen Schweiz sein.
Grüße, Tankred

Feine Italiener

Beim Gespließtenbauer-Treffen in Waischenfeld stellten italienische Binder eine ganz neue Art des Fliegenbindens vor.

 

Mehr lesen


Hinweise für das Fischen im Yukon-Territorium

Ein paar, wie ich meine, wertvolle Tipps für einen Aufenthalt dort

Eins meiner Photos in FlyFishing&Flytying


Heute war die jüngste Ausgabe des britischen Fliegenfischer-Magazins FlyFishing&FlyTying im Briefkasten. 

Meine Überraschung war groß, als ich auf Seite 9 in der Rubrik - Your Say - Flyfishing in focus - das Photo sah, das ich vor einiger Zeit an den Verlag geschickt hatte.

 

In besserer Qualität ist es auf dieser Website unter Fliegenfischen - Aufsteiger zu sehen.

Fliegenrollen

Neu - Im Bereich "Fliegenfischen" sind einige meiner Fliegenrollen zu sehen.

Vergessene Fliegen

Vergessene Fliegen - In Anlehnung an das Buch "Forgotten Flies" von Paul Schmookler und Ingrid V. Sils

 

Bekannter ist dieses Fliegenmuster unter dem Namen Devaux-Fliege, benannt nach ihrem französischen Schöper. Aber sie ist älter und hat einen deutschen Erfinder - Dr. hc Alexander Behm.

Dr. Behm, so weiß die Website von „Fisch&Fang“ aus dem Jahre 2006, hat sie im August 1910 erfunden. 

Dr. Behm hat aber noch etwas viel Wesentlicheres erdacht, das Echolot. Dies geschah nach dem Untergang der Titanic, Behm wollte ein Mittel schaffen, das zukünftig frühzeitig vor solchen Eisbergen warnen würde.

„Fisch&Fang“ schreibt zum besagten Fliegenmuster - „Die vielleicht genialste Fliege überhaupt - extrem einfach zu binden, schwimmt wie ein Korken und streckt das Vorfach wie ein Fallschirm. Praktischer und preiswerter geht es nicht - deutscher kann eine Fliege kaum sein.“ 

Betreffend der letzten Aussage frage ich mich, was der Autor dieses Satzes wohl meint. Deutsch wegen der Nationalität ihres Schöpfers, weil sie so genial ist, weil Deutsche nur einfache Fliegen binden können oder weil unsere Landsleute so sparsam sind.

Die Fliege, wie man sie auch nennen mag, ist aus der Mode gekommen, aber das hat sie nicht verdient! Sie liegt wirklich gut auf dem Wasser und fängt ihre Fische!

Die Behmfliege
Die Behmfliege

Zum Binden der Behm-Fliege benötigt man lediglich einen Haken, Bindgarn und eine Hahnenhechel.

Der Faden wird am Haken festgelegt, man wickelt ein paar Lagen mit dem Garn, dann wird die Spitze der Hechel als Schwänzchen am Hakenbogen eingebunden. Die Hechel wird  nach vorne bis knapp vor dem Ör gewunden, jetzt entsteht der Hechelkranz, der dann mit dem Faden nach vorne gerichtet wird. 

Quelle "Fisch &Fang" Website 2006 - die drei obenstehenden Bilder ebenda

Fliegen - Fotos

Obwohl ich ein ordentliches Macro-Objektiv besitze - Sigma 105 mm 1:2,8 -, das meines Erachtens auch über eine hervorragende Abbildungsleistung verfügt, war ich mit den Ergebnissen meiner Fotos von Fliegenmustern nicht zufrieden.

Da bei der Macro-Fotografie die Schärfentiefe im Millimeterbereich liegt, war es kaum möglich, ein Objekt 100% scharf abzubilden.

Bei meiner Suche nach Abhilfe stieß ich auf ein sg. Stackingprogramm. Hier werden einzelne Fotos unterschiedlicher Schärfebereiche übereinander gerechnet und zu einem, wenn man alles richtig gemacht hat, von vorne bis hinten scharfen Foto vereint.

Die einzelnen  Bilder macht man mit einem ersten Programm, wobei die Kamera über den Rechner gesteuert wird. Die so entstandenen Bilder werden dann in ein zweites Programm exportiert, wo sie zu einem 100%tig scharfen Foto verschmolzen werden.

Ich habe mich für die Computerprogramme HeliconRemote (für die Einzelaufnahmen) und HeliconFocus (Zusammenrechnen) entschieden.

Ich will nicht verschweigen, dass es anfängliche Probleme bei der Arbeit gab, die dann aber bei fortschreitender Aktualisierung der Programme behoben wurden.

Jedenfalls bin ich mit den Ergebnissen recht zufrieden!