Der Bamberger Dom - St. Peter und Georg





Der Bamberger Dom mit dem Fürstenportal
Der Bamberger Dom mit dem Fürstenportal

Während meiner Schulzeit gab es wohl kein Lesebuch, in dem nicht ein Bild mit dem "Bamberger Reiter" zu sehen war. Ein wunderbares Reiterstandbild, das erste in Deutschland. Ein unbekannter Meister der gotischen Dombauhütte hat es geschaffen. Vermutungen gehen dahin, dass es sich bei dem Abgebildeten um Stephan, König von Ungarn, handelt.

Die ursprüngliche Kathedrale wurde 1012 von Kaiser Heinrich II. zu dessen 40. Geburtstag geweiht. Der Dom brannte aber 1081 und erneut 1185 ab.

Wieder aufgebaut wurde er, beginnend im Jahre 1200, von drei Bischöfen aus dem Hause der Grafen von Andechs-Meranien. Die Weihe erfolgte im Jahre1237.

Der Dom beheimatet zahlreiche bedeutende Kunstschätze.

Das Hochgrab des Gründerpaares Heinrich und Kunigunde wurde von Tilmann Riemenschneider errichtet. Auf der Deckelplatte ist das ruhende Kaiserpaar zu sehen. An den Seiten erscheinen reliefartig Szenen aus dem Leben der beiden heiliggesprochenen Fürsten. Unter anderem sieht man, wie Kunigunde ein Gottesurteil besteht, indem sie unverletzt über glühende Pflugschare geht. Man hatte sie des Ehebruchs, begangen in Abwesenheit des Kaisers, beschuldigt.

Dann, im südlichen Querschiff, der Weihnachtsaltar von Veit Stoß, begonnen 1520 und 1523 signiert.

Weitere, in herrlicher Gotik geschaffene Altäre, preisen die Gottesmutter Maria.

 


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